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ARCHIV - ZUR MELDUG DASS SWISSTRANSPLANT IM JAHR 2015 SO VIELE LEBENSRETTENDE ORGANE ZUGETEILT HAT WIE NOCH NIE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. NACH WIE VOR STIRBT ABER JEDE WOCHE MINDESTENS EINE PERSON PRO WOCHE WAEHREND DES WARTENS AUF EIN ORGAN. - Eine Infusion mit Salzloesung waehrend einer Nierenimplantation am Universitaetsspital Basel, aufgenommen am 6. September 2004. Das Basler Universitaetsspital fuehrt im Jahr ungefaehr 20 Nierentransplantationen durch. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ärzte während einer Operation am Universitätsspital Basel.
Bild: KEYSTONE

Pfleger verweigern Grippe-Impfung: Unispital Basel will herausfinden, warum 

Impfen gegen Grippe oder nicht? Diese Frage spaltet nicht nur die Bevölkerung, sondern ist in den Spitälern ein heikles Thema. Um herauszufinden, warum sich eine Mehrheit der Pflegenden gegen eine Impfung weigert, gehen das Universitätsspital Basel und das Kantonsspital St.Gallen neue Wege. Sie haben ein Forschungsprogramm entwickelt, mit dem sie herausfinden wollen, wie ihre Mitarbeiter ticken. 



Die Impfquoten des Pflegepersonals in den Schweizer Spitälern sind tief. 16 Prozent in der Deutschschweiz, 30 Prozent in der Romandie, in Luzern beträgt sie gar nur 10 Prozent und in Bülach 7,7 Prozent. 

Weil das Thema zunehmend in der Öffentlichkeit diskutiert wird, reagieren die Spitäler nun darauf. Das Kantonsspital Luzern, wie auch das Universitätsspital Basel etwa erfassen neu Ansteckungen systematisch und lassen bei allen Patienten mit Symptomen automatisch abklären, ob sie Influenza haben. Das Universitätsspital Zürich und das Berner Inselspital untersuchen Patienten sowie Mitarbeiter um aufzuzeigen, wer sich wo ansteckt und wie wichtig Impfungen seien. Gewisse Stimmen wollen gar ein Impf-Obligatorium für das Pflegepersonal einführen. 

Das Universitätsspital Basel geht noch einen Schritt weiter. Dort wollen die Verantwortlichen herausfinden, warum sich in gewissen Pflegeteams sehr viele impfen lassen, bei anderen hingegen fast keine. Anja Ulrich, Fachbereichsleiterin Pflege Medizin, sagt: «Vor drei Jahren hatten wir mit einer Impfquote von 8 Prozent beim Pflegepersonal einen absoluten Tiefpunkt erreicht, darauf mussten wir reagieren.» Basierend auf einer Kampagne des Bundes rief eine Gruppe aus Infektiologen, Spitalhygienikern und der Pflegeleitung eine eigene ins Leben. Dabei ging es im Kern um drei Punkte: 

Punkt drei führte zu Aktionen wie einer Impf-Bar vor der Kantine oder Impfungen auf den Abteilungen – «wir gingen hin zu den Leuten», sagt Ulrich. Das war erfolgreich. Die Quote stieg innerhalb von drei Jahren auf fast 30 Prozent (54 Prozent bei den Ärzten, 22 Prozent beim Pflegepersonal, 22 Prozent in der Administration). Allerdings stagnierte dieser Wert und die Spital-Verantwortlichen suchten nach neuen Wegen, die Quote zu steigern. 

Blick auf Haus 3, links, und Haus 4 des Kantonsspitals St. Gallen, aufgenommen am Montag, 24. November 2014, in St. Gallen. Das St. Galler Stimmvolk befindet am 30. November 2014 ueber den Kantonsratsbeschluss ueber den Neubau der Haeuser 07A/07B des Kantonsspitals St.Gallen, sowie die Gewaehrung eines Darlehens an die Stiftung Ostschweizer Kinderspital fuer einen Neubau auf dem Areal des Kantonsspitals, im Umfang von 400 Millionen respektive rund 125,6 Millionen Franken. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Hochhäuser des Kantonsspitals St.Gallen.
Bild: KEYSTONE

«Wir wollen wissen, was der Grund derjenigen Teams, die eine hohe Impfquote haben, ist, dass sie sich impfen liessen. Der Sinn ist, von einem positiven Ansatz aus zu erforschen, von den Besten zu lernen», sagt Ulrich. Man kam zum Schluss, ein Forschungsprogramm mit dem Namen SIP (Seasonal Influenza Prevention) ins Leben zu rufen. Oberstes Ziel davon ist eine multidimensionale Intervention aufzubauen, um Grippe-Ansteckungen im Spital zu reduzieren. 

Dieses Programm wird jetzt umgesetzt. Momentan entwickelt ein Team ein Überwachungssystem für den klinischen Alltag. Weiter werden systematisch Unterschiede und Bedürfnisse des Pflegepersonals im Umgang mit Grippe-Präventionsmassnahmen erfasst. Dazu gehören eine gut geschulte Händehygiene und das Tragen von Masken. Das Ganze wird über mehrere Spitäler getestet. Forschungsleiter sind Matthias Schlegel, Leiter der Spitalhygiene des Kantonsspitals St.Gallen, und Dunja Nicca, Assistenzprofessorin Institut für Pflegewissenschaft am Universitätsspital Basel. Der Mensch, der Mitarbeiter soll im Mittelpunkt stehen, individuelle Gespräche sind ein weiterer Aspekt des Programms. 

«Wir sind noch ganz am Anfang», sagt Nicca. Allerdings ist die Projektidee im September bereits ausgezeichnet worden – von der Schweizerischen Gesellschaft für Spitalhygiene. In einem ersten Schritt strebt das Universitätsspital Basel eine Impfquote von 35 Prozent an, danach soll sie auf 60 Prozent gesteigert werden. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ordo Malleus 04.02.2016 18:55
    Highlight Highlight Oh man, hier laufen wieder einmal die Alternativmedizin-Freaks Amok. Wenn ich nur das Wort "Impflüge" oder andere Verschwörungstheorien höre, kriege ich Zustände, gegen die man sich nicht impfen kann.

    Die Impfung ist eine der grössten Erfindungen der Menschheit.
    • Retarded Wizard 04.02.2016 21:39
      Highlight Highlight Also zwingen wir sie jedem auf?
    • _kokolorix 05.02.2016 05:49
      Highlight Highlight schau mal wie viel geld damit verdient wird, und uberleg dir ob es sich für solche summen nicht lohnt ein wenig zu schummeln...
  • Der Tom 04.02.2016 18:06
    Highlight Highlight Grippe generell mal aus der Welt schaffen wär auch nicht schlecht. Die Medizin ist auf einem erbärmlichen Niveau. Nicht mal eine simple Erkältung ist heilbar.
  • BlubbBlubb 04.02.2016 17:37
    Highlight Highlight Ich arbeite in der Pflege und ich finde man darf sich, auch wenn man in einem von der Gesellschaft als so sozialen Beruf angesehenen Beruf arbeitet, durchaus etwas Egoismus gönnen. Jeder darf selbst entscheiden, was er sich spritzen lassen will und was nicht. Ich kann Krankheiten auch verschleppen wenn ich geimpft bin. Daher wäre es meiner Meinung nach sinnvoller von den Institutionen, zu kontrollieren ob die Hygienemassnahem eingehalten werden, und diese zu verschärfen anstatt Geld für Impfumfragen unter den Pflegenden auszugeben.
    Und ich kenne einige die sich impfen lassen haben und die danach eine Woche krank im Bett lagen. Nein danke, da kann man noch lange auf mich einreden.
  • guby 04.02.2016 17:12
    Highlight Highlight Impfen ist eine hervorragende Technologie die abertausenden von Menschen das Leben gerettet hat und nach wie vor wird. Dennoch ist die Grippeimpfung für "normale" Menschen überflüssig. Pflegepersonal das sich nicht impft kann ich aber nicht ernst nehmen. Wer in einem Spital arbeitet sollte alles in seiner Macht stehende tun um Patienten zu schützen. Entweder ist das Personal egoistisch oder einfach schlecht informiert. Beides nicht erstrebenswert.
  • StealthPanda 04.02.2016 16:37
    Highlight Highlight Korrigiert mich falls ich falsch liege doch bin ich bis jetzt davon ausgegangen dass es für mich von Vorteil ist die Grippe zu bekommen da sich dadurch im Körper Automatisch Anti- Körper bilden und so eine Resistenz aufgebaut wird gegen den jeweiligen Typen. Impfen ist ja nichts anderes als einen Inaktiven Virus einzuschleusen und die Anti Körper zu Konditionieren.

    Somit sollten sich anfangs Saison einfach alle ins Gesicht Husten lassen und dann für eine woche ins Bett und gut ist oder?
    • guby 04.02.2016 17:04
      Highlight Highlight Für dich mag es sich so verhalten. Jedoch gibt es, gerade in Spitälern, auch Menschen mit angeschlagenem Immunsystem die einer Grippe etwas weniger gelassen entgegenblicken können. Ausserdem ist jede Verlängerung der Zeit die ein Virus in einem Körper verbringt ein Risiko einer Mutation. Aber ob es eine Grippeimpfung wirklich rechtfertigt? Für mich nicht.
    • Timä 04.02.2016 17:35
      Highlight Highlight Ja aber stimmt meiner Meinung nach nur teilweise. Das Risiko mit sich gegen Seitig anhusten besteht darin, dass Immunschwache Menschen schäden davon tragen können oder einfach mehrer Wochen bis Monate unter den Symptomen leiden. Wenn du dich impfst ist die Wirkung viel schwächer und somit die Chance zu erkranken und/oder schaden davontragen viel kleiner. Ich impfe mich jährlich, weil mir dies als Mitarbeiter gratis zusteht, habe noch nie Probleme gehabt und seither auch immer meine Weihnachtsferien gesund genossen. ;)
  • Sherlock64 03.02.2016 11:13
    Highlight Highlight Seit mehr als zehn Jahren lasse ich mich gegen Grippe impfen und war kein einziges Mal krank. Dafür muss ich immer wieder für irgendwelche Kollegen Sondereinsätze schieben, die nur Chügeli schlucken, weil Impfungen ja des Teufels sind. Wenn ich ihr Gejammer höre, wie schlimm sie gelitten haben, kriege ich Brechreiz.Was ich von Impfverweigern halte, versteht sich von selbst.
    • Retarded Wizard 04.02.2016 16:46
      Highlight Highlight Seit mehr als zehn Jahren, lasse ich mich nicht impfen und war kein einziges Mal krank.
      Trotzdem muss ich keine Sondereinsätze schieben, da ich nicht arbeite.

      Wenn ich das Gejammer von Personen höre, welche anderen ihre fragwürdigen Überzeugungen bezüglich Impfungen aufdrängen wollen, kriege ich Brechreiz.

      Was ich vom Impfzwang halte, versteht sich von selbst.

    • The Destiny // Team Telegram 04.02.2016 18:02
      Highlight Highlight @wizard, besser könnte man es fast nicht sagen.

  • Chamäleon 03.02.2016 10:02
    Highlight Highlight Und jährlich grüsst das Murmeltier... Und in zwei Monaten ist der Spuk wieder irgendwo verschwunden und schwer kranke sterben weiterhin im Spital. Leider kann dann der "schwarze Peter" nicht mehr dem ungeimpften Pflegepersonal untergeschoben werden...
    • EvilBetty 03.02.2016 19:32
      Highlight Highlight Dann kommt es auf die paar mehr während der Grippesaison eh nicht an, oder was soll der Kommentar sagen?
  • runner 03.02.2016 07:42
    Highlight Highlight Da Vitamin D zu einer Vermehrung der T-(Killer-) Zellen führt, ist Vit. D der beste Grippeschutz:
    http://cordis.europa.eu/news/rcn/31850_de.html
  • Maya Eldorado 03.02.2016 03:18
    Highlight Highlight Hier liefere ich noch zwei links nach:
    http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143174
    http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/impfstoffe-sind-voller-zusatzstoffe-aluminium-quecksilber-eiweiss-formaldehyd-und-antibiotika.html

    Es sollte wirklich mal dringend über dieses Problem gesprochen werden. Das sind Befürchtungen der Impfgegner und die sollten ernst genommen werden.

    Und warum wird das immer vertuscht, dass Krankheiten nach Impfungen unmöglich etwas zu tun haben können mit der vorhergehenden Impfung.
    • Tatwort 03.02.2016 09:45
      Highlight Highlight Mit Verlaub: Einen Artikel von jemandem zu verlinken, der sein Geld mit esoterischem Brimborium verdient, ist auch nicht unbedingt zielführend...
      Und beim Link zur parlamentarischen Anfrage wäre es vielleicht auch sinnvoll, auf die Antwort hinzuweisen...
    • aye 04.02.2016 20:40
      Highlight Highlight "Alle in der Schweiz zugelassenen Grippeimpfstoffe sind inaktiviert und enthalten keine Quecksilber- und Aluminiumverbindungen."
      http://www.impfengegengrippe.ch/de-ch/impfung/impfstoff.html

      Wurde vor Jahren angepasst, um solche Leute wie dich zu beruhigen - nicht etwa, weil die kleinsten Mengen an Zusatzstoffen wirklich so bedenklich wären.
  • Maya Eldorado 03.02.2016 03:10
    Highlight Highlight Ich hab da noch eine Frage, die mich schon lange umtreibt.
    In vielen Impfstoffen soll es Zusatzstoffe haben, die alles andere als bekömmlich sind. Zum Teil werden sie ja als Verschwörungstheorien abgetan.
    Man soll da unter anderem Folgendes finden: Quecksilber, Aluminium und anderes.
    Also, ich werde nur noch eine Impfung akzeptieren, wenn da alle Wirk- und Nebenstoffe aufgeführt sind und von einer unabhängigen Stelle kontrolliert sind.
    • maatze 03.02.2016 08:35
      Highlight Highlight Kein Quecksilber, sondern Thiomersal. Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdkruste. Für beide Stoffe gilt, dass die Menge pro Impfung verschwindend klein ist und völlig ungefährlich. Die Menge an z.B. Aluminium, die man über Trinkwasser u.a. aufnimmt, ist um ein Vielfaches höher.
    • Tatwort 03.02.2016 10:06
      Highlight Highlight @Maya: Welches wäre denn Deiner Ansicht nach eine unabhängige Stelle, welche die Kontrolle durchführen sollte?
    • aye 04.02.2016 20:43
      Highlight Highlight Schon länger nicht mehr der Fall.
      (Siehe meine Antwort auf deinen zweiten Beitrag).

      @Tatwort: Nach der üblichen Logik von Leuten wie Maya sind nur Stellen unabhängig und glaubwürdig, die ebenfalls gegen Impfungen sind.
  • Mira77 03.02.2016 01:09
    Highlight Highlight Mich würde hier mal interessieren, wer sich von euch allen hat impfen lassen der NICHT in einer Pfleginstitution oder Spital arbeitet.. Na??
    Und was mir immer zu denken gibt bei dieser leidigen Diskussion: jeder Mensch kann zu seinem Hausarzt und sich impfen lassen, auch Schwerkranke.. Also wieso immer auf der Pflege rumhaken?
    Also, mir hat genau niemand vorzuschreiben gegen was ich mich impfen lassen muss/soll. Genau so wie ich mir nicht anmasse über die Gesundheit einer anderen Person zu urteilen..
    • lilas 03.02.2016 08:48
      Highlight Highlight danke!!!
    • aye 04.02.2016 20:48
      Highlight Highlight Falsch. Schwerkranke können eben oft nicht geimpft werden, da das Immunsystem das nicht mehr aushalten würde.
      Nicht in der Pflege tätige Menschen haben zudem auch nicht ständig Kontakt zu kranken und anfälligen Personen deren Leben sie durch die Übertragung gefährden.
    • Mira77 05.02.2016 03:55
      Highlight Highlight Nicht ganz falsch wenn man die Empfehlung des BAG anschaut.. Unten das Bild dazu, und hier die Quelle:

      http://www.bag.admin.ch/influenza/01118/01121/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCKdoF7f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--


      Erstens möchte ich hier noch festhalten das nicht jeder der in einer Pflegeinstitution/Spital arbeitet auch automatisch mit Immungeschwächten Patienten/innen zu tun hat (bsp. Orthopädie..)
      Und da sind solche Überlegungen ob man sich impfen lässt oder nicht völlig zulässig.
      Benutzer Bild
  • EvilBetty 03.02.2016 00:31
    Highlight Highlight Bei der Info aus Genf wäre es sehr hilfreich wenn man die Ansteckungsquoten aus den Spitälern der verschiedenen Regionen hätte.
  • Hayek1902 02.02.2016 23:33
    Highlight Highlight wer sich im pflegebereich nicht impfen lassen will, soll den job wechseln oder halt auf die strasse gestellt werden. gibt ja genug deutsche und osteuropäer, die gerne übernehmen. wer mit lebensmittel arbeit, hat sich auch zu waschen etc. hier geht es um herdenimunität und darum, die ansteckungschance für geschwächte patienten zu minimieren.
    • _kokolorix 03.02.2016 06:34
      Highlight Highlight durch die impfung wird die verbreitung des virus ja nur bedingt eineschränkt. die impfung bringt für viele über wochen hartnäckigen husten, was unangenehmer ist als vier tage grippe. die wirksankeit der impfung wird nie genau untersucht.
      meiner meinung nach ist das ein riesengeschäft, das mehr schadet als nützt.
      leute die solche drastische forderungen stellen, sind bei sich selber meistens sehr nachsichtsvoll. wer andere mit solchen forderungen überzieht sollte mal ein paar wochen in ein spital arbeiten gehen und einen batch tragen, 'ich schikaniere gerne andere'
    • lilas 03.02.2016 08:47
      Highlight Highlight momol Hr Hayek..bravo..und danke..gehen sie für mich dann geimpft Stuhlgang und Kotze putzen? vielleicht wären sie ja dann mal froh um einen Pfleger der auf die Strasse gestellt wurde weil er sich nicht impfen liess..
      Benutzer Bild
    • maatze 03.02.2016 09:15
      Highlight Highlight @Retarded Wizard.: Zitat: "Jeder soll selbst entscheiden, ob er einem höheren Risiko einer Infektion ausgesetzt sein will."

      Nein! Impfen ist immer ein solidarischer Akt. Man impft nicht nur, dass man selber nicht krank wird, sondern dass man Alte, Babies, Kranke, etc., also Menschen, die wegen Ihres Alters oder Ihrer Gesundheit sich nicht impfen lassen können, nicht ansteckt. Wer sich nicht impft, ist ein egoistischer Trittbrettfahrer der Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kmaloney 02.02.2016 22:51
    Highlight Highlight hab eine Frage,die mir bis jetzt weder BAG noch Ärzte beantworten konnten,evtl. gibt es hier erfahrene Impfexperten?

    Unser BAG empfehlt wie auch die Grippeimpfung die Impfung gegen Polio (Kinderlähmung).
    Das Risiko in der Schweiz an Kinderlähmung zu erkranken scheint bei 0.000% zu sein, letzter Fall in der Schweiz:1983 (Quelle: WHO)
    Das Risiko an einem Impfschaden wegen der Polio-Impfung zu erkranken ist 1000x grösser (alleine in DE gibt es 1000 Fälle in den letzten 10J,Quelle: Paul-Ehrlich-Institut)
    Die Quellangaben sind geprüft, weshalb also sollen wir uns gegen Kinderlähmung impfen lassen?
    • Retarded Wizard 03.02.2016 01:49
      Highlight Highlight Die Impfung bringt Geld, und der Impfschaden danach ebenfalls, deshalb müssen wir uns impfen lassen.
    • Trouble 03.02.2016 02:25
      Highlight Highlight Es geht darum, dass Polio weltweit noch nicht ausgerottet ist, weshalb immer ein gewisses Ansteckungsrisiko besteht - auch in der Schweiz. Solange es noch Poliofälle gibt, wird auch weiter geimpft.
      Welche Impfschäden meinst du denn? Bei der Polioimpfung wird heute nur noch inaktiver Impfstoff verwendet, weshalb die Impfung keine Poliomyelitis verursachen kann. Im Vergleich zu einer Poliomyelitis nehme ich Impfreaktionen/Nebenwirkungen bei mir und meinem Kind sehr gerne in Kauf.

      Polio möchte ja wohl niemand haben... Oder ich zumindest nicht.
    • Tsunami90 03.02.2016 05:30
      Highlight Highlight Polio muss zuerstmal ausgerottet werden auf der ganzen welt. Und das dauert sicher noch ein jahrzehnt oder zwei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gravitation 02.02.2016 21:37
    Highlight Highlight Impfen ist nichts anderes als eine Weiterbildung fürs Immunsystem😜
  • Moelal 02.02.2016 21:02
    Highlight Highlight Sich als Mitarbeiter im Spital gegen Grippe zu impfen ist eine Frage des Respekts gegenüber der Patienten, deren Angehörigen und der Kolleginnen und Kollegen, mit denen man arbeitet. Esoterik und Glaube sind fehl am Platz
    • leonidaswarmegahappy 02.02.2016 21:59
      Highlight Highlight Das Problem bei den Impfungen ist nicht nur das vorausschauen welche Viren "aktiv" sein werden, sondern vor allem die hohe Mutationsrate die diese Viren aufweisen. Man müsste sich fast jedes Jahr wieder impfen lassen und es schützt halt nicht vor jedem Virus. Verstehe beide Seiten aber grundsätzlich bin ich auch fürs impfen.
    • leonidaswarmegahappy 03.02.2016 11:55
      Highlight Highlight Ja jedes Jahr stimmt, danke! Ich habe mich auch impfen lassen dieses Jahr, ohne jegliche Symptome und bis jetzt ohne Grippe..
  • Elkomentarias 02.02.2016 20:26
    Highlight Highlight Leider gibt es keinen Impfstoff gegen Ängste.
    Also sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen ohne das man überhaupt weiss ob es wirk?? Die Medizin die sich auf wissenschaftlichen Tatsachen auszuruhen meint, kommt mit halbfertigen Lösungen daher. Da kann ich auch Homöopathie nehme oder was anderes. Im Endeffekt hat man Angst das Impfungen Probleme verursachen und inpft deswegen nicht. Gescheite studien gibt es auch nicht, das ist unwissenschaftlich! Macht man es doch hat man Angst vor Krankheiten. Angst hat man so oder so. Deshalb ist für mich das beste Mittel mit Ängsten umzugehen lernen.
    • Mox 02.02.2016 23:25
      Highlight Highlight "Übrigens: Meditation hilft auch gegen Grippe. Das wurde wissenschaftlich bestätigt. Nix is mit Esoterik :-)"
      @Rhabarber: Können Sie mir die entsprechende Quellen nennen? Diese Studie würde mich sehr interessiere.... Das tönt mir doch sehr nach Hokuspokus.
    • Elkomentarias 02.02.2016 23:33
      Highlight Highlight ...Ja aber Grippe ist in meinen Augen "Keine Krankheit" aber sie wird zu einer gemacht etwas was man bemit allen mitteln bekämpfen muss. Warum? Ist es so tragisch einige Tage krank zu sein? Ausserdem gibt es 1000 verschiedene Arten von Grippenviren. Die Wissenschaft forscht vielleicht an einem Ort doch an tausend orten nicht. So gesehen ist es arrogant wenn sie die Illusion verbreitet ein aller Heilmittel zu sein. Die Wissenschaft erzählt in vielen Dingen nicht mehr und nicht weniger Humbug als Esoteriker. Ist meine Meinung. Man sollte sie nicht vergöttern. Sondern nüchtern mit ihr umgehen.
    • EvilBetty 03.02.2016 00:39
      Highlight Highlight Elkowasauimmer... dann hatten sie wohl noch nie eine richtige Grippe. Doch? Dann stellen sie sich mal vor sie liegen nach der Chemo im Krankenhaus, ihr Imunsystem also quasi ist inexistent. Und jetzt stecken Sie sich an, weil eine Pflege«fach»kraft/in sich nicht impfen lassen wollte, weil sie nicht sicher war OB ES WIRKT, nicht ob es Ihr schadet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 02.02.2016 19:52
    Highlight Highlight ich arbeite in diesem Bereich und habe mich noch nie impfen lassen. In den letzten 30 Jahren hab ich 1x Grippe gehabt...
  • SanchoPanza 02.02.2016 19:19
    Highlight Highlight was nützt die Impfung des Pflegepersonals, solange BesucherInnen halb krank zu Besuch kommen. Sei es in der Neo-Natologie (ach ich wollte halt meinen Enkel sehen) oder in anderen Bereichen. Ich kann den Impf-Aufruf nicht mehr hören. Vor der eigenen Tür kehren wär mal ein guter Anfang. Das Pflegepersonal ergreift alle möglichen Massnahmen in ihrem schweren Job. Sie zu einer Impfung zu zwingen die erst noch, sagen wir mal, umstritten ist geht definitiv zu weit.
    PS: ich bin nicht gegen Impfungen, aber die Grippeimpfung ist per se ein Glücksspiel, obs auch die richtigen Viren trifft...
  • Urmel 02.02.2016 19:12
    Highlight Highlight Die jährlich neue Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs kommt aufgrund von Mutmassungen und Schätzungen der WHO weit im Vorfeld zustande; Was sollte/könnte denn diesen Winter bekämpft werden? Je nachdem wird der Cocktail zusammengebraut. Es ist praktisch unmöglich, dass der Impfstoff bei genau DER Grippeform wirkt, der man effektiv ausgesetzt ist. Im Gegenteil - es besteht die Gefahr, dass man sich mit der Impfung gleich die Ansteckung holt.

    Ich arbeite nicht im Pflegebereich aber ich würde mich nicht impfen lassen.

    Zum nachlesen: http://www.impfengegengrippe.ch/de-ch/impfung/impfstoff.html
    • aye 04.02.2016 21:03
      Highlight Highlight Nur um das klarzustellen: Was wirklich praktisch unmöglich ist, ist die Ansteckung durch den Impfstoff. Deshalb steht auf der von dir verlinkten Seite auch nichts davon.
  • Unkalmar 02.02.2016 18:37
    Highlight Highlight Die Grippeimpfung funktioniert nicht wirklich. Sehr viele geimpfte kriegen trotzdem die Grippe. Und wenn nicht, dann hätten sie sie ohnehin nicht gekriegt. Hier geht es um's Geschäft, nicht um die Patienten. Spätestens seit dem Schweinegrippenschwindel sollte das jedem klar sein. Ich würde ungeimpftes Spitalpersonal vorziehen, weil sie ihre Verantwortung nicht am Eingang abgegeben haben und nicht blindlings dem pharmageschmeidigen BAG vertrauen.
    • _kokolorix 03.02.2016 06:58
      Highlight Highlight bin ganz deiner meinung.
      die pharmaindustrie weigert sich hartnäckig die wirksamkeit der grippeimpfungen zu untersuchen.
      bei umsätzen in dreistelliger millionenhöhe, bei derart dünner faktenlage, muss doch die frage erlaubt sein, ob es hier nicht nur ums geschäft geht
  • G. Schmidt 02.02.2016 17:46
    Highlight Highlight Finde es ziemlich egoistisch wenn man sich aus reiner Bequemlichkeit nicht impfen lässt und so die "schwächeren" Patienten einem Risiko aussetzt.
    Natürlich kann eine Impfung eine Grippe nicht verhindern, jedoch geht es darum eine möglichst hohe Herdenimmunitätsquote zu erreichen, die schliesslich auch die ungeimpften Meschen schüzt.
    • Babalu 02.02.2016 18:24
      Highlight Highlight Bin voll Ihrer Meinung. Das ist das gleiche wie wenn eine Pflegende sagen würde, dass sie nicht an Seife und Wasser glaubt und deshalb sich die Hände nicht waschen will. Die Pflegenden haben oft wirre Vorstellungen von Medizin und das Halbwissen führt zu komischem Aberglauben.
    • theSkywalker 02.02.2016 19:07
      Highlight Highlight Was Sie sagen Herr Schmitt stimmt absolut. Jedoch ist das Ganze ein wenig komplizierter, da eine Grippeimpfung nicht das gleiche ist, wie zB eine Masernimpfung.
      Alle Jahre wieder sich impfen lassen mit einem Impfstoff, bei dem man noch nicht weiss ob er überhaupt nützt und dann evtl noch deswegen eine Woche im Bett zu liegen und nicht arbeiten zu können (als Pflegender hat man tatsächlich ein schlechtes Gewissen nicht arbeiten zu können, jedenfalls einige), ist nicht ohne.
      Ich bin geimpft, jedoch verstehe ich die GRIPPEN-Impfgegner.
    • theSkywalker 02.02.2016 19:11
      Highlight Highlight Lieber Babalu

      Pflegende und kein Glaube an Wasser und Seife. Folgen sie mal einem Pflegenden und beobachten dessen Händehygiene und weitere Massnahmen die er trifft. Und dann folgen sie einem Arzt.
      Es hat überall schwarze Schafe klar. Ich würde jedoch ganz frech behaupten, dass viele Pflegende sich sehr auf die Hygiene achten.

      Ihre Aussage betreffend zu wenig Wissen weckt in mir das grosse Bedürfnis bei Ihnen Blut zu nehmen und ein paar Mal daneben zu stechen.

      Freundliche Grüsse von einem Pflegenden der gerade in seinem Anatomiebuch vertieft ist. 😚🖕🏼
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  • Eisenhorn 02.02.2016 17:40
    Highlight Highlight Es gibt Hygiene und Spital-vorschriften schon deutlich länger als die Grippe-Impfung. Diese ganzen Maßnahmen sind ja genau dafür gedacht die Übertragung von Krankheiten zwischen Patient und Pfleger zu vermeiden. Da ist es doch dann völlig egal ob der Pfleger eine Grippe Impfung hat oder nicht.

    Und wenn es passiert wo anders was schief gelaufen, und man sollte sich lieber drum kümmern raus zu finden wie es passiert ist. Denn es gibt auch Sachen gegen die man sich nicht impfen kann, und dann sind wir wieder bei der Spital-Hygiene.
    • mortiferus 02.02.2016 18:22
      Highlight Highlight Ein Virus, dass sich mittels Tröpfcheninfektion weiterverbreiten kann, ist nicht so einfach unter Kontrolle zu halten. Da müsste man alle Patienten einzeln isolieren, das geht nicht und ist auch nicht 100%ig. Die Angestellten müssten den halben Tag damit verbringen sich zu waschen und kleiden. Jeder Spitalangestellte müsste man täglich kontrollieren und bei geringstem Verdacht auf eine Infektion nach Hause schicken, das geht auch nicht. Auch die Art wie Material und Wäsche ins Spital kommte würde aufwändiger.
  • Madison Pierce 02.02.2016 17:34
    Highlight Highlight Diese blödsinnigen Argumente machen mich wütend. Natürlich hilft die Impfung nicht zu 100%. Aber wenn zu rationalem Denken fähig ist, sieht man, dass es nicht um den absoluten Schutz geht, sondern um das Verhältnis von Gewinn zu Risiko. Man kauft nicht für 100 Fr. ein Los, mit dem man mit einer Chance von 1:100 1000 Fr. gewinnen kann. Würde es nur einen Franken kosten, würde man es kaufen.

    Bei der Impfung steht ein hoher Gewinn (wahrscheinlich keine Grippe bekommen + andere Personen schützen) einem kleinen Risiko (etwas Fieber, sehr geringe Chance für Impfschaden) gegenüber.
    • Eisenhorn 02.02.2016 17:51
      Highlight Highlight Ich halte Lotto für "rational Schwachsinnig". Bitte jetzt das ganze Argument ohne Lotto Vergleiche...

      Sich irgendetwas in den Organismus spritzen zu lassen, gegen etwas das man als gesunder Erwachsener, in nicht all zu hohem Alter, eh ganz gut übersteht ist doch irgendwie Schwachsinnig. Ich arbeite doch auch nicht mit Gartenhandschuhen im Büro auf die Gefahr hin mich an einem Blatt Papier zu schneiden.
    • exeswiss 02.02.2016 18:43
      Highlight Highlight @eisenhorn du steckst mit einem schnitt aber auch nicht geschwächte patienten mit grippe oder anderem an.

      "Sich irgendetwas in den Organismus spritzen zu lassen, gegen etwas das man als gesunder Erwachsener"

      sag das den patienten die nicht so "gesund" sind....
    • _kokolorix 03.02.2016 07:14
      Highlight Highlight die impfbefürworter gehen einfach davon aus das die impfung zu 100% wirkt und das sie keine nebenwirkungen hat. beides ist völlig illusorisch. aber als kritiker wird man sofort in die esoterische ecke gestellt. das ist wie eine diskussion über religion, wobei vor allem die befürworter einfach nur gläubige sind, weil fakten gibt es schlicht keine, nur behauptungen
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  • theSkywalker 02.02.2016 17:19
    Highlight Highlight Die Vermutung, dass die Pflegenden sich Nichts von den Ärzten vorschreiben lassen wollen ist schlicht und einfach Bullshit.
    Viel eher liegt es daran, dass man nie genau sagen kann, ob der Impfstoff überhaupt wirkt, oder ob sich der Virus auf seinem Weg nach Europa soweit verändert hat, dass die Impfung umsonst war. Zudem gibt es nicht wenige, welche nach einer Impfung mehrere Tage flach liegen.

    Pflegefachmann i.A. / geimpft 😉
    • G. Schmidt 02.02.2016 17:50
      Highlight Highlight Darf ich fragen von wo genau dieser Virus kommt, wenn nicht aus Europa?
      Und wieso ist die Skepsis unter Pflegefachleuten grösser als bei Ärzten?
    • theSkywalker 02.02.2016 18:54
      Highlight Highlight Die Pharmaunternehmen schauen für den Impfstoff, welche Grippeviren sich in Asien heruntreiben. Denn diese Viren/ dieser Virus gelangt nach gewissen Mutationen dann zu uns. Da man sich ja im Voraus gegen eine Krankheit impfen muss, erstellen die Wissenschaftler den Virus aus dem Wissen über den Erreger in Asien. Wenn sich dieser Erreger anders als geplant verändert, ist der Impfstoff wirkungslos (so geschehen letztes Jahr).
    • theSkywalker 02.02.2016 18:59
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass Ärzte eher pro Medis sind, während Pflegende sich auch für die Alternativen interessieren bzw diese auch anwenden. Medikamente sind die Waffen der Ärzte, gerade der Mediziner, gegen Krankheiten. Und seinen eigenen Waffen vertraut man halt.
      Deshalb kann es sehr gut sein, dass Ärzte einem Wirkstoff weniger kritisch gegenüber stehen als Pflegende.

      Dies ist jedoch nicht meine Aussage von obigem Kommentar. Ich wollte nur klarstellen, dass es einen anderen Grund gibt, dass sich Pflegende nicht impfen lassen als: "Wenn Ärzte mir das empfehlen mache ich dass sicher nicht."
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  • Scaros_2 02.02.2016 17:08
    Highlight Highlight Da ich selbst 1 Jahr als Pflegepraktikant geschaffen habe kann ich die Pfleger schon verstehen. Sich jedes Jahr eine Giftmixtur in den Körper zu jagen ist nicht ohne und man muss dabei blind auf die Pharmaindustrie vertrauen. Es ist ja nicht so das die Grippe bei uns was wirklich gefährliches ist. Ich selbst hab damals auch nur die Pflichtimpfungen wie gegen Hephatitis gemacht, den Rest hab ich liegen gelassen denn viel resistenter fühle ich mit der Spritze auch nicht. Da arbeitet man lieber sorgsamer und vermeidet dabei auch noch das Noro-Virus das doch viel schlimmer ist als eine Grippe :)
    • Wilhelm Dingo 02.02.2016 17:17
      Highlight Highlight Grippe ist gefährlich. Nicht für Dich aber für die Geschwächten.
    • Wolfsblut 02.02.2016 17:26
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass verschiedene Viren auftreten und man, trotz Impfung, nicht sicher sein kann, von einer Grippe nicht doch erwischt werden zu können.
    • andiiGue 02.02.2016 17:30
      Highlight Highlight Naja, das mit dem "ungefährlich" trifft nicht auf die richtige Grippe zu, sondern nur auf so genannte grippale Infekte (Erkältung mit Fieber) zu. Die Grippe ist eine schwere Erkrankung welche unter anderem durch bakterielle Superinfektionen wie Lungenentzündung v.a. bei alten oder sehr jungen Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem zum Tod führt.
      siehe auch:
      http://m.srf.ch/gesundheit/koerper/erkaeltung-oder-grippe-der-kleine-unterschied

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