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Berset empfängt Österreichs Bundeskanzler Kurz in Bern

Sans grüsst! Berset empfängt Österreichs Bundeskanzler Kurz in Bern

20.11.2018, 12:2520.11.2018, 12:49
epa07178952 Swiss Federal President Alain Berset, (R), and Austrian Chancellor Sebastian Kurz (L) shake hands during an official visit in Kehrsatz near Bern, Switzerland, 20 November 2018. EPA/PETER K ...
Bild: EPA/KEYSTONE

Bundespräsident Alain Berset und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sind am Dienstag in Bern zu einem offiziellen Arbeitstreffen zusammengekommen. Zentrale Themen waren die bilateralen Beziehungen sowie die Verhandlungen der Schweiz mit der EU.

Berset und Kurz hätten die ausgezeichnete nachbarschaftliche Zusammenarbeit und die zahlreichen gemeinsamen Interessen betont, heisst es in einer Mitteilung des Bundesrats.

Die Schweizer Delegation habe die wichtigen Beiträge gewürdigt, die Österreich im Rahmen seiner EU-Ratspräsidentschaft geleistet habe, um die Staaten des Westbalkans näher an die EU heranzuführen. Die Schweiz und Österreich hätten übereinstimmend ihr starkes Interesse an Stabilität und wirtschaftlicher Entwicklung dieser Region bekräftigt.

Themen des Treffens seien auch der Stand der Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU über ein Rahmenabkommen sowie die aktuelle Situation beim Brexit gewesen. Die Schweiz begrüsse den Vorschlag, dass während einer Übergangsphase die Abkommen mit der EU weiterhin auch für das Vereinigte Königreich angewendet werden könnten, heisst es in der Mitteilung.

Berset und Kurz hätten zudem die Ratifikationsurkunden zum bilateralen Luftpolizeiabkommen ausgetauscht, das die beiden Länder im September 2017 in Salzburg unterzeichnet hatten. Es regelt die Zusammenarbeit bei der grenzüberschreitenden Sicherung des Luftraums gegen nicht-militärische Bedrohungen aus der Luft. (aeg/sda)

Rauchverbot in Österreich gekippt

Video: srf
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Epstein unterhielt gute Beziehungen zu Schweizer Banken – die Sonntagsnews
Mögliche Exhumierungen von Opfern der Brandkatastrophe, Widersprüche bei den Gehaltsangaben von Moretti und WEF-Löhne im Visier des Bundes : Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Walliser Staatsanwaltschaft wälzt den Entscheid über mögliche Exhumierungen von Todesopfern der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS laut der «NZZ am Sonntag» auf die Familien ab. Sie ordne Exhumierungen und Obduktionen nur an, wenn die Opferfamilien das explizit verlangten, sagten Anwälte von Familien zur Zeitung. Laut Gesetz müsste die Staatsanwaltschaft selbst entscheiden, ob das notwendig sei. Die Ermittlungsbehörde habe auf eine Anfrage nicht reagiert. Akten der Staatsanwaltschaft zeigen laut der Zeitung, weshalb die Schweiz nur zwei Opfer obduzierte: Zwei Wochen nach dem Brand sollte die Kantonspolizei demnach herausfinden, ob bei Schweizer Bestattungsunternehmen noch unbeerdigte Leichen lagen. Die zwei Obduzierten seien vermutlich schlicht die letzten Opfer gewesen, die noch nicht beerdigt waren, schlussfolgerte die «NZZ am Sonntag».
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