Schweiz
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ARCHIV - 21.08.2017, Berlin: Vor einem Luxus-Hotel hängt ein Plakat mit der Aufschrift «Euer Luxus ist unsere Armut». (zu dpa «Studie: Wohlstand in Deutschland liegt nur auf Niveau der Neunziger» vom 19.07.2018) Foto: Sophia Kembowski/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Sophia Kembowski)

«Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt, wo es mehr Millionäre als Sozialhilfebezüger gibt», so Wolffers.  Bild: DPA

«Ziemlich belastend» – warum die Chefs der Sozialhilfe-Konferenz die Nase voll haben

Das Führungsduo der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe hat genug. Felix Wolffers und Therese Frösch haben gemeinsam den Rücktritt erklärt. Im Interview sagt Wolffers, was die Kürzungspläne verschiedener Kantone damit zu tun haben. Und um welche Betroffenen er sich besonders grosse Sorgen macht. 



Herr Wolffers, Sie schmeissen den Bettel bei der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) hin, Ihre Co-Präsidentin Therese Frösch ebenso. Als Grund für den Doppel-Rücktritt nennen Sie unter anderem die «Diskussion über weitreichende Kürzungen in der Sozialhilfe». Was genau hat das Fass für Sie zum Überlaufen gebracht?
Felix Wolffers:
Wir schmeissen den Bettel nicht hin: Wir beenden unser Präsidium nächsten Mai nach fünf arbeitsintensiven Jahren. Die letzten Monate waren aber ziemlich belastend. In verschiedenen Kantonen finden heftige Angriffe auf die Sozialhilfe statt. Diese Attacken abzuwehren und der Polemik auf einer sachlichen Ebene zu begegnen, ist mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden, der für mich neben der Leitung des Sozialamts der Stadt Bern kaum mehr zu leisten ist. Belastend ist auch, dass die Gegner der Sozialhilfe kein Interesse an einer faktenbasierten Diskussion haben.

Felix Wolffers, Co-Praesident der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), rechts, diskutiert mit Therese Froesch, Co-Praesidentin SKOS, waehrend einer Medienkonferenz anlaesslich der Jahresversammlung der SODK, am Freitag, 22. Mai 2015, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Sie haben genug: Therese Frösch und Felix Wolffers. Bild: KEYSTONE

Sie spielen auf die Pläne in Bern, Baselland und Aargau an, den Grundbedarf für Sozialhilfebezüger zu senken. Vorgesehen sind Reduktionen um 8 bis 30 Prozent.
Es ist doch einfach unseriös, zu behaupten, man könne mit 30 Prozent weniger Sozialhilfe leben! Der Grundbedarf für eine Einzelperson liegt heute gemäss den SKOS-Richtlinien bei 986 Franken pro Monat, für eine vierköpfige Familie bei 2110 Franken. Fällt nun ein Drittel dieses Geldes weg, dann ist es den Betroffenen nicht mehr möglich, sich gesund zu ernähren oder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mangelernährung, Ausgrenzung und Verelendung sind die Folgen. Konkret: Die Kürzung des Grundbedarfs um 30 Prozent bedeutet, dass in einer vierköpfigen Familie pro Person und Tag noch 5 Franken für Ernährung und Getränke zur Verfügung stehen. Das reicht doch einfach nicht.

«Stellen Sie sich vor, Sie haben als einziges Kind in der Klasse kein Handy, laufen in unpassenden Kleidern herum und können mit den Freunden nicht ins Kino gehen.»

Wen treffen die Kürzungen am härtesten?
Am weitreichendsten sind die Folgen wohl für Kinder und Jugendliche. Man vergisst gern, dass jede dritte Person in der Sozialhilfe minderjährig ist. Es ist sozialpolitisch unerträglich, wenn man den Heranwachsenden zusätzlich Steine in den Weg legt. Stellen Sie sich vor, Sie haben als einziges Kind in der Klasse kein Handy, laufen in unpassenden Kleidern herum und können mit den Freunden nicht ins Kino gehen. Da ist gesellschaftliche Ausgrenzung doch vorprogrammiert.

«Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt, wo es mehr Millionäre als Sozialhilfebezüger gibt. Und dennoch sollen den sozial Schwächsten die ohnehin schon tiefen Leistungen noch bedeutend gekürzt werden.»

Den Maximalabzug von 30 Prozent sollen nur Personen zu spüren bekommen, die sich nicht um Integration oder Arbeit bemühen. Lehnen Sie solche Strafmassnahmen in jedem Fall ab?
Nein, im Einzelfall sind solche Sanktionen heute schon möglich und werden auch angewendet. Was nun etwa in Bern und Baselland geplant ist, muss aber als Kollektivstrafe bezeichnet werden: Die Beiträge sollen für alle Bedürftigen, unabhängig von ihrem Verhalten, massiv gekürzt werden. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt, wo es mehr Millionäre als Sozialhilfebezüger gibt. Und dennoch sollen den sozial Schwächsten die ohnehin schon tiefen Leistungen noch bedeutend gekürzt werden. Wollen wir diese Personen wirklich in absolute Armut abdrängen und aus der Gesellschaft ausgrenzen?

Wissen Sie, wie häufig die Sanktionen heute zur Anwendung kommen?
Wir führen keine Statistik, wissen aber, dass die Gemeinden von dieser Möglichkeit bei Bedarf Gebrauch machen. Tatsache ist aber auch, dass die allermeisten Personen in der Sozialhilfe kooperativ sind.

Der Druck steigt in mehreren Kantonen

Im Frühling sind die Würfel im Berner Kantonsparlament gefallen: Die Ratsmehrheit hat entschieden, dass sich der Kanton künftig nicht mehr an die SKOS-Empfehlungen halten muss. Der Grundbedarf soll um 8 Prozent reduziert werden dürfen, bei 18- bis 25-Jährigen um 15 Prozent. Ein Abzug um bis zu 30 Prozent ist bei jungen Erwachsenen möglich, wenn sie sich nicht genügend um Arbeit und Integration bemühen. Nachdem linke Kreise erfolgreich Unterschriften für einen Gegenvorschlag gesammelt haben, hat das Stimmvolk das letzte Wort.

In Baselland hat das Parlament eine Motion von SVP-Mann Peter Riebli überwiesen, die den Grundbedarf pauschal um 30 Prozent kürzen will. Nur wer «integrationswillig, engagiert und motiviert» ist, soll weiterhin den vollen Betrag erhalten. Ein ähnlicher Vorstoss passierte auch im Aargau. 

Auch eine Arbeitsgruppe der SVP brütet derzeit über einem Reformvorschlag: Nach ihrem Willen sollen die Sozialhilfeleistungen künftig davon abhängen, wie viele Steuern eine Person bereits in der Schweiz bezahlt hat. Zugewanderte und junge Menschen hätten das Nachsehen.
Das ist eine absolut unsachliche Verknüpfung. Es ist eine grosse Errungenschaft der Schweiz, dass wir solidarisch sind: mit den Randregionen, den Bauern, den sozial Schwächsten. Gerade diese Personen sind ja oft gar nicht in der Lage, Steuern zu bezahlen. Denken Sie nur an Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende, die häufig nur wenig oder keine Steuern zahlen. Gerade sie brauchen aber Hilfe.

Die Wissenschaft gibt den Reformern teilweise recht. So plädiert der Luzerner Profossor Christoph Schaltegger dafür, Fehlanreize im System zu beseitigen und beispielsweise die Leistungen für junge Personen an strengere Bedingungen zu knüpfen.
In der Sozialhilfe beziehen junge Leute schon heute bedeutend tiefere Leistungen als andere Personen. Im übrigen steht Herr Schaltegger mit seinen Vorschlägen zum Grounding des Sozialstaats auch unter Wissenschaftlern ziemlich allein da. Tatsache ist, dass es viele Behinderte, Kranke, Betagte und Bedürftige gibt, welche nur dank Sozialleistungen ein menschenwürdiges Leben führen können.

«Es findet ein Wettlauf zwischen den Kantonen und den Gemeinden statt, sich mit immer noch tieferen Leistungen zu unterbieten.»

Die Kosten für die Sozialhilfe sind in den letzten Jahren um 50 Prozent angestiegen. Verstehen Sie, dass sich in der Politik angesichts dieser Zahlen eine gewisse Unruhe breitmacht?
Die Quote der Sozialhilfebezüger liegt seit Jahren konstant bei gut 3 Prozent. Allerdings ist die Bevölkerung insgesamt gewachsen, zudem sind die Mieten und die Krankenkassenprämien massiv gestiegen. Die Sozialhilfe ist dennoch ein sehr günstiges soziales Sicherungssystem. Sie beansprucht gerade mal 1,6 Prozent der Aufwendungen für die soziale Sicherheit in der Schweiz und sichert damit die Existenz von 270‘000 Personen.

Dann sehen Sie gar kein Manko im heutigen System?
Doch, das grösste Manko besteht darin, dass wir für die Sozialhilfe keine verbindliche nationale Regelung haben. Es findet ein Wettlauf zwischen den Kantonen und den Gemeinden statt, sich mit immer noch tieferen Leistungen zu unterbieten. Und es gibt klare Tendenzen, dass Gemeinden versuchen, Bedürftige aus ihrem Gebiet fernzuhalten oder gar zu vertreiben, indem sie beispielsweise günstigen Wohnraum abreissen.

Die Obwaldner Gemeinde Kerns wollte einem Mädchen verbieten, eine weiterführende Schule zu besuchen, weil ihre Eltern von der Sozialhilfe abhängig sind. Sie solle eine Lehre machen, um schneller eigenes Geld zu verdienen. Was halten Sie von dem Entscheid?
Weil der Arbeitsmarkt nach immer mehr Fachkräften verlangt, ist eine gute Qualifikation für junge Menschen heute so wichtig wie nie zuvor. Daher ist der Entscheid für mich unverständlich. Der Fall weist aber auch auf ein anderes Problem hin: Eigentlich müsste das Stipendiensystem garantieren, dass auch Kinder aus wirtschaftlich schwachen Haushalten eine gute Ausbildung machen können. Wenn die Sozialhilfe hier in die Bresche springen muss, bedeutet dies, dass das Stipendiensystem versagt. Es ist eine Tatsache dass die Sozialhilfe heute vermehrt auch Bildungsaufwendungen übernehmen muss. Auch das führt zu Mehrkosten.

«Man darf das Feld nicht den Scharfmachern überlassen.»

Wie lange setzten Sie sich schon mit dem Gedanken auseinander, die SKOS-Führung abzugeben?
Der Gedanke reifte im Laufe dieses Jahres in mir heran. Irgendwann hat man das Gefühl, dass die Belastung zu gross wird. Da wusste ich: Jetzt musst du handeln.

Nun sucht eine Findungskommission einen Nachfolger für Sie. Was wünschen Sie dem oder der Neuen in dieser ungemütlichen Lage?
Dass die SKOS nicht mehr so allein kämpfen muss wie bisher. Es ist sehr zu hoffen, dass sich eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung formiert, die sich gegen die Angriffe auf die Sozialhilfe zur Wehr setzt. Ich finde, dass sich auch Kirchen, Hilfswerke und weitere Organisationen vermehrt zugunsten der sozial Schwächsten engagieren müssen. Man darf das Feld nicht den Scharfmachern überlassen.

Renato Kaiser mit einem etwas anderen Blick auf die Dinge

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212Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nausicaä 23.08.2018 15:50
    Highlight Highlight Jaqueline, kann man den Teppich nicht mal auch von der anderen Seite her aufrollen und Artikel zu Steuerfragen von Unternehmen usw. machen. Ich glaube da haben die meisten zu wenig Ahnung und die Diskussion muss dringend in diese Richtung gelenkt werden, mit versierten Informationen. Denn wir streiten hier um die Brosamen anstatt um die Brote.
    59 3 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.08.2018 14:53
    Highlight Highlight Arme reiche Schweiz, in denen Alte, Kranke und sozial Schwache nur noch als Kostenfaktoren angeschaut werden.
    87 13 Melden
  • Edwin Schaltegger 23.08.2018 14:47
    Highlight Highlight In der Schweiz erfolgte in den letzten 10 Jahren eine Sozailkosten-Explosion von über 50% und beträgt heute jährlich über 8 Mia. CHF. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass Kantone und Gemeinden an der Sparschraube drehen müssen. Am meisten blutet der mittelständische Steuerzahler bei diesem Missstand. Wir haben zu viele Asylanten und Zuwanderung die unsere Sozialsysteme plündern. Dies zum Nachteil von Alleinerziehenden Schweizerinnen, ausgesteuerten Arbeitnehmer/innen und bedürftigen Renter/innen die Jahrelang in der CH Steuern und Sozialabgaben zahlten.
    63 121 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 15:18
      Highlight Highlight Und jetzt zu den Fakten Edwin: Das Wort Mittelständisch existiert nur in Deutschland. Somit ist klar woher der braune Wind weht. Die Kosten steigen, weil immer mehr AHV-Bezüger EL beziehen müssen, weil die KK gestiegen sind und die Mieten. Asylsuchende werden durch den Bund bezahlt nicht durch die Gemeinde. Erst nach 3 Jahren bezahlt die Gemeinde. Dann ist aber schon lange kein Suchender mehr. Aber das alles wüsstest Du, wenn Du in der Schweiz leben würdest.
      93 35 Melden
    • piedone lo sbirro 23.08.2018 15:27
      Highlight Highlight Schaltegger

      bei ihnen hat die xenophobie die rationalität längst besiegt!

      die sozialkosten steigen weil die renten sinken! immer mehr schweizer aus der mittelschicht brauchen EL um zu überleben!

      steuerhinterziehung bzw. die steuergeschenke von SVP/FDP an reiche und (ausländische) firmen berappt der mittelstand! dies kostet den mittelstand wesentlich mehr als jegliche asylhilfe!

      die USR II hat die AHV milliarden gekostet.

      die steuergeschenk-strategie ist treiber der zuwanderung!

      https://tageswoche.ch/gesellschaft/schweizer-beziehen-nach-wie-vor-haeufiger-sozialhilfe-als-auslaender/
      73 15 Melden
    • Platon 23.08.2018 22:07
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Braavooo!!! Reconquista Internet lebt!!!

      Und Sie @Herr Schaltegger sollten sich schämen so die Fakten zu verdrehen!!!
      26 6 Melden
  • inmi 23.08.2018 13:47
    Highlight Highlight Hey Watson, ihr dürft auch mal eine kritische Frage in einem Interview stellen. Auch wenn ihr die Interviewten total sympa findet. Dann erst recht.

    Ihr seid Journalisten, keine Behördenpropagandisten.
    46 39 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 15:19
      Highlight Highlight z.B.? Das die SVP nicht den Ärmsten der Armen das Geld wegnehmen will? Oder hast Du andere "Fakten", die uns allen entgangen sind?
      50 20 Melden
  • piedone lo sbirro 23.08.2018 13:38
    Highlight Highlight die größte kluft zwischen volk und elite besteht bei der pseudo-patriotischen herrliberger glaubensgemeinschaft.

    während die einen in saus und braus leben, quälen sich die anderen mit IPV, AHV-EL durchs leben. während die geldelite sich als volk bezeichnet, glaubt das fussvolk zu den auserwählten zu gehören: das auserwählte fussvolk als stimmenlieferant, und steigbügelhalter.

    gegen subventionsempfänger und sozialhilfeabhängige aufstacheln aber selber in grossem stil von staatsgeldern profitieren. marktwirtschaft predigen aber selber der planwirtschaft frönen.
    76 22 Melden
    • hävi der 3. 23.08.2018 14:17
      Highlight Highlight Piöde

      " die Kluft zwischen Volk und Elite". ?

      Sie sind es, der dringend in die EU möchte!

      Meinen Sie wirklich, dass diese Kluft dann kleiner wird?

      🤔
      Überlegen Sie nochmals!
      24 61 Melden
    • Fabio74 23.08.2018 19:33
      Highlight Highlight @hävi die EU tut zu diesem Thema gar nichts
      Keine Argumente oder reichts nur wieder mal zu ich-nicht-du auch`?
      19 2 Melden
    • Platon 23.08.2018 22:11
      Highlight Highlight @Hävi
      Es bringt absolut nichts, jeden als EU-Turbo zu verschmähen, der einem nicht passt. Ausserdem hat Piedone noch nie gesagt, dass er in die EU will und wenn schon, es ist kein gültiges Argument! Tu quoque / Whataboutism ist kein gültiges Argument. https://de.wikipedia.org/wiki/Tu_quoque
      18 3 Melden
  • glüngi 23.08.2018 12:06
    Highlight Highlight ich hoffe noch immer das sich irgendwann 1789 wiederholen wird.
    25 16 Melden
    • Nausicaä 23.08.2018 13:16
      Highlight Highlight Leider unwahrscheinlich. Die franz. Rev. hatte viele Ursachen, aber eine der wichtigsten, die dazu führte, dass auch der breite untere 3. Stand sich mobilisierte, war, dass die Bevölkerung hungerte. Menschen erdulden leider viel, bevor sie aufbegehren. Man muss nur in die USA schauen, in welchen sozialpolitisch prekäre Zustände herrschen. Aber die Armen haben immer noch Brot und Spiele (Drogen) und geben sich damit zufrieden (nicht wertend gemeint, sondern mMn leider die menschliche Natur). Aber wir Bürger in der CH können mehr Einfluss nehmen auf die Politik und das sollten wir auch tun!
      54 5 Melden
    • glüngi 23.08.2018 13:54
      Highlight Highlight das stimmt sehe ich auch so, ich denke jedoch das dass internet heute einen einfluss darauf haben wird. ob positiv oder negativ weiss ich noch nicht. jedoch sehen wir heute wie es den anderen geht. hätten die franzosen zum beispiel früher gewusst wie dekadent die monarchen gelebt haben wäre es vielleicht früher zum knall gekommen. (nur eine theorie)
      17 1 Melden
    • Nausicaä 23.08.2018 15:22
      Highlight Highlight 1) Ja, das kann sein, bereits Louis XIV. hat seinen Prunkpalast weit weg vom einfachen Volk positioniert. Aber Internet und überbordenden Reichtum bei den einen sehen reicht nicht aus. Es ist die Bewertung, die zählt. Früher haben die Leute geglaubt, der König sei gottgewollt und deswegen unantastbar. Heute glauben die Menschen die von Amerika kommende Mär, dass ein Millionär seine Millionen nur aufgrund seines Talents erreicht hat. Der Staat und damit die Gemeinschaft hat diesem Millionär allerdings die Grundlagen zur Verfügung gestellt, damit er überhaupt erfolgreich werden kann:
      26 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holzkopf 23.08.2018 11:31
    Highlight Highlight Fast alle verknüpfen Geld mit (bezahlter) Arbeit, weil uns dieses Dogma jahrhundertelang eigetrichtert wurde und weil viele ihr Leben mittels Lohn bestreiten. Dass die grossen Geldströme völlig unabhängig von realer Arbeitsleistung an die Gesellschaft fliessen, hat in den Köpfen der Allgemeinheit keinen Einzug gefunden. So denken viele, dass diejenigen, die nicht arbeiten (können), auch kein Geld „verdienen“, es anderen also wegnehmen.
    Vermögenszuwachs folgt aber nicht der Arbeit sondern dem Kapital.
    Der Grossteil aller Arbeit, welche auf der Welt verrichtet wird, erfolgt ohnehin unbezahlt.
    81 9 Melden
  • poltergeist 23.08.2018 11:18
    Highlight Highlight Die Bereitschaft zur Solidarität nimmt proportional zur Zuwanderung ab. Viele Steuerzahler sehen nicht ein wieso wir für Leute aus aller Welt, die hier in unsere Sozialsysteme einwandern zahlen sollen. Wie es Daniel Cohn-Bendit schon gesagt hat: "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer".
    49 30 Melden
    • Makatitom 23.08.2018 14:18
      Highlight Highlight Es sind aber nicht die Zuwanderer, die uns ausbeuten, sondern die Steueroptimierer
      45 15 Melden
    • poltergeist 23.08.2018 15:25
      Highlight Highlight Die Steuereinnahmen steigen aber kontinuierlich auf allen Ebenen....
      12 14 Melden
    • Fabio74 23.08.2018 19:34
      Highlight Highlight Die Entsolidarisierung steigt proportional zu den Rechtsnationalen Wahlsiegen
      20 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 23.08.2018 11:17
    Highlight Highlight Man darf einfach die Grundsätze der CH-Sozialpolitik nicht aus den Augen verlieren:

    Der Grund warum die ALK (RAV): 70% des vorherigen Lohnes ausbezahlt ist, dass die Inlandsnachfrage bei einer grossen Anzahl Erwerbslosen nicht zusammenbricht. Die Inlandsnachfrage ist DER Pfeiler der CH-Ökonomie

    Der Grundbedarf der Sozialhilfe, ist darum so bemessen, dass niemand auf der Strasse leben muss und damit es keine sozialen Unruhen gibt

    UND: Wenn ein (Sozial-) System nur 5 - 10% Menschen hat, die betrügen, dann funktioniert dieses einwandfrei. Nichtmal ein IT-System läuft zu 95% perfekt, nur so...
    54 9 Melden
  • banda69 23.08.2018 11:00
    Highlight Highlight Ja die SVP, die tut was für das Volk.


    Oder wie sagt man doch: Wie man sich bettet, so liegt man.
    62 21 Melden
    • Makatitom 23.08.2018 14:19
      Highlight Highlight Ich weiss, wie du das meinst. trotzdem muss ich wieder mal erwähnen, für wie viel Prozent des Volkes die $SVP "etwas tut". Es sind 2, die reichsten 2 Prozent
      39 8 Melden
    • dding (@ sahra) 23.08.2018 22:37
      Highlight Highlight Ach was.
      Ein EU Beitritt, wie dies unsere SP, Grünen herbeisehnen, hilft den unteren Einkommen nichts.
      Im Gegenteil!
      10 17 Melden
  • mogad 23.08.2018 10:49
    Highlight Highlight Leider wählen viele Sozialhilfeempfänger SVP. Die sollte man davon überzeugen, dass sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden.
    84 22 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 11:19
      Highlight Highlight Weil die Sozialhilfeempfänger im Tieflohnbereich die Integration leisten müssen. Der Eritreer oder der Iraker konkurriert diesen in der Jobsuche. Es ist der Sozialhilfeempfänger der mit diesen zusammenarbeitet. Nicht ein Abteilungsleiter der UBS. Daher macht dies schon noch Sinn (subjektiv betrachtet)
      61 9 Melden
    • Posersalami 23.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Also wer von einem ungelernten Iraker oder Eritreer vom Arbeitsmarkt verdrängt wird sollte den Fehler als erstes bei sich selbst suchen..

      32 42 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 13:10
      Highlight Highlight Nicht verdrängt. Viele SH arbeiten in diesem Bereich. Und: es ist selbstverstàndlich nur ein Versuch einer Erklärung, weil diese korrekt erkannte Kausalität von moga auf den ersten Blick nicht aufgeht
      19 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 23.08.2018 10:24
    Highlight Highlight in der CH, einem der reichsten länder der erde,
    besitzen 10% der steuerpflichtigen 70% des privaten vermögens, und können rund 80% der direkten bundessteuer berappen. da hat es nicht zu wenig geld, aber eindeutig zu wenig charakter und anstand.

    die finanzindustrie hat seit 2008 fast keine steuern mehr bezahlt. der grösste teil der steuereinnahmen generiert der private mittelstand.

    der wohlstand der wenigen, geht immer zu lasten der mehrheit. je mehr ich habe, desto weniger haben sie.

    https://tageswoche.ch/gesellschaft/schweizer-beziehen-nach-wie-vor-haeufiger-sozialhilfe-als-auslaender/
    94 16 Melden
    • hävi der 3. 23.08.2018 13:16
      Highlight Highlight Piöde
      Interessanterweise leben in der Schweiz die Mehrheit der Bürger trotzdem sehr gut.

      Besser als überall sonst auf dieser Welt.
      Sie versuchen hier doch nur Ihren Neid zu kultivieten.

      Sie beten Roman Burger an?

      Meinen Sie in ihrem Kommunismus ginge es den Leuten besser?




      13 56 Melden
    • mogad 23.08.2018 14:09
      Highlight Highlight @hävi. Am Besten gehts wohl den Abzocker-Ceos, die auch noch Millionen kassieren, nachdem sie die Firma gegen die Wand gefahren haben. Ernsthaft: Ja es geht uns noch rel. gut. Das ist für mich kein Grund, dem schleichenden Sozialabbau zuzustimmen. Es geht und gut drum dürft ihr uns wegnehmen und wegnehmen, bis es uns nicht mehr gut geht??
      32 3 Melden
    • Fabio74 23.08.2018 19:36
      Highlight Highlight @hävi umso stossender ist das Rumtreten auf jenen am unteren Ende der Leiter
      Umso schäbiger ist der Umgang mit Menschen die Sozialhilfe brauchen
      Aber wir leisten uns STeuerhinterzieher, die uns Milliarden kosten pro Jahr.
      Aber Reiche stehen ja in der Welt der REchten über Gesetz und Verfassung
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaskedTruth 23.08.2018 09:49
    Highlight Highlight In der Schweiz entwickelt sich ein Wohlstandsfaschismus der mir Angst macht. Es ist nicht mehr die solidarische Schweiz in die ich vor vielen, vielen Jahren hinein geboren wurde. Die Sozialdetektive, die Kürzungen bei der Sozialhilfe, aber wer schaut bei Steuerbetrüger genauer hin? Das ist nicht mehr meine Schweiz und das ist traurig!
    167 23 Melden
    • Holzkopf 23.08.2018 11:16
      Highlight Highlight Vielfach muss man nicht mal Steuern hinterziehen, sondern kann das Kapital ganz legal irgendwo als Investition o.ä. abziehen.
      34 3 Melden
    • Dr. Unwichtig 23.08.2018 11:48
      Highlight Highlight Schade, dass Sie "Ihre" Schweiz nicht mehr erkennen. Gleich geht es denjenigen, die sich die Zeiten zurückwünschen, als "unsere Strassen noch sicher waren" oder "der Volkswillen noch umgesetzt" wurde. Begriffe wie "Wohlstandsfaschismus" tragen bestimmt nicht dazu bei, dass sich die Debatte entspannt und der Solidaritätsgedanke wieder in den Vordergrund rückt.
      22 49 Melden
  • Besorgter Bürger 23.08.2018 09:42
    Highlight Highlight Aus der Präambel der Bundesverfassung: "... , und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, ...".
    137 8 Melden
  • Besorgter Bürger 23.08.2018 09:40
    Highlight Highlight "Belastend ist auch, dass die Gegner der Sozialhilfe kein Interesse an einer faktenbasierten Diskussion haben." Das kennen wir doch auch von der ganzen Ausländer-Debatte. Die Rechtspopulisten (im vorliegenden Fall geht es um Rechtspopulisten und nicht um Linkspopulisten!) gibt es halt nicht nur in den USA (Trump), Deutschland (AfD) und Österreich (FPÖ), sondern auch in der Schweiz.
    87 23 Melden
    • AdiB 23.08.2018 17:38
      Highlight Highlight die fpö, eine partei die, die nächsten wahlen nicht überlebt. väterliwirtschaft und kapitalismus, auf dass haben nicht mal die rechten lust.
      nach der einführung des 12 stundentags und als kurz seinen freund mahrer in mehrere ämter einstellte, wurden auch vielen rechten die augen geöfgnet.
      wien das linksregiert wird und von der fpö gerne als beispiel für versagte linke-politik herhalten musste, wurde wieder zur lebenwertesten stadt der welt gekrönt. dies fällt den wählern auf dass da was schief läuft mit der fpö.
      11 1 Melden
  • Röleböle 23.08.2018 09:29
    Highlight Highlight Interessant, wenn ich so Texte lese, bekomme ich immer wieder das Gefühl das es etwa zwei Arten gibt, die Welt zu sehen:
    Die eher rechten sehen von 100 sozialhilfe beziehenden (wahlweise auch: ausländische, randständige, jungen, "andere Feindbild"...) Menschen, 95 als nichtsnutze, profitöre, lügner. Die restlichen 5 Menschen "kann man brauchen".
    Die eher linken sehen von 100 ........... Menschen, 100 als Mensch. Und nenne davon die ein Arschloch, die sie auch wirklich verarscht haben.
    Ich würde mal aus eigener Erfahrung sagen: Etwa 1 oder zwei.
    Und wie siehst du das so?!
    37 35 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.08.2018 11:30
      Highlight Highlight Such nach Politische Rechte und Politische Linke z.B. im Wikipedia:

      Rechte: Sie geht von einer Verschiedenheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie.

      Linke: Die mitunter weit voneinander entfernten Strömungen der politischen Linken eint dabei, dass sie von der Gleichheit der Menschen ausgehen.

      Das führt direkt zu deiner Beobachtung.

      Hmm ich denke es gibt mehr Arschlöcher, aber das sind auch nur Menschen mit ihren Problemen.
      14 4 Melden
    • ulmo 23.08.2018 21:46
      Highlight Highlight Also wenn man es so polemisch überspitzen möchte, müsste man es eher so formulieren:
      Die rechte glaubt an eine gerechte Welt mit Chancengleichheit: Jeder kann es schaffen, wenn er nur hart genug arbeitet. Deshalb sind arme Menschen nicht benachteiligt, sondern einfach faul. Wenn man sie nur genug schikaniert werden sie automatisch zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft.

      Linke hingegen glauben an eine zutiefst ungerechte Welt, bei der ganz viele Menschen benachteiligt werden: Deshalb ist es egal was jemand gemacht hat, schuld ist immer die Gesellschaft, welche darum zahlen muss.


      11 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 24.08.2018 08:38
      Highlight Highlight Genau, Rechte verstehen unter Chancengleichheit 'das Recht des Stärkeren'. Das bedeutet (polemisch überspitzt), sie finden eine Herrschaft gerecht, die auf Geld und Gewalt basiert.

      Seit der Einführung der Erbschaft fehlt der 'natürlichen Chancengleichheit' der Ausgleich.

      Darum wollen Linke das Naturrecht überwinden, indem sie Ziele verfolgen, die sie Menschenrechte nennen. Da steht in Artikel 1 der Grundrechte:

      «Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.»
      3 2 Melden
  • Zu Zweit allein 23.08.2018 09:27
    Highlight Highlight Für andere in der ganze welt geld verprassen aber nicht für unser land
    39 58 Melden
    • Die Redaktion 23.08.2018 10:25
      Highlight Highlight @Zu Zweit allein

      Ja so sind sie SVP ubd FDP.

      https://www.srf.ch/news/article/15192268/amp
      45 14 Melden
    • whoozl 23.08.2018 11:55
      Highlight Highlight Ich zitiere einen Satz aus dem SRF-Artikel, den Bauernbrot als Referenz angeführt hat: "Es darf nicht sein, dass jemand besser dasteht, wenn er Sozialhilfe bezieht als wenn er einen Job hat." Für die Berner SVP, FDP, BDP und EDU ist das ein Hauptargument für die Kürzungen der Sozialhilfe.
      Ich meine, wenn jemand in seinem Job so wenig verdient, dass er selbst mit der Sozialhilfe mehr hat, dann stimmt etwas mit dem Job nicht!
      Anderes Zitat: "Arbeit muss sich wieder lohnen!" Völlig richtig, aber nicht indem man die ohnehin niedrige Sozialhilfe kürzt, sondern indem man anständige Löhne zahlt!
      78 4 Melden
    • Die Redaktion 23.08.2018 12:26
      Highlight Highlight @whoozl

      Tiefe Löhne steigern den Profit unserer SVP, FDP, BDP und EDU Lobbyisten. Am liebsten gleich noch Ausländer beschäftigen und sich dann im selben Atemzug darüber beschweren, dass sie uns die Arbeitsplätze wegnehmen.
      35 4 Melden
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  • Der Tom 23.08.2018 09:21
    Highlight Highlight Sozialhilfe abschaffen! Das ist ein Fass ohne Boden mit viel Bürokratie und wer Sozialhilfe bezieht wird geächtet. Die meisten Sozialhilfe Empfänger fühlen sich bewusst oder unterbewusst minderwertig und das ist nicht gut für die Motivation. Es braucht ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Und zwar ein richtig anständiges.
    135 25 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.08.2018 09:59
      Highlight Highlight Das stimmt! Die Sozialhilfe, oder das "Leibeigenenzwangsdarlehen" wie ich es nenne hat für mich weder etwas mit Sozial noch mit Hilfe zu tun. Man wird quasi als Schmarotzer in eine Ecke gestellt, muss sich für alles rechtfertigen und für alles eine Erlaubnis einholen und wird auch noch damit motiviert wieder zu arbeiten, danach alles wieder zurückzahlen zu müssen. Dabei geht warscheindlich so viel Geld für Bürokratie, wie für Leistung drauf und dass man je nach Kanton und Gemeinde anders behandelt wird ist ohnehin eines Staates wie der Schweiz unwürdig!
      70 8 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.08.2018 12:39
      Highlight Highlight Oh bitte... Das war ja nur ein Experiment und die Leute wussten, dass sie das Grundeinkommen nur 2 Jahre erhalten, was den Eigenitiativeffekt wohl arg eingeschränkt hat. Ausserdem war das auch die Neoliberale Variante, bei der, der Betrag ja kaum zum Leben reicht und weil die Arbeitgeber immer noch andere Billigarbeiter zur Verfügung hatten wurden auch die Löhne nicht besser. Das Kuba-Beispiel ist noch weniger vergleichbar, weil es ja nicht darum geht den Lohn und damit Lebensstandard-Anreiz zu streichen, sondern einen Sockel der Grundsicherung zu schaffen, der in jedem Fall jedem zusteht.
      25 5 Melden
    • Der Tom 23.08.2018 12:56
      Highlight Highlight @Peter Silie Finnland halte ich für ein extrem schlechtes Beispiel. Es ist nicht für alle, zeitlich auf 2 Jahre begrenzt und 560Euro ist viel zu wenig. Ein sehr seltsames Experiment ohne jeden Nutzen.
      26 2 Melden
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  • piedone lo sbirro 23.08.2018 09:19
    Highlight Highlight wenn rentner darben, hat das gar nichts mit den asylanten aber sehr viel mit den bürgerlichen zu tun, die die anpassung der ergänzungsleistungen verhindern.

    sie brauchen sündenböcke damit die schweizer die wenig oder nichts haben nicht noch auf den gedanken kommen könnten, dass FDP/SVP alles macht damit die reichen noch reicher werden.

    FDP/SVP freuen sich ab der szenerie, wenn arme rentner gegen sozialhilfeempfänger und asylsuchende lostreten. es kommt dann keinem in den sinn, wer eigentlich ständig alle anderen über den tisch zieht.
    121 16 Melden
    • Makatitom 23.08.2018 14:32
      Highlight Highlight Oder, einfacher ausgedrückt: Für kleingeistige Spiessbürger ist es einfacher, Migranten, Asylanten oder Sozialhilfebezüger zu hassen als diejenigen, die sie wirklich ausbeuten
      32 4 Melden
  • mogad 23.08.2018 09:16
    Highlight Highlight Jeder Rappen, den die Sozialhilfeempfänger bekommen fliesst in die Wirtschaft, generiert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Wenn das Geld für ein würdiges Leben nicht mehr reicht, generiert das Kleinkriminalität, Schwarzarbeit, Gewalt, körperliche und seelische Krankheiten, noch mehr Scheidungen.
    108 11 Melden
  • piedone lo sbirro 23.08.2018 09:07
    Highlight Highlight sparen bei den ärmsten und dem mittelstand um die steuergeschenke (USR II/III) an reiche und (ausländische) firmen zu kompensieren.

    bürgerliche politik par excellence!
    dazu passend das versicherungsspitzel-gesetz.

    nächstes jahr sind wahlen.
    114 16 Melden
    • Besorgter Bürger 23.08.2018 09:43
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Verbreiterung der Strassen, damit es auch für die SUVs genügend Platz hat!
      64 8 Melden
    • piedone lo sbirro 23.08.2018 10:14
      Highlight Highlight straßenlobbyist adrian amstutz profitiert als präsident vom astag direkt proportional von der zuwanderung, doch dass ignorieren die die ihn applaudieren großzügig.

      SVP-auto-frey hat millionen geerbt. um weiter multimillionär zu bleiben verkauft er (EU)-autos.
      frey hat den import jahrzehntelang kontrolliert und so den normalverdiener abgezockt, hochpreisinsel schweiz sei dank. daraus ist ein richtiges imperium entstanden.

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/NZZ-und-Neoliberale-kaempfen-gegen-tiefere-Preise/story/31756686
      70 7 Melden
    • Makatitom 23.08.2018 14:34
      Highlight Highlight Jetzt dürfen sie die USR 3.1 ja nicht einmal mehr so nennen und haben das Gefühl, der doofe Stimmbürger merke nicht, dass nur der Titel geändert wurde
      22 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • New Ling 23.08.2018 09:06
    Highlight Highlight Ich habe vollstes Verständnis für die beiden! Es ist so traurig, dass wir alles unternehmen, Steuerprivilegien zu begünstigen und gleichzeitig jenen, die eh schon nix haben, das Nix noch wegzunehmen!!! Es lebe der Neid -
    Liebe Schweiz, schäm dich!
    89 15 Melden
    • Makatitom 23.08.2018 14:36
      Highlight Highlight Der Neid lebt bei den kleingeistigen Spiessbürgern, für die es einfacher ist, Migranten, Asylanten oder Sozialhilfebezügerzu hassen als diejenigen, die sie wirklich ausbeuten.
      Die Gier lebt in Herrliberg, Meilen, Sigriswil, Safenwil etc
      19 3 Melden
  • Sophon 23.08.2018 08:49
    Highlight Highlight Ich hoffe die Scharfmacher dürfen mal am eigenen Leib und leben erfahren was wie es sich anfühlt! Möglicherweise wächst dann wieder etwas Menschlichkeit.
    286 49 Melden
  • AnnenMay 23.08.2018 08:48
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, sind diese unendlichen Diskussionen darüber, wie viel Geld ein Bezüger im Monat "verdient" hat. Es scheint medial und pol. immer von äusserster Wichtigkeit. Anhand der tatsächlichen Zahlen frage ich mich aber ob wir denn wirklich kein wichtigeres Thema haben als dieses? Wie wäre es mit sparen bei den Bauern mit ihren Villen oder im Militär, wo Ende Jahr absichtlich unnötog in der Weltgrschickte rumgefahren wird, damit bloss nichts gekürzt wird fürs nächste Jahr?
    108 20 Melden
    • Beggride 23.08.2018 09:20
      Highlight Highlight Die Bauern und das Militär sind aber so wichtige Grubdpfeiler ubseres Landes, dass wir halt an unwichtigeren Stellen kürzen müssen
      *Ironie off*
      59 9 Melden
    • meine senf 23.08.2018 09:39
      Highlight Highlight Mit "Diese faulen Parasiten bekommen was gratis, während du fleissiger Mann so hart arbeitest" kann man halt mehr Klicks und Zeitungsverkäufe generieren als mit "Differenzierte Reportage über Steuerpolitik und Landwirtschaft" ...
      62 4 Melden
  • äti 23.08.2018 08:37
    Highlight Highlight Die Multi-Milliardäre, die >30 Milliardäre und die SVP werden das schon richten. SVP/FDP hatte ja auch eine Super-Lösung des AHV/Renten-Problems angekündigt: auf November 2017. Nach der Abstimmung wars dann nicht mal Luft. Das Volk ist sehr dankbar. Die 30 Milliardäre noch viel mehr. :)
    72 29 Melden
  • marcog 23.08.2018 08:28
    Highlight Highlight Ach, die Schweiz und der Katnönligeist... Logisch senkt jede Gemeinde die Sozialhilfe, die hat wenig direkten Nutzen und ist eine einfache Möglichkeit um Steuern zu sparen. Vermutlich braucht es ein Bundesgerichtsurteil, welches den Mindestansatz festlegt, welcher ein würdiges Leben ermöglicht. Sonst wird dieser immer weiter gegen 0 streben. Oder Bern nimmt die Sache endlich selber in die Hand, das jetztige System schafft einige Fehlanreize.
    71 10 Melden
    • Vanessa_2107 23.08.2018 09:13
      Highlight Highlight @marcog - von welchen Fehlanreizen sprechen Sie?
      23 3 Melden
    • marcog 23.08.2018 09:41
      Highlight Highlight Dass die Gemeinden keinen Grund haben, die Sozialhilfe gegen 0 streben zu lassen und dass viele Gemeinden die Anwohner anhlaten, die Wohnungen so teuer zu machen, dass Sozialhilfebezüger gar nicht erst dort hin ziehen können, weil es keine bezahlbare Wohnungen gibt.
      37 2 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 10:38
      Highlight Highlight Und warum haben den „diese Gemeinden“ keinen Anreiz? Verbieten „diese Gemeinden“ Scheidungen? Aussteuerungen? Oder gar Tieflohnjobs von denen man nicht Leben kann? Evt. verbieten Sie auch das zuwenig AHV ausbezahlt wird (EL = Sozialhilfe)

      Kurz marc: hast Du überhaupt nur einen Hauch einer Ahnung, was Du schreibst 🤔🤭
      5 18 Melden
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  • Sam1984 23.08.2018 08:22
    Highlight Highlight "Die Kosten für die Sozialhilfe sind in den letzten Jahren um 50 Prozent angestiegen".

    Was viele gerne vergessen. Irgendjemand muss das alles bezahlen.

    "Stellen Sie sich vor, Sie haben als einziges Kind in der Klasse kein Handy, laufen in unpassenden Kleidern herum und können mit den Freunden nicht ins Kino gehen."

    Die Sozialhilfe soll Menschen in einer schwierigen Lebenssituation unterstützen und ist nicht dazu da jedem ein Handy zu finanzieren.
    146 158 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 09:18
      Highlight Highlight Die Kosten sind wegen der KK und den Mieten gestiegen.

      Der Grundbedarf von 980.- ist seit Jahren gleich.

      1x Billag zahlen und Du kannst danach 30 Tage von Büchsenravioli leben, gäll...
      99 22 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 09:23
      Highlight Highlight LoL - in schwierigen Lebenssituationen unterstütze - sie kennen wohl die Realität nicht - da gibts Menschen die haben schwerste Epilepsie , haben eine sehr üble Kindheit erlebt und erkranken Psychisch - für die gibts keine IV, die Leben in einem kleinen Zimmerchen und sind nur noch Dankbar wenn eine Kostengutsprache kommt um in einem geschützten Rahmen wenigstens ein bisschen arbeiten zu können - klar die können auch ein Messer nehmen und sich Richtung Bahnhofstrasse aufmachen - verlieren können die nichts mehr.
      64 28 Melden
    • mogad 23.08.2018 09:26
      Highlight Highlight Dafür kann der Millionär mit dem Geld das bei der Sozialhilfe gespart wird locker die CO2 Busse für den nächsten SUV draufzahlen. Der säuft ja für drei und versaut die Umwelt für drei. Was dem Sozialen abgezwacht wird, fliesst ja erfahrungsgemäss in Steuersenkungen für die Reichen und Superreichen. Das kennen wir schon zu gut.
      55 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabina 23.08.2018 08:22
    Highlight Highlight Der oben genannte SKOS Betrag beinhaltet nur den GRUNDBEDARF!
    SKOS-Betrag für eine vierköpfige Familie: 2110 Franken.

    Dazu kommt werden noch folgende Leistungen überenommen:
    -Krankenkasse
    -Zahnarzt
    -Wohnung (+NK)
    -Hausrat
    -Mobiliar
    -Kinderbetreuung
    -Umzugskosten
    -Urlaub
    -Integrationszulage
    -Ausbildung

    Dies entspricht ca einem Lohn von einem normalverdienenden 100%-Lohn.

    Ich finde es schon richtig, dass man mit der Sozialhilfe gut leben kann. Trotzdem sollte man weniger erhalten, wie wenn ein Elternteil 100% arbeiten geht.
    54 93 Melden
    • Eskimo 23.08.2018 09:15
      Highlight Highlight Das ist richtig. Ein geschiedener Vater hat trotz 100 Prozent Job in der Regel weniger pro Monat als ein Sozialhilfebezüger...
      30 49 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 09:21
      Highlight Highlight Komplett frei erfunden, warum machst Du sowas? 😡

      den Fakten

      Miete: max 1200.-
      Hausrat: 0.-
      Mobiliar: 0.-
      „Urlaub“ (heisst in der CH übrigens Ferien): 0.-
      Ausbildung: 0.-

      DAS steht in den SKOS Richtlinien.

      94 9 Melden
    • Cucina 23.08.2018 09:24
      Highlight Highlight -KK (ist obligatorisch)
      -Zahnarzt (Nur Gesundh. relev. Eingriffe)
      -erklären Sie mir den Unterschied von Hausrat und Mobiliar?
      -Kinderbetreuung (Bei regelmässiger Arbeit und Existenzminimum)
      -Umzugskosten(Meistens Tagelöhner, und kein prof. Unternehmen.
      -Urlaub( villeicht bekommt eine mittellose Familie einen zuschuss in Form von Rekachecks. Aber nicht vom Sozi, meistens von einer Orgsnisation(Heks/WH etc.)
      Und dies wohlgemerkt einmalig und nicht regelmässig.
      -Integrationszulagen(ist ein kleiner Zustupf bei regelmässiger Gemeindetätigkeiten.
      -Ausbildung(Für den Nachwuchs)
      48 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 23.08.2018 08:13
    Highlight Highlight "Es ist doch einfach unseriös, zu behaupten, man könne mit 30 Prozent weniger Sozialhilfe leben! Der Grundbedarf für eine Einzelperson liegt heute gemäss den SKOS-Richtlinien bei ..." - hier habe ich aufgehört zu lesen. Unseriös ist in erster Linie, so zu tun als sei der Bedarf überall genau gleich hoch.
    19 86 Melden
    • Beggride 23.08.2018 09:14
      Highlight Highlight Also braucht man in Basel weniger zu Essen als in der Innerschweiz oder was wollen Sie damit sagen?
      58 7 Melden
    • Tikvaw 23.08.2018 09:46
      Highlight Highlight Der Hauptunterschied zwischen den Kantonen liegt doch bei den Mieten und Krankenkassen, diese sind aber nicht im Grundbedarf einberechnet. Migros und Co. haben dagegen fast überall die gleichen Preise für die gleichen Produkte.
      Hauptsächlich beim ÖV, der aus dem Grundbedarf bezahlt werden muss, ist der regionale Unterschied noch wichtig. Der ist z.B. beim ZVV wesentlich teuerer als beim TNW.
      31 2 Melden
    • Besorgter Bürger 23.08.2018 09:53
      Highlight Highlight Er will uns sagen, dass ein Liter Milch und ein Kilo Brot in Basel mehr kosten als in Delémont.
      12 6 Melden
  • Sherlock_Holmes 23.08.2018 08:09
    Highlight Highlight «Man darf das Feld nicht den Scharfmachern überlassen. (...)
    Diese Attacken abzuwehren und der Polemik auf einer sachlichen Ebene zu begegnen, ist mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden, (...). Belastend ist auch, dass die Gegner der Sozialhilfe kein Interesse an einer faktenbasierten Diskussion haben.
    Es findet ein Wettlauf (...) statt, sich mit immer noch tieferen Leistungen zu unterbieten. (...)
    Es ist sehr zu hoffen, dass sich eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung formiert, die sich gegen die Angriffe auf die Sozialhilfe zur Wehr setzt.»
    Dem ist nichts mehr beizufügen.
    72 16 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 09:26
      Highlight Highlight Es ist auch ein Angriff auf unsere Schweiz wie wir sie kennen.
      34 3 Melden
  • Beggride 23.08.2018 08:06
    Highlight Highlight Sehr beunruhigende Tendenzen. Man sieht, dass es vielen halt einfach nur ums Kässeli geht und die SVP schafft es tatsächlich wieder eine Ausländerdebatte daraus zu machen... Ein Staat ist nur sicher, wenn die Gesellschaft sich nicht vor den Schwächsten fürchten muss! Werden wir in der Schweiz in naher Zukunft auch mit Obdachlosen (Kindern) zu tun haben?
    62 10 Melden
  • dracului 23.08.2018 08:05
    Highlight Highlight Felix Wolffers und Therese Frösch sind Verwalter der alten Garde. Die Notwendigkeit für Transparenz und Marketing sahen sie nie ein. Heute muss jeder (!), auch Behörden und die öffentliche Hand, sich offen zeigen und Einblicke gewähren und sich aktiv vermarkten. Trotzreaktionen können modernes Mangement nicht erseten. Ich hoffe, dass die neue Leitung die vorhandenen Schwächen kompensieren wird!
    23 54 Melden
    • Sherlock_Holmes 23.08.2018 12:09
      Highlight Highlight Hauptsache modernes Management... wohin uns das führt, kann man jeden Tag lesen und hören!
      Aber nein, zuerst auf die Person zielen – abwertende Unterstellungen in die Welt setzen, um sich nicht auf sachliche Fakten einlassen zu müssen!
      Kennen Sie die Arbeit von Felix Wolffers und Therese Frösch persönlich oder sind Sie mit der Materie vertraut?
      Dann weisen Sie sich bitte aus und liefern nachprüfbare Fakten oder sonst halten Sie – mit Verlaub – besser den Mund!
      20 4 Melden
  • Gubbe 23.08.2018 08:05
    Highlight Highlight Nein, ich glaube nicht, dass jemandem der gearbeitet hat, dann in einen schlimmen Absturz erlebte, dass diesem die Sozialhilfe geneidet wird. Es ist halt so, dass dieses Asylantenproblem mit Nachzug nicht wirklich gelöst ist. Die Gemeinden, und somit den Steuerzahler kostet das Unsummen. Jetzt mit den Millionären zu argumentieren ist einfach. Dieses Geld wurde vielfach über Generationen erarbeitet, versteuert und vererbt. Übrigens, wenn man zwei Jobs hat und alt wird, sollte man auch loslassen können. Sie sind ja nicht arm.
    27 76 Melden
    • ingmarbergman 23.08.2018 10:50
      Highlight Highlight Erben ist keine Leistung!
      29 8 Melden
    • Gubbe 23.08.2018 11:06
      Highlight Highlight Aber Tatsache!
      7 9 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.08.2018 13:02
      Highlight Highlight Alle Geerbten Beträge von mehr als 10 - 20 Millionen, sollten schon lange zu mindestens 80% besteuert werden. Dann kämen wir diesem mistigen Märchen von der Leistungsgesellschaft wieder ein wenig näher. Ach nein das geht nicht, denn das propagieren ja vor allem Milliardenerben...
      18 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 23.08.2018 08:03
    Highlight Highlight Und von welchen Beträgen sprechen wir, die der Kanton Bern einspart?
    100‘000.? 2 Mio? 😂😂😂

    Und wieviel kostet diese lächerliche SVP Übung den Steuerzahler?
    100‘000.-? 2 Mio?

    Come on Bern, *jeder* Zürcher Steuerzahler muss Dir im Durchschnitt 2’000.- netto überweisen (Betrag auf Steuerrechnung ./. 2‘000.- = effektiver Steuerbetrag!) Jahr für Jahr. Ein Leben lang.

    Vielleicht mal wichtiges wie diese „Wirtschaft“ in Angriff nehmen und aufhören Feldwege zu teeren oder den Ärmsten das Geld klauen? Hm? Den für das sind meine Sozialhilfebeiträge an Bern nicht gedacht.
    56 15 Melden
    • Gubbe 23.08.2018 09:17
      Highlight Highlight 2'000 Franken, wirklich so viel? Irgend etwas muss ich falsch deklariert haben...
      8 19 Melden
    • dan2016 23.08.2018 09:30
      Highlight Highlight vielen Dank lieber Hierundjetzt. Gerne überweisen wir Restschweizer Euch 1.5 Mrd für eine von uns finanzierte Uni, damit kann auch das Bildungsniveau insgesamt erhöht werden.
      Nein, lieber Zürcher. Ihr bezahlt pro Kopf 200-300 CHF in den Finanzausgleich. Davon geht an Bern ungefähr 20%. D.h., im Durchschnitt - 40-60 CHF an Bern. Und eben, Durchschnitt, dass die meisten Zürcher (unwissend zwar) auch Nettobezüger staatlicher Leistungen sind, ist es für die meisten (v.a. auch die Uninformierten) völlig irrelevant.
      20 5 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 09:48
      Highlight Highlight Im Durchschnitt. Aber ja, es ist extrem viel. Das nennt man dann wohl gelebte Solidarität... 😉
      9 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skater88 23.08.2018 07:53
    Highlight Highlight Mit "als einziges Kind in der Klasse kein Handy" hat sich die Diskussion und das Interview für mich gleich auch erledigt. Ich bin auch gegen Kürzungen, man kann an anderen orten sparen. Aber wer so Kantone überzeugen möchte wird chancenlos sein.
    34 70 Melden
    • Qui-Gon 23.08.2018 11:04
      Highlight Highlight Digitale Kommuniktion ist für die Jungen heute extrem zentral, ob man das jetzt gut findet oder nicht. Wer nicht dabei ist, wird auf der Strecke bleiben. Und es gibt bei den Handys übrigens nicht nur die neuen Flaggschiffe für abartige CHF 1000 Stutz.
      18 4 Melden
    • Schnueffelix 23.08.2018 11:19
      Highlight Highlight Hm, mal überlegen. Wie war das nochmal mit Schulen und Whatsapp? Klingelt da was? Dann als einziger ohne Handy dastehen und ein "Extrazügli" fahren, wie es dann sofort heissen wird? Und dann als Kind einer armen Familie nochmals von den Gspänli ausgegrenzt werden? Frag mal, ob die Teilnahme an Klassenausflügen unterstützt würde, wenn die Schule auf Kostenbeteiligung besteht. Is ja modern. Ah, nein, es gibt ja noch die Mbütschgilösung, das Kind kann ja derweil normal zur Schule, ein "Ausflügli" ist ja dann nach Argumentation nicht lebensnotwendig. Und nochmal steht das Kind im Abseits.
      18 3 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.08.2018 16:50
      Highlight Highlight Tja Integration verlangen und Ausgrenzung fördern... Ob Sozialhilfebezüger, Menschen mit Behinderung oder Ausländer. Die Rechten und Konservativen wettern immer nur man müsse sich halt integrieren, aber keiner von denen hat begriffen, dass dieser Prozess auf Bereitschaft, Verständnis, Toleranz und Arbeit von beiden Seiten beruht...
      8 3 Melden
  • Midnight 23.08.2018 07:50
    Highlight Highlight Wie weit kann das noch gehen, bis dieser Abzockerwahn in der Schweiz endlich gestoppt wird?

    Obeh heraus wird Geld verdient in Mengen, die kein Mensch jemals ausgeben kann, aber die ärmsten müssen dafür bluten.
    Statt sich hinter diese Menschen zu stellen, wirft man ihnen noch Steine in den Weg und argumentiert mit alternativen Fakten.

    Diese Schweiz ist nicht meine Schweiz!
    59 11 Melden
    • Gubbe 23.08.2018 09:18
      Highlight Highlight Vielleicht ist die Auswanderung ein Ausweg?
      11 50 Melden
    • Midnight 23.08.2018 09:29
      Highlight Highlight @Gubbe
      Auswandern und damit das System sich selbst überlassen?
      Dazu ist der Revoluzzer in mir einfach zu stark.
      34 3 Melden
  • Dirk Leinher 23.08.2018 07:44
    Highlight Highlight Fachkräfte sind gesucht korrekt. Um diese auszubilden ist die Berufslehre da. Soviel zur Sachkompetenz.
    19 50 Melden
    • Midnight 23.08.2018 09:31
      Highlight Highlight Ach, ein Lehrabsolvent mit EFZ ist also keine Fachkraft oder wie ist der Kommentar zu verstehen?
      22 2 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 09:36
      Highlight Highlight Ha - Kenne da einige Fälle , Berufslehre gemacht hart gearbeitet - und jetzt ein Krüppel - es gibt keine IV ne , Sozhilfe und du bist nichts mehr Wert , Lustig das es oft solche sind die Stramm die SVP gewählt haben - Die werden dann gleich Emotional wie meine Nachbauern denen ich sage sie sollen aufhören die Felder zu Bewässern weil es ja gar nicht Trocken ist.
      23 5 Melden
  • Myk38 23.08.2018 07:33
    Highlight Highlight Recht hat er. Warum 30% kürzen, wenn so sonst alles teurer wird. Man könnte gut 30% mehr geben, wenn man den Heschreckenschwarm nicht auch noch finanzieren müsste. Die fressen auch noch die aktionen wie 2x Weihnachten, Caritasshops etc. weg.
    9 46 Melden
    • Asmodeus 23.08.2018 09:51
      Highlight Highlight Du meinst den Heuschreckenschwarm der sich Wirtschaftselite nennt? Oder die SVP direkt?
      29 2 Melden
    • Besorgter Bürger 23.08.2018 09:58
      Highlight Highlight A propos Caritas: Ich habe Verwandte (er Schweizer, sie Schweizerin), die verdienen zusammen >250'000 Franken pro Jahr, plündern den Kleidersack für arme Bauern (ein Sack Kleider für 20 Franken!), und den Rest aus dem Sack geben sie meiner Frau für unsere Kinder und verlangen dafür von uns die 20 Franken!
      17 5 Melden
    • Qui-Gon 23.08.2018 11:07
      Highlight Highlight Stibbs: Wie geht das genau mit diesem Sack? Wo bekommen sie den? Abartiges Verhalten jedenfalls.
      8 0 Melden
  • Ökonometriker 23.08.2018 07:31
    Highlight Highlight Das Problem dürfte viel mehr der immer stärkere Druck auf den arbeitenden Mittelstand, der die Steuerlast hauptsächlich trägt, sein. Die steigenden KK-Prämien, die steigenden Mieten und die steigenden Immo-Preise setzen den Mittelstand unter starken Druck und machen ihn so empfänglich für solche "Sparvorschläge" auf Kosten der Armen.
    Doch Lösungen würden eine Änderung des Systems bedeuten. Und diese Änderungen würden bedingen, dass die Leute überhaupt begreifen, dass diese gut für sie wären...
    52 4 Melden
    • Midnight 23.08.2018 09:32
      Highlight Highlight Mir geht bei diesem Thema immer Mani Matter durch den Kopf:
      "Dene wos guet geit...".
      30 2 Melden
    • Garp 23.08.2018 09:58
      Highlight Highlight Und dann werden die Leute noch ängstlicher, man kann noch mehr Druck ausüben, weil abrutschen immer unerträglicher wird.
      Man kann die Löhne drücken und die Menschen noch einfacher manipulieren und einige wenige stopfen sich die Taschen immer voller. Darum machen sie es ja.
      28 2 Melden
    • Qui-Gon 23.08.2018 11:09
      Highlight Highlight Und nach unten treten ist am einfachsten.
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 23.08.2018 07:30
    Highlight Highlight Die Fehlanreize bestehen andernorts. Je mehr Menschen "die Wirtschaft" vom Arbeitsmarkt im Namen der "Effizienzsteigerung" ausgrenzt, Stichwort Langzeitarbeitslose, um so mehr Druck kommt auf die Sozialhilfe zu. Die Kosten werden damit weiter steigen. Der Stimmbürger wäre dumm hier nicht korrigierend einzugreifen, zum Beispiel mit einer Dividendensteuer, die laufend den Kosten der Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen angepasst wird. Auch eine Erhöhung der direkten Bundessteuer für AHV-rechtliche Einkommen über 1 Mio/Jahr darf kein Tabu sein.
    43 4 Melden
  • Menel 23.08.2018 07:29
    Highlight Highlight Alles folgt dem Plan: "Privatisierung, Steuersenkung, Sozialabbau" und die Schäfchen nicken es ab.
    62 7 Melden
    • Midnight 23.08.2018 09:36
      Highlight Highlight Manchmal hätte ich Lust, mein eigenes Land zu gründen... 🙈
      23 2 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.08.2018 16:56
      Highlight Highlight Lieber Midnight... Wo kann ich diese Erklärung unterschreiben?
      3 2 Melden
    • Midnight 23.08.2018 23:52
      Highlight Highlight Uff, keine Ahnung. Auf dem Rütli vielleicht? 😅
      1 2 Melden
  • Schneider Alex 23.08.2018 07:21
    Highlight Highlight Beschäftigungsprogramme statt Sozialhilfe!

    Viele Sozialhilfebezüger und –bezügerinnen wären bereit, Arbeit im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen zu leisten. Sinnvolle Arbeit gibt es genügend, zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungswesen, im Umwelt- oder Naturschutz. Die öffentliche Hand ist aufgerufen, solche Arbeitsplätze in einem sekundären Arbeitsmarkt zu schaffen oder zu unterstützen, ohne allerdings den primären Arbeitsmarkt zu konkurrenzieren oder zu subventionieren.
    20 25 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2018 09:23
      Highlight Highlight Gibt es. Alles da. Ist aber in jeder (!) Gemeinde anders bzw. wird je nach Lust und Laune der Gemeinde durchgeführt
      21 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.08.2018 16:57
      Highlight Highlight Ist aber Sinnlos da häuffig wirklich nur Arbeitsbeschaffung. Damit im Lebenslau findest du keinen Job...
      2 2 Melden
  • Kong 23.08.2018 07:20
    Highlight Highlight Sachliches und sehr interessantes Interview. In manchen Berichten am Stammtisch hört man (hohe) Zahlen die suggerieren SozHilfe sei lukrativer als arbeiten. Was kaum stimmen dürfte. Gerade die Aussage das insbesondere Kinder und junge Menschen (zB von Alleinerziehenden) unter Armut leiden, steht einem reichen Land schlecht. Ein befreundeter Pfarrer erzählte mir Bsp einer jungen Mutter die unter Tränen nach grosser Überwindung ihn um Geld bat... sie bat um 50.- da sie für Geburtstagseinladung für Freunde ihres Kindes keine Möglichkeit sah, so wurde ihr Sohn ausgegrenzt. Nur 50.-! 😞
    50 6 Melden
  • demian 23.08.2018 07:17
    Highlight Highlight Ist ja auch einfach auf die Schwächsten loszugehen, damit die Reichen weiterhin unbeachtet ihre Schäfchen ins trockene bringen können.
    52 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 23.08.2018 07:16
    Highlight Highlight Die Sozialhilfe sollte nicht gekürzt werden aber an eine Gegenleistung im Rahmen der individuellen Leistungsfähigkeit geknüpft werden.
    10 37 Melden
    • Malaga 23.08.2018 09:33
      Highlight Highlight Da gerade viele Kinder Bezüger von Sozialhilfe sind, wie stellst du dir das konkret vor? Nach der Schule noch den Schulhof fötzelen, damit man seine Dankbarkeit auch der ganzen Gemeinde sichtbar macht?
      41 2 Melden
    • Garp 23.08.2018 10:03
      Highlight Highlight An was denkst Du da konkret? Das gibt ja einen noch grösseren Verwaltungsapparat und könnte stark mit bezahlten Jobs konkurrieren, also noch mehr Leute generieren, die dann auf Hilfe angewiesen sind.
      24 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 23.08.2018 11:42
      Highlight Highlight @Malaga: Die Sozialhilfe bekommen die Eltern für ihre Kinder. Diese sollen eine angemessene Leistung erbringen.
      @Garp: diese Gefahr besteht aber das ist zu lösen.
      3 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerGrosseSee 23.08.2018 07:13
    Highlight Highlight "Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt, wo es mehr Millionäre als Sozialhilfebezüger gibt"

    Absolut Richtig. Würde man die Extremverdiener nun angemessen Besteuern, dann wäre auch für alle anderen Genug da. Aber dann hat die Schweiz ja wieder Angst dass diese einfach in ein anderes Land ziehen.
    55 11 Melden
    • Makatitom 23.08.2018 16:08
      Highlight Highlight Die Schweiz nicht, nur die Leute, die seit 30 Jahren immer wieder auf die gleichen Angstmacherargumente reinfallen: Arbeitsplatzverlust und Abwanderung der Reichen.
      6 1 Melden
    • DerGrosseSee 24.08.2018 07:13
      Highlight Highlight Ja nur leider ist das ein Grossteil der Bevölkerung... War ja das selbe mit so ziemlich allen abstimmungen zum thema "weniger Arbeiten, mehr Freizeit" oder "faire Arbeitsbedingungen". Sobald jemand sagt "wenn das angenommen wird, müssen wir hunderte Arbeitsplätze streichen" wird die Vorlage abgelehnt.

      Halte das fast schon für strafbaren Betrug, wenn die Seite der Arbeitgeber so argumentiert. Weil es nix als Lüge ist.
      1 0 Melden
  • skofmel79 23.08.2018 07:02
    Highlight Highlight Der Grundgedanke stimmt, dass bei der SH das Geld gekürzt werden soll, wer sich nicht um Arbeit bemüht. Mich nerven auch die zahlreichen Personengruppen, die am BHF rumhängen etc...dort sollte man ansetzen. Aber sorry, es kann doch nicht sein, dass z.B. meine Nachbarin, welche ein Leben für einen tiefen Lohn geschuftet hat, nun aufgrund PK Kürzungen (und ein Kollege bei der kant. PK kassiert massenhaft Lohn und Boni), in den Ergänzungsleistungen Kürzungen (vielen Dank an die SVP im Parlament letztes Jahr) erleiden muss und somit Sozialhilfe abhängig wird. Es werden fleissige Leute bestraft.
    42 8 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 09:43
      Highlight Highlight Das ist ja ein Problem - es werden immer mehr Menschen in die Sozhilfe gedrängt die dort nichts verloren haben - eigentlich , die kriegen durch die Soziale ächtung gleich noch eins auf denn Deckel.
      30 2 Melden
    • Schnueffelix 23.08.2018 11:24
      Highlight Highlight Kann ich irgendwo nachvollziehen, dass sie das stört. Nur, wie wollen solche Leute soziale Integration aufrechterhalten, wenn das Geld für ein Kaffee nicht reicht? Da trifft man sich halt "irgendwo" wo die Anreise für alle halbwegs aufgeht. Und solche Knotenpunkte sind nunmal Bahnhöfe. Zumal solche Gruppen in Parkanlagen etc. ganz gerne mal von Uniformierten weggewiesen werden, weil sich jemand gestört fühlt und 117 anruft.
      12 1 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 15:38
      Highlight Highlight @skofmel79: Kollege hat mal gesagt (er arbeitet in einer geschützten Werkstatt mit IV Bezüger) - Sparen und nochmals Sparen , wieso nicht der ganze Laden schliessen und alle zum Bahnhof rüber Schicken - kurze Zeit Später wär der Teufel Los.
      6 1 Melden
  • bebby 23.08.2018 07:02
    Highlight Highlight Auch wenn ich derselben Meinung bin, dass die Sozialhilfe bereits jetzt knapp bemessen ist, finde ich es äusserst ungeschickt, mit dem Handy zu argumentieren, das liegt erstens eh nicht drin und zweitens ist es ein Luxusartikel und gehört nicht an die Schule. Mit solchen Argumenten leistet man der Sozialhilfe einen Bärendienst.
    20 23 Melden
    • dan2016 23.08.2018 09:41
      Highlight Highlight tja Bebby, einfach so aus eigener Erfahrung. Ohne Handy kann ein Kind de facto in der Schule nicht mehr mithalten. In meiner Jugend war es halt Farbstifte, die den Luxus darstellten (aber ohne die es nicht ging) und die Zeiten ändern sich halt. Auch wenn wir alten (und Goldjunge natürlich) eine andere Vorstellung haben.
      30 1 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 09:49
      Highlight Highlight Blöde Argumentation , auch wenn berechtigt da man ein Handy auch Billig erwerben kann und es in der Heutigen Zeit dann wohl auch nicht für einiges anderes nicht reicht - Doch der Unreflektierte Pöbel sagt Danke.
      21 1 Melden
    • Malaga 23.08.2018 15:11
      Highlight Highlight Wir mussten für unsere 15-Jährige Tochter für die Schule ein Ipad kaufen, das stiftefähig ist. Dagegen ist ein Handy kaum der Rede wert.
      8 1 Melden
  • DocShi 23.08.2018 06:56
    Highlight Highlight Stimmt schon nachdenklich. Mich jedenfalls.
    24 3 Melden
  • Butschina 23.08.2018 06:52
    Highlight Highlight Schade, dass Personen mit Verstand das Amt abgeben. Allerdings verstehe ich den Entscheid schon.
    Mich nerven die ewigen Lügenmärchen die gegenüber Sozialhilfebezüger, IV-Rentner,... erzählt werden. Für finanziell Schwache wird das Klima stetig härter. Die Folgen sind absehbar, das gesparte Geld wird dann für die psychischen und körperlichen Folgen benötigt. Es wäre sinnvoller etwas kleinere Steuergeschenke bei den reichen zu tätigen und schon wäre das Problem gelöst. Für mich funktioniert das jetzige System gut.
    40 6 Melden
  • Swisslord 23.08.2018 06:52
    Highlight Highlight Einer der wichtigsten Sätze ist für mich:

    indem sie beispielsweise günstigen Wohnraum abreissen.

    Merken die Wähler von solchen Kreisen nicht, wenn ihnen ärmere Menschen schon egal sind, dass auch sie später darunter leiden. Die hohen Lebenskosten sind schliesslich einer der grössten Sorge vieler Schweizer.
    50 4 Melden
    • Asmodeus 23.08.2018 09:55
      Highlight Highlight Nein tun sie nicht. Sie glauben lieber das Märchen, daß Ausländer an allem schuld wären.
      30 2 Melden
  • Out of Order 23.08.2018 06:51
    Highlight Highlight Das Konzept bei den Ärmsten zu sparen funktioniert beispielsweise auch in Deutschland schon sehr gut.

    Wenn Leute weiter an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden, dass es Ihnen nicht mal mehr möglich ist einen Arzt zu besuchen oder das Geld nicht mehr fürs Essen reicht, haben wir es als Gesellschaft wirklich weit gebracht. Bravo.
    54 6 Melden
  • yannis675 23.08.2018 06:46
    Highlight Highlight Ein Armutszeugniss für die Schweiz.
    48 7 Melden
  • Schnueffelix 23.08.2018 06:44
    Highlight Highlight Nun ist es an uns, liebe Mitmenschen. Wollen wir wirklich so etwas zulassen? Wie war noch mal die Präambel der Bundesverfassung bezüglich der Stärke einer Gesellschaft? Gab es da nicht dieses Zitat, das begann mit:" Als sie die.... holten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja keiner" und endet mit" Als sie mich holten, war keiner mehr da, der etwas hätte sagen können". Güte, Respekt, Wertschätzung, Ehrlichkeit. Einst Dinge, für die wir uns rühmen konnten. Seht selber in eure Herzen, ob dem immer noch so ist. Helvetia, ich weine um deine Seele, denn Hass ist eine tote Saat, die nichts gebiert.
    42 5 Melden
  • Zauggovia 23.08.2018 06:36
    Highlight Highlight Gemäss Interview ist die Sozialhilfequote konstant bei 3% und der starke Kostenanstieg erklärt sich alleine durch das Bevölkerungswachstum.
    Das bedeutet ja konkret, dass eben doch eine Einwanderung ins Sozialsystem stattfindet; genau das was vom Bund und von Links immer negiert wird.
    15 60 Melden
    • Caerulea 23.08.2018 09:17
      Highlight Highlight 97% der Einwanderung bezieht nach diesen Zahlen allerdings keine Sozialhilfe und bezahlt brav ihre Steuern. Von denen wir Ansässigen auch profitieren.
      39 6 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2018 09:55
      Highlight Highlight Ihre Interpretation ist ja Billig. Gehen sie mal vor eine Sozialhilfe Stelle und Sprechen sie mit denn Menschen . Werden sie nicht machen - Besser die SVP Parole Runterleiern.
      29 4 Melden

«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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