Schweiz
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Rede von CVP - Parteipraesident Gerhard Pfister an der Delegiertenversammlung der CVP in Zuerich am Samstag, 26. Januar 2019.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

«Wir werden vor den Grünen landen»: CVP-Präsident Gerhard Pfister. Bild: KEYSTONE

CVP fällt in Umfrage unter 10 Prozent – doch Parteipräsident Pfister bleibt optimistisch

Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage fällt die CVP auf 9,6 Prozent Wähleranteil zurück und liegt damit nur noch 0,3 Prozentpunkte vor den Grünen. Im Interview mit watson erklärt CVP-Boss Gerhard Pfister, weshalb ihm das keine Angst macht.



Herr Pfister, gemäss der jüngsten Tamedia-Umfrage verliert die CVP 1,7 Prozentpunkte Wähleranteil und kommt noch auf 9,6 Prozent. Wie gross sind Ihre Sorgenfalten?
Gerhard Pfister:
Ich sehe Umfragen als Indikatoren, aber mehr auch nicht. Beim SRG-Wahlbarometer vor zwei Wochen kamen wir auf 11,3 Prozent und konnten uns damit als einzige Bundesratspartei im Vergleich zur SRG-Umfrage im Oktober 2018 verbessern. Dieser grosse Unterschied innerhalb so kurzer Zeit relativiert in meinen Augen die Bedeutung der jüngsten Umfrage. Ich bin optimistisch für die Wahlen im Herbst.

In der Umfrage liegen die Grünen lediglich 0,3 Prozentpunkte hinter der CVP. Grünen-Chefin Regula Rytz hat 2018 gegenüber watson angekündigt, einen Bundesratssitz einzufordern, falls die Partei zulegt. Muss die CVP um die Wiederwahl ihrer Bundesrätin Viola Amherd zittern?
Wir werden vor den Grünen landen, daran habe ich nicht die geringsten Zweifel. Viola Amherd wird die Wiederwahl in den Bundesrat schaffen. Ob es eine grüne Bundesratskandidatur gegen den CVP-Sitz oder gegen eine andere Partei geben wird, werden wir sehen.

Bundesraetin Viola Amherd, links, und Gerhard Pfister, Parteipraesident CVP Schweiz, rechts, lachen anlaesslich der Nominationsveranstaltung der CVP des Kantons Bern zu den Nationalratswahlen 2019, am Dienstag, 5. Maerz 2019, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Um ihren Sitz macht er sich keine Sorgen: Gerhard Pfister mit Viola Amherd. Bild: KEYSTONE

Mit welchem Resultat rechnen Sie für die CVP?
Wir werden unseren Wähleranteil gegenüber den 2015 erreichten 11,6 Prozent steigern. Das wird sich bei der Sitzzahl im Nationalrat auswirken, wo wir gegenwärtig 28 Sitze haben. Im Ständerat werden wir die stärkste Kraft bleiben.

Was Sie freuen dürfte: In beiden erwähnten Umfragen sind die Krankenkassenprämien als grösste Sorge der Stimmbürger genannt. Die CVP sammelt derzeit Unterschriften für ihre Kostenbremse-Initiative. Hilft Ihnen das im Wahlkampf?
Die CVP hat sich schon seit längerem konsequent als die einzige bürgerliche Partei positioniert, die etwas gegen die steigenden Gesundheitskosten tut. Natürlich fühlen wir uns durch die Umfragen bestätigt, dass unsere Initiative dort ansetzt, wo der Bevölkerung der Schuh drückt. Das ist positiv im Hinblick auf die Wahlen.

Im Frühling wird noch in den Kantonen Zürich, Luzern, Basel-Landschaft und Tessin gewählt. Die CVP verlor in der laufenden Legislatur bereits 29 Sitze in Kantonsparlamenten. Setzt sich die Niederlagenserie zum Auftakt des Wahljahrs fort?
Die nackten Zahlen täuschen. In den letzten vier kantonalen Wahlen haben wir überall entweder Regierungs- oder Parlamentssitze hinzugewonnen oder beim Wähleranteil zugelegt. Ich bin überzeugt, dass das auch in Zürich, Luzern, Basel-Landschaft und im Tessin gelingt.

Sie haben kürzlich gegenüber dem Blick gesagt, dass Sie die CVP gerne auch 2023 als Präsident in die Wahlen führen würden. Angenommen, Ihre Partei verliert im Herbst und fällt hinter die Grünen zurück: Nehmen Sie dann den Hut?
Ich habe schon vor meiner Wahl zum Parteipräsidenten 2016 gesagt, dass es Zeit braucht, damit ein Turnaround gelingt. Diesen wollen wir mit dem Projekt «CVP 2025» schaffen. Das ist der Zeithorizont, in dem wir uns bewegen. Aber natürlich entscheiden letztendlich die Delegierten unserer Partei, wie lange sie mich als Präsident wollen. Aber ich wiederhole noch einmal: Ich mir sicher, dass wir vor den Grünen landen werden.

Ein historischer Tag für Frauen

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Video: srf

Im Bundeshaus am Tag der Bundesratswahlen

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    Alle Leser-Kommentare
  • #Technium# 07.03.2019 09:53
    Highlight Highlight Die CPV ist nun mal eben eine Windfahnenpartei. Von daher müssen sie sich nicht über das Ergebnis wundern.
  • inmi 07.03.2019 09:17
    Highlight Highlight Tja, es lohnt sich eben nicht bei linken Parteien und Medien anzubiedern. Hoffentlich lernen sie was daraus.
  • Bynaus @final-frontier.ch 06.03.2019 22:50
    Highlight Highlight Ich mag die CVP nicht (sie ist mir in gesellschaftsliberalen Fragen einfach nicht verlässlich genug), aber wenn schon, dann sollte der zweite FDP-Bundesrat durch einen GLP-Bundesrat ersetzt werden (jep, ich schaue dich an, Ignazio). Damit sollten alle Parteien (ok, ausser vielleicht der FDP) leben können, und es würde dem offensichtlichen Wunsch der Bevölkerung nach einer Verschiebung in Richtung Grün entsprechen.
    • P. Silie 07.03.2019 11:27
      Highlight Highlight Dachte mir schon, dass Sie gerne der eher links politisierenden CVP den Bundesratssitz überlassen wollen und stattdessen einen eher konservativeren mit einem ebenfalls eher links politisierenden GLPler ersetzen möchten :)
    • Bynaus @final-frontier.ch 07.03.2019 11:50
      Highlight Highlight Die GLP ist nicht links. Fragen sie mal die Linken... Aber es stimmt, dass es zumindest im Schnitt eine leichte Verschiebung in Richtung links gäbe. Aber auch nicht mehr als das bei Personenwahlen ohnehin zu erwarten ist (in die eine oder andere Richtung).
    • P. Silie 07.03.2019 12:10
      Highlight Highlight Quote: "eher links politisierenden GLPler". Im Anhang findet man einen 'Leitfaden' wer wie politisiert. Leider ist die Qualität nicht besonders gut -> Rechts aussen ist natürlich die SVP. Blau die FDP. BDP und CVP knapp links der Mitte. Dann kommen GLP und EVP und ganz links aussen die Grünen resp. SP... Die Analyse wurde in der NZZ publiziert und zeigt doch klar einen sich nach links verschiebenden Trend auf.
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  • NumeIch 06.03.2019 22:28
    Highlight Highlight Ich bin für einen Bundesrat der Grünen. Los alle grün wählen oder alternativ einfach nicht die cvp.
  • P. Silie 06.03.2019 22:24
    Highlight Highlight Zitat aus dem Film 'La Haine': „Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von ’nem Hochhaus fällt. Während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut...‘. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“
  • Baron von Eberstein 06.03.2019 21:59
    Highlight Highlight Und hier wird es lustig mit der Konkordanz in Gestalt der Zauberformel. 2/2/2/1 würde möglicherweise heissen, dass die Grünen auf Kosten der CVP einen Sitz erhalten sollten. Aber einen BR nach 12 Monaten abwählen?
    Ganz generell gesehen wäre eine inhaltliche Konkordanz, wie zB auch in den 8 EWS Jahren oder in der Zeit vor der Formel, wohl wünschenswert. Ähnlich wünschenswert wie eine starke Mittepartei- aber das ist eine andere Baustelle. Und erst noch eine Baustelle die mit den jetztigen Bauleitern nicht fertig wird
  • Alle haben bessere Namen als ich. 06.03.2019 21:51
    Highlight Highlight Wenn so gewählt werden würde, sollte das grosse C einen grünen Angriff auf einen FDP-Bundesratssitz unterstützen.

    1. Das C wäre sicher das sie nicht wenn sie wenig verlieren in 2023 bereits ihren BR verlieren.

    2. Die rechtsbürgerliche Mehrheit im BR wäre gebrochen was allen anderen Parteien hilft.

    3. Dieses Manöver würde wahrscheinlich bei GLP und Rot ebenfalls viele Unterstützer finden.

    4. Der Bundesrat würde wahrscheinlich genauer die Wähler abbilden als heute.
    • NumeIch 06.03.2019 22:29
      Highlight Highlight Gute Idee. Am besten Keller-Sutter abwählen.
  • Neruda 06.03.2019 21:19
    Highlight Highlight Die Grünen dürfen ruhig den Sitz von Cassis angreifen. Was der bis jetzt, ausser einem Durcheinander in der Europapolitik und dem ansägen des Schweizer Ansehens als Vermittlerin, zustande gebracht hat, bleibt mir unklar.
  • Out of Order 06.03.2019 21:06
    Highlight Highlight Ich hoffe die CVP kackt noch mehr ab. Es gibt keine Partei im Schweizer Politikzirkus, die ihre Wähler mehr an der Nase rumführt, belügt und so wenig Rückgrat hat, wie die CVP.

    Das wäre die Quittung für Lug und Betrug (B. Villiger), Steuergelder verprassen (G. Barazzone), Ehebruch (C. Darbellay) und Rumkokserei (X. Bagnoud).

    Diese Partei gehört versenkt.
    • Merlin.s17 07.03.2019 12:44
      Highlight Highlight Fuck da Planet? Maudet etc?
  • Majoras Maske 06.03.2019 20:56
    Highlight Highlight Umfragen so lange vor den Urnengang dienen nur der Schlagzeile. Bevor nicht gewählt ist, gibt es keine Fakten, auch wenn die CVP mit ihrer Wertedebatte von mir aus gerne unter 10% fallen kann.
  • rodolofo 06.03.2019 20:51
    Highlight Highlight Die CVP darf auf ein Göttliches Wunder hoffen.
    Aber vielleicht will Gott Pfister abstrafen dafür, dass er Kirchenleuten verbieten wollte, sich in die Politik einzumischen...
  • Oxymora 06.03.2019 20:23
    Highlight Highlight In der Propaganda-Site der CVP heisst es:

    “Dank der CVP ist die Schweiz erfolgreich im Ausland bei friedenserhaltenden und humanitären Einsätzen engagiert“

    Und um solche Einsätze überhaupt zu ermöglichen, waren die CVP-Politiker so zusagen dazu gezwungen, die Kriegsmaterialexporte zu fördern?

    Ich bin mir nicht sicher, was das christlichvölkische an der Partei ist: Die Wahlpropaganda oder das Abstimmungsverhalten ihrer Exponenten.

    Wahrscheinlich die Diskrepanz zwischen beidem.
  • RobinBurn 06.03.2019 19:52
    Highlight Highlight Ist nicht die Grafik falsch beschriftet?
    • Christoph Bernet 06.03.2019 20:30
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, ist angepasst.
  • Theor 06.03.2019 19:50
    Highlight Highlight Ach könnten die vermaledeiten Grünen nur endlich mit den Grünliberalen fusionieren, dann hätten wir endlich eine nahmhafte Partei, die ich in ihren Grundzügen auch wählen und mich durch sie vertreten fühlen könnte. Aber einzeln für sich sind die beiden Parteien nur Randerscheinungen ohne jegliche Relevanz... Die vier Klassenprimus bleiben die Spinner, die alle irgendwo nen Ecken abhaben....
    • Tepesch 06.03.2019 20:19
      Highlight Highlight @Theor
      Die Grünliberalen waren früher der rechte Flügel der Grünen. Wenn dann müssten die Grünliberalen mit der CVP fusionieren, das "C" fallen lassen und den zweiten Bundesratssitz der FDP angreifen.
    • Andi Weibel 06.03.2019 20:44
      Highlight Highlight Die Grünliberalen sind in den meisten Politikbereichen völlig unwählbar: Sie wollen neue Kampfjets, sind gegen den Lohnschutz, für Steuergeschenke an Reiche... Es wäre für die Grünen eine Hypothek, sich mit diesen Leuten einzulassen, bloss weil sie dieselbe Farbe im Parteinamen haben.
    • Beat Heuberger 06.03.2019 20:47
      Highlight Highlight Eines der Hauptprobleme der Politik (und Gesellschaft!) ist die Arroganz der Macht. Deshalb sind die Bundesratsparteien unwählbar. Und deshalb wünsche ich mir noch mehr Kleinparteien wie Grüne oder GLP. Die dann zusammenarbeiten. und die Phalanx der "Grossen" brechen.
  • ricardo 06.03.2019 19:47
    Highlight Highlight Wen wundert‘s? Mit dem polarisierenden Gerry Pfister an der Spitze ist die einstige Mittepartei leider unwählbar geworden.
  • Güsäheini 06.03.2019 19:47
    Highlight Highlight Solange die CVP die stärkste Partei im Ständerat bleibt, sollten die Grünen nicht den CVP Bundesratsitz nur in Frage stellen. Die CVP hat bis jetzt eigentlich immer hervorragende Bundesräte gehabt, fordert lieber einen der SVP.
    Zudem Frage ich mich auch, warum wollen viele Schweizer keine Brückenbauer in der Poltik mehr haben und die CVP ist ja die Brückenbauer Partei.
    • Makatitom 06.03.2019 21:00
      Highlight Highlight Das Einzige, was die Scheinheiligen an einer Brücke bauen könnten ist die Windfahne
    • Güsäheini 07.03.2019 11:55
      Highlight Highlight Manche nennen es Windfahne andere pragmatismus. Das man sich als Partei knallhart auf keine Ideologie einigt ist eigentlich nur von Vorteil. Was klar ist Ideologien haben im 20. Jahrhundert enorm schlimmes der Menschheit angetan!
    • Oxymora 07.03.2019 20:35
      Highlight Highlight @Güsäheini

      “Was klar ist Ideologien haben im 20. Jahrhundert enorm schlimmes der Menschheit angetan!“

      Und das nicht nur im 20. Jahrhundert, überhaupt in den letzten 2000 Jahren!
  • chnobli1896 06.03.2019 19:44
    Highlight Highlight Na wenn er sich da mal nicht zu sicher ist..
  • Pafeld 06.03.2019 19:38
    Highlight Highlight Naja. Ab einer Umfrage, in der die SVP noch zulegt, obwohl alle anderen Umfragen sie klar als grösste Verliererin einschätzen, würd ich in Pfisters Situation auch keine Panik kriegen.
  • Röbi Roux 06.03.2019 19:37
    Highlight Highlight Ich als CVP Wähler bin vom Leistungsausweis der Partei enttäuscht. Herr Pfister, seien sie sich mal nicht zu sicher.
    • Beat Heuberger 06.03.2019 20:54
      Highlight Highlight Lieber Röbi - wie kann man noch CVP wählen? Katholisch? Geri will den Pfaffen ja einen Maulkorb anlegen. Und die SVP rechts überholen. Jesus würde ihn aus dem Ratssaal jagen.
  • Posersalami 06.03.2019 19:19
    Highlight Highlight Nichts als Wir-Sind-Die-Besten Parolen.

    Mich würde es nicht wundern, wenn die Grünen kräftig zulegen und 1-2% vor der CVP landen im Herbst. Wobei das mMn. vom nächsten Sommer abhängt. Treten die Prognosen ein und es gibt einen 2018er Gedächtnis-Sommer, wird das den Grünen nutzen bei den Wahlen, daran besteht kein Zweifel.

    https://www.heise.de/tp/features/Auch-in-den-naechsten-Jahren-muss-mit-heissen-Sommern-gerechnet-werden-4137185.html

    Neben bei werden wir in 2-3 Jahren recht gut sehen, was die Wissenschaft wirklich taugt.
  • DemonCore 06.03.2019 19:13
    Highlight Highlight Die CVP ist der politische Arm einer bronzezeitlichen Sekte aus dem nahen Osten. Bitte nicht mehr wählen.
    • Beat Heuberger 06.03.2019 20:59
      Highlight Highlight Oberguru Jesus predigte Nächstenliebe. Finde ich gut. Auch wenn ich kein Christ bin. Nach welchen Prämissen lebst denn Du?
    • Domino 06.03.2019 21:17
      Highlight Highlight Einverstanden und absolut der gleichen Meinung. Aber die ganzen Islamversteher links davon sind auch nicht Wählbar. Und rechts davon ists auch nicht besser...
    • DemonCore 07.03.2019 13:12
      Highlight Highlight Oberguru erklärte auch die alten Gesetze (altes Testament) gelten unverändert. Man kann die nächsten auch ohne Christentum lieben. Funktioniert super.

      Domino, leider wahr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 06.03.2019 19:11
    Highlight Highlight Er kann ja schlecht sagen, die Grünen würden seine Partei überholen.

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