Schweiz
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Tourismus in der Krise: Gut möglich, dass die Schweizer im Sommer 2020 Ferien in den Bergen statt am Meer machen werden. (Archiv)

Ferien in den Bergen statt am Meer: Die Schweizerinnen und Schweizer seien gut beraten, diesen Sommer zu reservieren, meint der Chef von Schweiz Tourismus. Bild: KEYSTONE

Interview

Es droht die Konkurswelle – das sagt der Schweiz Tourismus-Chef zum Sommer in der Schweiz

Martin Nydegger denkt, dass sich der Tourismus erst in fünf Jahren erholt haben wird. Den Sommer retten sollen nun die Schweizer.

roman schenkel / schweiz am wochenende



Müssen Sie Ihre Ferienpläne wegen Corona ändern?
Martin Nydegger: Nein, ich habe meine Ferien sowieso in der Schweiz geplant. Wir fahren ins Tessin. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich meine Sommerferien nicht anders planen muss.

«Dream now – travel later» ist Ihr neuer Slogan: Man soll jetzt träumen und später reisen. Wann ist das?
Wir sind aktuell alle etwas eingesperrt und können nicht reisen. Aber man darf träumen. Damit wollen wir Vorfreude wecken für die Zeit danach. Wir hoffen, dass es spätestens der 8. Juni sein wird, ab wann das Reisen und Ferien wieder möglich sein werden.

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Was, wenn die Schweizer das ganze 2020 träumen und das Geld für Auslandferien im 2021 sparen?
Das ist nicht ausgeschlossen. Wir haben für die Tourismusbranche drei Typen identifiziert: den Pragmatiker, der, sobald die Beschränkungen wieder gelockert sind, wieder herumreist. Den Zauderer, der viele Informationen braucht und überzeugt sein muss, damit er sicher ist. Er wird lange in der sicheren Schweiz bleiben, eher mit dem Auto reisen und in einer Ferienwohnung übernachten statt in einem Hotel. Und dann gibt es den Ängstlichen. Er wird die Krise eher aussitzen und seine Ferien verschieben.

Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, rechnet mit einem katastrophalen Jahr 2020 für die Tourismusbranche. (Archivbild)

Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, sorgt sich um die Branche. Bild: KEYSTONE

Ist das Jahr 2020 verloren?
Das Jahr 2020 wird ein schreckliches Jahr. Aber es ist noch nicht alles verloren. Januar und Februar waren sehr gute Monate. Nun haben wir ein Quartal, das furchtbar war. Die Städte sind besonders stark betroffen. Dort wäre nun Hochsaison für Städtereisen und Geschäftstourismus. Der Einbruch ist da besonders brutal. In den Berggebieten war nun eher Zwischensaison. Da ist der Einbruch vergleichsweise weniger stark. Wir haben ab Juni sechs Monate Zeit, um zu retten, was es zu retten gibt.

Gibt es schon Prognosen, wie der Sommer sein wird?
Die Leute sind zurückhaltend. Gut laufen könnten eher die Berggebiete und die ländliche Schweiz. Dort ist man nicht so nahe aufeinander. Die Feriengäste werden wandern, baden und biken können. In den Bergen hat man zudem den Eindruck, dass alles etwas sauberer ist, die Luft purer. Die Wochenenden und die Schulferienzeit werden dort gut gebucht sein.

«Das Jahr 2020 wird ein schreckliches Jahr. Aber es ist noch nicht alles verloren.»

Das tönt optimistisch.
Die Ausgangslage ist gemessen an der Krise okay. Der Sommer kann stattfinden. Wir hoffen nun, dass die Leute das Vertrauen haben. Allerdings ist unsere Kapazität reduziert. Die Restaurants, Hotels, Bergbahnen werden nur die Hälfte ihrer Kapazität anbieten können.

Befürchten Sie, dass es eng wird?
Nein, das glaube ich nicht. Man wird es lenken können – und zwar mit Reservationen. Es wird ein Sommer, in dem man gut beraten ist, in den Restaurants, Hotels, Bahnen oder Museen zu reservieren. In normalen Sommer kann man spontan etwas unternehmen. Das wird dieses Jahr weniger der Fall sein. Das Gebot des Sommers lautet deshalb: reservieren Sie!

Es wird um Schweizer Gäste gebuhlt. Gibt es eine Rabattschlacht?
Das wäre nicht klug. Die Gäste erwarten es auch nicht. In der Krise hat sich gezeigt, wie wichtig das lokale Gewerbe ist. Wir solidarisieren uns mit den lokalen KMU, mit den Coiffeuren zum Beispiel. Wir haben alle gesehen, wie diese unten durch mussten. Die gleiche Solidarität wird sich auch gegenüber den Restaurants und Hotels zeigen, da bin ich überzeugt.

Denken Sie, dass sämtliche Ferienregionen genug Binnentourismus abbekommen werden?
Nein. Wir können nicht alleine von den Schweizer Gästen leben. Wir sind stark exportabhängig. Rund 45 Prozent unserer Gäste kommen in einem normalen Jahr aus der Schweiz. Das ist ein stolzer Anteil, der uns freut. Aber wir füllen unsere Kapazitäten nicht nur mit der Schweiz. Wir brauchen die ausländischen Gäste. Sie werden fehlen diesen Sommer. Im Herbst, im Winter und vor allem dann im nächsten Jahr, wenn wir wieder komplett geöffnet haben, brauchen wir darum ganz dringend ausländische Gäste. Ihr Ausfall kann sonst nicht kompensiert werden.

Wünschten Sie sich, dass die Grenzen früher öffnen?
Das liegt nicht nur an der Schweiz. Auch die anderen Länder müssen mitmachen. Es braucht gegenseitiges Vertrauen. Dann werden die Grenzen schneller geöffnet. Ich hoffe, dass wir nicht warten müssen, bis Europa als Ganzes die Grenzen öffnet, sondern dass wir bilateral mit einzelnen Länder Grenzöffnungen vereinbaren können.

Wird es zur grossen Konkurswelle kommen?
Ich befürchte es, ja. Wir haben verschiedenen Umfragen gemacht bei unseren Verbänden. Von rund 4000 Betrieben gaben 23 Prozent an, dass sie nicht unbeschadet aus dieser Krise herauskommen werden.

«Das Gebot des Sommers lautet deshalb: Reservieren Sie!»

Was heisst das für das Tourismusland Schweiz?
Touristen werden das nicht gross spüren. Wenn ein Restaurant schliesst, springt ein anderes in die Bresche. Aber es gibt einen grossen wirtschaftlichen Schaden. Angestellte verlieren ihren Job, die Arbeitslosigkeit steigt. Klar kann man sagen, es ist der Markt, der das regelt. Aber es sind ja keine normalen Umstände derzeit! Wenn jemand schlecht wirtschaftet, ist es richtig, wenn er verdrängt wird. Aber nun trifft es auch Vorzeigebetriebe. Hoteliers beispielsweise, die jeden Franken in ihr Haus gesteckt haben und vielleicht zusätzlich noch einen Kredit aufgenommen haben. Für schöne Zimmer, saubere Badezimmer, eine grössere Wellnessanlage. Doch nun sind die Einnahmen auf einen Schlag total versiegt, sodass selbst dieser Betrieb in der Bredouille stecken.

Das Parlament hat dem Schweiz Tourismus 40 Millionen Franken zugesprochen. Was machen Sie damit?
Es wurde ja erst am Mittwoch entschieden. Die Rahmenbedingungen sind noch unklar. Wir sind im Gespräch mit Bundesrat und Verwaltung, um zu klären, welche Bedingungen an das Geld geknüpft sind. Wir wollen damit die Nachfrage fördern. Sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Die Bundesmittel sind Teil des Erholungsplanes, mit dem wir wieder auf das Niveau vor Corona kommen wollen.

Wann werden wir die Zahlen von 2019 wieder erreichen
Noch lange nicht. Ich befürchte eher fünf als drei Jahre. Der Einschnitt ist so tief. Bei Krisen ist der Effekt stets derselbe: Runter geht es schnell und steil, hinauf geht es langsam und mit kleinen Schritten. Am schnellsten wird das Vorniveau in den Bergen erreicht sein, dann folgen die Städte, und sehr lange wird es im Geschäftstourismus gehen.

Die Schweiz solle sich als hygienische Feriendestination vermarkten, hiess es.
Wir wollen die Schweiz als sicheres, sauberes und verlässliches Ferienland vermarkten. Die Kunden sind verunsichert. Sie müssen wieder Vertrauen fassen, dass man in der Schweiz bedenkenlos reisen kann. Hygiene und Sauberkeit sind dabei ein wichtiger Aspekt. Darum sind die Schutzkonzepte von grosser Bedeutung. Wir wollen zeigen, dass man hier die Ferien geniessen kann – ohne Angst vor dem Virus.

«Ich kann Ihnen versichern, dass wir uns in diesem Sommer besonders um die Schweizer kümmern werden.»

Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren am Zuwachs der Gäste aus China und Indien berauscht, während die Zahlen der europäischen Gäste zurückging. Ein Fehler?
Nein. 2008 in der Finanzkrise und 2015 in der Eurokrise brach der europäische Markt regelrecht ein. Die europäischen Gäste kamen nicht mehr. Sie suchten günstigere Destinationen. Wir mussten den Ausfall irgendwie kompensieren. Das haben wir mit den Fernmärkten – primär USA, aber auch Asien – erreicht. Alle Märkte sind nun versiegt. Allen geht es gleich dreckig.

Die Touristen aus Asien und Übersee werden aber viel später zurückkommen. Müssen Sie justieren?
Der Fokus muss in der näheren Zukunft auf Europa liegen. Wir wollen die europäischen Gäste zurückgewinnen. Sie tun der Schweiz gut, weil sie länger bleiben und auch in die weniger bekannten Seitentäler reisen. Die Fernmärkte konzentrieren sich vor allem auf die Hotspots.

Schweizer sind kritische Zeitgenossen beim Inlandtourismus. Wie muss das Angebot sein, dass sie zufrieden nach Hause fahren?
Uns tut es weh, wenn wir von unseren Landsleuten kritisiert werden. Wir – und damit meine ich die über 26'0000 Angestellten der Tourismusbranche – bemühen uns um Gastfreundschaft und attraktive Angebote. Ich kann Ihnen versichern, dass wir uns in diesem Sommer besonders um die Schweizer kümmern werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 10.05.2020 09:39
    Highlight Highlight Ferien in der Schweiz wären sicherlich auch schön. Ich persönlich stehe aber einfach nicht auf verschwitzte Nächte im überhitzen Zelt auf dem überfüllten Campingplatz. Und da es ab drei oder vier Personen richtig teuer wird (Hotel oder Ferienhaus) ist es einfach sehr schwieg, in der Schweiz Ferien zu machen. Besonders mit Freunden ist es schwierig, da sie wie ich auch ein sehr begrenztes Budget haben. Da liegt es nahe ab 400 Fr. p.P. 7 Tage nach Mallorca zu fliegen. Und dieses Jahr sollen die Tourismusziele auch auf eine öffnung drängen. Vielleicht nicht für 400, aber immer noch günstiger...
  • LeMac 09.05.2020 17:53
    Highlight Highlight Da haben die "Hotspots" wie Titlis, Jungfrau usw. jahrelang die Schweiz ausverkauft und fette Kohle gemacht - zu Preisen welche wir Schweizer uns nicht leisten können-, und jetzt kommen sie "angekrochen". Eben noch Sushi und asiatische Nudelsuppe auf der Karte solls jetzt wieder ein urchiges Zvieriplättli geben??? Ich mache Ferien in der Schweiz, aber nur dort, wo dieser Ausverkauf auch schon früher nicht stattgefunden hat. Und auch keine hundert Reisecars vor der Talstation standen.
  • Safuhr 09.05.2020 17:45
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum alle sagen ferien in der schweiz seien zu teuer. Wenn ich zuhause bleibe zahle ich doch nicht einfach mehr, eher weniger da hotel, flug und so weiter nicht dazukommt. Oder gehen alle dann ins hotel?
    • Dani S 09.05.2020 20:30
      Highlight Highlight An Safuhr: Versuch es. Du wirst Dich wundern. Hotel und Essen kommt jedenfalls dazu, ausser Du bleibst zu Hause.
    • herrkern (1) 09.05.2020 23:21
      Highlight Highlight Das Konzept von Ferien bedeutet für die meisten Leute, dass man irgendwo hin fährt. Dort möchte man dann essen und schlafen.
    • Safuhr 10.05.2020 17:16
      Highlight Highlight Ich verstehe dieses konzept aber nicht. Es ist mir zu teuer, ich tuhe es aber trozdem und gehe in irgend ein hotel. Danach oder vorher schon, beklage ich mich über den preis den ich zahlen muss oder musste. Ist das ,dass ferienkonzept?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 09.05.2020 17:10
    Highlight Highlight Das alles gilt nur wenn es keine zweite Welle gibt. Der Tourismusdirektor wäre gut beraten, die Sache langsam anzugehen.
  • Denk Mal 09.05.2020 16:59
    Highlight Highlight Was ist mit dem Tourismus und der gesamten Wirtschaft, wenn solche Pandemien regelmässig den Globus heimsuchen? Wenn wir da nicht bereit sind, unser Denken und Handeln radlkal zu ändern, ist das nicht mehr zu stemmen.
  • herrkern (1) 09.05.2020 16:52
    Highlight Highlight Die Schweizer werden schockiert sein. So viel Geld für alte Infrastruktur, lausigen Service und freudlose Bedienung ausgeben zu müssen.
    • Dani S 10.05.2020 21:24
      Highlight Highlight An herrkern: es gibt ja durchaus preiswürdige Hotels und auch Restaurants in der Schweiz. Diese sind jedoch in der Minderheit.
  • Notabik 09.05.2020 15:36
    Highlight Highlight Eine Konkurswelle bei uns konsumgeilen Schweizern? Wohl eher kaum.
  • jjjj 09.05.2020 15:09
    Highlight Highlight Jetzt kommt die Quittung für all die Regionen die Gäste aus den Golfstaaten und Asien gegenüber Schweizern ganz klar bevorzugt haben - auch preislich.

    Die "normalen" Arbeiter die dort im Tourismus arbeiten tun mir leid, aber generell gilt halt schon etwas "Sälber tschuld..."

    Etwas Demut würde jetzt gut tun.
  • iudex 09.05.2020 13:23
    Highlight Highlight Es ist mir immer noch ein Rätsel, wieso Ferien in der Schweiz, insb. Tessin, uneingeschränkt möglich sein sollen, im Ausland aber nicht.

    • iudex 09.05.2020 16:11
      Highlight Highlight Meldungen dieser Art scheinen auf Watson aus unerklärlichen Gründen verpönt zu sein, aber diverse europäische Länder haben bereits Grenzöffnungen im Zusammenhang mit dem Tourismus auf Juli verkündet bzw. diskutieren diese gerade.
  • Gusto 09.05.2020 12:36
    Highlight Highlight Ich mache gerne mal Tagesausflüge in der Schweiz, dazu nutze ich SBB Tageskarten und gehe in lokale Restaurants essen. Leider ist es mir finanziell unmöglich mal mit der Jungfraujochbahn zu fahren. Für mehrere Ferientage oder -wochen in der Schweiz zu verbringen bin ich aber nicht der Typ. Wenn ich nicht ans Meer kann, dann bleibe ich halt zuhause. Nicht jeder hat das Bedürfnis Wanderferien zu verbringen.
  • farbarch1 09.05.2020 12:01
    Highlight Highlight Ich denke dieser Direktor macht es sich ein bisschen zu einfach, wenn er versucht die Touristen auf seine Weise zu kategorisieren. Wer es sich Leisten kann weil er genügend Geld hat wird ohnehin kein Problem haben an Orten Ferien zu machen, wo wenig Menschen sich bewegen bzw. im eigenen Chalet. Wer Geld hat braucht in diesem Fall also kaum Mut. Diejenigen mit wenig Geld (und vielleicht noch weniger Phantasie als der Tourismusdirektor) werden wohl eher im billigeren Massentourismus ihr Ferienglück suchen müssen, nicht aus Mut und Lockerheit sondern aus Mangel an Alternativen.
  • S.Potter 09.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Unsere vor Corone getätigte Buchung im Engadin wurde vom Hotel storniert. Sie hätten zuwenig Buchungen und öffnen erst 2 Wochen später. So machen Ferien in der Schweiz freude! Schaue jetzt ob es Möglichkeiten im Ausland gibt.
  • Dani S 09.05.2020 10:43
    Highlight Highlight Die Klassifizierungen (Pragmatisch, Ängstlich, Zauderer) sind Geschwurbel, weil zuerst mal Angebot und Preis zum Budget passen muss. Und genau beim Preis (und der Freundlichkeit) ist - gerade in den bisherigen Hotspots - einiges im Argen.
  • Heini Hemmi 09.05.2020 10:32
    Highlight Highlight Leider kann man sich Ferien in der Schweiz nur leisten, wenn man bei einer Bank oder einer Versicherung arbeitet. So kostet zum Beispiel das günstigste Familienzimmer (mit Frühstück) im Märchenhotel Braunwald 5000 Franken pro Woche (FÜNFTAUSEND).
    • jjjj 09.05.2020 11:17
      Highlight Highlight das ist aber auch oberstes Segment. Mit einem genialen Angebot. Du MUSST nicht dort buchen.

      Beklag mich ja auch nicht über den Preis eines 5* Luxus Hotels, wenn ich auch 3* haben könnte.
    • TheRealSnakePlissken 09.05.2020 11:27
      Highlight Highlight Wen trifft man denn in so einem Hotel? - Den eigenen Chef, der doppelt so viel verdient und auch doppelt so lange gebucht hat. Er bekommt dort seine Kinder 24 Stunden bespasst und hängt mit Mutti im Spa ...😴
    • esmereldat 09.05.2020 11:30
      Highlight Highlight Ja, das ist teuer. Das ist aber auch ein Viersternehotel. Ich bin sicher, es gibt günstigere Varianten, um in der Schweiz Ferien zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 09.05.2020 10:32
    Highlight Highlight Krass, wie so ein 0815-Interview fast durchwegs negative Reaktionen auslöst. Immerhin zeigts dass wir nicht schwerwiegendere Probleme haben.

    Kein Volk fliegt und fährt so viel um den Globus wie die Schweizer - aber wehe, der Schweizer Tourismus fokussiert dann auf ausländische Touristen.

    Und klar, die Hotspots (Jungfraujoch, Titlis, etc.). sind überrant. Aber es gibt so viele Orte in den Alpen (und anderswo), da findet sich vielleicht höchstens ein Süddeutscher. Gut, für gewisse Personen ist das dann auch schon wieder tragisch.
    • Dani S 09.05.2020 12:50
      Highlight Highlight Das "Problem" des Interviews ist die halbgebackene Klassifizierung und der Wink mit dem Zaunpfahl, man möge als cleverer Bucher doch bitte reservieren...
      Im Grunde genommen hätte ich zwei, drei interessante / geile Beispiele erwartet, die dem Skeptiker (hat der Gute vergessen...) die Augen öffnen.
      Pustekuchen: die dumpfe Klassifizierung und Durchhalteparolen sowie das Eingeständnis, dass man sich nun um Schweizer Gäste kümmern wird. Aha...
  • Goldjunge Krater 09.05.2020 10:26
    Highlight Highlight Top Interview! 👌

    Ich habe mit Familie diesen Sommer zwei Wochen in Ascona und eine in Zermatt gebucht! Wir freuen uns! 💪
    • trio 09.05.2020 11:03
      Highlight Highlight Was soll jetzt genau Top sein an diesem Interview?
      Für mich ist es eher ein nichtsaussagendes, lauwarmes Interview ohne irgendwelche nützliche Infos. Was natürlich nicht bedeutet, Ferien in der Schweiz sind genauso 😉
    • Varanasi 09.05.2020 11:04
      Highlight Highlight Ja so als GOLDjunge kann man sich das gut leisten.
  • leu84 09.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Das Problem in den Tourismusregionen (CH und Ausland) sind die sehr grossen Abhängigkeiten der Kundschaft. Währung, Wirtschaft oder aktuell eine Pandemie kann diesen Wirtschaftszweig stark zusetzen. Oft fehlt eine Industrie um die Probleme einer Tourismuskrise in der Region abzufedern, was dann auch steuerliche Probleme mit sich führen.
  • cille-chille 09.05.2020 10:17
    Highlight Highlight Ferien in der Schweiz.
    Wundervoll!
    Wie einige, habe ich jedoch schlicht nicht die Flocken dafür (Für alle Skeptiker: Nein, auch nicht für die meisten anderen Ausland- Fernreise- und Allinklusiv-gedonns-Angebote)
    Mein Glück, dass ich mir als 50%-Alimentenvater eine vw-Bus-Gürpse leisten kann und in einem einfachen Feldweg, am Waldrand meinen Genuss finde.
    Was ich in Sachen Corona-Schweiz-Tourismus-2020 mir wünsche, ist, dass gesunder Menschenverstand voran getrieben wird:Einfach etwas Toleranz, dass nicht gleich jeder Paragraph, eine Busse nach sich ziehen muss.
  • Calimoerchen 09.05.2020 10:13
    Highlight Highlight Wenn die Schweizer, die anstatt ins Auslang fahren, nun Ferien in der Schweiz machen, warum fehlen dann die ausländischen Gäste? Es gibt einfach eine Verschiebung. Und wenn Ihnen erst jetzt einfällt, sich um die Schweizer Gäste zu kümmern, dann ist es reichlich spät!
    Für Familien mit Kindern ist die Schweiz einfach unerschwinglich und die Freundlichkeit lässt teilweise auch sehr zu wünschen übrig. Wir sind sehr viel in der Schweiz unterwegs, aber wir können diesbezüglich ein Liedlein singen. Das ist die Geschichte mit Preis/Leistung!
  • Myk38 09.05.2020 09:44
    Highlight Highlight Man rät uns in der Schweiz Ferien zu machen. Schön und gut. Aber ins Tessin? Der wohl drittschlimste Platz nach Wuhan und Italien?
    • Now 09.05.2020 10:58
      Highlight Highlight Ja versuchs doch in NY oder Grossbritannien, soll eine schöne Insel der Glückseeligkeit sein...
  • p4trick 09.05.2020 09:22
    Highlight Highlight Wer jetzt ernsthaft meint wir können einfach weiterfahren wie vorher und wieder tausende von Chinesen herkarren nur um unseren Tourismus zu beleben hat was ganz Entscheidendes nicht verstanden.
    Wir müssen lokaler werden uns wieder um die Schönheit unseres eigenen Landes sorgen , uns selbst versorgen (d.h lokale Bauern unterstützen) und weniger reisen.
  • Philboe 09.05.2020 09:15
    Highlight Highlight Mein Chef fragte mich ob Ich Ferien in der Schweiz machen werde. Meine Antwort zu teuer eine Thailandreise ist günstiger. Natürlich sind die Margen klein und die Löhne müssen bezahlt werden. Ein Beispiel von einem grossen Uhrenladen in Luzern zeigt aber wo das Problem liegt. Wenn ich als Einheimischer meinem Patenkind auf den 18. Geburtstag eine Uhr kaufen möchte, 30 Minuten nicht bedient werde und die Verkäuferin nicht einmal Deutsch spricht dann wird es mühsam. Bahnreise sind ja für Touristen teilweise die Hälfte des Preises für Einheimische. Gerne unterstütze Ich die Schweiz aber so nicht.
    • trio 09.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Selber Schuld wenn man bei so einem touristischen Hotspot eine Uhr kaufen möchte. Es gibt auch sonst noch Uhrenhändler die sehr gerne eine Uhr verkaufen möchten. Als Einheimischer kann man ja etwas besser ein geeignetes Geschäft suchen.
    • TheRealSnakePlissken 09.05.2020 11:33
      Highlight Highlight Interessanter Vorgang, dieses Uhrengeschenk zum 18. Geburtstag. Ich meinte, Teenies wollten immer nur das neueste Handy zur Konfirmation und zum 18. dann die Bezahlung der Fahrschule oder der Reise nach Südamerika .... 🤔
    • Bartli, grad am moscht holä.. 09.05.2020 12:57
      Highlight Highlight Wollen und bekommen ist nicht das selbe 😉
      Uhr zum 18ten hat etwas traditionelles. Und ist je nach dem eine wertanlage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Srslyguys? 09.05.2020 09:14
    Highlight Highlight Gibt da eigentlich ein paar Probleme denke ich.
    1. Viele Regionen wollen kein Massentourismus, siehe Regionen im Oberland und sind somit nicht darauf ausgelegt (Von der Anbindung mit ÖV, oder Parkplätzen für PWs)
    2. Die Schweiz ist in nem halben Tag durchfahren, sprich wird nicht jeder zur Übernachtung bleiben sondern die SBB, etc. nutzen oder mit dem PW ankommen.
    3. Die Preise in der CH sind auf Touris ausgelegt, sprich recht happig zum Geld aus der Tasche ziehen... Bei ner Wohnung in Zürich überlegt man sich vielleicht schon ob man die nach seinen Urlaub in der CH noch behalten will/kann.
  • landre 09.05.2020 09:05
    Highlight Highlight Wusste gar nicht dass wir von Tourismus-Experten klassifiziert werden, aber ok...

    Der "Pragmatiker"...
    (Sind das die die zum Beispiel den Everest vollmüllen oder aus Social-Media- und Selfie-Wahn ganze Bodenkulturen und anderes zerstören?)

    Die "Ängstlichen"...
    (Sind das Hypochonder?)

    Der "Zauderer"...
    (Das müssen diejenige sein die dem Respekt und der Vernunft mehr zutrauen/ vertrauen als dem eigenem Egozentrismus.)
    • Topfuel 09.05.2020 10:21
      Highlight Highlight Bravo. M. Nydegger muss sich halt vor seiner Klientel auch gut darstellen. Besitzer Bergbahnen (Riesen Problem) Hotelier (abgehalfterte Häuser nur für Fernturis noch geignet wollen Subventionen) Reisebrache (Weltweite billig Flugtickets, Klima, Abfall eben Pragmatiker)
      Die Zauderer sind auf jeden Fall die Besten Touristengäste. Die Schweiz würde auch mit sehr viel weniger sehr gut leben.
  • Robba 09.05.2020 09:04
    Highlight Highlight Das Problem sind asiatische Reisegruppen.
    Wirds die weiter geben?
  • Gubbe 09.05.2020 08:45
    Highlight Highlight Da hat jemand von den Bauern gelernt. Klagen im voraus, scheint die Lösung zu sein. Vielleicht können die leeren Betten wie die Brache beim Bauern Geld einbringen, ohne Gegenleistung. Wenn ich sehe, dass jemand, der ein Schlafzimmer und Bad möchte, in der CH mit 150 Franken pro Person rechnen muss, ist das für etliche zu viel. Ja, meistens ist dann das karge Morgenessen mit eingerechnet.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 09.05.2020 13:04
      Highlight Highlight Egal wo sie hinreisen. Für die meisten eingeimischen sind die hotels und angebote auch viel zu teuer, gar unerschwinglich. Bsp thailand. Durchschn. monatslohn 100$. Klar kommen sie da mit 1000chf sehr weit. Die asiat. Touris hier in der schweiz sind zu hause sehr reich oder bekommen das als once in a lifetime trip von der firma geschenkt. Tourismus basiert quasi darauf, dass man in ein „ärmeres“ land reist und da könig spielen kann + die 10%, die einfach reich sind und dahin gehen wo sie wollen.
    • Gubbe 10.05.2020 10:18
      Highlight Highlight Bartli
      Bin eigentlich deiner Meinung. Bin froh, das du es gewagt hast, einen ungefähren Thai-Lohn zu nennen. Das heisst aber auch, dass ein Näher der unsere Hemden näht, mit 100+$ nicht schlecht bezahlt ist. Wie unsere Linken gerne ausrufen.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 11.05.2020 01:43
      Highlight Highlight Unsere „näher“, sind wohl eher nicht aus thailand.. eher bangladesh. Wenn sie persönlich ihr hemd in thailand machen lassen, weiss ich nicht wie fair es für den schneider ist. Habe keine ahnung von stoffpreisen, lokalmieten etc, weiss also nicht wie hoch sein gewinn ist. Die arbeitsbedingungen in bangladesh? Hmmm, anderes unschönes thema..
  • Rosesarered 09.05.2020 08:31
    Highlight Highlight Ich habe wirklich gedacht, dass diese Entschleunigung allen gut tut.. ich befürchte, „nach“ der Corona-Krise nimmt sich jeder selbst wieder viel zu wichtig..
    anstatt dankbar zu sein (z.B. mehr Zeit für Familie, weniger Stress auf der Arbeit, weniger finanzielle Auslagen, etc. = entspannt sein, froh sein um das, was man hat) braucht man schon wieder Dinge zum jammern, wie zu Hause Ferien zu machen.. ich versteh‘s nicht.
    Der Tourismus erholt sich schon wieder, kommt mal ein bisschen runter..
    Verzichten können ist eine Tugend 😉!
    • Eiswalzer 09.05.2020 12:42
      Highlight Highlight Sag das mal den Abertausenden von kommenden Arbeitslosen... Nicht nur in der CH, sondern vor allem in Italien, Spanien, etc. “Verzichten können ist eine Tugend”, sagen die gut Betuchten in ihrem reichen Glashaus...
  • Lotta_80 09.05.2020 08:31
    Highlight Highlight Sorry,wird mir zu voll. Würde ja gerne unterstützen, aber gehe dann doch einfach später mal nach österreich in die ferien. Bessere schutzmassnahmen, günstiger, familienfreundlicher
    • Lotta_80 09.05.2020 12:58
      Highlight Highlight Ich mach jede wette, das unter den blitzern einige sind, die genausowenig ferien in der CH machen, aber hauptsache anonym mal dagegen klicken. Genauso wie diejenigen, die kein abstand halten dann in den hotels, die jeden 2ten tag einkaufen etc etc
  • Peter R. 09.05.2020 08:30
    Highlight Highlight "Ich kann ihnen versichern, dass wir uns diesen Sommer besonders um die Schweizer kümmern werden"
    Diese Einsicht kommt ein bisschen spät - bis jetzt haben sie es auch nicht getan, Asiaten waren ihnen lieber.
    • P.Kiesel 09.05.2020 09:20
      Highlight Highlight @ Peter R.
      Das ist jetzt aber nicht nett was Sie da sagen.
      Ironie off
    • Topfuel 09.05.2020 10:13
      Highlight Highlight Apropo asiaten und Sauberkeit und Hygiene (Toilettenbenutzer) Da kommt dann der Aufschrei der Linken wnn man solches asiaten Verhalten kritisiert. Diese Touris nutzen unser Land nur ab, nach der Saison bleibt der Allgemeinheit die Task alles wieder ajour zu bringen für die nächsten Abnutzer. Die Profiteure zahlen nichts dazu denn sie müssen die Aktionäre befriedigen für Schweizer bleibt jeweils nur ein abgenutzes Land.
    • Sofakartoffel 09.05.2020 16:01
      Highlight Highlight Habe leider auch schon selber die Erfahrung gemacht dass man sich gerade in Luzern nicht unbedingt Mühe gibt die einheimischen Gäste für sich zu gewinnen. Kaffee trinken an der Promenade ist selbstverständlich teurer als an einem weniger touristischen Platz, aber man dürfte doch einen freundlichen Service erwarten. Besonders wenn man für 2x Kaffee und 1x Wasser CHF 16.50 bezahlt. Hatte das Gefühl man gibt sich gar nicht erst Mühe, da die Gäste (also Touristen) sowieso von alleine kommen und man keine "Stammgäste" gewinnen muss...

      Zum Glück gibts auch andere Lokale, günstiger UND freundlicher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CogitoErgoSum 09.05.2020 08:20
    Highlight Highlight "Der Ausdruck Pragmatismus bezeichnet umgangssprachlich ein Verhalten, das sich nach bekannten situativen Gegebenheiten richtet, wodurch das praktische Handeln über die theoretische Vernunft gestellt wird." (Wikipedia)
    Alle Vernünftigen werden von Schweiz Tourismus negativ als Zauderer oder Ängstlicher betitelt. Danke, aber ich werde vernünftig bleiben.
  • malu 64 09.05.2020 08:12
    Highlight Highlight Da viele Schweizer auf Frühlingsferien verzichten mussten, aufgerufen wurden zu Hause zu bleiben, praktisch kein Geld für Vergnügungen brauchten, die Lage in unseren Nachbarstaaten unsicher sind, bin ich überzeugt, dass viele Schweizer raus wollen aus ihren vier Wänden. Campingferien mit Zelt oder Mietfahrzeug, wandern, biken usw. Es gibt viele Möglichkeiten Ferien in der Schweiz zu machen.
    • Lotta_80 09.05.2020 13:00
      Highlight Highlight Viel Spass beim Schlange stehen überall☝️
  • Maria R. 09.05.2020 08:07
    Highlight Highlight Ich gehe sowieso nur in Bars, wenn ich beruflich muss.
    😏
  • Menel 09.05.2020 07:57
    Highlight Highlight Es gibt auch die, denen Ferien in der Schweiz schlicht zu teuer sind. Uns als Familie mit drei Kindern geht es jedenfalls so. Das Geld investieren wir viel lieber in ein Gartenprojekt und bleiben diesen Sommer zuhause.
    • Topfuel 09.05.2020 10:07
      Highlight Highlight Ich hab da so meine Zweifel an deiner Aussage. Schweiz schlicht zu teuer, Familie mit drei Kindern, investieren in Gartenprojekt? Tönt so als ob ihr EFH Besitzer sind, alles mit PK Geld und Hypos finanziert und jetzt jammern über CH Preisniveau.
    • Josef K 09.05.2020 10:24
      Highlight Highlight Ich glaube man kann dies nicht so pauschalisieren. ZB im Wallis gibts viele schöne Orte mit Ferienwohnungen für unter 100 Fr die Nacht, und das Menü im Restaurant kostet teils 12 Fr.
      Ich bezweifle dass Urlaub in der Ferne viel billiger ist.
    • Phoria 09.05.2020 11:32
      Highlight Highlight Sofern man die Ausrüstung hat kann ich dir zelten als Familie empfehlen, fand ich als Kind toll. Mit Gaskocher etc. selbst kochen statt immer ins Restaurant zu gehen. Empfehle kleinere, familiäre Campingplätze und meist kostet die Übernachtung erheblich weniger, wenn man nicht im Juli/August. Sicher nicht für jedermann, aber wirklich preiswert.
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  • Caturix 09.05.2020 07:45
    Highlight Highlight Wir – und damit meine ich die über 26'0000 Angestellten der Tourismusbranche.
    Sind das nicht ein bisschen wenig ?
  • bebby 09.05.2020 07:29
    Highlight Highlight Wenn sie Schweizer Touristen zurückgewinnen wollen, dann braucht es Angebote, die auch für Familien bezahlbar sind, die nicht besonders viel verdienen. Bis jetzt habe ich diese auf booking.com noch nicht gefunden.
    • Dynamischer-Muzzi 09.05.2020 08:36
      Highlight Highlight https://www.sunstar.ch/de/f-f/

      Das Familie und Freunde Angebot von Sunstar mit 30% Rabatt zum Beispiel, bietet auch Angebote die echt erschwinglich sind.

      Oder warum nicht in einem Bungalow auf einem der vielen schönen Campingplätze in der Schweiz? Es muss ja nicht immer all inclusive sein, sondern es geht ohne weiteres als Selbstversorger. Es gibt auch absolut erschwingliche Ferienwohnungen im Wallis zum Beispiel. Es ist nur sehr wichtig, dass Anspruch und Wirklichkeit übereinstimmen.
    • undduso 09.05.2020 08:46
      Highlight Highlight Die günstigen Angebote in weniger bekannten Regionen findest du auch nicht auf booking.com, da das Portal irgendwas zwischen 10-20% an Provision einstreicht und gewisse Hoteliers diesen Betrag lieber an ihre Gäste weitergeben als einem Multi nachzuschmeissen.
    • Jacques #23 09.05.2020 09:08
      Highlight Highlight Booking.com.

      Genau, der US-Niederländische Gigant, der 2019 mit 5 Mrd Gewinn und 8 Mrd Aktienrückkauf, der nun auf Kurzarbeit steht und Leute entlässt?
      Legitim, aber Wissenswert. Zügelt etliche % der Marge/Preises aus der Schweiz ab. Eine massive Daten und Margenkralle.
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  • Stefan Morgenthaler-Müller 09.05.2020 07:28
    Highlight Highlight Der Tourismus Direktor hat keinen einfachen Job, aber, der Job ist sicher und wird wohl auch entsprechend bezahlt, was man von vielen Angestellten in der Tourismusbranche nicht sagen kann.

    In Graubünden - einem Hotspot des Tourismus - wollen die Einheimischen selber nicht im Tourismus arbeiten und suchen sich andere Branchen für den Berufseinstieg.

    In einem "schrecklichen" Jahr, hat nun der Direktor die einmalige Gelegenheit, das zu zeigen, was in ihm steckt. Schweizer macht Ferien bei Schweizern ist nicht gerade innovativ, Herr Director. Da wird leider so mancher lieber arbeiten gehen.
    • Jacques #23 09.05.2020 09:22
      Highlight Highlight Huhn und Ei.

      In Graubünden finden Sie vielleicht 20 % Jahresstellen in der Hotellerie und Gastronomie. Sie haben extreme Spitzen und lange Flauten.

      Gerade im Sommer schätzen viele Schweizer Gäste die Schweiz zuwenig.

      Wenn Sie Ihren Umsatz in 60 Tagen in begrenzter Kapazität einfahren müssen, ist der Preis schnell hoch. Es gibt allerdings noch 300 weitere Tage.

      Fixkosten wie Mieten sind nicht saisonal und selten umsatzabhängig.

      Und eben, via Booking gehen noch etliche Prozente nach Amsterdam.

      Kein einfaches Geschäft. Sehr vielschichtig.
    • Topfuel 09.05.2020 10:29
      Highlight Highlight Das M. Nydegger keinen einfachen Job hat interessiert nicht. Viele Managerpositionen sind schwierig und werden entspechend abgegolten. Er wäre gut beraten die Entlöhnung massiv zu steigern ev. auf Kosten der Infra Besitzer.

      Das Schweizer, Einheimische nicht in der T Branche arbeiten wollen ist symtomatisch, akademische Ausbildung, grosser Lohn und Ferien im "günstigen" Ausland wo die Löhne notabene sehr tief sind verbringen. In der Heimat wird alles mit Billigabeitskräften ab Leben erhalten.
    • TheRealSnakePlissken 09.05.2020 11:42
      Highlight Highlight Oberengadin: Der Hotelier ist noch Schweizer, alle Angestellten Zugereiste aus der EU. So sieht's doch aus. Allein die Karawane der Grenzgänger aus dem italienischen Veltlin jeden Morgen und Abend. Man macht also Ferien IN DER SCHWEIZ bei AUSLÄNDERN.
  • elco 09.05.2020 07:24
    Highlight Highlight Danke Schweiz Tourismus. Ich freue mich riesig auf den Sommer und auf die Ferien in den Bergen!

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