Schweiz
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Wegen der Zeitumstellung: Lehrer und Politiker fordern späteren Unterrichtsbeginn

Die erste Schulstunde ist für viele Jugendliche Folter. Lehrer und Politiker fordern einen späteren Schulbeginn – weil das Ende der Zeitumstellung alles verschlimmern würde.

Yannick Nock / Schweiz am Wochenende



Müde Jugendliche in der Schule (Symbolbild)

Morgens müde, abends wach: Die innere Uhr vieler Jugendlicher passt nicht zum Schulbeginn. Bild: Shutterstock

Für die einen ist es Alltag, für die anderen reine Qual: Viele Sekundarschüler und Gymnasiasten mogeln sich jeden Tag durch die erste Schulstunde. Sie haben die Augen zwar geöffnet, doch aufnehmen können sie nichts. Die Jugendlichen hängen schläfrig bis komatös in ihren Stühlen. Statt etwas zu lernen, bauen sie über die Woche ein Schlafdefizit auf. Es ist ein Leben im permanenten Jetlag.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Studien belegt, dass Kinder erfolgreicher lernen und ausgeglichener sind, wenn die Schule später beginnt. Zudem greifen Jugendliche weniger oft zu Nikotin, Koffein und Energydrinks. Trotzdem scheint der Unterrichtsbeginn in Stein gemeisselt. Schweizer Schüler müssen so früh ins Klassenzimmer, wie kaum anderswo in Europa. Spätestens um 8 Uhr startet der Unterricht, manchmal noch früher. Andere Länder wie England, Schweden, aber auch Japan berücksichtigen die Ergebnisse der Schlafforschung stärker. Dort beginnt die erste Lektion um 9 Uhr.

Nun droht Schweizer Jugendlichen allerdings weiterer Schlafentzug. Die EU will die Zeitumstellung abschaffen. Vielleicht ist es diesen Sonntag das letzte Mal, dass die Uhren zurückgedreht werden. Im Frühling hiesse es dann: ade Winterzeit, hallo ewige Sommerzeit. Sie bringt zwar mehr Licht am Abend – aber auch lange, dunkle Morgen. Wer früh aus dem Haus muss, sieht erst nach zwei, drei Stunden die ersten Sonnenstrahlen.

Kommt ein neuer Stundenplan?

Lehrerpräsident Beat Zemp hat am Gymnasium jahrzehntelang beobachtet, wie schwer sich viele Jugendliche in der ersten Stunde tun. Gerade wenn die Lektion um 7.30 Uhr beginnt, seien Gymnasiasten oft nicht aufnahmebereit. «Wenn die ewige Sommerzeit kommt, sollte der Unterricht später beginnen», sagt Zemp. Das würde den Lernfähigkeiten vieler Jugendlicher entgegenkommen.

Auch Matthias Aebischer, Nationalrat (SP/BE) und Vater dreier Töchter, ist für eine Verschiebung nach hinten. Zwar sei die Schule keine Wohlfühloase. Falls die Zeitumstellung allerdings abgeschafft werde, müsse man reagieren. «Am besten wäre ein Sommer- und ein Winterstundenplan», sagt er. Ansonsten würde es in der dunklen Jahreszeit erst kurz vor der grossen Pause hell.

Die Forderungen sind kein Zufall, denn einfache Rezepte, wie Jugendliche früher ins Bett zu schicken, funktionieren nur bedingt. Taktgeber der inneren Uhr ist das Sonnenlicht, weswegen sich der Mensch auch bei einer Reise über mehrere Zeitzonen relativ schnell umstellen kann. Wer Sonnenlicht sieht, wird schneller wach. Längere, dunkle Morgen machen hingegen schläfrig.

Einen starken Einfluss hat zudem der Chronotyp jedes Menschen. Dabei gibt es Eulen und Lerchen. Kinder wollen meist früh aufstehen, sie gehören zu den Lerchen. Kaum in der Pubertät, verschiebt sich der Rhythmus allerdings in den meisten Fällen nach hinten: Jugendliche sind morgens oft müde und abends wach (Eulen). Ursache ist das Wachhormon Serotonin, das Jugendliche stärker am Abend ausschütten. Die Folge: Auch wer früh ins Bett geht, kann nicht schlafen – und der Morgen bleibt eine Qual. Schlafforscher ziehen gerne einen Vergleich: «Jugendliche, die um 6 Uhr aufstehen müssen, sind das Äquivalent eines Erwachsenen, der um 4 Uhr früh aus dem Bett geholt wird.» Ein paar Jahre später rutscht der Rhythmus allerdings erneut zurück, in Richtung der Lerchen.

Ewige Sommerzeit?

In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Wenn es nach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker geht, wird es das letzte Mal sein. Ab Frühling soll ewige Sommerzeit herrschen. Fix beschlossen ist das allerdings noch nicht.

Viele Schüler sind dagegen

Dass die Schlafforschung noch keinen Einzug ins Klassenzimmer gehalten hat, liegt allerdings nicht nur an den Schulen. Erwerbstätige Eltern möchten ihre Kinder vor der Arbeit abgeben. Wenn der Unterricht erst um 9 Uhr beginnt, wird das schwierig. Und auch viele Jugendliche selbst sind dagegen, da der Schultag dann bis in den Abend dauern würde. Sie fürchten, dass Freizeitaktivitäten wie Sport oder Musik künftig zu kurz kämen.

Die Umstellung auf die ewige Sommerzeit ist noch nicht definitiv, aber schon jetzt wird die Schweiz zunehmend zum Sonderfall. Deutschland hat zu Jahresbeginn auf die Erkenntnisse aus der Schlafforschung reagiert. In einzelnen Bundesländern wie Niedersachsen müssen Jugendliche neu erst um 9 Uhr zur Schule. Ob die Schweiz nachzieht, hängt nun auch an der Entscheidung der EU. (aargauerzeitung.ch)

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beat Galli 28.10.2018 11:19
    Highlight Highlight Komische Studien.
    Unsere Lehrer haben damals immer erwähnt, dass sie die erste Lektion am liebsten hatten. Da sei die Konzentration immer schon am höchsten gewesen.
    Dies egal, wann diese begonnen gabe.
    Aber ich habe natürlich die zeichen der Zeit erkannt. Ich vermute heute ist es die zweite Lektion. Statt einsingen wird heute 45min gebraucht bis alle es geschafft haben den Flugmodus einzuschalten.
    (Mitteilung von meiner Redaktion: Ich habe Jahrgang 1981, und Nein, wir haben auch nicht eingesungen, hat grad gut getönt.
  • Heimwerkerkönig 27.10.2018 20:36
    Highlight Highlight 2. Der Unterricht startet um 13.30 und würde mit kleinen Pausen und der grossen Pause bis 17.50 gehen.
    Dann nach Hause, Abendessen, Hobby, Hausaufgaben, Lernen, Freizeit etc.
    Nachtruhe um ? Uhr. Morgens wieder - weiss Gott wie früh - um 9. Uhr in die Schule und sich darüber beklagen, wie früh die Schule doch beginnt.
    Ach, heult leise. Die Arbeitswelt beginnt auch nicht um 9 Uhr!
  • Heimwerkerkönig 27.10.2018 20:33
    Highlight Highlight 1.
    5x erst um 9 Uhr Unterricht würde bedeuten, dass 10 Lektionen am Nachmittag angehängt werden müssten. Mittwochs ist eh frei. So müssten 10 Lektionen auf 4 Nachmittage verteilt werden.
    Als Beispiel der Kt. Solothurn, 8. Klasse mit 36 Pflichtlektionen. Mittwochnachmittag ist frei. An diesem Morgen fallen 3 Lektionen weg. Übrig bleiben 33 Lektionen verteilt auf 4 Tage. 4x 3 Lektionen kann man abziehen für den Unterricht am Morgen. Übrig bleiben 21 Lektionen auf vier Nachmittage was mehr als 5 Lektionen bedeuten pro Nachmittag.
  • koalabear 27.10.2018 18:31
    Highlight Highlight Die Winterzeit ist die “richtige“ Zeit. Die Sommerzeit wurde künstlich erschaffen, deshalb müsste korrekterweise diese abgeschafft werden. Als Anmerkung: es sind ja nicht die Jugendlichen, die einen späteren Schulanfang wollen. Sie erkennen die Konsequenz: länger Schule bedeutet auch Hobbies aufgeben zu müssen. Als Lehrperson sage ich, die Schule hat grössere Probleme, die endlich gelöst werden müssen.
    • Ritiker K. 28.10.2018 08:35
      Highlight Highlight Der März ist der 'richtige' erste Monat des Jahres, deshalb müsste das Neujahr verschoben werden. Der Jahreswechsel Ende Dezeber wurde künstlich erschaffen. Dann wäre der September wieder der siebte Monat, wie sein Name besagt (Okt- , Nov- und Dez-ember wären auch wieder richtig)

      Ich finde ein solcher Entscheid sollte unter Abwägung der Vor- und Nachteile gefällt werden und nicht wegen "richtig" oder "künstlich". Die Uhrzeit ist eine menschliche Definition.
  • Olmabrotwurst 27.10.2018 17:58
    Highlight Highlight Gebt den Kindern doch Kaffee, hilft auch bei mir.
  • Dominik Treier 27.10.2018 16:35
    Highlight Highlight Bitte nicht die ewige Sommerzeit, das wäre ein Schildbürgerstreich erster Güte, vor allem weil das aufgrund einer nicht repräsentativen Umfrage geschehen soll an der fast nur Deutsche teilgenommen haben! Und das Argument, dass es heute weniger Morgenmenschen gibt stimmt zwar, bin selbst auch alles andere, aber gerade Nachtmenschen brauchen ja den früheren Sonnenaufgang! Wenn ich vor Sonnenauffang aus dem Bett muss bin ich immer wie gerädert und werde auf dauer depressiv! Wir sollten uns mehr nach der Sonne richten und eher noch die ewige Winterzeit behalten, unsere Normalzeit!
    • R. Peter 27.10.2018 18:51
      Highlight Highlight Ich stehe wie sehr viele andere berufsbedingt oft vor der Sonne auf und arbeite dann ohne hin drinnen - und das unabhängig von der aktuellen Zeit. Wenn es ab morgen am Abend auch noch früh dunkel wird, sehe ich die Sonne wirklich nur noch aus dem Fenster am Arbeitsplatz.

      Die Sonnenstunden am Abend sind mir um einiges wertvoller als jene am Morgen.
    • Dominik Treier 27.10.2018 20:40
      Highlight Highlight Das denken Sie, nur ist das nur Ihr Verstand, der das glaubt... Studien haben ergeben, dass gerade jene Stunden am Abend kurz vor dem Zubettgehen nicht zu hell sein sollten weil, so die Produktion von Melatonin viel zu spät beginnt und Schlaffprobleme und wenig erholsamer Schlaf die Folge sind, vor allem wenn Sie früh wieder auf müssen... In Russland hat man die permanente Sommerzeit wieder abgeschaft wegen eines grossen Anstiegs von Depressionserkrankungen... Da wäre es besser sie sähen die Sonne halt nur am Wochenende und könnten dafür gut schlaffen oder hätten eben einen Job am Fenster...
    • R. Peter 27.10.2018 22:23
      Highlight Highlight Dominik, du machst es dir zu leicht: Studien zur Melatoninausschüttung und Schlafqualität sind gut und recht, es besteht auch ein Zusammenhang zu Depressionen. Nur sind derem Ursachen multifaktoriell. Zu wenig Sonnenlicht (wie z.B. nur am Wochenende) begünstigt Depressionen u.A. ebenso.

      Ich spreche von meinen persönlichen Bedürfnissen und Wohlbefinden. Das ist kein Streich meines Verstandes. Ansonsten leg mir die Studien vor, die die Einflüsse auf mein persönliches Wohlbefinden untersucht haben...

      Aufgrund der Umfrageergebnisse glaube ich mit diesem Bedürfnis nicht alleine zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Passierschein A38 27.10.2018 16:29
    Highlight Highlight Find ich als Lehrer eine Schnapsidee... aus vielerlei Hinsicht.
    - Schüler nicht verhätscheln
    - Nachmittags nicht ewig Unterricht
    - Vorbereitung aufs "echte Leben"
    - ...
    • Dominik Treier 27.10.2018 17:05
      Highlight Highlight Finde ich als ich eine Schnappsidee weil ihr "echtes Leben" nur immer so verschissen ist, wie sie es sich machen... Ausserdem brauchen Jugendliche nach Studien mehr Schlaf und haben einen nach hinten verschobenen Tagesrythmus... Hoffe doch Sie sind nicht Biologielehrer...
    • Passierschein A38 28.10.2018 07:26
      Highlight Highlight Das ist doch Quatsch! Die Zeitumstellung ist ja genau dazu da, sich dem Menschan anzupassen. Im Winter, wenns länger dunkel ist am Morgen wirds später, im Sommer wirds früher hell, da wird man auch früher wach und ist leistungsfähig.
      Beim Umstellen muss man sich halt kurz umgewöhnen, aber ein Problem ist das nur im Frühling.
      Der Schulalltag zeigt aber: Am Morgen um 8 sind die Kids fit (ausser sie haben die halbe Nacht am Bildschirm verbracht).
    • Tanea 28.10.2018 07:31
      Highlight Highlight @Dominik Treier Deine Kommentare könnten allesamt von mir stammen! Du schreibst genau das, was ich mir immer denke. Schade kenne ich dich im echten Leben nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman h 27.10.2018 15:45
    Highlight Highlight Vorteil
    Mehr Platz in der öv da die Schüler später gehen.
    Nachteil
    Die Eltern wären wenn sie arbeiten schon weg, wenn die Kinder aufstehen.
    Wer nicht in der Lage ist früher ins Bett zu gehen, der kann auch nicht alleine aufstehen.
    Und wie im Bericht erwähnt
    Dadurch würde die schule länger gehen. Also am Abend weniger Zeit fürs Hobby.
    Klar sagt die Studie wär länger schlafen kann ist nicht so müde aber sind wir ehrlich.
    Jeder von uns geht später ins Bett wenn er am Morgen länger schlafen kann, dadurch würde das ganze nicht viel bringen
  • Edel Weiss 27.10.2018 14:32
    Highlight Highlight Ich bin für einen Unterrichtsbeginn mit gemeinsamen Frühstück von 8-9 Uhr in der Schule. Über die Hälfte der Jugendlichen kommen nicht nur übermüdet, sondern auch mit leerem Magen in die Schule und sollen dann fünf Lektionen lang aufnahmefähig sein.
    • sambeat 27.10.2018 15:47
      Highlight Highlight Öhm, das ist Sache der Eltern, nicht der Schule!
    • M.. 27.10.2018 16:21
      Highlight Highlight Es ist ein Nebeneffekt davon, dass die Schule so unnatürlich früh anfängt. Nochmals eine halbe Stunde früher aufstehen, nur um noch zu frühstücken? Hab ich nie gemacht. Aus dem Bett, 5 Min duschen, anziehen und weg.

      Wenn die Schule erst um 9-10 beginnen würde hätten msm das Problem nicht.
    • KurtFaber 27.10.2018 16:30
      Highlight Highlight @sambeat In der Theorie: Ja! In der Praxis (aus eigener Erfahrung): Leider oft nicht der Fall!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 27.10.2018 14:27
    Highlight Highlight Vielleicht die letzte Zeitumstellung? Wer glaubt denn, dass die EU so kurzfristig eine Änderung zu Stande bringt?

    Ewige Sommerzeit, dafür eine Stunde späterer Schulbeginn wäre ja ein Witz. Gleich wie heute im Winter, einfach mit anderer Zahl auf der Uhr.
  • ujay 27.10.2018 14:06
    Highlight Highlight Schulbeginn 6 Uhr und Ende 15 Uhr. Dann können die Kleinen noch im Haushalt mithelfen oder auf dem Bauernhof...😂😂😂😂😂
  • R. Peter 27.10.2018 13:59
    Highlight Highlight Ich war in der ersten Schulstunde früher auch immer müde, allerdings unabhängig davon, wann diese genau begann. Ich stand einfach immer zum letztmöglichen Zeitpunkt auf und ging oft zu spät ins Bett.

    Freizeit am Abend ist für die Schüler wichtig, wenn die Schule später beginnt, werden die Freizeitaktivitäten am Abend länger dauern und die Müdigkeit verschieben. Das Problem ist nicht lösbar, weil die Reibung zwischen verschiedenen Prioritäten, Sozialkontakten, etc. Teil dieses Alters ist. Das ist gut für die Entwicklung und hat mit der Uhrzeit eigentlich kaum was zu tun.
  • MrXanyde 27.10.2018 13:39
    Highlight Highlight Da!...eine Spur Mitleid, oh hoppla, schon weg;)
    Sorry, aber dieses gejammmmere...
    Habs auch überlebt (bin 23).
    • Dominik Treier 27.10.2018 17:38
      Highlight Highlight Ich auch aber nur weils bei uns scheisse war soll man es nicht verbessern? Tolles Argument um die Hexenverbrennung wieder einzuführen...
  • Ravel 27.10.2018 13:38
    Highlight Highlight Seit Jahren wurde nun in unzähligen Studien bewiesen, dass Kinder und Jugendliche einfach besser lernen, wenn sie nicht schon um 7.30 die Schulbank drücken müssen. Und immer - auch in diesen Kommentaren - kommen die selben, überholten und einfach uneinsichtigen und ignoranten Kommentare, weshalb das trotzdem eine schlechte Idee sei. Es ist zum Verzweifeln.
    • R. Peter 27.10.2018 14:03
      Highlight Highlight Der Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen ist halt nicht das Einzige Ziel derer Entwicklung. Einzige Möglichkeit wäre die Schulzeit zu kürzen, das aber wäre würde aber weniger Gelerntes oder mehr Druck in den Schulstunden bedeuten. Es gibt keine beste Lösung, es bleibt ein Kompromiss zwischen unzähligen, auch gegensätzlichen, Anforderungen.
    • Phiilofofi 27.10.2018 14:15
      Highlight Highlight Es gibt zu viele Lernresistente. Ich meine damit nicht die SchülerInnen.
    • Sandrakasten 27.10.2018 17:37
      Highlight Highlight Sorry, bin auf den Blitz gekommen, wollte aber das Herz treffen! :-)
  • EvilBetty 27.10.2018 13:38
    Highlight Highlight Mit welcher offiziellen Begründung soll denn eigentlich die Sommerzeit als Standardzeit eingeführt werden?
    • hoorli 27.10.2018 13:58
    • R. Peter 27.10.2018 14:05
      Highlight Highlight Offiziell weiss ich nicht. Mir persönlich ist einfach das Licht am Abend viel mehr wert als das am Morgen, das geht vermutlich den meisten so (sicher in meinem Umfeld). Ich stehe auch zur Winterzeit meistens vor dem Sonnenaufgang auf.
    • EvilBetty 27.10.2018 19:58
      Highlight Highlight Hoorli: nicht wirklich, das ist nur das Ergebnis der Umfrage, und es wird explizit erwähnt dass diese keine Abstimmung war.
  • Butschina 27.10.2018 13:24
    Highlight Highlight Ich denke das Problem liegt eher am zu spät ins Bett gehen. Trotz 10km Schulweg war der Unterrichtsbeginn um 7.30 Uhr kein Problem wenn ich rechtzeitig ins Bett ging. Das ganze obwohl ich kein Morgenmensch war. Heute sehe ich abends öfter Schulkinder die während der Woche im Ausgang sind. Logisch gibt das Probleme
    • Passierschein A38 28.10.2018 09:06
      Highlight Highlight Was soll die Blitzerei hier?! Da ist doch jedes einzelne Wort wahr und richtig. Wir (auch ich) haben die Tendenz, die Kinder in Watte zu packen und ihnen jede Hürde abzunehmen...
      So, ihr Elterntaxichauffeure, feuert eue Blitze ab!
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 28.10.2018 11:50
      Highlight Highlight Zu meiNeR ZeiT sInD wiR nOCh duRCh DeN SchNeEsTUrM geLaUfeN jeDEn MoRgEn!
      Benutzer Bild
  • MaxHeiri 27.10.2018 13:19
    Highlight Highlight Auch ein wichtiger Grund wieso ein späterer Schulbeginn sinnvoll wäre:
    Die Rush Hour im ÖV zwischen 7-8Uhr würde massiv entschärft werden.
    • R. Peter 27.10.2018 14:06
      Highlight Highlight Dafür müssten Kinder auch länger in der Schule bleiben und hätten am Abend weniger Freizeit.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 27.10.2018 13:17
    Highlight Highlight Die Kommentare hier...so jugend- und kinderfeindlich, als wäre der Schweizer Schulbeginn ein Heiligtum. Die wissenschaftlichen Studien werden total ignoriert. Was zählt, ist die Tradition.
    • R. Peter 27.10.2018 19:10
      Highlight Highlight Studien sind gut, sie analysieren aber immer nur Teilausschnitte. Wann Kinder/ Jugendliche am besten lernen können ist nicht die einzige Anforderung, für die den Entscheid über den Schulbeginn... Aber wenn jemand, der dir widerspricht automatisch jugendfeindlich ist, kann ich mir das diskutieren wohl auch ersparen...
  • Swooot 27.10.2018 13:13
    Highlight Highlight ODER wir alle schaffen die Zeitumstellung ganz einfach ab? 🤔⏱
  • Siebenstein 27.10.2018 13:13
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass die Kinder heute immer später ins Bett gehen, besser gesagt, wirklich schlafen? Wir haben öfter mal das Problem, dass unser Ältester (18) noch spät in die Nacht mit seinem 13-jährigen Bruder vor dem Computer oder dem Handy sitzt und der jüngere dann am folgenden Tag völlig gaga ist.
    Natürlich versuchen wir alles um das einzudämmen aber wie es nun mal ist, jede Lücke wird genutzt. 🤨
    Mitunter ist es auch schon vorgekommen, dass ich ein Uhr nachts aufstehen musste und die beiden mit Dackelblick beim gamen erwischt habe.
    Machen andere auch solche Erfahrungen?
    • R. Peter 27.10.2018 19:11
      Highlight Highlight Ja. Habe ich las Kind auch selber gemacht...
    • Einstürzende_Altbauten * 28.10.2018 09:12
      Highlight Highlight Ich hab als Kind mit der Taschenlampe unter der Decke weitergelesen, manchmals bis Frühmorgens. Das gabs schon immer und wirds immer geben, analog und/oder digital :).

      Als mögliche Lösung kannst Du das Wlan über Nacht abstellen, auch wenn Handy-Abos heute eine gewissen Menge inkludieren, irgendwann ist fertig und es wird den Kids zu langsam. Aber eben, Schlupflöcher finden sich immer.
    • Siebenstein 28.10.2018 11:34
      Highlight Highlight Ja, das kenne ich auch noch, die durchgelesenen Nächte, nur in dieser Häufigkeit nicht.
  • Fabian Studer 27.10.2018 13:12
    Highlight Highlight Buhuhu ich war auch jeden Morgen übermüdet. Kommt halt davon wenn man die Nacht nicht zum schlafen braucht. Und egal wenn der Unterricht beginnt: ich rechnete immer aufstehzeit -4h ist Zeit zum schlafengehen
  • Zeit_Genosse 27.10.2018 12:43
    Highlight Highlight Die Wissenschaft liefert Ergebnisse von Studien. Die besagen, dass die neurologische Fähigkeit Informationen und Wissen zu verarbeiten für Jugendlichen frühmorgens noch nicht effizient ist und dass das wenig mit dem Zeitpunkt am Vorabend schlafen zu gehen zu tun hat. Später wäre effizienter, doch junge Menschen haben am Abend noch andere Interessen als Wissensverarbeitung. Nun man kann unlogisch fordern sie sollen früher zu Bett gehen weil man das ja auch mal musste. Man sollte mal prüfen später zu beginnen und die Schule selbst effizienter zu machen und den Stoff verdichten oder verschlanken.
    • Passierschein A38 28.10.2018 10:53
      Highlight Highlight Könnte man - nur dann kommen andere Studien, die besagen, dass nur eine gewisse Menge Stoff verarbeitet werden kann, dass entdeckend, spielerisch gelernt werden soll (=zeitaufwändig), und so weiter... Oder man strafft den Stoff und streicht Fächer, dann haben wir bald amerikanische Verhältnisse... Ich sage nicht, es sei perfekt, aber jede Änderung hat auch negative Folgen...
  • JoJodeli 27.10.2018 12:34
    Highlight Highlight Wieso begreift eigentlich niemand dass die Winterzeit die richtige Zeit ist und mehr Sinn macht 🙄 und Schule sollte später beginnen, nach diversen Schuljahren in verschieden Ländern ( Unterrichtsbeginn zwischen 07:20 und 09:00) war 08:30 immer ideal für mich, sonst habe ich die erste Stunde verpennt 😴
    • Ritiker K. 27.10.2018 13:35
      Highlight Highlight Wieso soll die Winterzeit mehr Sinn machen?

      Ich bin eine (Büro-) Banause. Ob die Sonne schon da ist, wenn ich ins Büro gehe oder erst hoch kommt wenn ich schon ne Stunde dort bin ist mir egal, ich kann sie eh nicht (draussen) geniessen. Aber am Abend bedeutet Sommerzeit für mich eine Stunde mehr Sonnenlicht, von der ich auch profitieren kann - also macht für mich die Sommerzeit mehr Sinn. Es gibt zwar mehr Tage an denen ich im Dunkel zur Abeit gehe, aber weniger bei denen ich im Dunkeln von der Arbeit komme. (Bern: spätester Sonnenaufgang 09:16 frühester Sonnenuntergang 17:40 mit Sommerzeit)
    • Luchs 27.10.2018 14:10
      Highlight Highlight Bei der Winterzeit ist die Sonne um 12 Uhr am höchsten.
      Im Sommer um 13uhr, wenn's am heissesten ist müssen gewisse Leute wieder nach draussen an die Arbeit.
      Winterzeit gibt mehr Sinn.
    • Ritiker K. 27.10.2018 15:36
      Highlight Highlight Das verhält sich nicht so Luchs. Der Sonnenhöchsstand (ich nehme wieder Bern als Referenz) ist im Mittel um 12:30 (Winterzeit) bzw. 13:30 (Sommezeit) Der heisseste Zeitpunkt des Tages ist normalerweise im späteren Nachmittag gegen 17 Uhr.

      Astronomische oder meteorlogische 'Sinnhaftigkeit' würde einen ganz anderen 'Mittag' ergeben.

      Alternativ:
      am 21.6 geht die Sonne um 4:53 auf und um 20:29 unter. 'Mittag' nach 7Std 56.30 um 12:49.30 (Winterzeit)

      am 21.12 geht die Sonne um 8:13 auf und um 16:43 unter. 'Mittag' nach 4Std.14:.30 um 12:37:30 (Winterzeit)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Big-Blue 27.10.2018 12:22
    Highlight Highlight Kinder vor der Arbeit abgeben? Bei unserer Schulhausdichte könnten wohl die allermeisten selbständig in die Schule gehen. Bedeutet dann aber, dass es kein Elterntaxi mehr gibt...

    Schultag bis in den Abend? Ja, wenn man weiterhin sinnlos 1.5h Mittag machen muss, statt effizient 45min mit Mittagstisch vor Ort, dann ja. Ist aber also auch problemlos lösbar, wenn man denn wirklich will...
  • Pegasurs 27.10.2018 12:09
    Highlight Highlight Wenn die erste Schulstunde wegfällt, wird sie ganz einfach hintenan gestellt. Und dann kommen wieder alle und beklagen sich, dass die Kinder am Ende des Tages nicht mehr aufnahmefähig sind, was auch stimmt. Als Eltern hat man gewisse Verantwortung, dazu gehört auch, dass Kinder genug schlafen.

    Es gibt gewisse Schulfunktionäre und Politiker, die so weit vom Schulalltag sind, dass sie gar nicht mehr wissen, was in der Schule abgeht. Und sich trotzdem immer wieder äussern. Herr Zemp, unser Oberlehrer, gehört leider auch dazu.

    Sollten wir vielleicht an dieser Stelle Ludovic Magnin zitieren? 😊
  • Primus 27.10.2018 11:51
    Highlight Highlight https://www.tagesschau.de/ausland/zeitumstellung-russland-101.html

    Vielleicht braucht es ja die Sommerzeit. Aber wesshalb nicht einfach nur im Sommer? Oder vom 1.April bis 14. September? Sonnenaufgang um 09:15 wird mir das Genick brechen, und ich keinE SchülerIn mehr.
    • Herr Ole 27.10.2018 20:53
      Highlight Highlight Ich finde Sonnenuntergang um 16:30 um einiges schlimmer.
    • Primus 28.10.2018 00:14
      Highlight Highlight Im Dezember würde ich auch um 17:35 noch nicht zu Hause sein, da bringt mir ein um eine Stunde verschobener Sonnenuntergang genau gar nichts. Ich gehe dann schon wegen den Temperaturen nicht mehr gerne raus. Ausser wenn Schnee liegt, da ist dann die Stimmung besser, wenn es richtig dunkel ist und man die Lichter/Beleuchtungen geniessen kann.
  • YvesM 27.10.2018 11:51
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier... Die Kinder werden es überleben. Und die Umstellung ist wirklich nur ein Problem, wenn man eines draus macht.
    • Ritiker K. 28.10.2018 08:40
      Highlight Highlight Na ja, wenn 'überleben' das entscheidende Kriterium ist, dann könnte noch so manches für die Schülerinnen und Schüler eingeführt werden.
  • DocShi 27.10.2018 11:34
    Highlight Highlight Auch Matthias Aebischer, Nationalrat (SP/BE) und Vater dreier Töchter, ist für eine Verschiebung nach hinten.

    Logisch, diese Politiker müssen ja nicht ihre Kinder selber früh "abgeben". Verdienen ja genug für einen "EinVerdienstHaushalt".
    Sorgt mal lieber für bezahlbarere KiTas!
    • x4253 27.10.2018 11:45
      Highlight Highlight Und warum schiess du hier auf Aebischer? Weil er ein sP Politiker ist? Bessere Betreuung und bezahlbare Kitas sind ein anliegen der SP. "Die SP setzt sich ein für ein gutes Angebot an familienergänzender Betreuung und bezahlbaren Kita-Plätzen für alle"
      Nur: bring das mal durch ein bürgerliches Parlament durch. Da predigt man lieber Eigenverantwortung.
    • DocShi 27.10.2018 11:52
      Highlight Highlight Aebischer steht nur als Einziger Politiker da. Er musste halt als Synonym herhalten. Trifft aber nicht nur auf ihn sondern ich meinte allgemein. Mea culpa.
    • Yes. 27.10.2018 12:25
      Highlight Highlight Es geht in den Ergebnissen der Schlafforschung um Jugendliche. Sorry aber wenn sie ihre 12-18 jährige Kinder noch irgendwo „abgeben“ müssen jeden Morgen haben mehr als etwas falsch gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 27.10.2018 11:33
    Highlight Highlight Fast ein wenig typisch, dass dieses 'ach wie bin ich müde' von Lehrern kommt. Im Artikel geht vergessen, ob den Landesbeispielen die erst um 9 h Lernbeginn haben sollen, dass zB. in Schweden um diese Zeit noch Dunkelheit vorherrscht. Auch ist es nachmittags um 15:30h schon abgedunkelt. Es ist doch das zu späte 'Zubettgehen', das morgens den Schülern, und evtl. den Lehrern zu schaffen macht.
    • waschbär 27.10.2018 23:43
      Highlight Highlight auf den kommentar hab ich gewartet... ich habe keine ahnung, wer diese „lehrer“ sind, die sich beschweren. ich kenne keinen - weder im kollegium noch privat. aber schön, dass man wieder plakativ eine berufsgruppe instrumentalisiert.
    • Gubbe 28.10.2018 08:56
      Highlight Highlight waschbär: Es steht in der Überschrift zum Artikel. :-)
  • yey 27.10.2018 11:29
    Highlight Highlight 9 Uhr ist grossartig! Seit ich gross bin, gehe ich auch nicht mehr früher 😁
    • R. Peter 27.10.2018 19:18
      Highlight Highlight Das würde ich mir wünschen, allerdings gibt's da gewisse Zwänge in der Berufswelt. Auch am Wochenende, in der Nacht oder an Weihnachten würde ich nicht arbeiten, wenn ich nicht müsste...
  • Clife 27.10.2018 11:21
    Highlight Highlight Ich hätte einen Vorschlag. Wie wärs, wenn wir eine 60-Minuten-Schweigearbeitszeit für Schulen vor dem Tagesbegonn um 8 Uhr einführen? Da könnte dann jeder über 60 Minuten sich in die Materie einarbeiten und auf die kommende Sitzung vorbereiten 😂😂😂 /ironie
  • beaetel 27.10.2018 11:21
    Highlight Highlight Gutes Thema Watson. Mit der Elektrifizierung verliert der Mensch wie länger wie mehr die Möglichkeit sich vernünftig zu regenerieren. Zuwenig Schlaf vergiftet bekanntlich unser Gehirn und verwandelt uns schnell mal in angetrunkene Zeitgenossen. Wer sich rühmt mit wenig Stunden Schlaf auszukommen, um seine Schaffenskraft zu unterstreichen und um noch mehr aus seinen Arbeitnehmern rauszupressen, ist einfach nur einfältig. Napoleon bräuchte angeblich nur 4 Stunden Schlaf. Was er anrichtete, weiss man ja ...
    • R. Peter 27.10.2018 19:23
      Highlight Highlight Dass der Schlafbedarf unterschiedlich ist, ist eine Tatsache. 4h sind sich er selten aber nicht unmöglich. Grundsätzlich wird der Schlaf, wenn er regelmässig gekürzt wird effizienter (gleich erholsam in weniger Zeit). Das hat aber natürlich Grenzen und ist individuell verschieden.

      Aus diesem Grund wird bei Schafstörungen die Bettzeit paradoxerweise gekürzt.

      Natürlich soll das kein Argument sein, mehr aus seinen MA herauszupressen. Der Link von wenig Schlaf zu Napoleon ist allerdings auch nicht besser...
  • dmark 27.10.2018 11:21
    Highlight Highlight Deshalb wäre auch eine permanente Sommerzeit Unsinn. Wir - das heisst meine Generation - ist mit der normalen Zeit aufgewachsen und wir haben es überlebt. Da braucht man keine angepassten Stundenpläne.
    • Phiilofofi 27.10.2018 14:32
      Highlight Highlight "Unsere Generation hats auch überlebt" ist eines der Argumente die wirklich, aber wirklich gar keinen Inhalt haben.

      Etwas zu "überleben" bedeutet noch lange nicht, dass man es nicht weiterentwickeln kann.

      Im Gegensatz zu dir, war es für mich wohl schwieriger mit dem morgendlichen aufstehen.
    • dmark 27.10.2018 15:08
      Highlight Highlight Ach, komm mir doch jetzt nicht mit rhetorischen Floskeln, bzgl. Inhaltslosigkeit daher.
      Meinst du vielleicht ich bin morgens gerne aufgestanden und war mit einem vor Freude strahlendem Lächeln im Unterricht gesessen?
      Weiterentwickeln ist aber nicht immer gleich bedeutend mit "verbessern".
      Immer wollen - besonders gerne die Heranwachsenden - etwas verbessern, reformieren oder sonst irgend etwas verändern. Das wollten wir auch. Nur wenn man dann genau hinsieht, waren oftmals die gewachsenen Strukturen doch das "Bessere".
  • Marcel Barbey 27.10.2018 11:18
    Highlight Highlight Warum eigentlich ewige Sommerzeit? Die Winterzeit ist doch die Normalzeit und besser an den Tagesablauf angepasst als die Sommerzeit!
  • Tschaesu 27.10.2018 11:16
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wie es den Kindern in nordischen Ländern ergeht, wenn es im Winter gar nie hell wird oder den Sommer durch nie dunkel.
    Klar, die meisten haben im Sommer 2 Monate Ferien aber stellt man da auch den Stundenplan um?
    • Gubbe 28.10.2018 09:12
      Highlight Highlight Mir ging es gut, weil allen ging es so wie mir. Es ist doch Gemütsabhängig ob man morgens gerne aufsteht. Wenn natürlich ein Test ansteht, auf welchen der Schüler nicht vorbereitet ist, wer jubelt denn da früh morgens?
  • DocM 27.10.2018 11:16
    Highlight Highlight Ich bin für 2 Wochen bezahlten Anpassungsurlaub für alle.
  • manuel0263 27.10.2018 11:14
    Highlight Highlight Vielleicht könnten die SchülerInnen am jeweiligen Vorabend auch etwas früher zu Bett gehen statt sich bis ultimo z.B. in den sozialen Medien aufzuhalten.
    Und seltsamerweise hatte im Urlaub noch niemand wirklich ein Problem mit der Zeitumstellung um zum Teil viele Stunden, aber da nimmt man etwas Jetlag natürlich gern in Kauf.
    • Ökonometriker 27.10.2018 11:46
      Highlight Highlight @manuel: Bitte den Artikel lesen. Wenn die Betroffenen früher ins Bett gehen, verhindern Neurotransmitter, dass sie einschlafen können. Klar könnten sie zu Schlafmittel greifen um die Natur zu überlisten - aber das ist auf Dauer auch ungesund.
      Warum sollen die gesellschaftlichen Erwartungen höher gewichtet werden als die Natur des Menschen?
    • F4Fred 27.10.2018 11:46
      Highlight Highlight Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Alle ihre Punkte werden da widerlegt...
    • Der Tom 27.10.2018 11:49
      Highlight Highlight Ich hatte immer sehr grosse Schwierigkeiten mit dem frühen Schulbeginn. Die Leistungsfähigkeit war stark beeinträchtigt. Es geht und ging vielen anderen auch so. Es gibt sicher auch Kinder die zu spät schlafen gehen. Aber die anderen sollte man nicht vergessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aristides1 27.10.2018 11:10
    Highlight Highlight Hoch lebe die ewige Sommerzeit! Ich bin im jeden Fall für späteren Schulbeginn. Es ist doch wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen Champions League, auch im Falle einer Verlängerung, schauen können. Und abgesehen davon gibt es im Winter kaum etwas Erfrischerendes als einen Spaziergang nach Arbeitsschluss. Somit ist Jung und Alt geholfen.
  • Schmidi10 27.10.2018 10:45
    Highlight Highlight Hoffentlich wird auch im gleichen Zug der Montag abgeschafft.
  • Quecksalber 27.10.2018 10:29
    Highlight Highlight Sommer- und Winterschulplan? Die heutige Zeitumstellung ist doch genau das.
  • JonnyB 27.10.2018 10:26
    Highlight Highlight Der Unterricht beginnt ja eine Stunde später... können die Lehere und Politiker nicht rechnen?? 😂
  • RETO1 27.10.2018 10:21
    Highlight Highlight Es gibt die "Normale Zeit" und die "Sommerzeit"
    "Winterzeit" gibt es nicht

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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