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Melanie Oesch mit Bruder Kevin: Die Jodlerin ist nur einer von mehreren Promis, die sich gegen Kritik der Sonntagspresse wehren. (Archiv) bild: keystone

No Billag: Promis wehren sich gegen Kritik der Sonntagspresse – «gar nie gefragt worden»

«Sonntagsblick» und «Sonntagszeitung» haben am Wochenende prominenten Schweizer Persönlichkeiten vorgeworfen, die SRG im Abstimmungskampf gegen die No-Billag-Initiative nicht zu unterstützen. Mehrere Kritisierte teilen nun mit, sie seien gar nie nach ihrer Meinung gefragt worden.



Victor Giacobbo, Büne Huber, Sandra Studer: Das sind nur drei von mehreren Showbiz-Persönlichkeiten, die sich öffentlich gegen die No-Billag-Initiative ausgesprochen haben. Nicht alle sind aber so engagiert: «Sonntagsblick» und «Sonntagszeitung» haben am Sonntag die Namen von Promis genannt, die sich nicht zur Initiative geäussert haben. Dies, obwohl die SRG ihre Karrieren entscheidend gefördert habe. Die «Nordwestschweiz» und watson haben diese Berichte aufgenommen.

In den Sozialen Medien haben sich nun mehrere des Schweigens bezichtigte Promis zu Wort gemeldet. Sie wehren sich gegen die Kritik. Etwa Jodlerin Melanie Oesch von Oesch's die Dritten. «Fakt ist, dass wir von BLICK gar nie zu dem Thema befragt wurden. Wir wussten also weder von dieser Umfrage, noch konnten wir uns dazu äussern.» Im «Sonntagsblick» stand: «Oesch’s die Dritten ducken sich weg. Man wolle sich nicht politisch äussern, lassen die Volksmusikanten wissen.»

Sie persönlich werde Nein stimmen, schreibt Oesch auf Facebook. Innerhalb der Band gingen die Meinungen auseinander. 

Auch Komiker Marco Rima und Sänger Adrian Stern lassen auf ihren Facebook-Kontos wissen, sie seien nicht befragt worden. Rima schreibt, ihn habe die Anfrage vom «Sonntagsblick» nicht persönlich erreicht. Er habe aber schon vor zwei Wochen in der SRF-Sendung Nachtexpress Stellung zur Initiative bezogen. Wie Stern wird er Nein stimmen.

Der Ringier-Verlag, zu dem der «Sonntagsblick» gehört, untersucht, wie es zu den Missverständnissen gekommen ist. «Wir klären zurzeit ab, ob und was da schief gelaufen ist, und haben mit den Managements der beiden Künstler (Oesch und Rima, Anm. d. Red) Kontakt aufgenommen», sagt Ringier-Sprecherin Manuela Diethelm zum Branchenportal «persoenlich.com».

Auch Baschi, Sabina Schneebeli und Fabienne Louves sahen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, die SRG im Stich zu lassen. Baschi und Schneebeli haben mittlerweile klargestellt, sie seien gegen die Initiative.

Louves schreibt, sie habe mit ihrem Management vereinbart, keine Anfragen zu beantworten, weil sie mit den Endproben für zwei Theaterstücke ausgelastet sei. Im «Sonntagsblick» war zu lesen: «Fabienne Louves, Gewinnerin einer SRF-Castingshow, kann auch gerade nicht.» Nun fühle sie sich aber wegen des Berichts in einem Boulevard-Medium zu einer Äusserung gezwungen, heisst es auf ihrem Facebook-Profil.

«Das zeigt eigentlich schon ganz klar auf, dass wir unbedingt unabhängige Medien mit kompetenten Journalisten brauchen! Klar, wie ich abstimmen werde?» Womit sie andeutet, dass sie die Initiative ablehnt. (mwa) (aargauerzeitung.ch)

No Billag: Diese Promis kämpfen gegen die Initiative

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No Billag: Diese Promis kämpfen gegen die Initiative
quelle: thomas schlittler
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Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

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