Schweiz
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Menschen beteiligen sich am Crowdfunding des digitalen Magazins

Grosses Interesse für das neue Schweizer Medienprojekt beim Sammelstart am Mittwoch. Bild: KEYSTONE

Furioses Crowdfunding für Medienprojekt «Republik» – Ziele am ersten Sammeltag erreicht



Das Schweizer Medienprojekt «Republik» hat am Mittwochmorgen mit seiner Spendensuche begonnen. Bis am Nachmittag wurde das Ziel von 750'000 Franken übertroffen. Für die Sammelaktion sahen die Initianten eigentlich 36 Tage vor.

Auch was die benötigten Abonnenten betrifft, wurden die Erwartungen übertroffen. Das Ziel von 3000 Mitglieder wurde kurz vor 15:00 Uhr ebenfalls erreicht, wie aus dem Liveticker hervorgeht. 

Bild

Bis um 17.00 Uhr waren die Ziele weit übertroffen. Screenshot republik.ch.

«Republik» soll ein unabhängiges Magazin werden, das sich auf die Einordnung von Informationen konzentrieren will. Es soll leserfinanziert und ohne Werbeeinnahmen funktionieren.

Startkapital von 4,2 Millionen

Wer 240 Franken bezahlt, erhält ein Jahresabonnement und ist gleichzeitig Mitglied der Genossenschaft. Pro Tag werden drei Texte publiziert, die dann auch mit Freunden geteilt werden können.

Damit das Magazin erscheinen kann, braucht es mindestens 3000 Personen, die dafür Geld ausgeben wollen. Dies haben sich die Verantwortlichen als Markttest zum Ziel gesetzt. Die Investoren und Spender, die bereits Mitte März Geld versprochen haben, müssen erst zahlen, sobald die Verantwortlichen ihren Teil erfüllt haben.

Melden sich mindestens 3000 Abonnenten an, zahlen die Investoren insgesamt 3,5 Millionen Franken. Zusammen ergibt dies ein Startkapital von rund 4,2 Millionen Franken.

Gebrüder Meili als Investoren

Eine Liste der Investoren wollten die Verantwortlichen am Mittwoch noch nicht publik machen. Da die Vereinbarungen erst vor wenigen Tagen fertig geworden seien, seien einige Investorinnen und Investoren noch am Gegenlesen, teilte Susanne Sugimoto vom Leitungsteam der Republik auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Sobald die Unterlagen unterschrieben seien, würden die Namen veröffentlicht. Einen nannte Sugimoto trotzdem schon: Unter den Investoren sind die Gebrüder Meili aus Zürich. Mit dem Nachlass ihres Vaters - er entwickelte Brandmelder - unterstützen die schwerreichen Erben seit Jahren zahlreiche Projekte. Im Jahr 2015 engagierten sie sich im Abstimmungskampf für die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer.

(whr/sda)

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