Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Syrische Familie darf in der Schweiz bleiben – dank der UNO



Eine syrische Familie aus dem Tessin muss die Schweiz vorerst nicht verlassen, wie der Tagesanzeiger berichtet. Die UNO hat das Staatssekretariat für Migration (SEM) aufgefordert, die Ausschaffung auszusetzten.

Das SEM hatte zuvor entschieden, dass die Familie nach Griechenland zurückkehren müsse. Und das, obwohl alle fünf Kinder Italienisch sprechen und der Vater an psychischen Problemen leidet. Zudem sind die Verhältnisse für Flüchtlinge in Griechenland alles andere als gut.

epa06744389 Refugees are seen detained in the Identification Center for Refugees in Fylakio, a village near the Evros River at the Turkish border, northern Greece, 11 May 2018 (issued 17 May 2018). Refugees remain detained in the camp until their identification is completed, approximately 20 days, and then they are going to be transferred to hot spots all over Greece.  As opposed to April when migrant inflows were too high (3,627), May shows a decrease of migrants (808) arriving in Greek mainland crossing the river Evros.  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU

Die Umstände für Flüchtlinge in Griechenland sind prekär. Die syrische Familie aus dem Tessin darf nach der Intervention der UNO vorerst in der Schweiz bleiben und muss nicht zurück nach Griechenland. (Symbolbild)   Bild: EPA/ANA-MPA

Amnesty International ist durch das Medienecho auf die bevorstehende Ausschaffung aufmerksam geworden und hat den Fall dem UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes vorgetragen. Das Hilfswerk argumentiert, dass eine Rückschaffung nach Griechenland das Recht der Kinder auf Gesundheit und Bildung verletzt. Zudem ist ungewiss, ob die Familie in Griechenland ein Dach über dem Kopf erhält. Da es für Flüchtlinge in Griechenland kein Recht auf Unterkunft gibt, leben viele in prekären Verhältnissen.

Auch wenn das Urteil der UNO rechtlich unverbindlich ist, muss sich das SEM binnen sechs Monaten zu dieser Angelegenheit äussern, da eine Rückschaffung die Kinderrechtskonvention verletzen würde. Das SEM hat bestätigt, dass die Ausschaffung ausgesetzt wird – mehr Angaben können zum laufenden Verfahren nicht gemacht werden, wie der «Tagesanzeiger» weiter berichtet.

Die syrische Familie floh 2015 wegen dem Vormarsch der Terrorgruppe «Islamischer Staat» aus der Stadt Afrin. Über die Türkei gelangte sie nach Griechenland, wo die Familie nach drei Monaten einen Asylantrag an die Schweiz stellte. (vom)

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link to Article

Mays Brexit-Deal ist gescheitert

Link to Article

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link to Article

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link to Article

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link to Article

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link to Article

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link to Article

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link to Article

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link to Article

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link to Article

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link to Article

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link to Article

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link to Article

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link to Article

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link to Article

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link to Article

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link to Article

Kanadier in China zum Tode verurteilt 

Link to Article

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link to Article

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link to Article

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link to Article

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link to Article

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link to Article

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link to Article

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link to Article

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link to Article

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link to Article

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link to Article

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link to Article

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link to Article

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link to Article

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link to Article

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

41
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese 14.06.2018 11:58
    Highlight Highlight Echte Flüchtlinge werden abgeschoben und Eritreäer dürfen bleiben.. toll
    • Fabio74 14.06.2018 13:36
      Highlight Highlight Toll ist dein plattes Weltbild
    • Roterriese 14.06.2018 14:21
      Highlight Highlight Tolle Argumente 🤦
    • Comota 14.06.2018 15:42
      Highlight Highlight Dein pauschales Argument ist toll.
      Logisch sagst Du folgendes:
      Eritreer sind keine echten Flüchtlinge.
      Alle anderen schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 14.06.2018 10:46
    Highlight Highlight Gut: Schengel muss wohl eingehalten werden, obwohl es in bezug auf die Migration völlig untauglich ist - und ungerecht. Begründung: Schläger, Drogendealer, islamistische Hassprediger usw. dürfen hier bleiben, aber diese kriegsgebeutelte Familie muss raus, weil sie sich halt dummerweise schon in Griechenland registrieren liess. Und das überforderte, überfüllte Griechenland kann die Familie nicht versorgen, wir schon. Es sollte auch in Bezug auf Schengen eine Härtefallklausel geben.
    • Comota 14.06.2018 15:43
      Highlight Highlight Fakten: Griechenland hat 4.5 mal WENIGER Asylgesuche pro 1000 Einwohner als die CH.
      Quelle: EUSTAT Datenbank
  • Domino 14.06.2018 09:14
    Highlight Highlight Der Krieg in Syrien ist vorbei und die syrische Regierung hat längst alle Staatsbürger aufgefordert ins Land zurückzukommen.
    • mogad 14.06.2018 10:31
      Highlight Highlight Innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens, um ihre z.T. zerbombten Häuser zurückzufordern, weil ihr Grund und Boden sonst vom Regime konfisziert wird. Es gibt soviel ich weiss kein Kataster und kein Grundbuch in grossen Teilen Syriens. Die Leute werden nicht beweisen können dass die Grundstücke ihnen gehören. Sie werden unter einem Vorwand nach hause gelockt, wo sie dann wahrsch. Wegen ihrer Flucht als Ländesverräter verfolgt werden.
    • Domino 14.06.2018 12:23
      Highlight Highlight Bisher haben sich deine Vermutungen nicht bewahrheitet.
    • Fabio74 14.06.2018 13:38
      Highlight Highlight Der Krieg ist vorbei? Wo denn genau? Im Norden führen die Türken den Krieg weiter.
      Der Terrorfürst hockt in Damaskus an der Macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 14.06.2018 08:50
    Highlight Highlight Geht doch wieder nur ums Geld. Die Familie könnte der Schweiz etwas kosten darum weg so schnell wie möglich. Kommt einer mit risem Bankkonto darf er bleiben besser er kommt gestern als Morgen.
    • dding (@ sahra) 14.06.2018 12:47
      Highlight Highlight Ja Cautrix
      Ihr Geld, welches ihnen jeden Monat zur Verfügung steht, sei es selbstverdient oder von Staat ausbezahlt, wächst nun mal nicht an den Bäumen.
      Haben sie sich dies schon einmal überlegt?

      Oder wohnen sie unte der Brücke und ernähren sich von Sonnenlicht?
    • Fabio74 14.06.2018 13:39
      Highlight Highlight @dding Wer Waffen liefert ernter Flüchtlinge
    • Comota 14.06.2018 15:46
      Highlight Highlight Na dann spenden Sie doch ihr ganzes Vermögen und Einkommen bis aufs Existenzminimum.
      Ansonsten plappern Sie nur dahin.
  • andrew1 14.06.2018 08:09
    Highlight Highlight Griechenland. Ist. Ein. Sicheres. Land. Ganz ohne krieg und lebensgefahr. Klar in der schweiz gibts etwas mehr geld und wohlstand aber das sollte ja eben gerade kein kriterium sein. Nur die sicherheit und die ist in griechenland zweifelsfrei gegeben
  • Macto 14.06.2018 08:00
    Highlight Highlight Alle die hier Dublin verschreien:
    1. Die Schweiz hat ebenfalls die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Ich persönlich werte Menschenrechte höher als intereuropäische Vereinbarungen.
    2. Dublin hat noch nie richtig funktioniert und seit 3 Jahren hält sich kaum ein Staat mehr an die Regeln. Auch ein Verteilschlüssel hat nie funktioniert. Griechenland wird sich zudem kaum stabilisieren, wenn es weiterhin als Flüchtlingstonne herhalten muss.
    3. Wer seid ihr, dass ihr aus euren sicheren Einfamilienhäusern entscheiden wollt, Kinder in die Obdachlosigkeit zu schicken? Wo bleibt die Menschlichkeit?
    • mogad 14.06.2018 08:27
      Highlight Highlight Ich bin sehr migrationskritisch. Aber da muss ich ihnen voll zustimmen. Wir brauchen endlich einen Verteilschlüssel für die EU. Was bringt es denn die Leute unter Berufung auf Schengel innerhalb Europas ständig hin und her zu schieben?
    • dding (@ sahra) 14.06.2018 08:38
      Highlight Highlight Mir wäre es trotzdem lieber, wenn Leute wie sie, mit gutem Beispiel vorangingen und ihr Heim und ihr Hab und Gut, den Migranten zur Verfügung stellen würden.

      Wie gesagt: gut sein ohne die Konsequenzen zu tragen, ist keine Leistung.
      Und auch nicht wirklich gut.
    • Slavoj Žižek 14.06.2018 09:48
      Highlight Highlight Dann sei dann bitte auch Still wenn eine rechte Regierung Ausschaffungen tätigt ohne Rechtsgrundlage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 14.06.2018 07:41
    Highlight Highlight Hmmm aber für Griechen selber ist es kein Problem in Griechenland zu leben?

    Schade, dass sich das SEM von der Öffentlichkeit unter Druck setzen lässt...
  • dding (@ sahra) 14.06.2018 05:11
    Highlight Highlight Laut Schengen Dublin ist Griechenland für diese Familie zuständig.
    Hier wird einmal mehr gegen geltendes Recht verstossen.
    • sigma2 14.06.2018 06:48
      Highlight Highlight Die EU hält sich schon lange nicht mehr an Schengen Dublin. Hier sieht man gut, wie viel ein Vertrag mit der EU Wert ist: Nichts.
    • kebabverkaufer 14.06.2018 07:18
      Highlight Highlight uno = eu? ach hauptsache gegen was geschossen...

      zitat: "Auch wenn das Urteil der UNO rechtlich unverbindlich ist, muss sich das SEM binnen sechs Monaten zu dieser Angelegenheit äussern, da eine Rückschaffung die Kinderrechtskonvention verletzen würde."
      es liegt also immernoch an unseren richtern, erstmal durchatmen hm?
    • Fabio74 14.06.2018 08:37
      Highlight Highlight @sigma Wenn Not herrscht dann rät der gesunde Menschenverstand, dass man von Abmachungen abweicht. Dass in dieser Situstion GR und I allein überfordert sind sollte selbst einrm SVPler auffallen.
      Da Solidarität aber nicht existiert sondern nur Abgrenzung und Hass, löst keiner das Problem und die Mensxhen bleiben Opfer
    Weitere Antworten anzeigen

Gestrandet im Terminal – diese Kurden leben seit 49 Tagen im Transit des Flughafens Zürich

Vier kurdische Familien wollen in der Schweiz Asyl beantragen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit stecken sie in der Transitzone des Flughafens Zürich fest – teilweise seit sieben Wochen. watson hat sie vor Ort besucht.

«I am going home» – «Ich gehe nach Hause», sagt Tom Hanks in seiner Rolle als Viktor Navorski am Ende des Hollywood-Blockbusters  «Terminal» von Steven Spielberg. Er spielt einen im New Yorker Flughafen JFK gestrandeten Touristen aus Osteuropa. Als in seiner Heimat ein Bürgerkrieg ausbricht, wird Navorskis Pass ungültig. Er harrt neun Monate im Transitbereich aus, bevor er endlich wieder nach Hause darf.

Die Realität der acht kurdischen Kinder und Jugendlichen, vier Frauen und acht Männer, …

Artikel lesen
Link to Article