Schweiz
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SVPler wollen keine Sozialhilfe für Junge mehr

Wer noch nicht arbeitet, soll auch keine Sozialhilfe erhalten, findet eine Gruppe von SVP-Politikern. Davon betroffen wären insbesondere junge Personen und Migranten.

19.06.18, 08:56 19.06.18, 09:30


Personen, die noch nicht lange in der Arbeitswelt sind, sollen weniger oder gar keine Sozialhilfe erhalten. An einem entsprechenden Vorschlag werkelt eine Arbeitsgruppe der SVP, wie der Tages-Anzeiger berichtet. 

Grundsätzlich sei das Ziel, dass sich die Sozialhilfe nach den bisher geleisteten Steuern und AHV-Abgaben richten solle. Was bedeutet, dass insbesondere Junge und Migranten weniger bekämen, ältere Personen, die schon länger in der Schweiz tätig sind, allerdings mehr.

ARCHIVBILD ZU DEN ZAHLEN ZUR SOZIALHILFE 2016 --- Information material on social help titled 'In Not geraten?' (English: Fallen into hardship?) and forms pictured at the social center Albisriederhaus on Albisriederstrasse in Zurich, Switzerland, on March 31, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

So informiert der Kanton Zürich über die Sozialhilfe. Bild: KEYSTONE

Weiteres Ziel der Gruppe ist, die Verantwortung über die Sozialhilfe den Gemeinden selbst zu überführen, damit diese mehr Spielraum in der Auszahlung von Leistungen haben. Teil der Arbeitsgruppe sind viele Zürcher SVP-Politiker, wie die Nationalrätin Barbara Steinemann, der Kantonsrat Claudio Schmid und die Gemeindepräsidentin Therese Schläpfer.

Aber auch Initianten aus anderen Kantonen wie beispielsweise der Berner Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg und der Baselbieter Landrat Peter Riebli sind dabei. Geleitet wird die Gruppe von Ex-Nationalrat Ulrich Schlüer. 

Riebli sagt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass er den Grundbedarf an Sozialhilfe um rund 30 Prozent senken will. Dies betrifft Ausgaben wie Essen, Kleider und Hygiene. Dem stimmt auch Schlüer zu. Es könne nicht sein, dass ein 20-Jähriger, der nicht mehr bei den Eltern wohnt, gleich viel bekomme, wie ein 55-Jähriger, der jahrelang gearbeitet und Steuern bezahlt hat. Daher sollen die Gemeinden selbst entscheiden dürfen, wie viel Sozialhilfe jemand bekommt.

Der angeklagte Ulrich Schlueer laeuft am Montag, 2. Februar 2015 ins Gericht in Andelfingen. Eine Privatperson hat den alt SVP-Nationalrat angezeigt, weil er Fluechtlinge auf seiner Website als

SVP-Urgestein Ulrich Schlüer leitet die Arbeitsgruppe, die die Sozialhilfe reformieren will. Bild: KEYSTONE

Die Arbeitsgruppe hat zwar bislang kein offizielles Mandat der schweizerischen SVP. Parteipräsident Albert Rösti gab der Gruppe allerdings seinen Segen, als er ihrer letzten Sitzung im April beisass.

Die Sozialhilfe wird auch am kommenden Samstag auf der Traktandenliste stehen, wenn sich die Delegierten der SVP Schweiz im Kanton Neuenburg treffen. Initiant Riebli wird dort ein Referat halten – der Titel: «Warum es gerecht ist, den Grundbedarf bei der Sozialhilfe signifikant zu reduzieren.» (doz)

Die Sozialhilfe nimmt uns Schweizern die Frauen weg!

Video: watson/Renato Kaiser

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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161
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161Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 19.06.2018 16:06
    Highlight Hiermit verleihe ich die goldene GLARNER Chalberwurst an Schlüer ein seine Komplizen für ihren Beitrag zu Entsolidarisierung der Schweiz.

    32 4 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.06.2018 14:05
    Highlight Der Grundbedarf ist im Sozialhilfegesetz der Kantone geregelt und beträgt grundsätzlich 986 CHF. Dieses Geld wird für Nahrungsmittel, Kleider, Verkehrsauslagen und andere Anschaffungen verwendet. Wohnung, Versicherung und dergleichen kommen noch dazu und sind von der Wohngemeinde abhängig. Wo soll man da 30% sparen? Wollt ihr, dass diese Leute nicht mehr am Sozialleben teilnehmen können? Erst motzen, dass Migranten und Junge sich nicht integrieren wollen, aber dann genau dort sparen. Besonders schlau scheinen sie echt nicht zu sein, oder es ist pure kalkulierte Absicht.
    94 5 Melden
    • Matti_St 19.06.2018 21:27
      Highlight @Djinn, ein soziales Leben ist auch mit den SKOS Vorgaben nicht gedeckt.
      9 1 Melden
  • einmalquer 19.06.2018 13:35
    Highlight Bei der IV hat die SVP gewonnen - würde mich nicht wundern, wenn sie auch hier gewinnen würde.

    Was ist übrigens mit den Frauen, die zu Hause Kinder erzogen haben und wenn deshalb nur das Einkommen des Mannes versteuert wurde (oder umgekehrt)?
    63 1 Melden
  • Phrosch 19.06.2018 13:05
    Highlight Gute Idee, wenn (!) das gekoppelt wird mit einem wirklich guten, funktionierendem Programm, das die Betroffenen darin unterstützt, eine Ausbildung zu machen und eine Stelle zu finden. Und alle SVPler dürfen dort Freiwilligenarbeit machen.
    43 10 Melden
  • Butschina 19.06.2018 12:13
    Highlight Wie fänden die SVP Herren es, wenn das eigene Kind dummerweise kurz vor Lehrbeginn oder während des Studiums ersthaft krank wird und als Folge Sozialhilfeenpfänger wird? Möchten sie dann auch, dass das eigene Kind mit noch weniger leben muss bis die IV eventuell einspringt?
    104 11 Melden
    • RETO1 19.06.2018 13:54
      Highlight nein, es geht hier nur um arbeitsfähige Sozialhilfebezüger, jene nämlich die keine Lust verspüren in den Arbeitsprozess einzutreten
      5 71 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 14:14
      Highlight Beim eigenen Kind würden sie eigenverantwortlich den "Bürgerlichen Filz" spielen lassen.
      Einem fremden Kind würden sie sagen: "Selber schuld! Hättest halt besser aufpassen müssen!
      Jetzt sieh nur, wie schmutzig und invalid Du Dich gemacht hast!"
      54 3 Melden
    • lilie 19.06.2018 14:45
      Highlight @Butschina: Genau das hab ich auch gedacht. Ich traue es diesen Herren tatsächlich zu, ihre eigenen Kinder zu verstossen, wenn diese nicht ihren Idealvorstellungen vom perfekten Sohn/der perfekten Tochter entsprechen. 🙈

      Der Staat zieht sie allerdings zur Rechenschaft: Solange die Familie bezahlen kann, muss sie das auch.

      Ich weiss jetzt nicht recht, wer in einem solchen Fall dann Pech gehabt hat. 😢
      27 1 Melden
    • Gubbe 19.06.2018 17:48
      Highlight Ich vermute mal, das Ganze ist nicht fertig gedacht. Vielleicht bräuchte es ein Dokument des Arztes, um die Arbeitsunfähigkeit zu beweisen. Wenn sich ein arbeitsfähiger junger Mensch um Arbeit bemüht und nichts findet, das seinen Fähigkeiten angepasst wäre, muss er Hilfe erhalten.
      6 4 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:34
      Highlight reto1 Falsch Es geht generell um Sozialhilfebezüger
      Der Bruchteil eines Prozentes, dass zu faul ist zum arbeiten gibt es, aber die Zahl ist so klein, dass es nur ärgerlich ist. Aber mehr auch nicht.
      10 2 Melden
    • Butschina 20.06.2018 09:35
      Highlight RETO1 bei der Sozialhilfe gibt es den Unterschied zwischen krank und Gesund nicht. Für einige junge Leute ist es schwierig eine Stelle zu finden. Das ist lange nicht immer selber Verschuldet.
      5 1 Melden
  • Besorgter Bürger 19.06.2018 12:01
    Highlight Wer erinnert sich noch an die 1990er Jahre? Da hat die SVP gegen Behinderte geschossen und diese pauschal als "Scheininvalide" abgestempelt!
    126 12 Melden
    • Matti_St 19.06.2018 12:18
      Highlight Das ist heute noch so.
      94 8 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 13:14
      Highlight Schonmal von der IV-Revision gehört? Dank der SVP muss man teilweise 10 Jahre lang kämpfen um von der IV auch nur einen Rappen zu sehen.

      Die IV deklariert Menschen als 50% arbeitsfähig die einen Grossteil des Tages auf den Rollstuhl angewiesen sind und teilweise mehrere Tage am Stück komplett ausfallen.

      Weil so jemand garantiert eine Anstellung findet....
      74 2 Melden
    • Butschina 21.06.2018 02:02
      Highlight 2011 begann ich die KV-Ausbildung. Da der Rollstuhl ganz neu war, begann ich die Lehre in einer Stiftung im geschützten Rahmen. Schnell wurder klar, dass dies nicht nötig war. Fürs zweite Lehrjahr suchte ich eine Stelle in der freien Wirtschaft. Ich schrieb genau drei Bewerbungen und hatte eine Stelle. Ich denke da war sehr viel Glück und das geschickte Auswählen der Firmen dabei. Es gibt soziale Firmen und zum Glück auch Ansprechspersonen die diese kennen und Behinderte bei der Suche coachen. Wichtig ist, die Hilfe anzunehmenund sich gut zu verkaufen.
      3 0 Melden
    • Asmodeus 21.06.2018 09:35
      Highlight @Butschina
      Es freut mich, dass Du Glück hattest. Ich kenne leider viele Fälle die erfolglos suchen.

      Gerade wenn man tagelang ausfällt aufgrund von Schmerzen findet man jedoch meistens keinen Job. In der Privatwirtschaft wollen die meisten Arbeitgeber keine "Risiken" eingehen.
      4 0 Melden
  • walsi 19.06.2018 11:59
    Highlight Man könnte ja auch Anreize schaffen für Unternehmen die Leute anstellen die Sozialhilfe empfangen. Z.B. CHF 2'000.-- für jeden der sich beim SOA sbmeldet und länger als ein Jahr beschäftigt ist.
    55 3 Melden
  • rodolofo 19.06.2018 11:44
    Highlight Dann bin ich auch dafür, dem völlig unproduktiven und unrentablen Militär, dieser Geschützten Werkstatt par éxcellence, die Bundesmittel zu streichen.
    144 15 Melden
    • Makatitom 19.06.2018 13:46
      Highlight Und der classe parasitaire, den Bauern, auch. Die machen gerade mal 0.7% unseres BIPs aus, kosten uns aber trotzdem Jahr für Jahr 6 Milliarden
      54 13 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 13:54
      Highlight @ Makatitom
      Das nicht, denn die Bauern sind ja keine Parasiten, sondern bald die Einzigen, die noch etwas Sinnvolles arbeiten...
      12 34 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 15:31
      Highlight Ich bin ja auch nicht dafür den Bauern die Mittel zu streichen, vielmehr sollten die Mittel dazu verwendet werden, Dinge zu fördern welche der Gesellschaft nützen, also nicht Monokulturen und Spritzmittel für das letzte bischen Produktion, sondern nachhaltig und Artenschonend. Aber mal ehrlich; die einzigen die etwas sinnvolles machen? So ein Mist!
      17 4 Melden
    • Makatitom 19.06.2018 15:45
      Highlight Du meinst die Klein- und Bergbauern. Die anderen sind die grössten Parasiten, schau dir einen Brunner an, zum Beispiel
      18 3 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 18:59
      Highlight @ Dominik Treier (1)
      Das war natürlich extra provokativ und überspitzt gesagt.
      Natürlich machen auch Solche, die nur indirekt mit der Landwirtschaft zu tun haben, sinnvolle Arbeiten. Die Produzenten von Traktoren und Melkmaschinen zum Beispiel.
      7 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 20.06.2018 11:03
      Highlight Hab doch tatsächlich den Sarkasmus in deinem Beitrag überlesen rodolfo. Könnte aber auch daher kommen, dass du die Rüstungsindustrie sowie Rohstoffkonzerne und Banken vergessen hast und welchen wertvollen Beitrag die zu unserer Gesellschaft leisten...
      2 0 Melden
    • rodolofo 20.06.2018 18:10
      Highlight @ Dominik Dreier (1)
      Wo siehst Du den Sarkasmus?
      1 0 Melden
  • Matti_St 19.06.2018 11:42
    Highlight Die nächste Gruppe wird prüfen, ob man Langzeitarbeitslose ohne Chancen auf einen Job und Sozialhilfeempfänger nicht ins Ausland abschieben könnte, da dort die Kosten tiefer sind.
    130 9 Melden
    • T13 19.06.2018 15:49
      Highlight Man könnte ja griechenland kaufen und die ganzen Ü50er dahin verfrachten.
      Damit wären alle glücklich.
      Ausser den griechen aber hei 🤷🏻‍♂️
      13 3 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:35
      Highlight Lagerhaft wäre was. Zuvor die lästige EMRK kündigen.
      9 2 Melden
  • Zeleth 19.06.2018 11:42
    Highlight Unglaublich. Anstattden Grundbedarf um 30% zu reduzieren, stellt gefälligst 30% mehr Arbeit zu Verfügung und zwar welche die solche jungen Sozialhilfebezüger auch ohne Ausbildung bekommen! Keine 500 Jahre Arbeitserfahrung, Göthe C2 Zertifikat usw. Schafft Stellen für kleine Zusatzverdienste. Bsp. Presto AG. Nicht Irgendwelche Beschäftigungstherapien wie Elektroschrott sortieren für Gratis, das ist noch mehr Ausnützerei! Es ist jetzt schon so gut wie nichts, das noch zu kürzen wäre unmenschlich. Dann kann man gleich ganz abschaffen und die Leute verhungern lassen wie in anderen Ländern auch...
    114 12 Melden
  • Hans Jürg 19.06.2018 11:29
    Highlight Warum ist die SVP denn nicht konsequent und geht den ganzen Weg?

    Wiedereinführung der Schuldknechtschaft und Leibeientum.

    Kinder von Sozialhilfebezügern werden den Eltern weggenommen und Bauern als billige Arbeitssklaven (Verdingkinder) übergeben.

    Wer Arm ist, wird ins Armenhaus eingewiesen darf dort für Wasser und Brot gratis arbeiten.

    DAS ist doch das, was diesen Asozial-Romantikern wirklich vorschwebt.
    192 16 Melden
    • karl_e 19.06.2018 12:25
      Highlight Die SVP sehnt sich nach der Gotthelf-Schweiz zurück (die bis etwa 1940 dauerte).
      57 5 Melden
    • Hinkypunk 19.06.2018 14:40
      Highlight Funktioniert halt nicht weil man noch vor das EMRK gehen könnte. Aber daran sägt die SVP ja auch.
      40 1 Melden
    • Hans Jürg 19.06.2018 15:00
      Highlight Ja, diese Selbstbefriedigungs... äh pardon Selbstbestimmiungsinitiative will ja genau das.
      16 2 Melden
    • mogad 19.06.2018 15:23
      Highlight Und wozu brauchen die Mägde und Knechte überhaupt einen Lohn. Massenlager reicht. Und wer nicht unverschämte Forderungen stellt, kriegt von uns ein paar abgenagte Kotelettknochen. Gibt eine nahrhafte Suppe für das undankbare Pack.
      17 3 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 15:41
      Highlight Ich hätte eine passende Parole für diese Partei...

      SVP - Zurück ins Mittelalter!

      Weil früher alles besser war als man einander noch mit der Helebarde die Köpfe einschlug anstatt zu reden, das Sozial- das Verdingwesen war, alle paar Jahre die sogenannten Schmarozzer (Die die im Leben kein Glück hatten), durch Hungersnöte kostengünstig beseitigt wurden, es schon bewiesen war, dass man eine Hexe war, wenn man es wagte das Gegenteil zu behaupten und Bildung noch als Käsegericht Bekanntheit genoss...
      16 2 Melden
  • Olaf! 19.06.2018 11:21
    Highlight Wie war das nochmals während der Flüchtlingskriese? Wir wollen den Flüchtlingen nichts geben, solange Schweizer in Armut leben müssen. Konsequenterweise wird hier versucht, eben denen noch weniger Geld zu geben.
    102 13 Melden
  • Yamamoto 19.06.2018 11:20
    Highlight Ich bezweifle, dass dieser hirnrissige Vorschlag mit unserer BV und dem Diskriminierungsverbot nach Art. 14 i.V.m. Art. 8 EMRK zu vereinbaren ist. Eine junge Person kann genauso unverschuldet auf die Sozialhilfe angewiesen sein wie eine ältere, weshalb sich diese Unterscheidung sachlich in keinster Weise rechtfertigen lässt.
    102 12 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:36
      Highlight naja die EMRK will man ja mit der laufenden Initiative loswerden, das ganze Spiel ist ja durchdacht.
      13 1 Melden
  • Sauäschnörrli 19.06.2018 11:08
    Highlight Selber einmal 10'000.- vom Staat im Nebenerwerb kassiert haben und jetzt denken, man müsse die Sozialhilfe von ca. 1000.- reduzieren um die Attraktivität zu mindern.
    79 9 Melden
  • Asmodeus 19.06.2018 11:08
    Highlight Und die Zündelpartei spart wieder bei den ärmsten und versucht jung gegen alt sowie Schweizer gegen Ausländer auszuspielen.

    Es ist zum kotzen.
    144 19 Melden
  • RETO1 19.06.2018 11:07
    Highlight Ein guter Denkansatz, aber hier ist man natürlich dagegen.
    und warum? ganz einfach weil der Vorschlag von der SVP kommt, das ist der einzige Grund
    Junge arbeitsfähige Leuten, die noch keine Steuern gezahlt haben in ihrem Leben, gleichzustellen mit ü50ern die schon 10'000,- an Steuern abgeliefert haben ist eine Schweinerei
    23 186 Melden
    • D(r)ummer 19.06.2018 11:21
      Highlight Den Ü50 mehr geben wäre eine Lösung...
      67 13 Melden
    • phreko 19.06.2018 11:32
      Highlight Was sind schon 10'000.- an Steuern. Nichts!

      Nein, die Herkunft eines asozialen und kontraproduktiven Vorschlags spielt keine Rolle.
      73 8 Melden
    • Frances Ryder 19.06.2018 11:38
      Highlight Man ist dagegen weil in der Schweiz das Solidaritätsprinzip gross geschrieben wird. Wenn die Alten nicht für die Sozialhilfe aufkommen wollen, wieso sollten es dann die Jungen für die Krankenkassen tun.
      118 6 Melden
    • Butschina 19.06.2018 12:22
      Highlight Der Vorschlag wäre auch schlecht wenn er von einer anderen Partei käme. Zudem sind die SVP-Gegner nicht gegen solche Vorschläge wegen des Parteinamens, sondern weil die Meisten Vorschläge der SVP schlicht menschenverachtend sind.
      Mit solchen Aktionen straft man nur die, die unverschuldet in die Sozialhilfeabhängigkeit gefallen sind. Zudem will die SVP ja an Traditionen festhalten. Somit sollten sie auch am Solidaritätsprinzip festhalten.
      61 5 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 15:47
      Highlight Es ist schon traurig, dass jemand, ausser natürlich er ist stinkreich, der Meinung sein kann dies sei ein grundsätzlich guter Vorschlag und man beführworte ihn nur wegen der Partei nicht von der er kommt.

      Wenn die SVP dafür wäre, den Reichen endlich ans Portemonaie zugehen und damit ein Grundeinkommen zu schaffen, könnten sie sich von mir aus in Hanswurstpartei Hinterfultigen umbenennen und ich würde den Vorschlag trotzdem beführworten...
      12 0 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:38
      Highlight Kreuzfalsch. Der Ansatz ist von Grund her falsch.
      Der Staat wurde gross mit dem GEdanken der Solidarität. Mit der Hilfe für die Armen und Schwachen und nicht mit dem Ausgrenzen und Entschmenschlichen dieser Menschen
      Während man oben Steuergeschenke macht und Steuerhinterziehung verteidigt.
      9 1 Melden
  • Z&Z 19.06.2018 10:57
    Highlight Wirklich hervorragend. Wirklich. Wenn das gemacht wird, dann können wir auch nicht mehr sagen "in der Schweiz muss niemand auf der Strasse leben, wenn er das nicht will", weil dann gibt es einige Personen, die auf der Strasse leben müssen, weils nicht anders geht. Ist das die Schweiz, die wir wollen? Auch wenn bei uns die Arbeitslosenquote im Vergleich gering ist, in dieser Quote ist ein vergleichsweise hoher Wert die Jugendarbeitslosigkeit.
    92 5 Melden
  • iisebahnerin 19.06.2018 10:57
    Highlight Fällt das nur mir auf? Auch in Andelfingen gibts ein Trumpeltier mit orangem Karton auf dem Deckel.... Nur hetzt "unser" oranger Karton schon seit über 30 Jahren gegen Flüchtlinge, Migranten und sozial Schwächere Menschen....
    64 7 Melden
    • Hans Jürg 19.06.2018 13:21
      Highlight Und genau wie Trump hat Schlüer deutsche Vorfahren. Aus dem AUSLAND!!!!

      Wie überhaupt viele SVP-Exponenten. Lustig, dass sie viele SVPler als die einzig echten Eidgenossen sehen und den anderen absprechen, echte Schweizer zu sein.


      31 1 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 14:18
      Highlight @ Hans-Jürg
      Die bekämpfen im Grunde einen Teil ihrer eigenen Persönlichkeit!
      Dieses Phänomen ist in der Psychologie sehr bekannt und nennt sich "Projektion".
      23 0 Melden
  • D(r)ummer 19.06.2018 10:53
    Highlight Den Studenten das Studium kräftig mitfinanzieren (damit sich diese ein gutes finanzielles Polster aufbauen können).

    Denen, die von dem nicht profitieren konnten, will man noch weniger Spielraum geben.
    Toll!

    Es braucht mehr Ausbildungs-/ Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene, die nach der Lehre ohne ein Studium weitermachten.
    37 45 Melden
    • vescovo 19.06.2018 11:19
      Highlight Ein Studium kräftig finanzieren?! Studenten müssen ohne fixes Einkommen nebst Miete, Essen und Mobilität auch Studiengebühren, Billag und AHV (ja, 500.- AHV jährlich) bezahlen. Ohne finanzielle Hilfe von den Eltern ist ein ehrgeiziges Studium wie z.B. ETH unmöglich, geschweige denn ein "fianzielles Polster" aufbauen.
      Das nur nebenbei, damit Ihr falsches Gerücht widerlegt ist.
      70 21 Melden
    • LittleBallOfHate63 19.06.2018 12:37
      Highlight Ein gutes finanzielles Polster aufbauen? Bei einer 80%-Anstellung und 1,5 Schultagen pro Woche bleibt zwar wenig Zeit um Geld auszugeben, aber nach KK, Miete und Sonstigem bleibt da auch kaum was übrig.
      20 1 Melden
    • D(r)ummer 19.06.2018 12:42
      Highlight Trotzdem bezahlt der Staat einen grossen Beitrag pro Student, damit ein Studium für normale Menschen bezahlbar wird.

      Täte der Staat das nicht, hätten wir Amerikanische Verhältnisse.
      28 6 Melden
    • D(r)ummer 19.06.2018 12:50
      Highlight "Ein finanzielles Polster aufbauen"

      Nach dem Studium meine Damen und Herren.
      8 5 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 15:53
      Highlight Hätten wir amerikanische Verhältnisse?! Das ich nicht lache! Das haben wir ja schon fast, die Stipendien werden dank den Bürgerlichen, wie im Aargau in Darlehen umgewandelt und keiner sagt was, und man musste schon vorher fast zu Kreuze kriechen um überhaupt was zu bekommen... Der Einzige Unterschied ist jetzt noch, dass die Unis noch zum grossen Teil von den Kantonen bezahlt werden und man dafür nicht noch 50'000 pro Semester als Kredit aufnehmen muss... Aber wenn man die Lebenshaltungskosten auch mitrechnet, muss man heute schon reiche Eltern haben oder nur noch Arbeiten um zu studieren!
      10 0 Melden
  • ZaharztAua 19.06.2018 10:49
    Highlight Die SVP ist wieder mal besorgt um die öffentlichen Finanzen und macht Jagd auf STEUERHINTERZIEHER. Bravo!
    ...
    Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (speziell für SVP "Superpatrioten"):
    “…und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen…”
    87 7 Melden
  • cero 19.06.2018 10:46
    Highlight Jetzt wo die Flüchtlingsproblematik etwas aus dem Radarschirm verschwunden ist, tritt die Partei gegen die Nächst-Schwächsten: Sozialhilfeempfänger (war absehbar...)

    Dass man sich überlegt, Personen die Jahre Steuern bezahlen zu bevorzugen, ist ein Gedanke wert - aber die Lösung ist doch nicht die, den anderen WENIGER zu geben, sondern wenn schon denen, die Jahre Steuern bezahlt haben, etwas mehr.
    Aber es geht den SVP-Parteiexponenten ja letztlich nur um ihre eigene Kohle. Ihre Rechnung: Weniger Sozialhilfekosten = weniger Steuern = mehr Kohle für MICH, MICH MICH MICH MICH MICH MICH MIch
    105 10 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.06.2018 10:42
    Highlight Völlig falscher Ansatz. Geld sollte nur bekommen, wer etwas seinen Möglichkeiten angemessenes leistet.
    17 106 Melden
    • zombie woof 19.06.2018 11:04
      Highlight So, dann bring mal Vorschläge wie angemessene Leistungen aussehen, bin gespannt
      65 10 Melden
    • aglio e olio 19.06.2018 11:12
      Highlight Problematisch dabei ist jedoch die Entscheidung was angemessen ist.
      Und denen die diese Bedingungen nicht erfüllen schauen wir beim Verhungern zu, bzw. wir arrangieren uns damit, dass diese ihr Überleben mit zweifelhaften Methoden sichern?
      Ich denke, dass das jetzige System vorteilhafter für die Gesellschaft ist.
      45 2 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 11:15
      Highlight Dann landen wir bald mal bei 1 Franken Jobs und HartzIV ähnlichen Zuständen...
      58 4 Melden
    • Makatitom 19.06.2018 12:59
      Highlight Ich finde zum Beispiel die lausigen 4 Promille, die eine Trulla-Blocher Steuern bezahlt, alles andere als angemessen
      25 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.06.2018 12:59
      Highlight @zombie woof: Erntearbeit, Wald reinigen, Kunststoff aus Kompost entfernen, alte Menschen begleiten, Wanderwege flicken...alles Dinge die sonst keiner macht.
      @EvilBetty: nein, normele Arbeit mit normalen Löhnen oder staatlich zugeteilte Arbeiten.
      4 20 Melden
    • zombie woof 19.06.2018 13:55
      Highlight Dingo, erkundige dich erst mal wer Wanderwege flickt, Wälder reinigt etc., dann reden wir weiter
      23 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.06.2018 14:58
      Highlight @Makatitom: ja, auch das muss geändert werden.
      2 4 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 14:58
      Highlight Wilhelm Dingo: all die Dinge die du aufzählst macht schon jemand, was machen denn dann die wenn sozialhilfe bezüger diese Arbeit für weniger Lohn machen sollen?
      13 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.06.2018 16:01
      Highlight @zombie woof: Ist nicht relevant. Es sind sicher nur wenige Sozialhilfeempfänger darunter, sonst hätten diese nicht so viel Zeit rumzuhängen.
      2 11 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 17:43
      Highlight Und man sollte ja nicht vergessen, dass viele Menschen nur Sozialhilfe beziehen müssen, weil sie bei anderen Versicherungen noch nichts bekommen oder aus dem Raster gefallen sind. Ein arbeitloser Ingenieur wird ausgesteuert weil er 5 Monate nach der Entlassung an einer Depression erkrankt, braucht Therapie und kann nicht Arbeiten... Die IV sollte übernehmen aber dank der SVP dauert auch das elend lange. Denkst du es sei nun Förderlich für seine depressive Phase Wanderwege instandzusetzen und Kompost zu sortieren und vor allem zu wissen das er keinen Rappen bekommt wenn er das nicht kann?
      10 0 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 17:51
      Highlight I'm out.
      7 1 Melden
    • zombie woof 19.06.2018 18:05
      Highlight Dingo, dann sind wir zwei also auch Sozialhilfeempfänger, wir schreiben hier, d.h. wir haben viel Zeit
      14 0 Melden
  • Fastlane 19.06.2018 10:40
    Highlight Noch mehr Entsolidarisierung, noch mehr Ungerechtigkeit. Die SVP wünscht sich eine Gesellschaft, wie sie in den USA zu sehen ist. Wer schon genug hat, bekommt noch mehr, wer fast nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen. Und wenn die Armen dann richtigehend in die Kriminalität gezwungen werden, sperrt man sie einfach weg. Problem gelöst.
    102 6 Melden
  • banda69 19.06.2018 10:40
    Highlight Im gleichen Atemzug plädiert die SVP dann für Steuersenkungen für die Reichen und Abzocker.

    Ja die SVP. Die tut was für's Volk.
    116 10 Melden
    • mogad 19.06.2018 11:18
      Highlight ...und ist die stärkste Partei. Ihre "an-Allem-ist-die Zuwanderung-schuld-Politik" scheint gerade bei Bezügern von Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen gut anzukommen. Die fühlen sich aufgewertet wenn sie Siegertypen hinterher höselen dürfen. Der Blocher und ich! Tönt besser als, die Sozialarbeiterin und ich!
      51 6 Melden
  • mogad 19.06.2018 10:39
    Highlight Wenn wir die Boni der CEOs kritisieren sagen SVP/FDP, das sei eine Neiddebatte. Und was für eine Debatte ist es denn, wenn man den "Manne ond Froue" das Existenzminimum wegnehmen will? Oh, verstehe, das hat mit Neid nichts zu tun, da gehts um Gerechtigkeit.
    100 10 Melden
  • Lowend 19.06.2018 10:35
    Highlight Den Armen wird genommen, um es den Reichen zu geben und den immer ärmer werdenden Arbeitern ihren Sündenbock zu präsentieren.

    Das ist die Politik der sozialdarwinistisch völkischen Partei namens SVP!
    95 10 Melden
    • Yamamoto 19.06.2018 11:26
      Highlight Ich gebe Dir vollkommen recht. Deshalb bin ich auch kein Fan der Unterteilung in Arme und Mittelschicht. Die SVP versucht seit geräumer Zeit die Mittelschicht gegen arme Personen aufzuhetzen. Es sind aber nicht Sozialhilfebezüger, welche das Problem sind, sondern Grosskonzerne, Steuerhinterzieher/-optimierer und Wirtschaftskriminelle die uns jedes Jahr Milliardenschäden verursachen.
      68 5 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 13:15
      Highlight Und die Mittelschicht merkt nicht, dass wenn es keine Unterschicht mehr gibt, sie die Unterschicht sind.

      Aus Sicht der SVP sind sie es ja schon.
      26 1 Melden
  • DailyGuy 19.06.2018 10:31
    Highlight "Die SVP ist eine Partei fürs Volk!"
    Nope, die SVP ist eine xenophobe Partei die nur schauen will, dass es ihnen selber besser geht. Unternehmer und Reiche sind der primäre Fokus von dieser Partei. Diese Partei schert sich weder um Arbeitnehmerrechte noch um Sozialhilfebezüger. Sie wollen Unternehmenssteuern beschränken, damit ihre eigenen Firmen nicht zahlen müssen, sind deshalb bereit, dass die Leistungen innerhalb des Landes für die Bevölkerung abgebaut und die Steuerlast auf die Bevölkerung erhöht wird. Nichts da mit fürs Volk. Nur fürs eigene Portemonnaie.
    108 10 Melden
  • EvilBetty 19.06.2018 10:28
    Highlight Mal wieder mit einem idiotischen Vorschlag die Kernzielgruppe beackern. SVP Business as usual.

    Langsam ist's einfach nur noch lächerlich...
    103 13 Melden
    • aglio e olio 19.06.2018 11:15
      Highlight Ich stimme dir soweit zu. Aber lächerlich wäre es nur, wenn sie damit nicht halbwegs erfolgreich wären. Das ist ja das schlimme daran.
      52 8 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 11:22
      Highlight Mit lächerlich meinte ich vor allem, dass immer noch Leute auf diese Art zu politisieren «reinfallen».
      39 6 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 19.06.2018 10:22
    Highlight Die schlechteste Idee ist es, die Gemeinden über die Höhe der Sozialhilfe selbst entscheiden zu lassen.

    Es besteht ja heute schon ein Negativwettbewerb zwischen den Gemeinden, um Sozialhilfeempfänger in andere Gemeinden zu vergraulen. Die Folge wäre, dass sozial belastete Gebiete eine noch höhere Sozialhilfequote hätten.
    84 37 Melden
  • äti 19.06.2018 10:13
    Highlight Ich habe eine bessere Idee: wer in seiner Umgebung oder Partei einen Millionär/Milliardär hat, bekommt Sozial- und Förderungshilfe direkt von diesem bezahlt.
    95 17 Melden
    • zombie woof 19.06.2018 11:07
      Highlight Blocher stellt mal seine Anker Bilder aus, das reicht für,s Gesindel
      38 7 Melden
    • dding (@ sahra) 19.06.2018 17:53
      Highlight zombie
      Bist du Gesindel?
      Von wo kommt blos so ein Minderwertigkeitskomplex?
      1 7 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:40
      Highlight @dding: In den Augen der strammen SVPler ist jeder der nicht SVP wählt Gesindel. Insofern tragen wirs mit Fassung.
      Blochers Zeit läuft ab, solange muss die Front vereinigt dagegen halten
      5 2 Melden
    • dding (@ sahra) 19.06.2018 22:25
      Highlight Reine Paranoia.
      Verfolgungswahn nennt man das
      Schauen sie besser zu sich selbst, statt eingebildete "Fronten " zu bilden.
      1 2 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 10:30
      Highlight @dding Mach dir Siegen um dich und deine SVP. Den 70% anderen gehts es gut. Trotz 20 Jahren Beleidigungen à la Ratten und Verräter und anderem ekligen.
      Die Paranoia kommt vom Herrliberg
      Islamisierung,schleichender EU-Beitritt, etc
      0 0 Melden
    • dding (@ sahra) 20.06.2018 12:59
      Highlight Fabio
      Sie leben in einer Traumwelt. Unzufriedenheit fängt immer bei einem selbst an.
      Gehen sie mal zu Artzt.
      0 2 Melden
    • dding (@ sahra) 20.06.2018 18:40
      Highlight Fabio

      Und dann noch wehleidig... sind sie auch noch?
      1 1 Melden
  • Freilos 19.06.2018 10:12
    Highlight wenn das umgesetzt wird, sehe ich eine grosse Gefahr von Jugendkriminalität.
    91 7 Melden
  • Liselote Meier 19.06.2018 10:02
    Highlight Da gibt es nur eins zu sagen, Asoziale Massnahme. Dazu noch Alt gegen Jung ausspielen. Aber was erwartet man auch sonst von einer SVP und erst Recht von einem Schlüer. Will man so was machen, sollte man zumindest Arbeitsbeschaffungsprogramme für solch Betroffenen junge Menschen aufgleisen. Oder will die SVP die Kriminalität unter Jungen steigern, was der einzige Effekt davon wäre?

    89 7 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:12
      Highlight Ausländerkriminalität steigern? Klingt perfekt nach den Plänen der SVP
      47 4 Melden
    • Yamamoto 19.06.2018 11:36
      Highlight Ja, das ist eine typische Strategie von Rechtskonservativen. Zuerst fördern sie ein Problem, um es dann als Argument gegen eine soziale Gruppe einzusetzen. So ist es die SVP, welche befürwortet, dass Asylbewerber in den Unterkünften versauern, nur um dann sagen zu können, diese würden nicht arbeiten. Die gleiche Strategie verwenden Konservative gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare. So behaupten sie, dass die Kinder gehänselt würden. Dass dieses Mobbing erst durch ihre eigene Haltung zustande kommt, verschweigen sie.
      55 1 Melden
  • neurot 19.06.2018 10:02
    Highlight Aus det Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft:
    “…und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen…”
    427 33 Melden
    • inmi 19.06.2018 13:24
      Highlight Es sind ja eben NICHT die Schwachen.
      3 18 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 16:01
      Highlight Diesen Absatz wäre man in rechten Kreisen sogar schon bereit gewesen zu Streichen!!!

      siehe https://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/4846/austauschbar-wie-ein-tempo-nastuechlein

      Doch die Präambel streichen?
      Meine Lieben, was ist ein Staat, ein Land, ja was ist die Schweiz noch wert, wenn wir keine Werte haben und zu ihnen stehen?
      Eine Verfassung die unsere Werte nicht schützt, ja den Menschen, die Gesellschaft und das Individuum nicht schützt, ist nicht einmal das Papier wert auf dem sie gedruckt ist und eine Schweiz ohne ihre Werte hat für mich somit keine Berechtigung!
      6 0 Melden
  • Leckerbissen 19.06.2018 10:01
    Highlight Macht für mich im Grossen und Ganzen Sinn. Das Motto der IV lautet ja "Eingliederung vor Rente".
    Kritisch wird es allerdings bei denn Jungen mit einer 100% Invalidität. Hier bleibt zu hoffen, dass die Gemeinden die Einzelfälle prüfen und dementsprechend entschädigen.
    11 105 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:13
      Highlight 1. Sozialhilfe ist nicht IV
      2. Von der IV wird man wegen der SVP bereits gefickt.
      80 5 Melden
  • aglio e olio 19.06.2018 09:59
    Highlight Erst die Sozialhilfe, welche jetzt knapp das Überleben sichert, kürzen, und dann jammern das die Kriminalität steigt und harte Massnahmen fordern. Den eigenen sozialhilfeabhängigen Wählern sagt man dann, dass die Ausländer schuld sind.
    So können Sie vordergründig weiterhin ihre "Politik fürs Volch" hochhalten und hintergründig den Sozialstaat demontieren und sie eigenen Taschen füllen. Einfach nur perfide.

    101 12 Melden
  • Erwin B. 19.06.2018 09:54
    Highlight Liebe Watson-Redaktion

    Immer wieder lese ich in Euren Berichten die Formulierung „Ex-Nationalrat“ oder „Ex-Bundesrat“. Mich stört dies - lange Zeit hatte man „Alt-Nationalrat“ als Formulierung für ausgediente Politiker verwendet, was doch um einiges gepflegter klingt. Hört auf mit diesen „Ex-„ Formulierungen.
    37 73 Melden
    • Walter Sahli 19.06.2018 10:34
      Highlight Moniert sich über die Ex-Formulierung und bezeichnet Alt-NR als "ausgedient"...

      Aufrichtigen Dank für den Lacher, Herr B.!
      53 3 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:16
      Highlight Alt-nationrat bringt nix. Da sind fast alle alt.

      Aber es ist relevant. Es zeigt, dass da Leute wursteln, die nicht Mal mehr gewählt wurden.
      36 4 Melden
  • Nurake 19.06.2018 09:50
    22 2 Melden
  • mogad 19.06.2018 09:50
    Highlight Geld, das im Sozialbereich gespart wird fliesst zu einem grossen Teil zu den Grossaktionären ins Ausland - oft unversteuert. Mmn sollte man die Jungen in der Fürsorge enger führen und ihnen nicht einfach nur das Geld für den Drink im Ausgang und die Zigis wegnehmen. Das führt zu noch mehr Ausgrenzung. Aber sagen: wir wollen eine Gegenleistung für das Geld: Sozialeinsätze, Hilfe in Wald, Forst Landwirtschaft usw..
    66 6 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 14:35
      Highlight Guter Gedanke!
      Arbeiten ist viel mehr, als nur "einen Lohn kassieren für einen Einsatz"!
      Mit solchen "gemeinnützigen Aufgaben" erhalten die Sozialhilfe-EmpfängerInnen ein Arbeite-Training, welches sie fit hält für den "Ersten Arbeitsmarkt".
      Wir sollten darüber nachdenken, eine Art von Sozialistischer Parallel-Wirtschaft zu unterhalten, mit Staatsaufträgen, gleichem Gund-Lohn für Alle und Engagements für die Nachhaltigkeit, mit viel Handarbeit und damit maximaler Beschäftigung-Wirkung.
      Das wäre eine Art Komplementär-System zum harten Wettbewerb der Kapitalistischen Privatwirtschaft.
      5 1 Melden
    • mogad 19.06.2018 23:25
      Highlight @rodolfo. Danke. Vielleicht könnt es sogar gelingen dem sog. Ersten Arbeitsmarkt etwas anderes entgegenzusetzen. Sodass auf dieses krankmachende System ganz verzichtet werden kann.
      2 1 Melden
    • rodolofo 20.06.2018 06:42
      Highlight @ Graustufe Rot
      Ich glaube nicht mehr an revolutionäre "Ideal-Lösungen", weil sie einen "Neuen Menschen" voraussetzen, den die Evolution in 1 Million Jahren noch nicht erreicht haben wird.
      Eigentlich gibt es unsere "Sozialistische Parallel-Ökonomie" ja bereits, nämlich dort, wo das Matriarchat herrscht: Im Haushalt, bei der Kinderbetreuung, in der Pflege, in den Kindergärten und Primarschulen.
      Wir müssten diese Arten von selbstbestimmter und selbstverwalteter Arbeit nur noch mehr würdigen und wertschätzen.
      Dann klappt's auch mit der Nachbarin!
      2 0 Melden
  • Turrdy 19.06.2018 09:50
    Highlight "Es könne nicht sein, dass ein 20-Jähriger,[...] gleich viel bekomme, wie ein 55-Jähriger, der jahrelang gearbeitet und Steuern bezahlt hat."
    Die Ausgaben zum Leben für den 20-Jährigen werden ja wohl die selben sein, vielleicht sogar noch ein bisschen tiefer, als die des 55-Jährigen.
    Und sowieso, hier würden jetzt noch absolute Zahlen Sinn machen: wie viele 20-Jährige und wie viele 55+-Jährige leben denn von der Sozialhilfe?
    Es ist doch blöd den Jungen in Not die Hilfe zu verwehren, so finden diese noch weniger schnell in die Arbeitswelt zurück. Die haben ja noch das ganze Leben vor sich...
    77 7 Melden
    • mogad 19.06.2018 10:35
      Highlight Das versteht die SVP unter Gerechtigkeit: die Altersgruppen unter den "liebe Manne ond Froue" gegeneinander ausspielen. Ziel: langsam aber sicher den Sozialstaat zum Verschwinden bringen.
      48 3 Melden
  • HeforShe 19.06.2018 09:47
    Highlight Wir sind ein SOZIALstaat. Sozialhilfe ist das letzte Netz für Menschen in Not!

    Es geht nicht nur um Geld, um das finanzielle Existenzminimum. Sozialhilfe unterstützt die Sicherheit in einer Gesellschaft.

    Ich verstehe nicht, wie man den Menschen, die schon beinahe nichts haben, das wenige noch reduzieren will.

    Aber selber Essensgeld einsacken, die während zwei Wochen den Verpflegungsbedarf einer Asylbewerberin decken. Das ist nur noch pervers.
    87 7 Melden
  • mogad 19.06.2018 09:44
    Highlight Sozialhilfe soll sich nach den bisher geleisteten Steuern und AHV-Abgaben richten, meint die SVP. Das wäre ein weiterer Schritt Richtung Enstsolidarisierung. Die Starken sorgen für die Schwachen. Dabei muss es bleiben.
    109 26 Melden
  • Dominik Treier (1) 19.06.2018 09:41
    Highlight Mit verlaub, aber so einen Mist hab ich ja im Leben nicht gehört! Unsere selbst ernannte Volkspartei will die Sozialhilfe immer weiter von dem wegbringen, wofür sie eigentlich gedacht war. Eine Existenzsicherung in Notlagen, ohne wenn und aber! Das hier macht aus dem bestehenden wie ich es gern nenne Leibeigenenzwangsdarlehen welches die Gemeinden mit viel zu wenig vorgaben zu leisten haben und dass jetzt schon mehr mit Bürokratie als mit sozial gemeinsam hat, eine private Versicherung, nach dem Modell, je mehr man bezahlt hat desto mehr bekommt man, egal ob man so viel nötig hat. Eine Farce!
    63 9 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 10:31
      Highlight Warum die Sozialhilfe meiner Meinung nach nicht viel Soziales in sich hat, liegt vor allem an der Tatsache, dass dem Bezüger viel zu wenige Freiheiten gewährt werden. Er muss sich jede Aktion immer vom Amt absegnen lassen und die höhe der Bezüge die er dafür erhält, hat nicht vor allem mit dem Bedarf, sondern vor allem mit der finanziellen Situation der Gemeinde und der politischen Orientierung des Kantons zu tun. Wilkür ahoi... Dazu kommt die grandiose Motiviation, die man erhält, wenn man einen Job haben könnte, aber nichts davon hat, bis man dem Sozialamt jeden Rappen abgestottert hat...
      41 6 Melden
  • Posersalami 19.06.2018 09:40
    Highlight Die SVP will damit nur ihrer Klientel das Gefühl geben, nochmal nach unten treten zu können.

    Ekelhaft

    Vielleicht sollten diese Helden mal darüber nachdenken, was das Wort "Existenzminimum" bedeutet.
    389 87 Melden
    • Flickii 19.06.2018 14:53
      Highlight Ekelhaft finde ich sehr passend!
      15 1 Melden
  • mogad 19.06.2018 09:39
    Highlight Wir klagen immer wieder: Ü50 habens schwer eine neue Stelle zu finden. Viele von ihnen werden fürsorgeabhängig. Diese Klage ist aber keine Einladung an die SVP, die Ü50 gegen die Jungen auszuspielen, um schon wieder einen Grund für Sozialabbau zu haben.
    291 52 Melden
  • Scipia della Rovere 19.06.2018 09:33
    Highlight Was sollen die Jungen dann tun? Betteln gehen? Ja, das würde der SVP sicher gefallen...
    81 15 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:18
      Highlight In die Bonzenvillen der SVPler einbrechen.
      40 14 Melden
    • phreko 19.06.2018 11:39
      Highlight @Goldjunge, Kinder zur Adoption freigeben und Depressive sollen sich umlegen ?
      33 9 Melden
    • Olaf! 19.06.2018 11:39
      Highlight Wow gute Idee Team S. . Nächstes Problem was machen wir gegen den Welthunger? Ahh die können ja einfach was essen.
      49 4 Melden
    • meine senf 19.06.2018 13:10
      Highlight Wenn es zuwenig Brot gibt, kann man immer noch Kuchen essen.
      16 2 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 13:17
      Highlight Der Goldjunge sollte vielleicht mehr arbeiten...
      17 2 Melden
    • Sophia 19.06.2018 16:30
      Highlight Sagte die Marie-Antoinette von Österreich-Lothringen und Gatte des Ludwig XVI. und Königin von Frankreich, lieber Senf! Dafür machte man sie dann auf dem Schaffot einen Kopf kürzer, was man mit der SVP ja nicht machen kann, obschon die ja im Grunde genommen auch nur einen einzigen Kopf hat. Dafür aber könnte man ihre Stimmenzahl kürzen, indem keiner sie mehr wählen würde.
      6 2 Melden
  • zombie woof 19.06.2018 09:25
    Highlight Der SVP gehen langsam die Themen aus, um beim Volch zu punkten.
    53 8 Melden
    • dding (@ sahra) 19.06.2018 17:58
      Highlight Sollange die SP sich so vom Volch verabschiedet hat, und sich vermutlich auch nicht ändert, kann ich mir dies nicht vorstellen.
      1 3 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 10:35
      Highlight @dding andersrum Solange die Fans Ausländer raus, EU böse so toll finden und als wichtiger erachten als Arbeits-, Mietrecht und Konsumentenschutz, solange wird der Herrliberg punkten.
      Solange kann oben Steuern gesenkt werden, können Steuerhinterzieher aufatmen und wird auf den ganz unten eingetreten, weil die keine Lobby haben.
      1 0 Melden
  • meine senf 19.06.2018 09:24
    Highlight Irgendwie müssen die Steuererleichterungen für die Wohlhabenderen ja finanziert werden.

    SVP - nach oben buckeln und nach unten trump-eln. Und jene, auf denen man rumrtrumpelt sagt man jeweils, dass man bei ihnen nur wegen noch Ärmeren oder Ausländern so sparen müsse, so dass die Schafe von der Politik des Metzgers begeistert sind.
    61 7 Melden
  • phreko 19.06.2018 09:21
    Highlight Will man junge Mütter in die Prostitution schicken, odr wie soll man sich das vorstellen?
    54 10 Melden
  • Yolo 19.06.2018 09:20
    Highlight Asozialhilfe nach Gusto SVP. Und schmecken lassen...
    48 9 Melden
  • oXiVanisher 19.06.2018 09:15
    Highlight Ich bin dafür, dass man den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe für ein Jahr das Vermögen sperrt und sie von der Sozialhilfe nach ihrem Vorschlag leben lässt. Ganz nach dem Motto "Eat your own dog food".
    70 9 Melden
  • DerSimu 19.06.2018 09:13
    Highlight Schlechte Idee aus den richtigen Gründen. Wie kommt es, dass die SVP Probleme zwar sieht und anspricht, dann aber komplett falsch darauf reagiert?
    15 45 Melden
    • DerSimu 19.06.2018 11:36
      Highlight @bünzli die sozialhilfe, ahv etc. hat sehr wohl probleme.
      3 24 Melden
    • Makatitom 19.06.2018 13:18
      Highlight Alle Sozialhilfeempfänger, inklusive aller Migranten und Flüchtlinge, kosten einen winzigwinzigen Bruchteil dessen, was uns der Geldadel mit Briefkästen in Panama und Fakturafirmen in Luxemburg vorenthält. Wenn die alle wirklich gerecht besteuert würden, könnten wir alle mit 55 zu 80% des letzten Lohnes in Pension, und es wäre immer noch genug übrig
      18 0 Melden
    • Sophia 19.06.2018 16:23
      Highlight Stimmt Simu, die AHV und die Sozialhilfe haben Probleme, die sind aber von der SVP selbst verursacht. Diese Partei sträubt sich schon immer gegen grundlegende Lösungen, weil sie das Süppchen am Kochen halten muss, um bei den weniger Bewanderten Stimmen machen zu können. Was wäre wohl die SVP, wenn es keine politischen Probleme mehr gäbe? Ein Nichts!
      5 0 Melden
  • Sophia 19.06.2018 09:11
    Highlight Natürlich nach dem diese "Sozialisten" gründlich abgeklärt haben, dass das keine Stimmen kostet!
    6 18 Melden
    • Sophia 19.06.2018 16:19
      Highlight Hier kannst du wirklich keinen Erfolg mit Sarkasmus erzielen, weil ihn offenbar keiner versteht!
      Mit "Sozialisten" in Anführungszeichen war die SVP gemeint und die werden es kaum wagen, einer relevanten Gruppe etwas wegzunehmen, welche ihr Stimmen kosten könnten. Das haben die vorher genau abgklärt. Nur kleine Grüppchen, die nicht wheren können, werden angegriffen, um Stimmen zu machen. So, jetzt hoffe ich, verstanden worden zu sein!
      1 0 Melden
  • Hank Scorpio 19.06.2018 09:09
    Highlight Als erstes kommt mir in den sinn. Wieso nicht den Grundbedarf des 55 Jährigen erhöhen der jahrelang gearbeitet hat? 🤔
    49 3 Melden

Politiker kannten brisanten Bericht – und stimmten dennoch für Lockerung beim Waffenexport

Laut einem Bericht der Finanzkontrolle werden Waffenexport-Verbote geschickt umgangen. Jetzt zeigt sich: Die zuständigen Politiker waren über die Mängel informiert. Sie gaben trotzdem grünes Licht für eine Lockerung der Kriegsmaterialverordnung.

Der am Montag veröffentlichte Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) hat es in sich: Er kritisiert, das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gehe bei der Kontrolle von Exportgesuchen für Kriegsmaterial lasch vor. Im untersuchten Jahr 2016 etwa lehnte das Seco keinen einzigen der insgesamt 2499 eingereichten Exportbewilligungsanträge ab.

Die Finanzkontrolleure zeigen auf, wie Schweizer Rüstungsfirmen Lücken in Gesetz und Verordnung nutzen, um Exportverbote zu umgehen. Zudem wird …

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