Schweiz
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SVPler wollen keine Sozialhilfe für Junge mehr

Wer noch nicht arbeitet, soll auch keine Sozialhilfe erhalten, findet eine Gruppe von SVP-Politikern. Davon betroffen wären insbesondere junge Personen und Migranten.



Personen, die noch nicht lange in der Arbeitswelt sind, sollen weniger oder gar keine Sozialhilfe erhalten. An einem entsprechenden Vorschlag werkelt eine Arbeitsgruppe der SVP, wie der Tages-Anzeiger berichtet. 

Grundsätzlich sei das Ziel, dass sich die Sozialhilfe nach den bisher geleisteten Steuern und AHV-Abgaben richten solle. Was bedeutet, dass insbesondere Junge und Migranten weniger bekämen, ältere Personen, die schon länger in der Schweiz tätig sind, allerdings mehr.

ARCHIVBILD ZU DEN ZAHLEN ZUR SOZIALHILFE 2016 --- Information material on social help titled 'In Not geraten?' (English: Fallen into hardship?) and forms pictured at the social center Albisriederhaus on Albisriederstrasse in Zurich, Switzerland, on March 31, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

So informiert der Kanton Zürich über die Sozialhilfe. Bild: KEYSTONE

Weiteres Ziel der Gruppe ist, die Verantwortung über die Sozialhilfe den Gemeinden selbst zu überführen, damit diese mehr Spielraum in der Auszahlung von Leistungen haben. Teil der Arbeitsgruppe sind viele Zürcher SVP-Politiker, wie die Nationalrätin Barbara Steinemann, der Kantonsrat Claudio Schmid und die Gemeindepräsidentin Therese Schläpfer.

Aber auch Initianten aus anderen Kantonen wie beispielsweise der Berner Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg und der Baselbieter Landrat Peter Riebli sind dabei. Geleitet wird die Gruppe von Ex-Nationalrat Ulrich Schlüer. 

Riebli sagt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass er den Grundbedarf an Sozialhilfe um rund 30 Prozent senken will. Dies betrifft Ausgaben wie Essen, Kleider und Hygiene. Dem stimmt auch Schlüer zu. Es könne nicht sein, dass ein 20-Jähriger, der nicht mehr bei den Eltern wohnt, gleich viel bekomme, wie ein 55-Jähriger, der jahrelang gearbeitet und Steuern bezahlt hat. Daher sollen die Gemeinden selbst entscheiden dürfen, wie viel Sozialhilfe jemand bekommt.

Der angeklagte Ulrich Schlueer laeuft am Montag, 2. Februar 2015 ins Gericht in Andelfingen. Eine Privatperson hat den alt SVP-Nationalrat angezeigt, weil er Fluechtlinge auf seiner Website als

SVP-Urgestein Ulrich Schlüer leitet die Arbeitsgruppe, die die Sozialhilfe reformieren will. Bild: KEYSTONE

Die Arbeitsgruppe hat zwar bislang kein offizielles Mandat der schweizerischen SVP. Parteipräsident Albert Rösti gab der Gruppe allerdings seinen Segen, als er ihrer letzten Sitzung im April beisass.

Die Sozialhilfe wird auch am kommenden Samstag auf der Traktandenliste stehen, wenn sich die Delegierten der SVP Schweiz im Kanton Neuenburg treffen. Initiant Riebli wird dort ein Referat halten – der Titel: «Warum es gerecht ist, den Grundbedarf bei der Sozialhilfe signifikant zu reduzieren.» (doz)

Die Sozialhilfe nimmt uns Schweizern die Frauen weg!

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Video: watson/Renato Kaiser

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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 19.06.2018 16:06
    Highlight Highlight Hiermit verleihe ich die goldene GLARNER Chalberwurst an Schlüer ein seine Komplizen für ihren Beitrag zu Entsolidarisierung der Schweiz.

    36 5 Melden
  • Die Redaktion 19.06.2018 14:05
    Highlight Highlight Der Grundbedarf ist im Sozialhilfegesetz der Kantone geregelt und beträgt grundsätzlich 986 CHF. Dieses Geld wird für Nahrungsmittel, Kleider, Verkehrsauslagen und andere Anschaffungen verwendet. Wohnung, Versicherung und dergleichen kommen noch dazu und sind von der Wohngemeinde abhängig. Wo soll man da 30% sparen? Wollt ihr, dass diese Leute nicht mehr am Sozialleben teilnehmen können? Erst motzen, dass Migranten und Junge sich nicht integrieren wollen, aber dann genau dort sparen. Besonders schlau scheinen sie echt nicht zu sein, oder es ist pure kalkulierte Absicht.
    96 7 Melden
    • Matti_St 19.06.2018 21:27
      Highlight Highlight @Djinn, ein soziales Leben ist auch mit den SKOS Vorgaben nicht gedeckt.
      9 2 Melden
  • einmalquer 19.06.2018 13:35
    Highlight Highlight Bei der IV hat die SVP gewonnen - würde mich nicht wundern, wenn sie auch hier gewinnen würde.

    Was ist übrigens mit den Frauen, die zu Hause Kinder erzogen haben und wenn deshalb nur das Einkommen des Mannes versteuert wurde (oder umgekehrt)?
    67 1 Melden
  • Phrosch 19.06.2018 13:05
    Highlight Highlight Gute Idee, wenn (!) das gekoppelt wird mit einem wirklich guten, funktionierendem Programm, das die Betroffenen darin unterstützt, eine Ausbildung zu machen und eine Stelle zu finden. Und alle SVPler dürfen dort Freiwilligenarbeit machen.
    43 11 Melden
  • Butschina 19.06.2018 12:13
    Highlight Highlight Wie fänden die SVP Herren es, wenn das eigene Kind dummerweise kurz vor Lehrbeginn oder während des Studiums ersthaft krank wird und als Folge Sozialhilfeenpfänger wird? Möchten sie dann auch, dass das eigene Kind mit noch weniger leben muss bis die IV eventuell einspringt?
    107 12 Melden
    • RETO1 19.06.2018 13:54
      Highlight Highlight nein, es geht hier nur um arbeitsfähige Sozialhilfebezüger, jene nämlich die keine Lust verspüren in den Arbeitsprozess einzutreten
      7 73 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 14:14
      Highlight Highlight Beim eigenen Kind würden sie eigenverantwortlich den "Bürgerlichen Filz" spielen lassen.
      Einem fremden Kind würden sie sagen: "Selber schuld! Hättest halt besser aufpassen müssen!
      Jetzt sieh nur, wie schmutzig und invalid Du Dich gemacht hast!"
      57 3 Melden
    • lilie 19.06.2018 14:45
      Highlight Highlight @Butschina: Genau das hab ich auch gedacht. Ich traue es diesen Herren tatsächlich zu, ihre eigenen Kinder zu verstossen, wenn diese nicht ihren Idealvorstellungen vom perfekten Sohn/der perfekten Tochter entsprechen. 🙈

      Der Staat zieht sie allerdings zur Rechenschaft: Solange die Familie bezahlen kann, muss sie das auch.

      Ich weiss jetzt nicht recht, wer in einem solchen Fall dann Pech gehabt hat. 😢
      27 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Besorgter Bürger 19.06.2018 12:01
    Highlight Highlight Wer erinnert sich noch an die 1990er Jahre? Da hat die SVP gegen Behinderte geschossen und diese pauschal als "Scheininvalide" abgestempelt!
    129 12 Melden
    • Matti_St 19.06.2018 12:18
      Highlight Highlight Das ist heute noch so.
      97 8 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 13:14
      Highlight Highlight Schonmal von der IV-Revision gehört? Dank der SVP muss man teilweise 10 Jahre lang kämpfen um von der IV auch nur einen Rappen zu sehen.

      Die IV deklariert Menschen als 50% arbeitsfähig die einen Grossteil des Tages auf den Rollstuhl angewiesen sind und teilweise mehrere Tage am Stück komplett ausfallen.

      Weil so jemand garantiert eine Anstellung findet....
      79 2 Melden
    • Butschina 21.06.2018 02:02
      Highlight Highlight 2011 begann ich die KV-Ausbildung. Da der Rollstuhl ganz neu war, begann ich die Lehre in einer Stiftung im geschützten Rahmen. Schnell wurder klar, dass dies nicht nötig war. Fürs zweite Lehrjahr suchte ich eine Stelle in der freien Wirtschaft. Ich schrieb genau drei Bewerbungen und hatte eine Stelle. Ich denke da war sehr viel Glück und das geschickte Auswählen der Firmen dabei. Es gibt soziale Firmen und zum Glück auch Ansprechspersonen die diese kennen und Behinderte bei der Suche coachen. Wichtig ist, die Hilfe anzunehmenund sich gut zu verkaufen.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 19.06.2018 11:59
    Highlight Highlight Man könnte ja auch Anreize schaffen für Unternehmen die Leute anstellen die Sozialhilfe empfangen. Z.B. CHF 2'000.-- für jeden der sich beim SOA sbmeldet und länger als ein Jahr beschäftigt ist.
    55 3 Melden
  • rodolofo 19.06.2018 11:44
    Highlight Highlight Dann bin ich auch dafür, dem völlig unproduktiven und unrentablen Militär, dieser Geschützten Werkstatt par éxcellence, die Bundesmittel zu streichen.
    148 16 Melden
    • Makatitom 19.06.2018 13:46
      Highlight Highlight Und der classe parasitaire, den Bauern, auch. Die machen gerade mal 0.7% unseres BIPs aus, kosten uns aber trotzdem Jahr für Jahr 6 Milliarden
      57 15 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 13:54
      Highlight Highlight @ Makatitom
      Das nicht, denn die Bauern sind ja keine Parasiten, sondern bald die Einzigen, die noch etwas Sinnvolles arbeiten...
      15 37 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 15:31
      Highlight Highlight Ich bin ja auch nicht dafür den Bauern die Mittel zu streichen, vielmehr sollten die Mittel dazu verwendet werden, Dinge zu fördern welche der Gesellschaft nützen, also nicht Monokulturen und Spritzmittel für das letzte bischen Produktion, sondern nachhaltig und Artenschonend. Aber mal ehrlich; die einzigen die etwas sinnvolles machen? So ein Mist!
      18 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 19.06.2018 11:42
    Highlight Highlight Die nächste Gruppe wird prüfen, ob man Langzeitarbeitslose ohne Chancen auf einen Job und Sozialhilfeempfänger nicht ins Ausland abschieben könnte, da dort die Kosten tiefer sind.
    133 9 Melden
    • T13 19.06.2018 15:49
      Highlight Highlight Man könnte ja griechenland kaufen und die ganzen Ü50er dahin verfrachten.
      Damit wären alle glücklich.
      Ausser den griechen aber hei 🤷🏻‍♂️
      14 3 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:35
      Highlight Highlight Lagerhaft wäre was. Zuvor die lästige EMRK kündigen.
      11 2 Melden
  • Zeleth 19.06.2018 11:42
    Highlight Highlight Unglaublich. Anstattden Grundbedarf um 30% zu reduzieren, stellt gefälligst 30% mehr Arbeit zu Verfügung und zwar welche die solche jungen Sozialhilfebezüger auch ohne Ausbildung bekommen! Keine 500 Jahre Arbeitserfahrung, Göthe C2 Zertifikat usw. Schafft Stellen für kleine Zusatzverdienste. Bsp. Presto AG. Nicht Irgendwelche Beschäftigungstherapien wie Elektroschrott sortieren für Gratis, das ist noch mehr Ausnützerei! Es ist jetzt schon so gut wie nichts, das noch zu kürzen wäre unmenschlich. Dann kann man gleich ganz abschaffen und die Leute verhungern lassen wie in anderen Ländern auch...
    118 12 Melden
  • Hans Jürg 19.06.2018 11:29
    Highlight Highlight Warum ist die SVP denn nicht konsequent und geht den ganzen Weg?

    Wiedereinführung der Schuldknechtschaft und Leibeientum.

    Kinder von Sozialhilfebezügern werden den Eltern weggenommen und Bauern als billige Arbeitssklaven (Verdingkinder) übergeben.

    Wer Arm ist, wird ins Armenhaus eingewiesen darf dort für Wasser und Brot gratis arbeiten.

    DAS ist doch das, was diesen Asozial-Romantikern wirklich vorschwebt.
    197 16 Melden
    • karl_e 19.06.2018 12:25
      Highlight Highlight Die SVP sehnt sich nach der Gotthelf-Schweiz zurück (die bis etwa 1940 dauerte).
      60 5 Melden
    • Hinkypunk 19.06.2018 14:40
      Highlight Highlight Funktioniert halt nicht weil man noch vor das EMRK gehen könnte. Aber daran sägt die SVP ja auch.
      44 1 Melden
    • Hans Jürg 19.06.2018 15:00
      Highlight Highlight Ja, diese Selbstbefriedigungs... äh pardon Selbstbestimmiungsinitiative will ja genau das.
      18 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olaf! 19.06.2018 11:21
    Highlight Highlight Wie war das nochmals während der Flüchtlingskriese? Wir wollen den Flüchtlingen nichts geben, solange Schweizer in Armut leben müssen. Konsequenterweise wird hier versucht, eben denen noch weniger Geld zu geben.
    104 13 Melden
  • Yamamoto 19.06.2018 11:20
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass dieser hirnrissige Vorschlag mit unserer BV und dem Diskriminierungsverbot nach Art. 14 i.V.m. Art. 8 EMRK zu vereinbaren ist. Eine junge Person kann genauso unverschuldet auf die Sozialhilfe angewiesen sein wie eine ältere, weshalb sich diese Unterscheidung sachlich in keinster Weise rechtfertigen lässt.
    105 12 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:36
      Highlight Highlight naja die EMRK will man ja mit der laufenden Initiative loswerden, das ganze Spiel ist ja durchdacht.
      16 1 Melden
  • Sauäschnörrli 19.06.2018 11:08
    Highlight Highlight Selber einmal 10'000.- vom Staat im Nebenerwerb kassiert haben und jetzt denken, man müsse die Sozialhilfe von ca. 1000.- reduzieren um die Attraktivität zu mindern.
    81 9 Melden
  • Asmodeus 19.06.2018 11:08
    Highlight Highlight Und die Zündelpartei spart wieder bei den ärmsten und versucht jung gegen alt sowie Schweizer gegen Ausländer auszuspielen.

    Es ist zum kotzen.
    146 19 Melden
  • RETO1 19.06.2018 11:07
    Highlight Highlight Ein guter Denkansatz, aber hier ist man natürlich dagegen.
    und warum? ganz einfach weil der Vorschlag von der SVP kommt, das ist der einzige Grund
    Junge arbeitsfähige Leuten, die noch keine Steuern gezahlt haben in ihrem Leben, gleichzustellen mit ü50ern die schon 10'000,- an Steuern abgeliefert haben ist eine Schweinerei
    25 188 Melden
    • D(r)ummer 19.06.2018 11:21
      Highlight Highlight Den Ü50 mehr geben wäre eine Lösung...
      71 13 Melden
    • phreko 19.06.2018 11:32
      Highlight Highlight Was sind schon 10'000.- an Steuern. Nichts!

      Nein, die Herkunft eines asozialen und kontraproduktiven Vorschlags spielt keine Rolle.
      73 8 Melden
    • Frances Ryder 19.06.2018 11:38
      Highlight Highlight Man ist dagegen weil in der Schweiz das Solidaritätsprinzip gross geschrieben wird. Wenn die Alten nicht für die Sozialhilfe aufkommen wollen, wieso sollten es dann die Jungen für die Krankenkassen tun.
      118 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z&Z 19.06.2018 10:57
    Highlight Highlight Wirklich hervorragend. Wirklich. Wenn das gemacht wird, dann können wir auch nicht mehr sagen "in der Schweiz muss niemand auf der Strasse leben, wenn er das nicht will", weil dann gibt es einige Personen, die auf der Strasse leben müssen, weils nicht anders geht. Ist das die Schweiz, die wir wollen? Auch wenn bei uns die Arbeitslosenquote im Vergleich gering ist, in dieser Quote ist ein vergleichsweise hoher Wert die Jugendarbeitslosigkeit.
    94 5 Melden
  • iisebahnerin 19.06.2018 10:57
    Highlight Highlight Fällt das nur mir auf? Auch in Andelfingen gibts ein Trumpeltier mit orangem Karton auf dem Deckel.... Nur hetzt "unser" oranger Karton schon seit über 30 Jahren gegen Flüchtlinge, Migranten und sozial Schwächere Menschen....
    65 7 Melden
    • Hans Jürg 19.06.2018 13:21
      Highlight Highlight Und genau wie Trump hat Schlüer deutsche Vorfahren. Aus dem AUSLAND!!!!

      Wie überhaupt viele SVP-Exponenten. Lustig, dass sie viele SVPler als die einzig echten Eidgenossen sehen und den anderen absprechen, echte Schweizer zu sein.


      33 1 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 14:18
      Highlight Highlight @ Hans-Jürg
      Die bekämpfen im Grunde einen Teil ihrer eigenen Persönlichkeit!
      Dieses Phänomen ist in der Psychologie sehr bekannt und nennt sich "Projektion".
      24 0 Melden
  • D(r)ummer 19.06.2018 10:53
    Highlight Highlight Den Studenten das Studium kräftig mitfinanzieren (damit sich diese ein gutes finanzielles Polster aufbauen können).

    Denen, die von dem nicht profitieren konnten, will man noch weniger Spielraum geben.
    Toll!

    Es braucht mehr Ausbildungs-/ Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene, die nach der Lehre ohne ein Studium weitermachten.
    38 46 Melden
    • vescovo 19.06.2018 11:19
      Highlight Highlight Ein Studium kräftig finanzieren?! Studenten müssen ohne fixes Einkommen nebst Miete, Essen und Mobilität auch Studiengebühren, Billag und AHV (ja, 500.- AHV jährlich) bezahlen. Ohne finanzielle Hilfe von den Eltern ist ein ehrgeiziges Studium wie z.B. ETH unmöglich, geschweige denn ein "fianzielles Polster" aufbauen.
      Das nur nebenbei, damit Ihr falsches Gerücht widerlegt ist.
      71 22 Melden
    • LittleBallOfHate63 19.06.2018 12:37
      Highlight Highlight Ein gutes finanzielles Polster aufbauen? Bei einer 80%-Anstellung und 1,5 Schultagen pro Woche bleibt zwar wenig Zeit um Geld auszugeben, aber nach KK, Miete und Sonstigem bleibt da auch kaum was übrig.
      20 1 Melden
    • D(r)ummer 19.06.2018 12:42
      Highlight Highlight Trotzdem bezahlt der Staat einen grossen Beitrag pro Student, damit ein Studium für normale Menschen bezahlbar wird.

      Täte der Staat das nicht, hätten wir Amerikanische Verhältnisse.
      29 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ZaharztAua 19.06.2018 10:49
    Highlight Highlight Die SVP ist wieder mal besorgt um die öffentlichen Finanzen und macht Jagd auf STEUERHINTERZIEHER. Bravo!
    ...
    Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (speziell für SVP "Superpatrioten"):
    “…und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen…”
    88 7 Melden
  • cero 19.06.2018 10:46
    Highlight Highlight Jetzt wo die Flüchtlingsproblematik etwas aus dem Radarschirm verschwunden ist, tritt die Partei gegen die Nächst-Schwächsten: Sozialhilfeempfänger (war absehbar...)

    Dass man sich überlegt, Personen die Jahre Steuern bezahlen zu bevorzugen, ist ein Gedanke wert - aber die Lösung ist doch nicht die, den anderen WENIGER zu geben, sondern wenn schon denen, die Jahre Steuern bezahlt haben, etwas mehr.
    Aber es geht den SVP-Parteiexponenten ja letztlich nur um ihre eigene Kohle. Ihre Rechnung: Weniger Sozialhilfekosten = weniger Steuern = mehr Kohle für MICH, MICH MICH MICH MICH MICH MICH MIch
    107 10 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.06.2018 10:42
    Highlight Highlight Völlig falscher Ansatz. Geld sollte nur bekommen, wer etwas seinen Möglichkeiten angemessenes leistet.
    17 107 Melden
    • zombie woof 19.06.2018 11:04
      Highlight Highlight So, dann bring mal Vorschläge wie angemessene Leistungen aussehen, bin gespannt
      65 10 Melden
    • aglio e olio 19.06.2018 11:12
      Highlight Highlight Problematisch dabei ist jedoch die Entscheidung was angemessen ist.
      Und denen die diese Bedingungen nicht erfüllen schauen wir beim Verhungern zu, bzw. wir arrangieren uns damit, dass diese ihr Überleben mit zweifelhaften Methoden sichern?
      Ich denke, dass das jetzige System vorteilhafter für die Gesellschaft ist.
      46 2 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 11:15
      Highlight Highlight Dann landen wir bald mal bei 1 Franken Jobs und HartzIV ähnlichen Zuständen...
      59 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fastlane 19.06.2018 10:40
    Highlight Highlight Noch mehr Entsolidarisierung, noch mehr Ungerechtigkeit. Die SVP wünscht sich eine Gesellschaft, wie sie in den USA zu sehen ist. Wer schon genug hat, bekommt noch mehr, wer fast nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen. Und wenn die Armen dann richtigehend in die Kriminalität gezwungen werden, sperrt man sie einfach weg. Problem gelöst.
    104 6 Melden
  • banda69 19.06.2018 10:40
    Highlight Highlight Im gleichen Atemzug plädiert die SVP dann für Steuersenkungen für die Reichen und Abzocker.

    Ja die SVP. Die tut was für's Volk.
    118 10 Melden
    • mogad 19.06.2018 11:18
      Highlight Highlight ...und ist die stärkste Partei. Ihre "an-Allem-ist-die Zuwanderung-schuld-Politik" scheint gerade bei Bezügern von Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen gut anzukommen. Die fühlen sich aufgewertet wenn sie Siegertypen hinterher höselen dürfen. Der Blocher und ich! Tönt besser als, die Sozialarbeiterin und ich!
      52 6 Melden
  • mogad 19.06.2018 10:39
    Highlight Highlight Wenn wir die Boni der CEOs kritisieren sagen SVP/FDP, das sei eine Neiddebatte. Und was für eine Debatte ist es denn, wenn man den "Manne ond Froue" das Existenzminimum wegnehmen will? Oh, verstehe, das hat mit Neid nichts zu tun, da gehts um Gerechtigkeit.
    102 10 Melden
  • Lowend 19.06.2018 10:35
    Highlight Highlight Den Armen wird genommen, um es den Reichen zu geben und den immer ärmer werdenden Arbeitern ihren Sündenbock zu präsentieren.

    Das ist die Politik der sozialdarwinistisch völkischen Partei namens SVP!
    97 10 Melden
    • Yamamoto 19.06.2018 11:26
      Highlight Highlight Ich gebe Dir vollkommen recht. Deshalb bin ich auch kein Fan der Unterteilung in Arme und Mittelschicht. Die SVP versucht seit geräumer Zeit die Mittelschicht gegen arme Personen aufzuhetzen. Es sind aber nicht Sozialhilfebezüger, welche das Problem sind, sondern Grosskonzerne, Steuerhinterzieher/-optimierer und Wirtschaftskriminelle die uns jedes Jahr Milliardenschäden verursachen.
      68 5 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 13:15
      Highlight Highlight Und die Mittelschicht merkt nicht, dass wenn es keine Unterschicht mehr gibt, sie die Unterschicht sind.

      Aus Sicht der SVP sind sie es ja schon.
      27 1 Melden
  • DailyGuy 19.06.2018 10:31
    Highlight Highlight "Die SVP ist eine Partei fürs Volk!"
    Nope, die SVP ist eine xenophobe Partei die nur schauen will, dass es ihnen selber besser geht. Unternehmer und Reiche sind der primäre Fokus von dieser Partei. Diese Partei schert sich weder um Arbeitnehmerrechte noch um Sozialhilfebezüger. Sie wollen Unternehmenssteuern beschränken, damit ihre eigenen Firmen nicht zahlen müssen, sind deshalb bereit, dass die Leistungen innerhalb des Landes für die Bevölkerung abgebaut und die Steuerlast auf die Bevölkerung erhöht wird. Nichts da mit fürs Volk. Nur fürs eigene Portemonnaie.
    109 10 Melden
  • EvilBetty 19.06.2018 10:28
    Highlight Highlight Mal wieder mit einem idiotischen Vorschlag die Kernzielgruppe beackern. SVP Business as usual.

    Langsam ist's einfach nur noch lächerlich...
    104 13 Melden
    • aglio e olio 19.06.2018 11:15
      Highlight Highlight Ich stimme dir soweit zu. Aber lächerlich wäre es nur, wenn sie damit nicht halbwegs erfolgreich wären. Das ist ja das schlimme daran.
      53 8 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 11:22
      Highlight Highlight Mit lächerlich meinte ich vor allem, dass immer noch Leute auf diese Art zu politisieren «reinfallen».
      40 6 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 19.06.2018 10:22
    Highlight Highlight Die schlechteste Idee ist es, die Gemeinden über die Höhe der Sozialhilfe selbst entscheiden zu lassen.

    Es besteht ja heute schon ein Negativwettbewerb zwischen den Gemeinden, um Sozialhilfeempfänger in andere Gemeinden zu vergraulen. Die Folge wäre, dass sozial belastete Gebiete eine noch höhere Sozialhilfequote hätten.
    84 37 Melden
  • äti 19.06.2018 10:13
    Highlight Highlight Ich habe eine bessere Idee: wer in seiner Umgebung oder Partei einen Millionär/Milliardär hat, bekommt Sozial- und Förderungshilfe direkt von diesem bezahlt.
    95 17 Melden
    • zombie woof 19.06.2018 11:07
      Highlight Highlight Blocher stellt mal seine Anker Bilder aus, das reicht für,s Gesindel
      39 7 Melden
    • dding (@ sahra) 19.06.2018 17:53
      Highlight Highlight zombie
      Bist du Gesindel?
      Von wo kommt blos so ein Minderwertigkeitskomplex?
      1 7 Melden
    • Fabio74 19.06.2018 18:40
      Highlight Highlight @dding: In den Augen der strammen SVPler ist jeder der nicht SVP wählt Gesindel. Insofern tragen wirs mit Fassung.
      Blochers Zeit läuft ab, solange muss die Front vereinigt dagegen halten
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 19.06.2018 10:12
    Highlight Highlight wenn das umgesetzt wird, sehe ich eine grosse Gefahr von Jugendkriminalität.
    93 7 Melden
  • Liselote Meier 19.06.2018 10:02
    Highlight Highlight Da gibt es nur eins zu sagen, Asoziale Massnahme. Dazu noch Alt gegen Jung ausspielen. Aber was erwartet man auch sonst von einer SVP und erst Recht von einem Schlüer. Will man so was machen, sollte man zumindest Arbeitsbeschaffungsprogramme für solch Betroffenen junge Menschen aufgleisen. Oder will die SVP die Kriminalität unter Jungen steigern, was der einzige Effekt davon wäre?

    90 7 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:12
      Highlight Highlight Ausländerkriminalität steigern? Klingt perfekt nach den Plänen der SVP
      47 4 Melden
    • Yamamoto 19.06.2018 11:36
      Highlight Highlight Ja, das ist eine typische Strategie von Rechtskonservativen. Zuerst fördern sie ein Problem, um es dann als Argument gegen eine soziale Gruppe einzusetzen. So ist es die SVP, welche befürwortet, dass Asylbewerber in den Unterkünften versauern, nur um dann sagen zu können, diese würden nicht arbeiten. Die gleiche Strategie verwenden Konservative gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare. So behaupten sie, dass die Kinder gehänselt würden. Dass dieses Mobbing erst durch ihre eigene Haltung zustande kommt, verschweigen sie.
      56 1 Melden
  • neurot 19.06.2018 10:02
    Highlight Highlight Aus det Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft:
    “…und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen…”
    435 33 Melden
    • inmi 19.06.2018 13:24
      Highlight Highlight Es sind ja eben NICHT die Schwachen.
      3 18 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 16:01
      Highlight Highlight Diesen Absatz wäre man in rechten Kreisen sogar schon bereit gewesen zu Streichen!!!

      siehe https://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/4846/austauschbar-wie-ein-tempo-nastuechlein

      Doch die Präambel streichen?
      Meine Lieben, was ist ein Staat, ein Land, ja was ist die Schweiz noch wert, wenn wir keine Werte haben und zu ihnen stehen?
      Eine Verfassung die unsere Werte nicht schützt, ja den Menschen, die Gesellschaft und das Individuum nicht schützt, ist nicht einmal das Papier wert auf dem sie gedruckt ist und eine Schweiz ohne ihre Werte hat für mich somit keine Berechtigung!
      6 0 Melden
  • Leckerbissen 19.06.2018 10:01
    Highlight Highlight Macht für mich im Grossen und Ganzen Sinn. Das Motto der IV lautet ja "Eingliederung vor Rente".
    Kritisch wird es allerdings bei denn Jungen mit einer 100% Invalidität. Hier bleibt zu hoffen, dass die Gemeinden die Einzelfälle prüfen und dementsprechend entschädigen.
    11 106 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:13
      Highlight Highlight 1. Sozialhilfe ist nicht IV
      2. Von der IV wird man wegen der SVP bereits gefickt.
      81 5 Melden
  • aglio e olio 19.06.2018 09:59
    Highlight Highlight Erst die Sozialhilfe, welche jetzt knapp das Überleben sichert, kürzen, und dann jammern das die Kriminalität steigt und harte Massnahmen fordern. Den eigenen sozialhilfeabhängigen Wählern sagt man dann, dass die Ausländer schuld sind.
    So können Sie vordergründig weiterhin ihre "Politik fürs Volch" hochhalten und hintergründig den Sozialstaat demontieren und sie eigenen Taschen füllen. Einfach nur perfide.

    102 12 Melden
  • Erwin B. 19.06.2018 09:54
    Highlight Highlight Liebe Watson-Redaktion

    Immer wieder lese ich in Euren Berichten die Formulierung „Ex-Nationalrat“ oder „Ex-Bundesrat“. Mich stört dies - lange Zeit hatte man „Alt-Nationalrat“ als Formulierung für ausgediente Politiker verwendet, was doch um einiges gepflegter klingt. Hört auf mit diesen „Ex-„ Formulierungen.
    37 74 Melden
    • Walter Sahli 19.06.2018 10:34
      Highlight Highlight Moniert sich über die Ex-Formulierung und bezeichnet Alt-NR als "ausgedient"...

      Aufrichtigen Dank für den Lacher, Herr B.!
      54 3 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:16
      Highlight Highlight Alt-nationrat bringt nix. Da sind fast alle alt.

      Aber es ist relevant. Es zeigt, dass da Leute wursteln, die nicht Mal mehr gewählt wurden.
      37 4 Melden
  • Nurake 19.06.2018 09:50
    22 2 Melden
  • mogad 19.06.2018 09:50
    Highlight Highlight Geld, das im Sozialbereich gespart wird fliesst zu einem grossen Teil zu den Grossaktionären ins Ausland - oft unversteuert. Mmn sollte man die Jungen in der Fürsorge enger führen und ihnen nicht einfach nur das Geld für den Drink im Ausgang und die Zigis wegnehmen. Das führt zu noch mehr Ausgrenzung. Aber sagen: wir wollen eine Gegenleistung für das Geld: Sozialeinsätze, Hilfe in Wald, Forst Landwirtschaft usw..
    66 6 Melden
    • rodolofo 19.06.2018 14:35
      Highlight Highlight Guter Gedanke!
      Arbeiten ist viel mehr, als nur "einen Lohn kassieren für einen Einsatz"!
      Mit solchen "gemeinnützigen Aufgaben" erhalten die Sozialhilfe-EmpfängerInnen ein Arbeite-Training, welches sie fit hält für den "Ersten Arbeitsmarkt".
      Wir sollten darüber nachdenken, eine Art von Sozialistischer Parallel-Wirtschaft zu unterhalten, mit Staatsaufträgen, gleichem Gund-Lohn für Alle und Engagements für die Nachhaltigkeit, mit viel Handarbeit und damit maximaler Beschäftigung-Wirkung.
      Das wäre eine Art Komplementär-System zum harten Wettbewerb der Kapitalistischen Privatwirtschaft.
      5 1 Melden
    • mogad 19.06.2018 23:25
      Highlight Highlight @rodolfo. Danke. Vielleicht könnt es sogar gelingen dem sog. Ersten Arbeitsmarkt etwas anderes entgegenzusetzen. Sodass auf dieses krankmachende System ganz verzichtet werden kann.
      2 1 Melden
    • rodolofo 20.06.2018 06:42
      Highlight Highlight @ Graustufe Rot
      Ich glaube nicht mehr an revolutionäre "Ideal-Lösungen", weil sie einen "Neuen Menschen" voraussetzen, den die Evolution in 1 Million Jahren noch nicht erreicht haben wird.
      Eigentlich gibt es unsere "Sozialistische Parallel-Ökonomie" ja bereits, nämlich dort, wo das Matriarchat herrscht: Im Haushalt, bei der Kinderbetreuung, in der Pflege, in den Kindergärten und Primarschulen.
      Wir müssten diese Arten von selbstbestimmter und selbstverwalteter Arbeit nur noch mehr würdigen und wertschätzen.
      Dann klappt's auch mit der Nachbarin!
      2 0 Melden
  • Turrdy 19.06.2018 09:50
    Highlight Highlight "Es könne nicht sein, dass ein 20-Jähriger,[...] gleich viel bekomme, wie ein 55-Jähriger, der jahrelang gearbeitet und Steuern bezahlt hat."
    Die Ausgaben zum Leben für den 20-Jährigen werden ja wohl die selben sein, vielleicht sogar noch ein bisschen tiefer, als die des 55-Jährigen.
    Und sowieso, hier würden jetzt noch absolute Zahlen Sinn machen: wie viele 20-Jährige und wie viele 55+-Jährige leben denn von der Sozialhilfe?
    Es ist doch blöd den Jungen in Not die Hilfe zu verwehren, so finden diese noch weniger schnell in die Arbeitswelt zurück. Die haben ja noch das ganze Leben vor sich...
    78 7 Melden
    • mogad 19.06.2018 10:35
      Highlight Highlight Das versteht die SVP unter Gerechtigkeit: die Altersgruppen unter den "liebe Manne ond Froue" gegeneinander ausspielen. Ziel: langsam aber sicher den Sozialstaat zum Verschwinden bringen.
      48 3 Melden
  • HeforShe 19.06.2018 09:47
    Highlight Highlight Wir sind ein SOZIALstaat. Sozialhilfe ist das letzte Netz für Menschen in Not!

    Es geht nicht nur um Geld, um das finanzielle Existenzminimum. Sozialhilfe unterstützt die Sicherheit in einer Gesellschaft.

    Ich verstehe nicht, wie man den Menschen, die schon beinahe nichts haben, das wenige noch reduzieren will.

    Aber selber Essensgeld einsacken, die während zwei Wochen den Verpflegungsbedarf einer Asylbewerberin decken. Das ist nur noch pervers.
    88 7 Melden
  • mogad 19.06.2018 09:44
    Highlight Highlight Sozialhilfe soll sich nach den bisher geleisteten Steuern und AHV-Abgaben richten, meint die SVP. Das wäre ein weiterer Schritt Richtung Enstsolidarisierung. Die Starken sorgen für die Schwachen. Dabei muss es bleiben.
    111 26 Melden
  • Dominik Treier (1) 19.06.2018 09:41
    Highlight Highlight Mit verlaub, aber so einen Mist hab ich ja im Leben nicht gehört! Unsere selbst ernannte Volkspartei will die Sozialhilfe immer weiter von dem wegbringen, wofür sie eigentlich gedacht war. Eine Existenzsicherung in Notlagen, ohne wenn und aber! Das hier macht aus dem bestehenden wie ich es gern nenne Leibeigenenzwangsdarlehen welches die Gemeinden mit viel zu wenig vorgaben zu leisten haben und dass jetzt schon mehr mit Bürokratie als mit sozial gemeinsam hat, eine private Versicherung, nach dem Modell, je mehr man bezahlt hat desto mehr bekommt man, egal ob man so viel nötig hat. Eine Farce!
    64 9 Melden
    • Dominik Treier (1) 19.06.2018 10:31
      Highlight Highlight Warum die Sozialhilfe meiner Meinung nach nicht viel Soziales in sich hat, liegt vor allem an der Tatsache, dass dem Bezüger viel zu wenige Freiheiten gewährt werden. Er muss sich jede Aktion immer vom Amt absegnen lassen und die höhe der Bezüge die er dafür erhält, hat nicht vor allem mit dem Bedarf, sondern vor allem mit der finanziellen Situation der Gemeinde und der politischen Orientierung des Kantons zu tun. Wilkür ahoi... Dazu kommt die grandiose Motiviation, die man erhält, wenn man einen Job haben könnte, aber nichts davon hat, bis man dem Sozialamt jeden Rappen abgestottert hat...
      42 6 Melden
  • Posersalami 19.06.2018 09:40
    Highlight Highlight Die SVP will damit nur ihrer Klientel das Gefühl geben, nochmal nach unten treten zu können.

    Ekelhaft

    Vielleicht sollten diese Helden mal darüber nachdenken, was das Wort "Existenzminimum" bedeutet.
    396 88 Melden
    • Flickii 19.06.2018 14:53
      Highlight Highlight Ekelhaft finde ich sehr passend!
      16 1 Melden
  • mogad 19.06.2018 09:39
    Highlight Highlight Wir klagen immer wieder: Ü50 habens schwer eine neue Stelle zu finden. Viele von ihnen werden fürsorgeabhängig. Diese Klage ist aber keine Einladung an die SVP, die Ü50 gegen die Jungen auszuspielen, um schon wieder einen Grund für Sozialabbau zu haben.
    299 53 Melden
  • Scipia della Rovere 19.06.2018 09:33
    Highlight Highlight Was sollen die Jungen dann tun? Betteln gehen? Ja, das würde der SVP sicher gefallen...
    82 15 Melden
    • Asmodeus 19.06.2018 11:18
      Highlight Highlight In die Bonzenvillen der SVPler einbrechen.
      41 14 Melden
    • phreko 19.06.2018 11:39
      Highlight Highlight @Goldjunge, Kinder zur Adoption freigeben und Depressive sollen sich umlegen ?
      33 9 Melden
    • Olaf! 19.06.2018 11:39
      Highlight Highlight Wow gute Idee Team S. . Nächstes Problem was machen wir gegen den Welthunger? Ahh die können ja einfach was essen.
      49 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 19.06.2018 09:25
    Highlight Highlight Der SVP gehen langsam die Themen aus, um beim Volch zu punkten.
    53 8 Melden
    • dding (@ sahra) 19.06.2018 17:58
      Highlight Highlight Sollange die SP sich so vom Volch verabschiedet hat, und sich vermutlich auch nicht ändert, kann ich mir dies nicht vorstellen.
      1 3 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 10:35
      Highlight Highlight @dding andersrum Solange die Fans Ausländer raus, EU böse so toll finden und als wichtiger erachten als Arbeits-, Mietrecht und Konsumentenschutz, solange wird der Herrliberg punkten.
      Solange kann oben Steuern gesenkt werden, können Steuerhinterzieher aufatmen und wird auf den ganz unten eingetreten, weil die keine Lobby haben.
      1 0 Melden
  • meine senf 19.06.2018 09:24
    Highlight Highlight Irgendwie müssen die Steuererleichterungen für die Wohlhabenderen ja finanziert werden.

    SVP - nach oben buckeln und nach unten trump-eln. Und jene, auf denen man rumrtrumpelt sagt man jeweils, dass man bei ihnen nur wegen noch Ärmeren oder Ausländern so sparen müsse, so dass die Schafe von der Politik des Metzgers begeistert sind.
    62 7 Melden
  • phreko 19.06.2018 09:21
    Highlight Highlight Will man junge Mütter in die Prostitution schicken, odr wie soll man sich das vorstellen?
    55 10 Melden
  • Yolo 19.06.2018 09:20
    Highlight Highlight Asozialhilfe nach Gusto SVP. Und schmecken lassen...
    48 9 Melden
  • oXiVanisher 19.06.2018 09:15
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass man den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe für ein Jahr das Vermögen sperrt und sie von der Sozialhilfe nach ihrem Vorschlag leben lässt. Ganz nach dem Motto "Eat your own dog food".
    71 9 Melden
  • DerSimu 19.06.2018 09:13
    Highlight Highlight Schlechte Idee aus den richtigen Gründen. Wie kommt es, dass die SVP Probleme zwar sieht und anspricht, dann aber komplett falsch darauf reagiert?
    15 45 Melden
    • DerSimu 19.06.2018 11:36
      Highlight Highlight @bünzli die sozialhilfe, ahv etc. hat sehr wohl probleme.
      3 24 Melden
    • Makatitom 19.06.2018 13:18
      Highlight Highlight Alle Sozialhilfeempfänger, inklusive aller Migranten und Flüchtlinge, kosten einen winzigwinzigen Bruchteil dessen, was uns der Geldadel mit Briefkästen in Panama und Fakturafirmen in Luxemburg vorenthält. Wenn die alle wirklich gerecht besteuert würden, könnten wir alle mit 55 zu 80% des letzten Lohnes in Pension, und es wäre immer noch genug übrig
      19 0 Melden
    • Sophia 19.06.2018 16:23
      Highlight Highlight Stimmt Simu, die AHV und die Sozialhilfe haben Probleme, die sind aber von der SVP selbst verursacht. Diese Partei sträubt sich schon immer gegen grundlegende Lösungen, weil sie das Süppchen am Kochen halten muss, um bei den weniger Bewanderten Stimmen machen zu können. Was wäre wohl die SVP, wenn es keine politischen Probleme mehr gäbe? Ein Nichts!
      5 0 Melden
  • Sophia 19.06.2018 09:11
    Highlight Highlight Natürlich nach dem diese "Sozialisten" gründlich abgeklärt haben, dass das keine Stimmen kostet!
    6 18 Melden
    • Sophia 19.06.2018 16:19
      Highlight Highlight Hier kannst du wirklich keinen Erfolg mit Sarkasmus erzielen, weil ihn offenbar keiner versteht!
      Mit "Sozialisten" in Anführungszeichen war die SVP gemeint und die werden es kaum wagen, einer relevanten Gruppe etwas wegzunehmen, welche ihr Stimmen kosten könnten. Das haben die vorher genau abgklärt. Nur kleine Grüppchen, die nicht wheren können, werden angegriffen, um Stimmen zu machen. So, jetzt hoffe ich, verstanden worden zu sein!
      1 0 Melden
  • Hank Scorpio 19.06.2018 09:09
    Highlight Highlight Als erstes kommt mir in den sinn. Wieso nicht den Grundbedarf des 55 Jährigen erhöhen der jahrelang gearbeitet hat? 🤔
    49 3 Melden

Glättli kriegt Püggeli und Berset verliert die Geduld – das war die Sozialdetektive-Arena

Dürfen Versicherungen vermeintliche Betrüger observieren? Und wenn ja, mit welchen Mitteln? Über diese Fragen stritten sich die «Arena»-Gäste bis zum bitteren Ende. Während Nationalrat Glättli Hautausschläge kriegte, Bundesrat Bersets Nerven arg strapaziert wurden, behielt nur jemand den Überblick. 

Die Arena ist prall gefüllt mit Gästen. Schliesslich gibt es Wichtiges zu diskutieren. Das neue Gesetz zu den Sozialdetektiven steht auf dem Programm. Extra dafür nach Zürich gereist ist Bundespräsident Alain Berset. Weil er freitags in Oxford an einer Konferenz weilt, musste die «Arena» am Donnerstagnachmittag anstatt wie gewöhnlich am Freitagabend aufgezeichnet werden. Dem Diskussionswillen der restlichen Gäste tat dies keinen Abbruch.

Bevor «Arena»-Moderator Jonas Projer …

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