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Fahren auf dem Pannenstreifen: Autolobby drückt aufs Gas – VCS wehrt sich

Fast ein Viertel aller Nationalräte setzt sich dafür ein, dass die Pannenstreifenumnutzung nicht mehr das ordentliche Plangenehmigungsverfahren durchlaufen muss. Der VCS wehrt sich gegen «undemokratische» Beschränkungen der Einspracherechte

Antonio Fumagalli / Nordwestschweiz



Das Auto ist immer noch des Schweizers liebstes Verkehrsmittel, rund 65 Prozent der Distanzen werden damit zurückgelegt. Das wirkt sich auch auf die Belastung der Strassen aus, wobei das Problem auf den Autobahnen besonders akut ist. Das Bundesamt für Verkehr (Astra) registrierte letztes Jahr über 24 000 Staustunden auf den Nationalstrassen – doppelt so viele wie sieben Jahre zuvor.

Des voitures circulent sur trois pistes dont la bande d'arret d'urgence, BAU, sur l' autoroute Geneve - Lausanne, A1, au niveau de la sortie Morges-Est sous les panneaux prevus a cet effet ce jeudi 23 octobre 2014 a Morges, Vaud. L'utilisation pour le trafic de la bande d'arret d'urgence sur l'A1 entre Morges (VD) et Ecublens est efficace, mais pourrait etre encore amelioree, selon une evaluation de l'EPFL. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Zwischen Morges und Ecublens darf man zeitweise heute schon auf dem Pannenstreifen fahren. Bild: KEYSTONE

Verschiedene Massnahmen sollen bewirken, dass diese Zahl wieder sinkt. Die wohl einfachste davon hat den kompliziertesten Namen: Pannenstreifenumnutzung, kurz PUN.

Stockt oder staut sich der Verkehr auf den entsprechenden Strassenabschnitten, darf der Pannenstreifen als zusätzliche Fahrspur benützt werden. Elektronische Anzeigetafeln signalisieren, ob die rechte Spur offen ist. Wer eine Panne hat, soll sich zu einer Nothaltebucht begeben (wobei die Polizei im Schadenfall den Pannenstreifen sperren kann).

Erste Erfahrungen mit der PUN wurden 2010 zwischen Morges und Ecublens gemacht – durchweg gute: Es gab weniger Stau und sogar 15 Prozent weniger Unfälle (weil weniger Spurwechsel nötig sind). Die Strecke am Genfersee ist allerdings ein spezieller Fall, da zwei Anschlüsse miteinander «verbunden» wurden.

Mini-Eingriffe – oder doch nicht?

Das bewährte System soll nun aber auch auf anderen notorisch überlasteten Abschnitten des Schweizer Nationalstrassennetzes zum Einsatz kommen – etwa auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri oder auf der A2/A3 zwischen Pratteln und Rheinfelden. Beide Projekte befinden sich derzeit im Plangenehmigungsverfahren. Das heisst, dass sie öffentlich aufgelegt werden und dagegen Einsprache erhoben werden kann, nötigenfalls bis vor Bundesgericht.

Viel zu lange dauere das, findet nun die Autolobby. Fast ein Viertel aller Nationalräte aus den Reihen von SVP, FDP, CVP, BDP und Lega hat eine entsprechende Motion von Christian Imark (SVP/SO) unterzeichnet. Sie alle fordern: Mehr Tempo bei der Umnutzung von Pannenstreifen.

Konkret sollen die PUN nicht mehr das ordentliche Plangenehmigungsverfahren durchlaufen müssen, sondern ein vereinfachtes. «Eine Umnutzung braucht vergleichsweise kleine Eingriffe. Da darf es doch nicht sein, dass das gleich langwierige Verfahren angewendet wird wie bei einem vollständigen Ausbau der Autobahn», sagt Imark. Damit es «endlich schneller vorwärtsgehe», müssten das Beschwerderecht von Verbänden eingeschränkt und die Rekursfristen verkürzt werden. Kurt Fluri (FDP/SO) plädiert vor allem in jenen Fällen dafür, bei denen später sowieso ein Spurausbau geplant ist.

Das zuständige Bundesamt für Strassen betont jedoch, dass die baulichen Massnahmen bei PUN nicht so gering seien, wie man erwarten könnte – vor allem, wenn sie über Anschlüsse führt. «Dort ändern sich die Kurvenradien und die ganze Strasse muss um mehrere Meter verbreitert werden», sagt Sprecher Thomas Rohrbach. Auch seien die Pannenbuchten mehr als 40 Meter lang. Kurz: Nur das ordentliche Plangenehmigungsverfahren stelle sicher, dass die Rechte der Betroffenen in genügendem Masse gewahrt seien.

Auch der von Imark als «Querulanten-Verband» betitelte Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) wird gegen das Anliegen kämpfen. Kommunikationsleiter Matthias Müller bezeichnet es als «Buebetrickli», mit dem der demokratische Prozess ausgehebelt werden soll. Es sei nichts als selbstverständlich, dass ein ordentliches Verfahren durchgeführt werde, wenn Mensch und Umwelt betroffen seien. Der VCS stellt sich grundsätzlich gegen Pannenstreifen-Umnutzungen, denn diese seien eine offensichtliche Kapazitätserweiterung. Dabei gelte stets dieselbe Gleichung, so Müller: «Mehr Strasse ergibt mehr Verkehr.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 05.10.2017 12:18
    Highlight Highlight Bitte umsetzen. Sofort!
  • dorfne 05.10.2017 10:17
    Highlight Highlight Wir haben den FABI für die Bahn und den NAF für die Strasse. Beides sind Ausbaufonds. Die kann man jetzt noch gezielt einsetzen, so gewinnt man Zeit um endlich vorwärts zu machen mit dem Mobility pricing. Es wird die einzige Lösung sein. Auch die Wirtschaft sollte ein Interesse daran haben. Es sind ja vor allem auch Lieferwagen und LKWs die während der Stauzeiten wertvolle Zeit verlieren. Übrigens stelle ich als fest, dass sich die Stauzeiten von Jahr zu Jahr ausweiten. Bald wird nur Stau sein.
    https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/verkehr/mobility-pricing.html
    • 4kant 05.10.2017 12:05
      Highlight Highlight Strassenzölle sind volkswirtschaftsschädlich. Entweder die Strassenzölle sind so angesetzt, dass sie den Verkehr nicht mindern. Dann hat man nachwievor Stau und zahlt einfach mehr Steuern, für die gleiche mangelhafte Leistung.
      Oder aber die Strassenzölle sind so angesetzt, dass nur noch Reiche die Strassen nutzen können, dann werden Wirtschaft und die Bevölkerung darunter zu leiden haben, dass die Arbeitnehmer aus der Bevölkerung nicht mehr ihren Arbeitsweg bewältigen können.
      Der ÖV ist bereits schon voll und für viele zu teuer. Es kann keine Verlagerung des Verkehrs stattfinden.
    • dorfne 05.10.2017 13:17
      Highlight Highlight @4kant. Mobiliy pricing ist kein Strassenzoll! Keine Maut. Und würde auch sen ÖV einschliessen
    • 4kant 05.10.2017 14:51
      Highlight Highlight @Wölfi
      Mobility pricing ist nichts anders als Strassenzoll. Heisst einfach anders und hat komplizierte Tariftabellen (nach Fahrzeugtyp, Fahrzeit, Fahrzonem, gefahrene Km gestaffelt). Aber ist und bleibt ein Strassenzoll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • devilazed 05.10.2017 10:09
    Highlight Highlight Bin gerade durch die Niederlande gefahren, die Holländer machen einen guten Job. Das mit dem Pannenstreifen funktioniert bestens. Warum also nicht auch hier? Die sollen mal vorwärts machen !
  • -woe- 05.10.2017 10:00
    Highlight Highlight Ich plädiere dafür, dass der Raum bis zum Wildzaun von Offroadern genutzt werden darf. Wozu sonst hat man Allradantrieb?!
    • dorfne 05.10.2017 10:37
      Highlight Highlight Jetzt bringen Sie diese Lausbuben- und Mädis aber auf eine Idee! Aber halt! Machen die das denn nicht jetzt schon?
    • Snowy 05.10.2017 12:25
      Highlight Highlight Männer: Da Schnäbi (zu) klein.

      Frauen: Um ihre Familie gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern besser zu schützen. Heisst: Lieber ist das andere Auto oder der Fussgänger/Velofahrer wegen unserem Hausfrauenpanzer nun Brei - Hauptsache aber meine Familie ist heil.

      In der Schweiz braucht (Bergbauern/Bauern/Förster/Jäger ausgenommen) niemand einen Geländewagen.
      Wer unbedingt einen will (und nicht zu den 4 obgenannten gehört) soll einen hohen Strafzoll bezahlen.
    • derEchteElch 06.10.2017 07:58
      Highlight Highlight @Snowy; richtig erkannt, was soll der sonst schützenswerter sein? Der Fremde, der nichts mit Familie und Freunden zu tun hat und man keine Sozialen Kontakte pflegt oder die eigene Verwandtschaft?

      Mir ist lieber, dass irgend ein grüner Veloclown überfahren wird als dass meinen engsten Angehörigen, Kindern etwas passiert. So wie allen anderen auch. Die Familie steht einem immer am nächsten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 05.10.2017 09:58
    Highlight Highlight 2.2.Man kann über die zunehmende Mobilität auf Strasse und Schiene denken wie man will. Die Mobilität ist sicher Ausdruck von wirtschaftlichem Erfolg. Aber wir stehen vor dem Problem, dass der Verkehr bald nicht mehr zunehmen darf oder es kommt zum Kollaps. Und so lange immer ideologisch argumentiert und gekämpft wird statt vernünftig, werden wir die Probleme nicht lösen können. Und da die Rechte im Land das Sagen hat und mit ihr die Auto- Strassenbau- und Erdöllobby wird das Problem nicht gelöst werden, sondern das "System" wider besseres Wissen gegen die Wand gefahren.
    • 4kant 05.10.2017 12:11
      Highlight Highlight Mobilität ist vorallem auch Folge des Bevölkerungswachstums. Als das Autobahnnetz entworfen wurde, gab es rund 4 Mio, heute sind es gut 8 Mio Einwohner. Hinzukommt, dass mehr Autos pro 1000 Einwohner in Verkehr gesetzt sind.
      Es braucht schlicht mehr Autobahnkapazität.
      Es wird aber nicht zu einem Kollaps kommen. Der Verkehr wird einfach immer ineffizienter, und die wirtschaftlichen Kosten schlagen sich auf Löhne und Produktpreise nieder. Das schwächt langfristig die Wirtschaftsleistung unseres Landes.
      Ich glaube, die Invetition in mehr Autobahn wird sich lohnen, so wie bisher.
  • dorfne 05.10.2017 09:50
    Highlight Highlight 1/2Kurz PUN! Kurz passt, da KURZfristig gedacht. Das Stauproblem wird dadurch nicht aufgehoben sondern aufgeschoben. Beim Abstimmungskampf über die zweite Gotthardröhre hat man uns hoch und heilig versprochen, dass die zweite Spur nie, nie freigegeben würde. Aber weil die Spur schon da sein wird, braucht es dann auch kein "Planungsgenehmigungsverfahren" um die Spur für den LKW-Verkehr freizugeben.
    • El Vals del Obrero 05.10.2017 10:18
      Highlight Highlight Beim einröhrigem Gotthardtunnel baut man wegen der Sanierung extra eine zweite Röhre.

      Beim zweiröhrigem Belchentunnel baut wegen Sanierung extra eine dritte Röhre.

      Was geschieht bei der übernächsten Sanierung?

      Noch eine dritte bzw. vierte Röhre?

      Und warum macht man das bei den Bahnen nicht so?
  • Asen 05.10.2017 09:11
    Highlight Highlight In den Niederlanden funktioniert es wunderbar. Bei einer Panne wird der Pannenstreifen gesperrt, mit Hilfe einer Verkehrsüberwachung.
  • 4kant 05.10.2017 09:10
    Highlight Highlight Der Fall ist klar.
    Es braucht ganz einfach eine oder zwei Autobahnspuren mehr, als es hat. Den Pannenstreifen bei hohem Verkehrsaufkommen als Fahrspur zu nutzen ist eine schnelle und kostengünstige Massnahme, um den eklatanten Kapazitätsmangel des Autobahnnetzes zu lindern. Finde ich gut.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 05.10.2017 08:48
    Highlight Highlight Ich weis nicht wo das Problem sein soll. Einfach mehr Spuren bauen, und dann ist das mit der Pannenstreifennutzung gegessen.
    • -woe- 05.10.2017 09:58
      Highlight Highlight Vielleicht liegt das Problem bei Raum und Geld?
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 05.10.2017 11:23
      Highlight Highlight Geld hat der Bund im Überfluss. Siehe geplante Neuanschaffung von Kampfjets.
      Raum kann man machen indem man die Seitenborde steiler macht. Siehe Nordumfahrung.
  • El Vals del Obrero 05.10.2017 08:26
    Highlight Highlight Wenn Pannenstreifen offenbar nicht wegen Pannen nötig sind, warum hat man sie denn überhaupt mal gebaut?
  • reaper54 05.10.2017 08:03
    Highlight Highlight Der VCS ist lächerlich. Er ist auf der Seite der Personen welche die unkontrollierte Einwanderung fördern, aber natürlich ist für die Umnutzung der Pannenstreifen schuld am Mehrverkehr.
    • Walter Sahli 05.10.2017 09:19
      Highlight Highlight Die Personenfreizügigkeit wurde von der Mehrheit der Stimmbürger angenommen...Lächerlich ist in erster Linie der Glaube, das hohe Verkehrsaufkommen sei die Schuld der Ausländer.
    • dorfne 05.10.2017 09:41
      Highlight Highlight Auch Parlamentarier aus FDP, CVP und BDP haben die Motion für die Pannenstreifenumnutzung mitunterzeichnet, und diese Parteien sind FÜR die Personenfreizügigkeit. Wenn es nach der FDP ginge, würden wir sogar schon morgen in die EU eintreten. Und ist es nicht vor allem die Wirtschaft die Arbeitsplätze schafft und die Leute aus dem Ausland in die Schweiz holt?
    • reaper54 05.10.2017 11:17
      Highlight Highlight @Wölfli beim Lamm das ist ja konsequent wenn man für den Ausbau ist wenn mehr Leute kommen...
      Mehr Leute bei gleicher Infrastruktur da sollte jedem einleuchten, dass es nicht so intelligent ist.
  • Wilhelm Dingo 05.10.2017 07:34
    Highlight Highlight Sind Pannenstreifen nicht für Pannen da?
    • Madison Pierce 05.10.2017 08:35
      Highlight Highlight Heutzutage gibt es viel weniger Pannen als früher. Wenn man eine Panne hat, hält man weiterhin links an und die Spur wird gesperrt. Aber in der meisten Zeit hat niemand eine Panne und so kann die Spur genutzt werden.

      Lieber in der meisten Zeit drei Spuren nutzen, statt eine Spur unnütz daliegen zu lassen. Und günstiger, als eine weitere Fahrspur zu bauen.
    • Amboss 05.10.2017 08:42
      Highlight Highlight Doch. Aber ich finde, es macht schon Sinn, statt die Autobahn zu verbreitern, den Pannenstreifen zeitweise, zu den Stosszeiten, für den Verkehr freizugeben.
      Aber eben. Genau weil ein Pannenstreifen eben für Pannen da ist, und nicht ein voll ausgebauter befahrbarer Fahrstreifen ist, genügt es eben nicht, einfach ein dritter Fahrstreifen zu markieren. Sondern es sind umfassendere Arbeiten nötig, damit so eine Umnutzung möglich ist.
    • dorfne 05.10.2017 10:08
      Highlight Highlight @Madison. Klingt vernünftig. Man soll das ruhig machen. Man sollte sich aber bewusst sein dass Umnutzungen und Ausbauten das Problem langfristig nicht lösen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • häfi der Spinat 05.10.2017 07:22
    Highlight Highlight Leider ist die Bahn bei uns absurd teuer.
    Wen ich mir mal eines dieser überteuerten Tickets kaufe, kommt es zudem vor, das ich nicht mal einen Sitzplatz finde.
    Der mieseste Service ever.
    Und dies in der Schweiz.
    • Wilhelm Dingo 05.10.2017 07:33
      Highlight Highlight Mit welchem ÖV fährst Du? Wenn Du selten fährst ist es teuer, wenn oft dann ist es billig (GA). Versuch doch mal GA + Mobility statt Eigenes Auto + Einzelticket.
    • Madison Pierce 05.10.2017 07:51
      Highlight Highlight Es wollen einfach zu viele Leute reisen. Billiger können die Billette nicht werden, der Kostendeckungsgrad im Fernverkehr liegt jetzt schon bei ca. 50%, der Regionalverkehr noch deutlich darunter.
    • who cares? 05.10.2017 08:16
      Highlight Highlight Also ich habe in 98/100 Fällen einen Sitzplatz. Ausserdem ist es meistens sauber und pünktlich. Beschweren kann sich nur jemand, der nie Züge im Ausland benützt hat. 4 Minuten Umsteigezeit? In Italien unmöglich, in der Schweiz erwische ich locker den Zug.
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