Schweiz
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Molina Schiessstand

SP-Nationalrat Fabian Molina lässt sich von Johann Haberecker, Präsident der Feldschützen Zürichberg, am Sturmgewehr 90 ausbilden. Bild: watson

«Oh nei, dr Molina!» – wie der SP-Jungspund auf dem Schiessplatz ins Visier gerät

Fabian Molina geniesst bei Waffenfreunden nicht den besten Ruf. Der Ex-Juso-Präsident engagiert sich an vorderster Front für die neue EU-Waffenrichtlinie, über die wir am 19. Mai abstimmen. Dabei stand der SP-Nationalrat noch gar nie auf einem Schiessstand – das wollten wir ändern.



Dass Fabian Molina hier kein Heimspiel geniesst, wäre eine höfliche Untertreibung. Man braucht nur der Unterhaltung am Nebentisch zu lauschen: «Heute kommt der Molina», maulen sie da, «Molina, der ist gegen Waffen, der ist gegen alles!».

Molina, Ex-Juso-Präsident, Spielverderber und Gutmenschen-Polizist, der mit Moral, internationalen Verpflichtungen und einem höflichen Lächeln auf den Lippen den Totengräber von Freiheit und Selbstverantwortung mimt, dieser Molina also kommt bald auf den Hönggerberg, um die Schweizer «Gun Culture» zu beerdigen.

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Schützenstube Hönggerberg, «das beliebte Ausflugsrestaurant.» bild: watson

Roland Spitzbarth, Präsident der Schützengenossenschaft Hönggerberg und eine Zürischnorre, wie man sie heute nur noch selten hört, stöhnte schon am Telefon auf: «Ou nei, de Molina!» Der Plan war, mit Molina den Schiessstand zu besuchen, ihn vielleicht einmal ans Gewehr zu lassen, ein bisschen Häme, zugegeben, ein bisschen Belustigung auch, weil man nicht erwartet, dass Molina schiessen kann, sich aber auch gut vorstellen kann, dass Molina selber ein bisschen darüber lachen muss.

Alles, was du zum Waffenrecht wissen musst

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Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent, Angelina Graf

Spitzbarth willigt schliesslich doch ein, das schaffe man schon, dem Molina das Schiessen näher zu bringen, überhaupt, was hat Herr Spitzbarth noch zu verlieren, die Gegner des neuen Waffenrechts liegen im Hintertreffen, drei Wochen vor der Abstimmung sind 55 Prozent der Befragten für die neuen Richtlinien, die von der EU vorgegeben werden. Eigentlich ist die Sache schon fast gegessen, aber man streckt die Waffen hier sicher nicht im voraus, Defätismus und Schiesswesen vertragen sich im politischen Kontext gerade ganz schlecht.

Alt, männlich, blasenschwach

Gaststube Schützenhaus Hönggerberg, kurz vor Ostern. Von 17 bis 19 Uhr wird hier ab April jeden Mittwoch geschossen, zusätzlich am Samstag von 10 bis 12. Flugzeuge hinterlassen am weichblauen Himmel Kondensstreifen, Pärchen tauchen in sich gekehrt aus dem Waldstück auf, Jogger ziehen ihre Runden um den nahe gelegenen Sportplatz. Für Spitzbarth ein gewohnter Anblick. Der 71-Jährige ist seit Mai 2016 der Chef, hier oben nennen sie ihn Roland, was trinkst du Roland? Eine Stange bitte. Hürlimann-Bierdeckel, Feldschlösschen-Gläser. Am Nebentisch: Viele weitere Stangen, ein paar Kafi Crèmes, French Toast, alles sehr männlich hier, alles sehr ältlich und verstaubt, die Sprüche, die Körper, Durchschnitt 60 aufwärts. Über dem Pissoir rät A. Vogel, das Schweigen zu brechen. Die Prostata.

Molina hat Verspätung, also erzählt Spitzbarth erst einmal die Geschichte des Schiesswesens im Zeitraffer: 15. Jahrhundert, erste Schiessvereine, 18. Jahrhundert, Bürgerwehren, aufkommen der Standschützen, die hiessen so, weil die Gewehrläufe damals cheibe schwer waren und gestützt werden mussten – Spitzbarth präsentiert stolz eine Anstecknadel in Form eines stehenden Schützen – , 19. Jahrhundert, kantonale Hoheit über das Militär, 20. Jahrhundert, Boom des Schiesswesens durch die allgemeine Militärpflicht und das Obligatorische, und wie in den populären History-Videos auf Youtube rotiert Spitzbarth immer langsamer, je näher er an die Gegenwart rückt. 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Kalter Krieg, die Schweiz, ein besetztes Land. Man hält kurz inne, wie besetzt? Von uns selbst besetzt, natürlich. Aha. Auf dem Pausenplatz seien einmal im Jahr Panzer gestanden, so war das damals. 1971, im Jahr des Frauenstimmrechts-Ja, absolviert Sitzbarth die Rekrutenschule. Die Ordonnanzwaffe, das Sturmgewehr 57, wird mit viel Pomp überreicht, in eine Schweizerfahne gehüllt, der wehrhafte Schweizer und Vaterlandsverteidiger.

Ein Mann von Disziplin und Demut.

Wo ist eigentlich der Molina?

Da ist der Molina, jetzt kommt er doch noch, mit dem Bus, nicht mit dem Velo, wie man hier vermutet hat. Er entschuldigt sich für die Verspätung, er sei nicht mal gegen das Autofahren, er könne es einfach nicht, den Schein nie gemacht, zu faul gewesen für die Fahrstunden, grosses Gelächter jetzt schon. Was trinkt er? Kaffee oder eine Stange? Verbrüderung mit den Schützen oder zelebrierte Nüchternheit vor den Medien? Molina, der schlaue Fuchs, bestellt ein Panaché.

Ist Alkohol bei den Schützen eigentlich weit verbreitet? Spitzbarth wird ernst, ja, es werde schon viel Bier getrunken in den Schützenvereinen, das lasse sich nicht abstreiten, aber es diene für manche ja auch einem Zweck: Der Konzentration und der Beruhigung. Molina wirft ein: «Das kommt dann doch ein bisschen aufs Mass an!» Ein ernsthafter Sportschütze, fährt Spitzbarth fort, werde sich aber erst nach dem Wettkampf ein Bier gönnen, wenn überhaupt.

Jetzt hält Spitzbarth die Geschichts-Lektion für den hohen Gast noch einmal, 15. Jahrhundert, die Standschützen – Griff an den Pin –, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, Eidgenossenschaft, Militärdienst, Schiesspflicht, 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Kalter Krieg, Armee 61, kulturelle Revolution 60 und 70, bevor dann 1989 der «Weltfrieden ausbricht» und das Schweizer Militär, des lieb gewonnen Bedrohungsszenarios beraubt, langsam in die Bedeutungslosigkeit abgleitet. Spitzbarth erzählt nüchtern, ohne Pathos oder Sentimentalität, er wirkt wie einer, der Frieden geschlossen hat mit dem Tod eines nahen Verwandten. Aber dass jemand ihm dann die Totenruhe stört, und dann ausgerechnet die Bürokraten-Hengste aus Brüssel, das ist dann schon ein starkes Stück.

Das Thema EU. Ein Nebengleis eigentlich bei dieser Abstimmung, aber weil die Waffenrichtlinie eine EU-Rechtsübernahme ist, steht bei einer Ablehnung für die Schweiz auch die Zukunft von Schengen (freier Personenverkehr, polizeiliche Zusammenarbeit) und Dublin (Flüchtlingsdatenbank) auf dem Spiel. 90 Tage hätte das Land Zeit, um bei einem Nein neu mit der EU zu verhandeln. Die Gegner stellen sich auf den Standpunkt, dass die EU schon irgendwie einlenken wird, die Schweiz, sagt Spitzbarth abgeklärt, sei viel zu wichtig. Molina zeigt sich skeptisch, die harte Haltung der EU beim Brexit habe ihn überrascht, es sei nicht zu erwarten, dass mit der Schweiz zimperlicher umgesprungen werde. Molina formuliert die Kaffeesatzleserei der beiden Lager irgendwann so: «Offenbar ist es eine Glaubensfrage.»

Später ertönt es hinter seinem Rücken: «Glaubeds dem nöd alles!» Ein älterer Schütze, schwerbepackt, auf dem Weg zum Schiessstand stapft vorbei. Molina: «Keine Angst!» Grosses Gelächter wieder.

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Fabian Molina, SP-Nationalrat, Roland Spitzbarth, Präsident Schiessplatzgenossenschaft Hönggerberg. Bild: watson

Herr Molina, haben Sie eigentlich die RS gemacht?

Molina lacht, nein, natürlich hat er nicht die RS gemacht, aus «versicherungstechnischen Gründen», Ärzte haben eine Bienenstich-Allergie bei ihm diagnostiziert.

Molina steckt sich eine Zigarette an, Spitzbarth auch, Camel Blue, beide haben ein Bier vor sich, mit viel Fantasie könnte man sich vielleicht einreden, einem ganz normalen Generationenstreit beizuwohnen. Der Vater in der dunklen Lederjacke schwärmt von Disziplin und Ordnung, die engen Äuglein hinter der Brille fixieren das Gegenüber eindringlich. Spitzbarth ist Silberschmied und Aikido-Trainer, sechster Dan, Präzision und Technik, Harmonie und Energie.

Molina, der Sohn in diesem Tableau, hat Geschichte studiert, war Präsident der Juso und ist das, was man in rechten Kreisen gerne spöttelnd als Berufspolitiker bezeichnet. Der erzieherische Effekt des Präzisionsschiessens auf 300 Meter, doziert Spitzbarth, sei nicht zu unterschätzen. «Da lernt man Disziplin, Verantwortung, Sorge tragen für ein gefährliches Instrument, das man zuhause aufbewahrt.» «Wie ein Tamagotchi also!», Molina, das ist schnell klar, hält nicht übermässig viel von Disziplin, die durchs Gewehr und den Exerzierplatz angeleitet wird.

«Schweizervolk, steh auf!»

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel anständiger der Ton in der politischen Debatte wird, sobald keine Kameras auf die Kontrahenten gerichtet sind. Aber natürlich steckt hinter der zwanglosen Plauderei am Beizentisch auch knallharte Politik. Auf der Homepage der Schützenstube Höngg findet sich ein Aufruf von Spitzbarth, die Waffenrechtsrevision zu bekämpfen. «Schweizervolk, steh auf!», steht da, eine unheilige Allianz habe die Masseneinwanderung, die DSI und die SBI zu Fall gebracht, und sei nun daran, die Schützen zu entwaffnen. Etwas weiter unten ist ein Text aus dem «Schweizer Soldat», der «führenden Militärzeitschrift der Schweiz», verlinkt, der vor dem «Gift einzelner Fakultäten» warnt und «den Gelehrten», die versuchten, unschuldige wehrfähige Schweizer Geschichtsstudenten mit «linkem Einheitsbrei» zu indoktrinieren. Das ist selbst in Zeiten der grassierenden Editorialenthemmung eine bisher ungesehene Kategorie.

Eine als solche gekennzeichnete Satire schickt Spitzbarth ein paar Tage nach dem Besuch per Mail zu. Es ist ein Text, von ihm selber verfasst, und ebenfalls im «Schweizer Soldat» abgedruckt. Eine dystopische Vision einer Schweiz, die ihren Bürgern den Waffenbesitz zwar nicht verbietet, aber die Schützen als Minderheit schikaniert und drangsaliert. Wer in dieser Schweiz im Jahr 2032 mit einer unregistrierten Waffe in der Öffentlichkeit gesichtet wird, muss damit rechnen, vom Laserstrahl einer US-Drohne pulverisiert zu werden. Ein bisschen, wie wenn Roger Köppel statt George Orwell «1984» geschrieben hätte.

Spitzbarth, Mitglied der Schützenorganisation ProTell, spielt mit dem Text auf den ominösen Artikel 17 an – der Gesetzesparagraf sei das trojanische Pferd der EU, befürchten die Gegner. Die Waffenrechtsrevision sei nur der Anfang, sagt Spitzbarth jetzt im Gespräch, in dem Übernahmeprotokoll, namentlich im Artikel 17, seien weitere Verschärfungen angedacht. Tatsächlich sieht das Gesetzeswerk eine Art periodische Überprüfung der Richtlinie vor, und die Möglichkeit, «gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge» zu machen. Was das genau heisst, scheint niemand so recht zu wissen.

Justizministerin Karin-Keller Sutter betonte, der Gesetzgebungsprozess müsste auch bei einer neuerlichen Änderung vollständig durchlaufen werden. Auch das bringt Spitzbarth in Rage: Da hat man erst gerade 2011 die Bedürfnisnachweis- und Nachregistrierungspflicht abgelehnt und nun müsse man erneut darüber abstimmen. Molina begegnet dem Vorwurf mit Gelassenheit: Die direkte Demokratie erlaubt es, immer wieder über ein Thema abzustimmen. Die Halsstarrigen, das sind immer die Anderen.

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Video: watson/William Stern

Wir wollen noch einmal zurück ins Feld, in die faktischen Änderungen, die mit der Waffenrichtlinie einher gehen würden. Was denn nun so schlimm daran sei, dass nun in einem Magazin nur noch 10 Schuss sind, und ein Formular eingeschickt werden muss, fragt Molina Spitzbarth. Spitzbarth nimmt die Mütze vom Kopf, fährt sich über die Haare und seufzt. Er fühle sich als Bittsteller. Dieser Staat habe ihm seine Waffe, das Sturmgewehr 57, vertrauensvoll in die Hände gedrückt und nun werden er und mit ihm hunderttausend andere kriminalisiert. Dass die Armeewaffen gar nicht betroffen sind, lässt er nicht gelten. Er fühle sich halt einfach unterdrückt, so sei das. Punkt.

Molina Schiessstand

Druckpunkt suchen, Atem aussetzen, Fokussieren, ins Schwarze treffen – Molina im Schiessstand. Bild: watson

Molina schüttelt den Kopf. Der SP-Politiker zieht den Vergleich zum motorisierten Verkehr: «Als Anfang des 20. Jahrhunderts das Auto aufkam, durften die Leute fahren, wie sie wollten, mittlerweile hat man Verkehrsregeln eingeführt, den Alkoholkonsum am Steuer eingeschränkt, eine Gurtpflicht eingeführt.» Überhaupt brauche es in der Schweiz für jeden Seich ein Formular und eine Bewilligung, Kühe, Velos, Umzug, wieso also nicht bei den Waffen, die ja doch immerhin Tötungssinstrumente sind?

Zuletzt mit der Wasserpistole geschossen

Was bedeutet Ihnen das Schiessen, Herr Spitzbarth?

«Kameradschaft, Ruhe, Konzentration. Der ganze Stress des Alltags fällt von einem ab, wenn man da liegt, über Kimme und Korn blickt, auf die 300 Meter entfernte Zielscheibe.»

Roland Spitzbarth hat zuhause ein Skelett stehen, dem hängt er seine geschossenen Kränze um.

Was bedeutet Ihnen das Schiessen, Herr Molina? «Ich habe eigentlich keinen grossen Bezug zum Schiessen.»

Molina hat zuletzt mit einer Wasserpistole geschossen, das muss so 17, 18 Jahre her sein.

Nach einer guten Stunde tauchen zwei Journalisten der NZZ auf. Sie brauchen noch ein paar Fotos von Spitzbarth. Molina frotzelt angesichts der Medienleute, dass man mehr solche Abstimmungen machen müsste, «diese Publicity könnten Sie ja niemals bezahlen.» Der 71-Jährige nimmt einen farbigen Handkamm aus der Innentasche seines Ledermantels und fährt sich über die Haare. «1989 haben die Schützen angefangen sich zu verstecken. Es wurde uncool, Schütze zu sein, man wurde in eine Subkultur gedrängt. Das muss sich jetzt ändern, man sollte wieder stolz dazu stehen können.»

Beim Begriff Subkultur muss Molina ein bisschen schmunzeln. Er sei auch einmal in so einer Subkultur zuhause gewesen, derjenigen der Aquariumsbesitzer. Könne man sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie viele Leute ein Aquarium zuhause rumstehen haben.

Spitzbarth muss jetzt aber wirklich zum Fototermin und hat gar keine Zeit, sich zu ärgern über den Vergleich zwischen einem Zierfisch und dem Sturmgewehr 90.

In der Zwischenzeit fragt man, ob Molina das Gefühl habe, den Schützen etwas wegzunehmen. Molina, der sich selber als «Vereinsmeier» bezeichnet, sagt, er glaube nicht, dass sich mit den marginalen Anpassungen im Waffenrecht für die Schützen grundlegendes verändere, aber er könne das Gefühl bis zu einem Punkt nachvollziehen. «Nur: Es gibt auch Leute, die engagieren sich allen Ernstes gegen 5G

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Eingangskontrolle beim Schiessstand Hönggerberg. Bild: watson

Weg von der Sehnsuchts-Schweiz

Hier oben, auf der Krete des Hönggerbergs, in dieser etwas anachronistischen Crèmeschnitten- und Stammtischwelt, ist die Abstimmung keine Frage über Magazingrössen oder Behördenformulare, es geht auch nicht um Schengen, Dublin oder die Frage, ob die Schweiz nur geografisch oder auch kulturell im Herzen Europas zu verorten ist. Diese Abstimmung ist nur der vorläufige Endpunkt einer kulturellen Verschiebung. Weg von dieser Sehnsucht-Schweiz der 50er, 60er und 70er-Jahre, die mit Schiesswimpeln dekoriert ist und in der das Gradabzeichen mehr zählte als ein Universitätsdiplom und in der man sich im Notfall immer gegen einen äusseren Feind verbrüdern kann oder gegen die Zukunft, hin zu einer offeneren, weltgewandteren und komplexeren Schweiz.

Vielleicht bin ich auch einfach zu alt, sagt Spitzbarth, als er wieder an den Tisch kommt.

War denn früher alles besser, Herr Spitzbarth? Die Jungen zu schlaff und teigig, um nur schon die Hand zum zackigen Gruss zu heben? Nein, so einer ist Spitzbarth nicht. «Die Alten hatten immer in der Geschichte der Menschen das Gefühl, die Jungen seien verweichlicht. Das war schon bei Sokrates so.»

Irgendwann möchte Spitzbarth dann aber doch, dass man das Mikrofon abschaltet, es geht um die innere Bedrohung und Sicherheit, um dunkle Wörter wie Umsturz und über allem schwebt die Angst, dass die Schweiz, so wie es sie in den Köpfen der Menschen gibt und gab, irgendwann nicht mehr sein wird.

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Video: watson/William Stern

Zwei Stunden Pulverdampf

Molina ist dann auch noch der Überbringer guter Nachrichten. An diesem Mittwoch hat der Bundesrat bekanntgegeben, den Schützenhäusern zur Entsorgung des Bleis finanziell unter die Arme zu greifen. Spitzbarth hat davon noch nichts gehört, wirklich, fragt er ungläubig, das sei ja aber supercool, supercool sei das, finanziell gingen sie hier oben nämlich am Stock, ohne die Beiz könnten sie den Betrieb nicht aufrechthalten.

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Video: watson/William Stern

17 Uhr. Molina erzählt gerade davon, wie ihm manchmal etwas mulmig werde, wenn er Briefe von Waffengegnern liest, die mit dem Satz enden «eigentlich müsste man Sie ...» als in fast zu perfekter Synchronisation der erste Schuss über die Gartenbeiz-Idylle fegt. Ein lautes, hohles Platzen, das in einem langen, flachen Rollen nachhallt. Als würde jemand mit voller Kraft auf eine mit mit Reisnägeln gefüllte Trommel dreschen. 5.6x45 Swiss GP 90-Projektile, die von der Treibladung mit einer Kraft von 1700 Joule aus dem Gewehrlauf gejagt werden und sich um die eigene Achse Richtung Zielscheibe drehen.

Man meint, Molina kurz zusammenzucken zu sehen, bildet sich das vielleicht aber auch ein. Die Schüsse gehen bald mit Hundegebell und Fluglärm über in eine Dreifaltigkeit des Krachs, die hier oben niemand gross zu stören scheint.

Die Sicherheit jedoch ist hier jederzeit gewährleistet, das sollten auch die Journalisten mitbekommen. Der Schiessstand darf nur mit ungeladener und gesicherter Waffe betreten werden. Herr L. kontrolliert den Eingang, zuvor hat er sich eine gelbe Leuchtweste mit dem Logo der Unfallversicherung der Schweizer Schützenvereine übergestreift («jetzt mache ich aber eine Falle, hä!»). Wenn er sich eine Zigarette ansteckt und Richtung Parkplatz schlendert, um mal ein bisschen nikontinunterstützt und mit Blick auf Autohecks zu plaudern, schallt es von irgendwoher: «He, Waffenkontrolle, muesch nöd immer nur schnurre!»

Molina erinnert sich dann noch, dass seine Schiess-Karriere nicht mit der Wasserpistole endete. Einmal hielt er bei einem Schulfreund zuhause eine Pumpgun in den Händen, eine echte, ungeladen natürlich, sie gehörte dem Vater des Schulfreundes. Wer der Schulfreund war? Der Halbbruder von SVP-Nationalrat Hans-Ueli Vogt, der im Nein-Komitee sitzt und mit dem Molina erst kürzlich im Tele Züri die Klingen kreuzte.

Halb 7, nur noch eine halbe Stunde darf geschossen werden, dann ist Zapfenstreich. Spitzbarth lässt uns in den Händen von Johann Haberecker, Präsident der Feldschützen Zürichberg. Er selber muss die Jungschützen instruieren.

Spitzbarth schüttelt Molina die Hand, «es war uns eine Ehre, einen lebendigen Nationalrat in Fleisch und Blut bei uns zuhaben», es tönt sehr aufrichtig, hört sich gleichzeitig aber auch ein bisschen so an, als ob im Keller des Schiessstands eine Armee von zerschossenen Papppolitikern herumstünde. «Gut Schuss», wünscht Spitzbarth zum Abschied.

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Gut Schuss! SP-Nationalrat Fabian Molina schlägt sich für einen Anfänger nicht schlecht. bild: watson

Molina hätte es nicht gebraucht, er schiesst 44 von 100 möglichen Punkten. 2 Mal die 9, 2 Mal die 7, 4 Mal die 2, ein Mal die 4. Ein passables Resultat für einen Anfänger.

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Video: watson/William Stern

Nach dem Schiessen braucht Molina dringend eine Zigarette. Die letzte. Man steht um den Eingang herum, rauchend, und diskutiert noch ein wenig. Eigentlich wirkt der SP-Nationalrat hier gar nicht so fehl am Platz. Wenn er das Problem mit der effizientesten aller Analysen beschreibt («Es gibt einfach zu viele Tublen»), die alternativen Lösungsmittel verwirft («Dummheit ist nicht heilbar») und am Ende dieser kleinen Dreisatzübung zur Notwendigkeit der Waffenrichtlinie gelangt, dann müssen auch die Umstehenden eingestehen: So weit ist man vielleicht gar nicht voneinander entfernt.

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Video: watson/William Stern

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235Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • uhl 06.05.2019 14:04
    Highlight Highlight Warum konstruiert ihr bei watson diese Geschichten so? Ihr geht mit Funiciello zu ihren Hatern, mit Molina auf den Schiessplatz etc. Es geht mir nicht um die Parteien, sondern: Warum wird nicht darüber berichtet, was ist? Sich künstliche Geschichten zu konstruieren finde ich nicht richtig. Aber ihr seid natürlich nicht die Einzigen. Der Blick organisiert in grossem Stile Events, um dann darüber zu berichten. Irgendwas finde ich daran nicht richtig. Es gäbe genügend andere Baustellen, die ein Hingucken verdient hätten. Ohne Zutun von den Medien selbst.
  • Herren 06.05.2019 13:40
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Wirklich schön, unterhaltsam und informativ verfasst. Gerne mehr davon!
  • Harald Juhnke 06.05.2019 12:46
    Highlight Highlight @Chääschueche danke
  • olga 06.05.2019 10:42
    Highlight Highlight Mal im Ernst: Ich bin etwas schockiert ob der Vehemenz, mit der hier das Recht auf Waffenbesitz verteidigt wird (zumal, das ja gar nicht in Frage gestellt wird). Man könnte den Eindruck bekommen, dass jede/r Schweizer/in ein/e fanatische/r Waffennarr/in ist. Ist dem wirklich so? Wieso ist es so schlimm, eine Regulierung zu ertragen, zumal wir das bei so viel anderen Dingen ebenfalls ohne zu hinterfragen einführen. Hier geht es um ein Objet, das per definitionem zum Töten von Menschen entwickelt wurde und gebraucht wird. Da ist ein bisschen Kontrolle doch einfach nicht zu viel verlangt?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.05.2019 15:22
      Highlight Highlight Ich habe mir immer noch keine Meinung gebildet, tendiere aber zur Haltung "Regulation ja, aber besser gemacht und nicht an Schengen geknüpft".
      Ich denke, die Nein-Fraktion hält diese Regulierung für eine Salami-Taktik, an deren Ende die Entwaffnung stehen wird. Insgesamt erscheint mir das EU-Recht eine unausgegorene Reaktion auf die Terror-Anschläge zu sein. Geht das nicht besser?
    • d.r. 06.05.2019 16:59
      Highlight Highlight @Olga. Nein, die Narren sind bestimmt keine Mehrheit, sie sind hier und in anderen Foren nur proportional massiv übervertreten, da sie ziemlich nervös sind wegen der bevorstehenden Änderung der Gesetzgebung - wenn man den Meinungsumfragen denn Glauben schenken darf. Die Mehrheit sieht das eher pragmatisch und engagiert sich in Meinungsforen zu diesem Thema nicht besonders - zumal Diskussionen mit Fetischisten etwas mühsam sind, wenn man ihren Fetisch nicht teilt...
    • Paradise 06.05.2019 17:34
      Highlight Highlight @d.r uns als fetischisten und Narren betiteln ist doch alles was du kannst und sind auch deine einzigen Argumente.

      Ich werde hauptsächlich nervös wegen der untergrabung der Demokratie.
      Wie z. B selbst der BR viel Tatsachen verschweigt um ein möglichst eu genehme Ergebnisse zu erzielen.

      8 klagen sind in der hinterhand bei einem Ja. Das ist nach der Abstimmung, sollte es ein ja geben noch lange nicht vorbei. Die heisse endphase läuft an. Einige Aktionen, die jetzt folgen werden nochmal licht ins dunkle bringen.

      Und egal wies rauskommt, Protell hat alleine durch den mitgliedergewinn gewonnen
  • Fandall 06.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Schön zu sehen dass Politiker doch über ihren ideologischen Schatten springen können. Dürfte allgemein öfters geschehen, von allen Seiten des Spektrums und gerade wenn's um eine Abstimmung geht die (wenn auch nicht so kleine) Minderheiten betrifft.
    Schade dass der Artikel trotzdem tendenziös geschrieben wurde (wie schon in anderen Kommentaren erwähnt).
  • Eh Doch 06.05.2019 09:21
    Highlight Highlight «Molina, der ist gegen Waffen, der ist gegen alles!».
    HAHAHAHA, echt amüsanter Artikel
  • Garp 05.05.2019 19:47
    Highlight Highlight Ich hab nicht verstanden, warum der Artikel erschienen ist. Kein wirklicher Informationsgehalt, einfach chli Chasperlitheater.
    • D(r)ummer 05.05.2019 21:49
      Highlight Highlight Direkter Kontakt der Politiker mit der Thematik.

      Ich finde den Artikel gelungen.
    • ströfzgi 06.05.2019 06:46
      Highlight Highlight So ist der Molina halt
    • JimKnopf666 06.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Ein Beispiel, wie Politik fern ab von Trumpismus in der Schweiz auch sein könnte, ja, sogar ist?
      Werbung für beide Lager. Sehr gut geschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 05.05.2019 19:33
    Highlight Highlight Ich war für die Annahme dieser neuen gesetzte. Doch der der Baz artikel gibt mir zu denken:Vertraut den Bürgern https://www.bazonline.ch/26891955
    • die Freiheit die ich meine 05.05.2019 22:44
      Highlight Highlight Hammer Artikel
      👍
      Bringt es auf den Punkt.


      Fassen wir zusammen: Es gibt in der Schweiz kein Problem mit Waffen. Bei einem Nein zur EU-Waffenrichtlinie drohen de facto keine Konsequenzen„.
    • aglio e olio 05.05.2019 23:29
      Highlight Highlight Dies sind ja nun keine Neuigkeiten und alles hinlänglich bekannt. Ebenso, dass bei Annahme niemand auf seine Waffe verzichten muss. Ich nehme dir nicht ab, dass dieser Artikel der BAZ deine Meinung geändert hat. Nimm's bitte nicht persönlich.
    • pun 06.05.2019 04:28
      Highlight Highlight Der BaZ-Artikel berichtet im Gegensatz zum obigen Artikel hämisch und gespickt mit Verweisen auf irre Theorien von einer entwaffneten Schweiz. Kein Wort davon, dass die Schweiz das vorliegende Gesetz massgeblich prägen konnte bei den Verhandlungen mit den anderen schengen-Ländern.
      Manche Konservative in der Schweiz sind mittlerweile fast bei einem US-Level an Widerspruch angelangt. Law and Order und Überwachung für alle Internetnutzer und noch viel mehr für Sozialleistungsbezüger, aber wenn man seine Waffe registrieren lassen soll, dann gehe der böse Staat zu weit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sintho 05.05.2019 18:40
    Highlight Highlight Eure Werbung by the way ;o
    Benutzer Bild
    • Magnum44 06.05.2019 08:37
      Highlight Highlight Antischweizerisch 😂😂
    • Paradise 06.05.2019 10:18
      Highlight Highlight Was ist daran witzig?
      Schon mal lex helvetica gelesen was da drin steht? Selbst die EU gibt zu das waffen besitz typisch schweizerisch ist
    • Paradise 06.05.2019 17:35
      Highlight Highlight Hats dir glatt die Sprache verschlagen?
  • RandyRant 05.05.2019 18:10
    Highlight Highlight Schengen ist ein Vertrag. Verträge werden (zumindest von anständigen) Vertragspartnern eingehalten.
    Bei der Abstimmung zu Schengen war eines der Haupt-Pro-Argumente "Das Waffenrecht bleibt unangetastet"
    Man konnte auch vor Schengen problemlos reisen. (Die meisten hier wohl zu Jung sich überhaupt aktiv daran zu erinnern)
    Die ganze Schengen-Angstmacherei der Befürworter ist total unseriös. Aber man kennt es ja langsam.
    • Hierundjetzt 06.05.2019 00:42
      Highlight Highlight - Das Recht auf Waffenbesitz bleibt unangetastet
      - Sie können immer noch ein Stgw90 kaufen
      - Es gibt bei Schengen den Vertragszusatz einer automatischen Kündigung
      - Das stand exakt so im Abstimmungsbüchlein

      Gern geschehen

      Und ab jetzt bitte mit Fakten argumentieren, wir sind nicht bei der WW. Herzlichen Dank.
    • stern13 06.05.2019 02:01
      Highlight Highlight Nein das Recht auf Waffenbesitz weicht mehr und mehr zu einem Privileg. Sämtliche Halbautomaten unter 60 cm Gesamtlänge bsp. mit Klappschaft, werden dann zu verbotenen Waffen. Pistolen mit mehr als 20 Schussmagazinen bsp. eine Glock 17 mit 33 Schussmagazin wäre dann auch verboten bzw. nur mehr durch kant. Ausnahmebewilligung erhältlich, die gegeben werden kann, aber nicht muss. Auch das mit der automatischen Kündigung ist eine Lüge. Deutschland und Italien haben zigmal gegen Schengen-Dublin verstossen und wurden sie aus Schengen-Dublin rausgeworfen-Nein.
    • die Freiheit die ich meine 06.05.2019 05:29
      Highlight Highlight @Hier u jetzt.
      Sie wollen Fakten?
      „wir sind hier nicht bei der WW“
      Aber lesen diese Postille?
      Und meinen, damit wären wir bei Fakten?
      🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • ströfzgi 05.05.2019 17:41
    Highlight Highlight Mit einer Bienenstichallergie könnte man ins Büro, oder Küche, oder Lazarett oder oder… Keine Eier hat der Mann, ganz einfach.

    Was wenn ihn im Bundeshaus mal ein Bienlein sticht?
    • torpedo 05.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Oder in den Zivildienst...
    • Bill Dung 05.05.2019 21:51
      Highlight Highlight Leider nicht mehr... Das militär siebt alle aus mit einer Allergie
    • Unicron 05.05.2019 22:02
      Highlight Highlight Wenn das Militär sagt du bist untauglich, dann bist du untauglich.
      Sie wollen wohl einfach nicht das Risiko eingehen dass etwas passiert was dann einen teuren Gerichtsfall nach sich zieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 05.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Beim nächsten Mal könnte er beim Reden den Finger vom Abzug nehmen.
    • Fandall 06.05.2019 10:19
      Highlight Highlight Ist ein klassischer Anfängerfehler, Hollywood sei Dank. Mit etwas Übung würde er damit sicherer werden, für das steht er ja ein ;-)
    • just sayin' 06.05.2019 12:58
      Highlight Highlight @Fandall

      "Ist ein klassischer Anfängerfehler, Hollywood sei Dank. Mit etwas Übung würde er damit sicherer werden, für das steht er ja ein ;-)"

      em... nein.

      er steht hauptsächlich dafür ein, dass genau die waffe welche er geschossen hat für einen nicht-ada zur "verbotenen waffe" würde. er steht dafür ein, dass eine unmenge an bürokratie und kosten verursacht würde. er steht dafür ein den sport einer minderheit zu schikanieren und mit kosten zu belegen.

      er steht für aktionismus und eine unnötige verschärfung eines funktionierenden gesetztes ein, weil die eu droht.
    • Fandall 06.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Bin im Grunde ganz deiner Meinung.
      Das Zwinkersmiley war dafür da, um darauf hinzuweisen dass die JA-Kampagne vorgibt für die Sicherheit einzustehen, was aber kein Gesetz per se kann. Der Mensch ist letztendlich für die Sicherheit verantwortlich, wie er schön dargestellt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atorator 05.05.2019 15:59
    Highlight Highlight Die Aussagen von Spitzbarth kann man doch 1:1 als Kampagne für eine noch viel weitreichendere Verschärfung des Waffengesetzes.
  • PC Principal 05.05.2019 15:39
    Highlight Highlight Das neue Gesetz ist sehr gut! Denn es hilft zu verhindern, dass Waffen in falsche Hände geraten, ohne dass Jäger, Schützen oder Militärangehörige betroffen sind. Jede illegale Waffe war mal legal. Die Polizei kann Waffen auch besser zurückverfolgen. Es ist natürlich wichtig, dass sich alle Schengen-Länder an die Regeln halten, nur so kann illegaler Waffenhandel verhindert werden.
    • Mugendai 05.05.2019 17:24
      Highlight Highlight Alle Schengenländer an die Regeln halten, der war gut.
    • RandyRant 05.05.2019 17:56
      Highlight Highlight Ein Gesetz dass angeblich nichts ändert aber dennoch sehr gut und besser als das alte ist.
      Wow. Und da darf man abstimmen gehen?
      Wenns so extrem an Logik mangelt?
    • PC Principal 06.05.2019 08:34
      Highlight Highlight Das Gesetz ändert sehr viel für Kriminelle. Aber es ändert nichts für Armeeangehörige, Schützen und Jäger.
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  • Jesses! 05.05.2019 14:48
    Highlight Highlight Grossartiger Text! 👏🏼
    • die Freiheit die ich meine 05.05.2019 18:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Hierundjetzt 05.05.2019 14:35
    Highlight Highlight Bienenstichallergie: Molina
    Rückenprobleme: Roger Federer
    Beide UT. Wobei das mit Federer der Witz des Jahrhunderts ist

    Abgesehen davon, guter ausgewogener und schöner Artikel. Merci
    • MSpeaker 05.05.2019 18:47
      Highlight Highlight Ich war an der Aushebung (vor 8 Jahren) mit einem im Zimmer der unbedingt Grenadier werden wollte und im Sporttest genügend Punkte hatte. Er wurde aber gegen seinen Willen als UT erklärt, weil er Hohlfüsse hat. Das er als Hobby Marathons läuft war dem Militärarzt egal.
      Damit will ich nur sagen, nicht alle sind freiwillig UT.
    • PaLve! 05.05.2019 20:11
      Highlight Highlight Ich denke bei Fededer hats andere Gründe.
      Wie teuer es wohl wäre, wenn ihm etwas passiert wäre.
    • Hierundjetzt 05.05.2019 22:16
      Highlight Highlight Man wird mit 18 ausgehoben. Da war er noch Junior und weeeeit von einer Karriere entfernt... Sonst hätte es ja auch Magglingen gegeben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rasti 05.05.2019 14:07
    Highlight Highlight Was der alte Herr noch vergessen hat, wenn nur noch 10 Schuss magazine erlaubt sind, dann muss für ein Obligatorisches schiessen 3 mal nachgeladen werden.
    • Beat-Galli 05.05.2019 14:50
      Highlight Highlight Und?
      Hat Rasti das Gefühl, dass in Ernstfall dass jemand intressiert.

      Die Manipulationen im Griff haben wäre nähmlich dann viel wichtiger!
    • Sauäschnörrli 05.05.2019 14:55
      Highlight Highlight Dienstwaffen behalten doch ihre Magazine. Ausserdem werden bei Obligatorischen doch nur 20 Schüsse abgeben, oder irre ich?
    • _stefan 05.05.2019 15:06
      Highlight Highlight @Rasti: Das obligatorische Bundesprogramm wird von Angehörigen der Schweizer Armee geschossen. Das hat mit dem EU-Waffenrecht überhaupt nichts zu tun!

      Ein Soldat wird auch weiterhin seine Schiesspflicht mit einem automatischen Sturmgewehr (3er, Serienfeuer offen) und den 20er Magazinen schiessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rasti 05.05.2019 13:56
    Highlight Highlight Sorry, aber genau in solchen Vereinen passieren Unfälle und sonstige Sachen, die ein schlechtes Licht auf die Schützen werden. Alles alte Säcke, besoffen beim schiessen... Hat man bewusst einen solchen Verein gesucht?
    • Rabbi Jussuf 05.05.2019 14:26
      Highlight Highlight Unfälle?
      Wann war der letzte Unfall bei einem Schützenverein? Hm?
      Im Militär passiert viel mehr! Obwohl die weniger schiessen als Schützenvereine.
    • Chääschueche 05.05.2019 14:43
      Highlight Highlight Quelle?

    • Alpaka 8 05.05.2019 15:21
      Highlight Highlight "einen solchen Verein"? Das passiert in allen Schützenvereinen so, ich war lange auch ein Mitglied eines solchen Vereins. Trotzdem darf man sagen, dass sehr wenige Unfälle und "sonstige Sachen" passieren. Was auch immer du mit "sonstigen Sachen meinst"... Hauptsache du sorgst für Polemik.
  • Bruno Meier (1) 05.05.2019 13:56
    Highlight Highlight Juncker Zitat 1: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."
    Juncker Zitat 2: "Wenn es ernst wird, muss man lügen."
    Nur darum stimme ich schon mit NEIN. Hier und jetzt geht es gar nicht um die Waffen, damit passiert praktisch null und nichts, es geht ums Prinzip. Ich will selber bestimmen, egal ob es von links oder rechts kommt, meine rote Linie.
    • swisskiss 05.05.2019 14:34
      Highlight Highlight Bruno Meier (1): Ja so Prinzipienreiterei hatten wir schon in der Vergangenheit zu Genüge. Das geht soweit, das man "aus Prinzip" bereit ist sich selbst ins Bein zu schiessen. Egal ob es Frauenstimmrecht ist, Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen oder Schutz unserer Umwelt.

      Besonders lustig, dieses Prinzip- Argument aus den Kreisen hören zu müssen, die sonst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, den "gesunden Meschenverstand" anführen, um ihre Meinung zu rechtfertigen.

      Aber deine Sturheit sei Dir gegönnt. Braucht es auch, um zu erkennen was Flexibilität im Denken ist.
    • Hierundjetzt 05.05.2019 14:36
      Highlight Highlight Es geht darum, ein Formular auszufüllen. Nicht um das gaaaanz grosse Ganze.

      10‘000ende machen dies 2008. Jahr für Jahr.

      Aber plötzlich ist es ein Problem 🤦🏼‍♂️
    • Paradise 05.05.2019 15:25
      Highlight Highlight @swisskiss hast immer so viele vorurteile? Er weder was zum klimawandel noch zu sonst irgendwas gesagt. Wir sind SCHÜTZEN sonst nix. Brauchst uns gar nicht in irgendeine Schublade zu stecken nur damit du uns doffamieren kannst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gzuz187ers 05.05.2019 13:48
    Highlight Highlight "Mit einer Geschwindigkeit von 1700 Joule" ☹️🤦‍♂️
    • Patrik Hodel 05.05.2019 18:30
      Highlight Highlight Drr werte Herr Stern wurde wohl auch UT geschrieben, sonst wüsste er, was für einen Mist er hier schreibt.
    • redeye70 05.05.2019 18:58
      Highlight Highlight Die wäre irgendwo bei 900m/s. Energie ist schon etwas anderes
    • Gzuz187ers 05.05.2019 22:26
      Highlight Highlight Das hat nichts mit UT zu tun sondern mit ein bisschen Allgemeinwissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • d.r. 05.05.2019 13:44
    Highlight Highlight Wenn das so stimmt mit der Altersstruktur der Schützenverbände, dann werden die Grabenkämpfe für oder gegen ein adäquates Waffenrecht in einer modernen Gesellschaft schon bald der Vergangenheit angehören. Wir sind ja nicht in den USA...
    • Paradise 05.05.2019 15:25
      Highlight Highlight Du hast ja keine Ahnung.
    • d.r. 05.05.2019 15:37
      Highlight Highlight Liebe Waffenfreunde, ihr könnt so viel blitzen, wie ihr wollt. Dieses Problem löst sich rein biologisch. Time is on my side, wie die Stones schon wussten.
      (Ein Argument, die Brexit-Abstimmung in GB noch einmal zu wiederholen, lautete übrigens, dass so mancher Brexit-Befürworter in der Zwischenzeit schon das Zeitliche gesegnet hat...)
    • d.r. 05.05.2019 16:28
      Highlight Highlight Brillanter Konter, Paradiso!😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 05.05.2019 13:33
    Highlight Highlight Super Bericht! Hat Spass gemacht ihn zu lesen 👍🏼
  • MilfLover 05.05.2019 13:32
    Highlight Highlight Waffen und Alkohol. Super Mischung! Solche „Vereine“ muss man verbieten.
    • dath bane 05.05.2019 14:53
      Highlight Highlight Bei den Jagdvereinen saufen sie doch auch. Bei der Armee auch.
    • Paradise 05.05.2019 15:26
      Highlight Highlight Bei den jagdvereinen? Miese unterstellung.
      Auch zum Fahren sind 0.5 Promille erlaubt. Es geht ums mass
    • Roterriese 05.05.2019 15:28
      Highlight Highlight @milflover darum gibts ja jeweils so viele Unfälle 🤦🤦 - nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 05.05.2019 13:25
    Highlight Highlight liebes watson team (die grüsse richten sich an euch, denn kommentare, (auch wenn respektvoll und sachlich) welche den inhalt kritisieren, werden meist nicht freigegeben)

    ein weiteres mal habt ihr es leider verpasst, einen sachlichen artikel über dieses thema zu publizieren.

    ein weiteres mal wird mi subtiteln wie „Alt, männlich, blasenschwach“ ein unzutreffendes bild des schützen gezeichnet.

    ein weiteres mal hält man es mit den fakten nicht soooo genau (ich bin gerne bereit diese aufzuzeigen).

    schade
    • Chääschueche 05.05.2019 14:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Volande 05.05.2019 15:31
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    • yolomarroni 05.05.2019 15:48
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  • Wäscheklammer 05.05.2019 13:19
    Highlight Highlight Mit Joule wird die Energie, nicht de Geschwindigkeit angegeben😉
  • Iltis 05.05.2019 13:17
    Highlight Highlight Keine Ahnung, aber Hauptsache dagegen.
  • Denk nach 05.05.2019 13:16
    Highlight Highlight "Am Nebentisch: Viele weitere Stangen, ein paar Kafi Crèmes, French Toast, alles sehr männlich hier, alles sehr ältlich und verstaubt, die Sprüche, die Körper, Durchschnitt 60 aufwärts. Über dem Pissoir rät A. Vogel, das Schweigen zu brechen. Die Prostata."

    Wow, einfach mal ein paar Schützen als alte weisse Männer in die Ecke gestellt? Könnt ihr nicht mindestens versuchen einen einigermassen ausgewogenen Bericht zu schreiben? Es gibt da draussen Tausende von Schützen und Schützinnen die nicht dem Klischee entsprechen. Vielleicht könnte man für so ein Interview auch mal einen Normalo wählen?
    • Fandall 06.05.2019 10:34
      Highlight Highlight Wusste gar nicht dass Kafi Crème und French Toast als männlich gelten, haha!
  • mostlyharmless 05.05.2019 13:16
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Beitrag zur Mitbürgerverständigung.
    • WolfCayne 06.05.2019 07:43
      Highlight Highlight Der Ausflug mit Fabian Molina war super und auch die Diskussion.
      Aber die Verständigung kann ich im Beitrag selbst leider nicht mehr erkennen. Der unterschwellige respektlose Tom, besonders diffamierende Zwischentitel, das Wiederholen der simplizierten Geschichte des Schiesswesens und die Unterstellung auf Abbilder von linken Politikern zu schiessen offenbaren klar, dass der Schreiber mit Molina sympathisiert. Das ist aber kontraproduktiv, denn der Artikel kann nicht einem Mitbürger anderer Meinung empfohlen werden.
  • Bluespicker 05.05.2019 13:05
    Highlight Highlight Toller Artikel, merci
  • Calvin Whatison 05.05.2019 12:59
    Highlight Highlight Der schiesst ja besser als ich damals in der RS, und ich war schon schlecht.🤣🤣🤣
  • Turi 05.05.2019 12:58
    Highlight Highlight Kannte ich auch so. Alle aus besseren Familien (Akademikereltern etc) um mich herum liessen sich beim Arzt oder Psychiater wegen irgendwas vom Dienstzwang dispensieren. In den Dienst gehen doch nur solche, die solche Möglichkeiten nicht kennen oder keinen Zugang dazu bzw die finanziellen Möglichkeiten dafür nicht haben.

    Der Dienstzwang ist ein schönes perfides Päckli von linker und rechter Elite, auf dem Buckel des grossen Mehrs unserer Söhne.
    • Pisti 05.05.2019 13:42
      Highlight Highlight Einer der sich wegen einer Bienenstichallergie vom Militär dispensieren lässt. Sollte für jegliche politische Mandate gesperrt werden.
    • Hattori_Hanzo 05.05.2019 14:05
      Highlight Highlight Ich bin selbst Student aus einer Akademiker Familie, dem Militär relativ kritisch gegenüber eingestellt und „darf“ aber nächste Woche wieder in den WK. Damals bei der Rekrutierung wollte ich mich nicht davon stehlen, dafür weiss ich heute besser wovon ich rede wenn ich das aktuelle Model kritisiere.
      Meine Erfahrung zeigte auch, dass sich Drückeberger in allen Schichten finden lassen. In unserem Inf. Aufklärer Zug während der RS hatten alle mind. einen BMS abschluss, also nix mit (angehende) Akademiker drücken sich oder so.
    • Platon 05.05.2019 14:07
      Highlight Highlight @Turi
      Die Dienstpflicht gehört abgeschafft, ja, aber in den finanziellen Ruin treibt einen der Wehrpflichtersatz auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gümpeli 05.05.2019 12:31
    Highlight Highlight Team Molina! ;)
  • Hierundjetzt 05.05.2019 12:31
    Highlight Highlight Schöner, ausgewogener Text. Hat mir sehr gut gefallen
  • Armend Shala 05.05.2019 12:29
    Highlight Highlight Täglich gib uns Propaganda.

    700‘000 Menschen in der Schweiz schiessen regelmässig. Habt ihr ernsthaft das Gefühl es handle sich hierbei um ältere Herren in 300m Vereinsständen auf den Gemeinden? Und als ob es sich nur um Ordonannzwaffen handeln würde. Viele schiessen in privaten Schiesskellern im ganzen Land verteilt, an verschiedensten Anlässen. Insbesonders jüngere 20-35, aber auch ältere, die ihre Revolver schiessen. Üben ihr Hobby aus, alle sozialen -und Altersschichten. Auch viele Mitbürger mit dem C-Ausweis, kenne viele Deutsche darunter. Viele schätzen diese Freiheit in der Schweiz.
    • mostlyharmless 05.05.2019 13:28
      Highlight Highlight Ja. Und? Dürfen die das nach dem 19. Mai nicht mehr?
    • olga 05.05.2019 13:48
      Highlight Highlight Mich würde interessieren, woher du diese Zahl hast... Selbst wenn das wahr wäre: Umso wichtiger wäre es bei diesen Massen an Waffenbenutzer*innen, ein geregeltes Waffenrecht zu haben! Ausserdem: Wenn du wirklich denkst, es würde in der Initiative im Kern um das Waffenrecht gehen und nicht vielmehr um eine drohende Kündigung des Schengen-Abkommens, dann hast du wirklich nichts verstanden.
    • Jong & Hässig 05.05.2019 14:02
      Highlight Highlight Inwiefern wäre dieses Recht später eingeschränkt? Statt 20 Schuss könnte man nurnoch 10 aufs Mal loslassen. Mir ist kein Schiessprogramm bekannt, dass mehr als 10 Schuss ohne Unterbrechung erfordert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bud Spencer 05.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Untauglichkeit aufgrund einer Bienenstichallergie??
    • Team Insomnia 05.05.2019 14:08
      Highlight Highlight Roger Federer war auch UT wegen Rückenschmerzen. Komischerweise reichts für über 20 Jahre Spitzensport🤔

    • Astrogator 05.05.2019 14:08
      Highlight Highlight Roger Federer ist untauglich wegen Rückenproblemen, für Spitzensport reicht es dann wieder.

      Und die Armee jammert sie hätte wegen dem Zivildienst zu wenig Leute...
    • Mutzli 05.05.2019 14:37
      Highlight Highlight @Bud Spencer

      Habs auch oben in einem Kommentar geschrieben: Bei meiner Aushebung wurden min. 3 wegen Risiko auf Schlafwandel untauglich erklärt. Betonung auf Risiko.

      Einen Kolleg von mir wollte die RS in Graubünden nicht, da er "so ein Kiffer" sei, keine Ahnung was sie bei dem dann offiziell in die Unterlagen geschrieben haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Namenloses Elend 05.05.2019 12:26
    Highlight Highlight Da muss ich doch irgendwie an üelis erste Schiessstunde denken 😂😂


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    • mostlyharmless 05.05.2019 13:32
      Highlight Highlight Ich hab den Walliser Instruktor nicht ganz verstanden – was sagt er an den Stellen, die wie «Allahu akbar» klingen?
    • Blutgrätscher 05.05.2019 21:38
      Highlight Highlight Üelihu akbar - gimmu die Butzi! Jetz hesch ja voll die dernäbu mim Schnütz gitroffu! Aso chumm, diräkt nahladu gimmu die Butzi!
      -
      Üelihu akbar - stossmus ins Fittlu! Ah Madonna geile Siech!

      Das Üelihu akbar ist dabei nat. nur eine Anspielung auf gewisse politische Positionen und kein Walliserdeutscher Begriff

  • ubu 05.05.2019 12:16
    Highlight Highlight Das entscheidende Argument ist dies: Sagen wir am 19. Mai Nein zum neuen Waffenrecht, dann haben wir genau 90 Tage Zeit, um mit Brüssel einen neuen Kompromiss auszuhandeln, den die EU-Staaten dann einstimmig gutheissen müssen - sonst sind wir aus Schengen raus. Dass wir unter den Umständen einen Deal kriegen, der noch besser ist als der aktuelle (der zB den Soldaten weiter erlaubt das Gewehr heimzunehmen, die Jäger gar nicht betrifft, Minderjährige an der Waffe erlaubt, etc.), ist illusorisch.
    • derEchteElch 05.05.2019 13:31
      Highlight Highlight Blaablaablaa
    • Armend Shala 05.05.2019 13:34
      Highlight Highlight Tschechien hat dagegen schon Klage eingereicht, der sehr wahrscheinlich stattgegeben wird. Also ist das schon gegessen. Faktum ist einfach, dass die EU keine Bürger mehr will mit privatem Waffenbesitz. Reinste Salamitaktik. Du musst nicht mal Entwaffnung sagen, du machst es einfach Schritt um Schritt, „Reform“ um „Reform“.
    • Rabbi Jussuf 05.05.2019 13:38
      Highlight Highlight Wohl richtig.
      Braucht die EU aber die Schweiz in Schengen nicht genauso wie die Schweiz Schengen bräuchte?
      Ich halte die Verknüpfung der zwei Sachen für höchst problematisch. Das wird schnellstens zu weiteren Verschärfungen des Waffenrechts führen und zu weiteren Erpressungen seitens der EU mit der Verknüpfung von anderen Fragen mit Schengen.
      Darum tendiere ich dazu, das Waffengesetz abzulehnen und halt auf Schengen zu verzichten.
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Schützen kritisieren Justizministerin Keller-Sutter scharf

Die Gegner des revidierten Waffengesetzes werfen Justizministerin Karin Keller-Sutter vor, Unwahrheiten zu verbreiten. Ein Ja laufe auf eine Entwaffnung der Bürger hinaus, sagen sie.

Aus Sicht des Bundesrates geht es in der Abstimmung vom 19. Mai um geringfügige Änderungen, die es der Schweiz ermöglichen, im Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten zu bleiben. Die Schiesstradition bleibe erhalten, betonte Keller-Sutter jüngst vor den Medien. «Niemand wird entwaffnet.»

Die Interessengemeinschaft …

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