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«Apokalyptisch» – Diese 11 Tweets zeigen, wie hart das Gewitter Zürich getroffen hat

13.07.2021, 09:0313.07.2021, 12:14

Knapp vor zwei Uhr wurden viele Bewohner der Stadt Zürich aus dem Schlaf gerissen. Anders als am Abend vorher waren dafür aber nicht hupende Italiener, sondern ein massives Gewitter dafür verantwortlich. So fühlte sich die Sturmfront hautnah an:

Die Bilder haben etwas albtraumhaftes und könnten aus einem Horror- oder Katastrophenfilm stammen. Auch in der Animation von SRF Meteo sieht das Gewitter eindrücklich aus. In Affoltern wurden laut SRF Meteo Böenspitzen von über 100 Kilometern pro Stunde gemessen.

Das Resultat? Umgeknickte Bäume, verwüstete Gärten und haufenweise Sachschäden. Am Zürcher Bucheggplatz am Käferberg hat es ganze Baumreihen entwurzelt.

Doch auch sonst blieb gestern Nacht in Zürich kein Stein auf dem anderen. Roller kippten um, Äste landeten auf der Fahrbahn und auch sonst flog alles durch die Gegend, was nicht niet- und nagelfest war.

Bei Fernseh- und Radiomoderatorin Mona Vetsch bahnte sich das Gewitter und der Hagel seinen Weg bis in den Eingangsbereich.

Die stärksten Windböen wurden indes nicht in Zürich, sondern in Luzern in Egolzwil gemessen – Spitzen von bis zu 135 Kilometern pro Stunde.

Zurück nach Zürich: Hier gingen bei Schutz & Rettung innert einer Stunde über 1000 Notrufe ein. Mehrere hundert Feuerwehreinsätze wurden bereits in der Nacht gefahren. Der Sturm dauerte nur wenige Minuten und bereits wenige Minuten nach seinem Ende waren in der ganzen Stadt Sirenen zu hören.

Neben den Sturmschäden machen der Schweiz im Moment auch die massiven Regenfälle zu schaffen. An mehreren Orten sind die Seen und Flüsse über die Ufer getreten. Im Moment sieht es für diese Woche nicht besser aus, weitere Regenfälle sind angesagt.

Besonders der Norden von Zürich scheint sehr stark getroffen worden zu sein, wie die Bilderflut zeigt. Indes stellt sich bei den extremen Wetterphänomenen auf der ganzen Welt immer mehr die Frage nach dem Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Bereits zum zweiten Mal dieses Jahr bricht das Netz des Zürcher Verkehrsverbundes (VBZ) zusammen. Im Februar fuhren wegen der starken Schneefälle keine Busse, Trams und Züge mehr, nun hat der Sturm erneut Äste und ganze Bäume auf die Fahrbahnen geworfen.

Die Buslinien werden laut aktuellen Informationen schrittweise wieder in Betrieb genommen. Der VBZ informiert auf verschiedenen Kanälen über den Stand der Dinge. Weitere Impressionen der Gewitternacht:

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(leo)

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In der Nacht auf Dienstag wüteten Gewitter in der Schweiz

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In der Nacht auf Dienstag wüteten Gewitter in der Schweiz
quelle: keystone / ennio leanza
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