Schweiz
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Der Schnee überrascht Pendler shay.leea

Schnee führt zu Pendlerchaos ++ Viele Unfälle auf Schweizer Strassen



Als wäre die Kältepeitsche nicht genug: Auf der Alpennordseite schneit es seit der Nacht verbreitet, vielerorts sind die Strassen glatt. Wegen den eisigen Temperaturen bleibt die weisse Pracht liegen. Das führt zu Verkehrsbehinderungen. 

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Team watson
corsin.manser
Flughafen Genf wieder offen
Wie der Genève Aeroport via Twitter mitteilt, konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Es muss jedoch nach wie vor mit Verspätungen gerechnet werden.

Unfälle in Solothurn
Wegen der starken Schneefälle kam es im Kanton Solothurn am Vormittag zu rund ein Dutzend Unfällen. Es wurde niemand verletzt.
Der Schnee überraschte am Donnerstagmorgen so machen Velo- und Autofahrer. Während die einen ihr Zweirad zu Hause stehen liessen, wagten sich andere ins Schneegestöber.

Die Autolenker kamen mancherorts auf den schneebedeckten Strassen ins Schleudern. Insgesamt ereigneten sich im Kanton rund 12 Unfälle.

Die Hälfte davon hätte sich auf der Autobahn ereignet, heisst es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Solothurn. Mehrheitlich habe es sich um Selbstunfälle oder Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen gehandelt. In Egerkingen und Lostorf kollidierten je ein Auto mit einem Linienbus.

Bei keinem der Unfälle gab es Verletzte.

von corsin.manser
Es grüsst Sharm el Sheik Mansur. 27 Grad hier. 🌴☉🐫
Autofahrer stecken wegen Schnees in Südfrankreich fest
Schneefall hat in Teilen Südfrankreichs zu einem Verkehrschaos geführt. In der Region um Montpellier steckten zahlreiche Autofahrer über Nacht fest. Mehr als 1500 Menschen wurden in Notunterkünften beherbergt, wie die Präfektur des Verwaltungsbezirks Hérault mitteilte.


Ein Journalist der französischen Zeitung «La Provence» berichtete am Donnerstagvormittag, dass er mit seinen zwei kleinen Kindern seit Mittwochnachmittag bei Montpellier im Wagen festsitze. «Das ist ein reiner Albtraum», schrieb er auf Twitter.
Die französische Hauptstadt Paris war am Donnerstagmorgen ebenfalls weiss, dort lag allerdings nur eine dünne Schneedecke. Die Polizei empfahl dennoch, die Autos stehen zu lassen und lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. (sda/dpa)
Stau auf der A1 und der A3
Durch einen Unfall kommt es auf der A1 und der A3 zu Stau und Verkehrsüberlastung. Wegen Schnee auf der Fahrbahn mussten sich Autofahrer auf diversen Strassen im Aargau heute Morgen in Geduld üben. Aktuell liegen zwei Staumeldungen vor: Auf der A1 in Richtung Zürich kommt es zwischen Baden-West und dem Baregg-Tunnel zu Stau. Das teilt die Live-Verkehrsinfo des TCS um 10:16 Uhr mit.

Auch auf der A3 zwischen Brugg und der Verzweigung Birrfeld kommt es zu einer Überlastung des Verkehrs. Es herrscht derzeit Stau.

Winterwetter legt Leben in Teilen Grossbritanniens lahm
Schnee, Eis und starke Winde haben am Donnerstag den dritten Tag in Folge erhebliche Verkehrsbehinderungen in Grossbritannien verursacht. Vor allem in Schottland stand das öffentliche Leben in weiten Teilen still, nachdem der britische Wetterdienst die höchste Warnstufe für Schneefall ausgegeben hatte.

Die Polizei rief Menschen dazu auf, nicht zu reisen. Hunderte Schulen blieben geschlossen. Auch in Nordostengland schneite es stark.
Vehicles crawl along a road as snow falls in south east England, as seen through the window of a train travelling from London to Canterbury, England, Tuesday, Feb. 27, 2018. The so-called "Beast from the East" snow storm arrived in the Britain Monday and is predicted to continue for the next few days as it chills most of Europe. (AP Photo/Matt Dunham)
Viele Strassen im ganzen Land mussten gesperrt werden, Tausende Autos blieben liegen. Teilweise mussten Autofahrer die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Viele Züge im ganzen Land fielen aus.
Auch der Flugverkehr war erheblich gestört. Die Flughäfen in Glasgow und Edinburgh waren am Donnerstagvormittag geschlossen. Auch am Flughafen London Gatwick kam es zu vielen Verspätungen und Ausfällen.

Zusätzlich zum Wetterphänomen «Beast from the East» (Biest aus dem Osten), das Grossbritannien kalte Luft vom Kontinent brachte, zieht nun im Südwesten des Landes auch noch Sturm «Emma» auf. Der britische Wetterdienst warnte für Donnerstag und Freitag vor heftigem Schneefall und Regen und überfrierender Nässe in Wales und Südwestengland und rief auch dort die höchste Warnstufe aus. (sda/dpa)
Chauffeure gefordert
Auch in der Stadt Zürich verkehrten wegen des Schnees zahlreiche Buslinien nicht mehr und Trams mussten teilweise umgeleitet werden.
Vor allem die Bergstrecken konnten von den Bussen nicht mehr befahren werden. So mussten im Laufe des Morgens rund ein Dutzend Linien eingestellt werden, wie die Leitstelle der Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) mitteilte.

Eine Fahrleitungsstörung auf der Bahnhofbrücke sorgte zudem dafür, dass mehrere Trams nicht mehr auf dieser Hauptverkehrsachse fahren konnten. Sechs Linien mussten umgeleitet werden, was zu grossen Verspätungen aus Ausfällen führte. Gemäss einem Sprecher der VBZ könnte die Kälte der Grund für die kaputte Fahrleitung sein.
Schnee Hardbrücke Zürich
Flughafen Genf weiterhin geschlossen
Am Genfer Flughafen musste der Betrieb wegen des Winterwetters bis auf weiteres eingestellt werden. Nach aktuellem Stand dürften die ersten Flugzeuge um 11 Uhr starten. Die Situation wird um 10 Uhr neu beurteilt.

Verspätungen auf der Schiene
Auch auf dem Schienennetz kam es zu Problemen. Um 9 Uhr war die Strecke zwischen Le Day VD und Vallorbe VD unterbrochen, auf verschiedenen weiteren Linien kam es zu Einschränkungen, etwa zwischen Bern und Bern Wankdorf sowie Lausanne und Genf.
Die Bahnhöfe in Neuenburg und Payerne VD waren ebenfalls nur eingeschränkt befahrbar.
Bern versinkt im Schnee







Auch im Kanton Waadt ist Vorsicht geboten
Der Schnee hat die Strassen im Kanton Waadt fest im Griff. Die Polizei mahnt zur Vorsicht beim Fahren.
Auch SRF Meteo zeigt sich überrascht

«Der Schnee liegt fast einen Zentimeter hoch.» Hihi.
Grosse Probleme bei Bus und Tram
In Bern:






In Basel:



In Zürich:

Nix geht mehr in Genf
Am Flughafen Genf ist der Flugbetrieb wegen des Winterwetters bis auf weiteres eingestellt worden. Wie eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, gebe es zu viel Schnee auf der Piste. Der Flughafen rät den Reisenden derzeit davon ab, sich zum Flughafen zu begeben. Der Flughafen will um 9 Uhr die Situation neu beurteilen. In Zürich läuft der Flugverkehr derzeit mehr oder weniger normal.


Probleme im Strassenverkehr
Auch auf den Autobahnen ist die Situation prekär. In der Region Bern hat es bereits gekracht. Wegen mehreren Unfällen staut sich der Verkehr auf der Autobahn A6 zwischen Kiesen und Muri.








In Zürich kämpfen die SBB mit einem blockierten Zug im HB. Es kommt zu Behinderungen und Verspätungen.

(amü)

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