Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schon wieder das Wallis: Hier forderten die schweren Lawinen mehrere Todesopfer

Der Lawinenwinter 1999 ist in vielen Köpfen noch präsent: Doch welche schweren Unglücke gab es seither? Wir werfen einen Blick auf die letzten 20 Jahre.

Am Dienstagnachmittag hat im Skigebiet Crans-Montana im Wallis eine Lawine auf einer Fläche von mehreren hundert Metern eine Skipiste begraben. Mehrere Personen wurden verschüttet, ein 34-jähriger Mann erlag seinen Verletzungen.



Immer wieder kommt es zu tragischen Lawinenunglücken. Seit 1936 erfasst das Schweizerische Lawinenforschungsinstitut SLF die Todesopfer. Im Mittel starben über diese Periode jährlich 25 Personen durch Lawinen.

Ein Blick auf die Karte der schwersten Lawinenunglücke seit 1999 zeigt: Schwere Unglücke mit mindestens drei Toten häufen sich im Kanton Wallis.

Die interaktive Karte

Mit einem Klick auf einen Eintrag in der Karte erhältst du mehr Informationen zum entsprechenden Lawinenunglück. Vermerkt sind nur Lawinen, die drei oder mehr Todesopfer forderten, daher erscheint das Unglück vom Dienstag in Crans-Montana – es forderte bisher ein Todesopfer – nicht auf der Karte.

Werfen wir noch einen genaueren Blick auf das Unterwallis:

17 Lawinenunglücke forderten in den letzten 20 Jahren drei oder mehr Tote:

(Mit Material der Nachrichtenagentur SDA)

Suche nach Lawinen-Verschütteten in Crans-Montana läuft

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Der Lawinenwinter 1999 in Bildern

Das könnte dich auch interessieren:

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kilian Holzer 22.02.2019 02:07
    Highlight Highlight Z Ober Tälli isch im Fieschertal und nit z Fiesch! So viel Ziit mües sii🤔
  • #plauderi 21.02.2019 12:32
    Highlight Highlight Der Dok von SRF "Lawinen - Schicksal oder Schuld?" zu diesem Thema ist absolut empfehlenswert. Es handelt vom schweren Lawinenwinter 1999 (u.a. Evolène) und wie es 20 Jahre danach aussieht.
  • deka 21.02.2019 07:31
    Highlight Highlight Schon wieder das Wallis? Etwas reisserischer Titel!
    Bei den meisten Fällen handelt es sich um Skitouren, welche wohl kaum im Flachland gemacht werden können.
  • Butzdi 20.02.2019 21:16
    Highlight Highlight Vielleicht hängt das mit den höchsten Bergen und den schönsten Tourenskigebieten zusammen? 🤔
    Das muss es sein...
  • Sherlock_Holmes 20.02.2019 21:14
    Highlight Highlight Das Hochgebirge ist oft exponiert und dementsprechend anspruchsvoll zu begehen. Gleichzeitig denke ich, dass durch die bessere Erschliessung und den zunehmenden Tourismus die Anzahl derjenigen zunimmt, welche die Gefahren und das eigene Können falsch einschätzen.
    Dies wird mit der Veränderung des Klimas auch im Sommer zunehmen.
    Für mich gilt deshalb je länger je mehr:
    Sich sorgfältig informieren – über Anforderungen und aktuelle Bedingungen, vorzugsweise vor Ort bei erfahrenen SAC HüttenwartInnen oder BergführerInnen, ggf. nur mit Führung. Eine gute Ausrüstung inkl.
    Im Zweifel verzichten.
  • Naraffer 20.02.2019 19:57
    Highlight Highlight Schon wieder das Wallis. Die sollen mal in den Kanton Solothurn kommen, wir hatten auf dem Balmberg noch nie einen Lawinentoten. Allerdings soll am Weissenstein mal eine kleine Föhre durch ein Schneebretchen angeknickt worden sein. Wurde vom Werkhof geflickt. 👌
    • DichterLenz 20.02.2019 21:10
      Highlight Highlight Auf der Hasenmatt hatt ich letztens überhaupt keine Aussicht. Nie mehr geh ich nach Solothurn skibergsteigen ;-)
    • Nelson Muntz 20.02.2019 21:55
      Highlight Highlight Solothurn, Stautourismus auf der A1
    • Heimwerkerkönig 21.02.2019 13:13
      Highlight Highlight 2006 wurde ein 16-Jähriger unterhalb der Röti von einer Lawine verschüttet.
  • Zauggovia 20.02.2019 19:41
    Highlight Highlight Schon wieder das Wallis? Wo denn sonst? In Züri?
    • Abu Nid As Saasi 21.02.2019 07:10
      Highlight Highlight Genau, am Pfannenstiel, oder doch etwa am Hönggerberg?
    • Lauwärmer 21.02.2019 08:31
      Highlight Highlight Vielleicht löst sich ja Mal eine auf dem Üetliberg 🤷🏻‍♂️😁
    • ReziprokparasitischerSymbiont 21.02.2019 15:34
      Highlight Highlight Klar hat es in tieferen Lagen weniger Gefahrenstellen. Aber ein Hang von 20 Metern Länge und knapp 30° Hangneigung reicht durchaus für einen tödlichen Unfall! Leider ist vor einigen Jahren ein paar hundert Meter oberhalb meines Elternhauses genau so ein Unfall passiert. Bitte unterschätzt solche Stellen nicht!
  • ReziprokparasitischerSymbiont 20.02.2019 19:33
    Highlight Highlight Nicht nur im Wallis, auch im Bündnerland ist die Anzahl der Lawinenopfer im Vergleich zur Anzahl der Tourengänger überdurchschnittlich hoch.
    Es wird vermutet, dass das unter anderem mit den vergleichsweise geringen Schneemengen und der dadurch lang anhaltenden Gefahr von Altschneelawinen zusammenhängt.

Neues Wolfsrudel in Graubünden gesichtet

Ein Jäger hat am vergangenen Wochenende auf dem Gebiet der Gemeinde Obersaxen Mundaun im Kanton Graubünden drei Jungwölfe gesichtet. Es dürfte sich dabei um Jungtiere eines bisher nicht bekannten Wolfsrudels handeln, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mitteilte.

Zusammen mit den drei Jungtieren konnte der Jäger zwei ausgewachsene Tiere beobachten. Das Einzugsgebiet dieses neuen Wolfsrudels dürfte das Gebiet vom Piz Mundaun bis zum Piz Nadels und die umliegenden Täler …

Artikel lesen
Link zum Artikel