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ZUR MELDUNG DASS WALTER FREY SEIN AMT ALS VIZEPRAESIDENT DER SVP ABGEBEN WERDE, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 10. JANUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Walter Frey, VR-Praesident der ZSC Lions, bei seinen Ausfuehrungen, aufgenommen am Dienstag, 26. August 2008, anlaesslich der Pressekonferenz der ZSC Lions fuer die Eishockey Saison 2008/09 im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Ex-SVP-Nationalrat und Unternehmer Walter Frey, Inhaber der Emil Frey AG. Bild: KEYSTONE

Emil Frey wird zum grössten Autohändler Europas



Die Autohandelsgruppe Emil Frey von Ex-SVP-Nationalrat Walter Frey setzt zum grossen Sprung an. Sie übernimmt 275 Filialen des europäischen Händlernetzes von Porsche und steigt zum grössten Autohändler Europas auf.

Emil Frey bestätigte die Kaufabsicht am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda ohne Angabe weiterer Details. Zuvor hatten verschiedene Medien über den Deal berichtet. Wann die Transaktion genau geplant ist, ist nicht bekannt. Die Wettbewerbsbehörden müssen noch ihre Zustimmung geben.

Gemäss einer Mitteilung von Porsche vom 6. März umfasst die Transaktion 193 französische Händlerstandorte mit Marken ausserhalb des Volkswagen-Konzerns sowie 14 Standorte mit VW-Marken. Die Filialen gehören der Porsche-Tochter PGA Motors. Auch alle Händlerstandorte von PGA in Belgien (6), Polen (12) und den Niederlanden (50) sollen an die Emil-Frey-Gruppe veräussert werden.

Pole-Position dank Übernahme

Porsche weist keine Umsatzzahlen einzelner Filialen aus. 2015 verkaufte die Holding insgesamt 131'500 Neuwagen und 125'000 Gebrauchtwagen, wie Porsche auf Anfrage mitteilte. Der Umsatz betrug 4.7 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt mehr als 9000 Mitarbeiter.

Emil Frey gibt als Privatgesellschaft keine Unternehmenszahlen bekannt. Schätzungen zufolge hat die Gruppe rund 8000 Angestellte an europaweit 350 Standorten und erzielt einen Umsatz von rund 5 Milliarden Franken.

Das International Car Distribution Programme (ICDP) schätzt gegenüber der deutschen Zeitschrift «Automobilwoche» den Umsatz von Emil Frey nach der Übernahme auf über 9 Milliarden Euro. Damit würden die bisherigen Nummern Eins und Zwei im europäischen Autohandel bei weitem überflügelt.

(nfr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dergraf 14.03.2017 15:59
    Highlight Highlight Nur die Faulen kaufen noch ein Auto in der Schweiz!
    Weshalb bei Frey (Synonym für die Autoimporteure) einige Tausend oder Zehntausend mehr für das gleiche liegen lassen als im nahen Ausland?
    Gleiches gilt für den Service am Auto. Jenseits der Grenze weiss ich schon vorher was das kostet; auf den Cent.
    Und wie schon bemerkt wurde, war das Blochers Grund, sich gegen den EWR zu wehren. Mit dem EWR wäre vieles günstiger. Die Bilateralen waren teurer. Neue Verträge kosten noch mehr. Blocher sei gedankt!
    Und das wird noch heute zelebriert: Verbot von Parallelimporten etc. Zugunsten der Abzocker!
  • Der müde Joe 10.03.2017 18:21
    Highlight Highlight Da wird sich sicher auch der ZSC freuen. "No eis, zwei milliönli meh für min Club liggäd da scho drin!"🤑

    So ich gah scho mal in deckig...🙆🏻‍♂️
  • N. Y. P. D. 10.03.2017 15:20
    Highlight Highlight @Emil Frey,
    Ihr Ururururururururgrossvater konnte mit einigen Automarken einen Exklusivvertrag für den Import von Autos in die Schweiz abschliessen.
    Dank diesem Vertrag aus dem Jahr 326 n. Christus haben Sie es zu einem Milliardenvermögen gebracht.
    Mit diesen Milliarden nun machen Sie sich auf den Weg Europas Autohändler Nummer 1 zu werden.
    Aus Imagegründen halten Sie sich noch den ZSC.

    Ok, ein bischen NEIDISCH bin ich schon, wie man so einfach zu Milliarden* kommt.. ;-)

    *pro importiertes Auto krallen Sie bestimmt 1-3000 CHF ab.

    😊😊😊😄😄😄
  • Kastigator 10.03.2017 14:07
    Highlight Highlight Man vergesse nicht, dass die Monopolstellung seines Spezis Walter Frey einer der Hauptgründe war, dass Blocher 1992 den EWR-Beitritt bekämpfte. Es ging nur darum, die Pfründen zu schützen - das europäische Kartellrecht hätte das verunmöglicht.
    • CASSIO 10.03.2017 19:10
      Highlight Highlight Einer dieser 14 Blitzer soll mir mal erklären, weshalb Kastigator für die Wahrheit einen Blitz von Euch bekommt!?!
    • Dr. Rantanplan 12.03.2017 23:47
      Highlight Highlight Cassio: Wohl aus Frustration über die Wahrheit ;-)
    • CASSIO 13.03.2017 06:44
      Highlight Highlight Dr. Rantaplan: oder aus Angst!!!
  • Sandromedar 10.03.2017 14:05
    Highlight Highlight #MAFIA
  • Richu 10.03.2017 14:03
    Highlight Highlight Mitten in diesem Bericht von sda, indem auch informiert wird, dass die Fa. Emil Frey europaweit ca. 8000 Personen beschäftigt, wird von Watson vermerkt "Hat es Blocher auf den Blick abgesehen?"
    Es scheint, dass es Watson immer noch nicht begriffen hat, dass die Blick-Gruppe unverkäuflich ist!
  • peigi 10.03.2017 13:50
    Highlight Highlight Ich denke die Verkäufer wissen sehr genau, dass in den kommenden Jahr(zehnten) Autos viel weniger Wartung brauchen (Stichwort Elektromobile) und immer mehr Menschen Autos direkt beim Hersteller mieten via Carsharing statt beim Händler kaufen kaufen. Dann sind diese 275 Filialen auf einmal nicht mehr soviel wert... Hoffen wir für Walter und seine Angestellten, dass ich falsch liege...
    • Pisti 10.03.2017 17:48
      Highlight Highlight Ein Elektromobil braucht vielleicht weniger Wartung, dafür hält die Batterie nicht allzulange. Damit lässt sich auch gut Geld verdienen. Und Porsche wird kaum nur Elektroautos bauen in Zukunft.
  • phreko 10.03.2017 13:39
    Highlight Highlight Und der will die Schweiz zu einer Insel machen?
    • Fabio74 10.03.2017 15:03
      Highlight Highlight Ja um die Preise hochzuhalten und die Importe kontrollieren können
      Im EWR ginge dies nicht mehr.
    • CASSIO 10.03.2017 19:13
      Highlight Highlight Wie sonst kann man uns Schweizer abzocken?

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