Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05874091 Participants take part in a demonstration to protest against the Financial Times Commodities Global Summit in Lausanne, Switzerland, 27 March 2017. The sixth edition of the FT global Commodities Summit takes place from 27 to 29 March at the Beau Rivage Palace in Lausanne.  EPA/LAURENT GILLIERON

Rund 300 Personen demonstrierten in Lausanne friedlich gegen den Rohstoff-Gipfel. Bild: EPA/KEYSTONE

«Stoppt die Plünderei!» 300 Menschen demonstrieren in Lausanne gegen Rohstoff-Gipfel

28.03.17, 00:21 28.03.17, 07:09


Rund 300 Menschen haben am frühen Montagabend in Lausanne gegen den dort stattfindenden Rohstoff-Gipfel protestiert. Die Kundgebung wurde von der Polizei überwacht, verlief jedoch ohne Zwischenfälle.

«Alle hassen die Rohstoff-Händler» oder «Stoppt die Plünderei», schrien die Kundgebungsteilnehmer in Ouchy, in unmittelbarer Nähe des Hotels Beau-Rivage. Dort findet derzeit das sechste Gipfeltreffen des Rohstoffhandels statt.

epa05874093 Participants with a banner 'Switzerland - An international fiscal paradise' take part in a demonstration to protest against the Financial Times Commodities Global Summit in Lausanne, Switzerland, 27 March 2017. The sixth edition of the FT global Commodities Summit takes place from 27 to 29 March at the Beau Rivage Palace in Lausanne.  EPA/LAURENT GILLIERON

«Steuerparadies Schweiz»: Demonstrationszug in Lausanne.  Bild: EPA/KEYSTONE

Im Gegensatz zu früheren Jahren, als Kundgebungsteilnehmer versucht hatten, ins Hotel einzudringen, kam es am Montagabend zu keinen Zwischenfällen. Die Veranstalter der Kundgebung hatten eine Musikanlage installiert, um mit der lauten Musik «die Händler im Beau-Rivage am Schlafen zu hindern», wie sie erklärten.

Die Schweiz wurde wegen ihrer Gastfreundschaft für die Rohstoff-Handelsmultis kritisiert. Die steuerlichen Privilegien der Rohstoffhändler müssten ein Ende finden, wurde gefordert. Der Profit werde auf dem Rücken der Länder des Südens gemacht.

Das Branchentreffen des Rohstoffhandels wird jedes Jahr von der britischen Wirtschaftszeitung «Financial Times» veranstaltet. Es findet bereits zum sechsten aufeinander folgenden Mal statt. (cm/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Schweizer Waffenexporte steigen im laufenden Jahr um fast 18 Prozent

Die Schweiz hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres deutlich mehr Rüstungsgüter ausgeführt als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Anstieg von fast 18 Prozent dürfte die Diskussionen rund um die Waffenexporte zusätzlich befeuern.

Auf die neusten Waffenexport-Zahlen machte am Donnerstag die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) aufmerksam. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hatte die Zahlen der ersten drei Quartale am Dienstag ins Internet gestellt. Die Zahlen …

Artikel lesen