Schweiz
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Falsche Versprechen: Kunde kauft Zusatzversicherung – und muss trotzdem selbst zahlen

Das lukrative Geschäft mit Zusatzversicherungen funktioniert nicht mehr. Werden nun Kunden geprellt?

Anna Wanner / ch media



Mehrere hundert Franken zahlen Versicherte jeden Monat, damit sie bei einem Unfall oder einer Operation den Arzt und das Spital frei wählen können. Krankenkassen verkaufen ihre Spital-Zusatzversicherungen mit diesem Versprechen.

Nur gibt es Zusatzversicherungen, die zwar eine freie Arzt- und Spitalwahl anpreisen, gleichzeitig aber eine Liste von Spitälern und Ärzten führen, die für Patienten gesperrt sind.

Das bedeutet: Die Krankenkasse zahlt Operation und Aufenthalt trotz Zusatzversicherung nicht. Will der Versicherte am gewünschten Spital oder Spezialarzt festhalten, muss er den Aufpreis der Behandlung selber bezahlen.

Arzt Frau OP Operation Spital

Freie Wahl unter Vorbehalt. Bild: shutterstock.com

Die Krankenkassen deklarieren solche Einschränkungen auf sogenannten «Negativ- oder schwarzen Listen». So führt Concordia beispielsweise eine Liste von Spitälern «ohne volle Kostendeckung in den Spitalversicherungen». Und Helsana weist trotz «freier Spitalwahl» auf Vorbehalte hin: «Beachten Sie bitte, dass bei den von Helsana nicht anerkannten Spitälern Kosten anfallen, die Sie selbst übernehmen müssen.»

Was nicht steht: Die Liste kann fortlaufend angepasst und abgeändert werden. Der Versicherte kauft die Katze im Sack, weil er nicht sicher sein kann, ob zum gegebenen Moment eine ärztliche Behandlung im gewünschten Spital auch vergütet wird.

Hunderte von Franken, welche er Monat für Monat in die Zusatzversicherung einzahlt – und dann das?

Druckmittel für tiefere Prämien

Die Versicherer machen keinen Hehl aus diesen Listen. Helsana-Sprecher Stefan Heini sagt: «Indem wir eine Negativliste führen, erhalten wir einen grösseren Handlungsspielraum, um uns in den Verhandlungen mit den Kliniken für faire Preise einzusetzen.»

Ähnlich argumentiert Concordia: «Es gibt Spitäler, die mit ihren Tarifforderungen die Grenzen der Vernunft massiv überschreiten», so Sprecherin Astrid Brändlin. «Würde die Concordia solchen Forderungen nachgeben, würden die Prämien ins Unermessliche steigen.»

Beide betonen, es gehe nicht darum, Leistungen gegenüber den Versicherten einzuschränken, sondern mit den Spitälern überhaupt verhandeln zu können. Davon profitierten in erster Linie die Prämienzahler.

Angriff auf Vertragsspitäler

Die betroffenen Spitäler sehen das freilich anders. Zwar funktionieren solche Negativlisten schon länger als Druckmittel. Zuletzt hat sich das Universitätsspital Basel nach einem längeren Streit und verärgerten Patienten mit der Helsana auf einen tieferen Tarif einigen können.

Allerdings treffen die Listen nicht mehr nur Spitäler mit mangelnder Qualität oder hohen Kosten, wie Beat Huber, CEO der Klinik Pyramide am See in Zürich, sagt. «Neuerdings richten sich die schwarzen Listen direkt gegen Vertragsspitäler.»

Dazu muss man wissen: Im Unterschied zu den Listenspitälern, die von den Kantonen mit Leistungen beauftragt werden, sind Vertragsspitäler frei in ihrem Angebot. Knapp ein Dutzend Spitäler in der Schweiz haben sich im Zuge der neuen Spitalfinanzierung 2009 bewusst für diesen Weg entschieden.

Die Freiheit bedeutet aber, dass sie auf den Sockelbeitrag des Kantons verzichten, der 55 Prozent an jede Behandlung eines Listenspitals zahlt. Bei einem mittelschweren Eingriff sind das schnell mehrere tausend Franken.

Auf den Beitrag muss das Vertragsspital nicht verzichten. Anstatt des Kantons finanziert die Krankenkasse den Sockelbeitrag – zumindest bisher.

Denn just wegen dieses Aufpreises heben nun Krankenversicherer wie Helsana die Vertragsspitäler auf die Negativliste oder bieten Versicherungsmodelle an, welche einzelne Spitäler direkt ausschliessen. Für die Vertragsspitäler wäre es fatal, wenn die Preise um die Höhe des ganzen Sockelbeitrags reduziert würden.

An den Preisen lasse sich nicht so stark schrauben, sagt Beat Huber. «Wir sind effizient organisiert und nicht teurer als Listenspitäler.» Da der Sockelbeitrag den massgeblichen Teil der gesamten Fallkosten ausmache, könnten auch Vertragsspitäler nicht darauf verzichten. «Wenn die Versicherer ihren Beitrag nicht mehr zahlen, müssen wir uns neu ausrichten.»

Einigung nicht ausgeschlossen

Für alle Versicherten ist dieser Streit lästig, weil sie nicht sicher sein können, dass das Versicherungsversprechen im Ernstfall tatsächlich eingelöst wird. Die Krankenkassen beschwichtigen: Es bestehe kein Interesse, die Versicherten unnötig zu verärgern.

«Im Gegenteil», sagt Helsana-Sprecher Heini. «Wir sind daran interessiert, neue zu gewinnen.» Helsana wolle deshalb über die Zusatzversicherung möglichst viele Spitäler abdecken. Damit das möglich ist, müssten sich aber die Spitäler bei den Tarifen bewegen.

Auch die Vertragsspitäler werden sich verstärkt darum bemühen, mit allen Versicherern eine Lösung zu finden, um keine Privatpatienten abweisen zu müssen. «Mein Ziel ist es, bis im April wieder auf die reguläre Liste zurückzukommen», sagt CEO Huber. (aargauerzeitung.ch)

So hustest und niest du richtig: 

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Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 06.12.2018 03:53
    Highlight Highlight Wir Jammern über zu hohe Prämien die durch zu hohe Kosten entstehen. Machen die Kassen etwas gegen die hohen Kosten wird wieder gejammert. Ddas ist das gleiche Verhalten wie die gelbwesten in Frankreich. Einfach gegen alles.
  • Toni.Stark 04.12.2018 21:13
    Highlight Highlight Genau aus solchen Überlegungen werde ich meine Zusatzversicherung kündigen. Falls mal was ist zahle ich lieber selber. Die Prämie aufgerechnet auf all die Jahre kompensieren sich. Die Grundversicherung ist für das Meiste ausreichend.
  • Hardy18 04.12.2018 12:31
    Highlight Highlight Das doch der gleiche Mist wie mit dem Telefonanbietern. Und ich lache den Kunden wieder aus und zeige mit dem Finger auf ihm. Hauptsache "billig" locken lassen und das Kleingedruckte nicht lesen müssen. Wer denkt man bekommt was geschenkt, von grossen Konzernen, ist auf dieser Welt falsch. 😂
    Dabei ist es so einfach - den man hat ja nicht umsonst, die schriftliche Vertragsform gewählt damit beide Parteien wissen worauf sie sich einlassen.
    • Flötist 04.12.2018 19:22
      Highlight Highlight Billig sind Zusatzversicherungen nicht.
  • Magnum44 04.12.2018 10:03
    Highlight Highlight Das Problem liegt wohl eher beim praktisch inexistenten AGB-Schutz der Schweizer Konsumenten.
  • no-Name 04.12.2018 09:49
    Highlight Highlight Und ich (also die Schwester am Patientenbett) darf mit einer reduzirter Auswahl an alpha-/betablockern den richtigen Cocktail für Herz- und Lungenkreislauf zu mixen probieren. Mit biegbaren Plastikpinzetten versuchen Nekrosen abzutragen, mit unelastischen und kaum dicht zu haltenden Wegwerfmasken manuelles Beatmen probieren, Vinylhandschuhe die beim anziehen reissen bei Kontaktisolationen zum Schutz anziehen.... und neee, das stresst auch nicht wenns ums Leben von Menschen geht und das Optimum und Ansprüche nicht umsetzbar sind.

    Mol Chrankekasse, drückt die Preise weiter nach unten!! Super!
    • zeromaster80 04.12.2018 17:10
      Highlight Highlight Die Spitäler sind der Kostenfaktor... Beschwer dich bei deinem Spital, wenn es eine der grossen Spitalgruppen ist macht ihr so viel Gewinn wie "alle" Kassen zusammen.
    • no-Name 05.12.2018 16:42
      Highlight Highlight Inselspital Gewinn 2017: 21,x Mio.
      Helsana Gewinn 2017: 217,x Mio.

      Insel ist ziemlich gross....
  • chnobli1896 04.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Prinzipiell sind es keine falschen Versprechungen. Man muss sich "einfach" aktiv informieren und dann hoffen, dass es bis zur Behandlung keine Änderung gibt. Wie immer muss (müsste) man das Kleingedruckt lesen.
  • KasparS 04.12.2018 08:48
    Highlight Highlight Bitte. Endlich. Einheitskasse.

    Da wird dermaassen viel geld verpulvert für gewinn, lohn, lobbying und werbung aktuell.
    • Amboss 04.12.2018 10:01
      Highlight Highlight Irgendein Problem im Gesundheitswesen... Lösung: einheitskasse.
      Wenn die Thematik nicht so ernst wäre, könnte ich über solche Kommentare herzhaft lachen.

      Fakt ist:
      - Einheitskasse hat keinen Effekt auf die Prämien. Aktuell haben die Krankenkasse ca. 4-5% für die Verwaltung. Die Einheitskasse kann es nicht für weniger.
      - Sie wurde mehrfach in Abstimmungen abgelehnt.
      - Dadurch, dass sie immer aufs Tapet gebracht wird, wenn es ums Gesundheitswesen geht, drückt man sich um die schwierigen Fragen, wie WIRKLICH Kosten gesenkt werden.
      - Bei diesem Artikel geht es gar nicht um die Grundversicherung.
    • äti 04.12.2018 10:50
      Highlight Highlight Amboss, die doch so viel gepriesene 'Konkurrenz' bei den Kassen ist auch inexistent. Ich sehe nirgendwo einen Vorteil wenn jede Kasse Werbung, Abwerbung, eigenen Brei macht. Auch der Zusammenschluss der Kassen (nie alle) für bessere Kostenverhandlung ist kaum mehr als ein sehr teures Weihnachtsessen.
    • Amboss 04.12.2018 12:25
      Highlight Highlight @äti: Ich sage ja nicht, dass es so wie es ist perfekt ist. Was du schreibst ist alles richtig.
      Ich sage nur, dass ein Systemwechsel auch keine Verbesserungen bringt. Weil die Kosten und Kostenzunahme nicht bei den 5% Verwaltungskosten liegen, sondern bei den 95% der bezogenen medizinischen Leistungen, worauf auch die Einheits-KK keinen Einfluss hat.
      Nebenbei muss man die Einheits-KK erstmal teuer aufbauen. EDV, Büros anmieten, einrichten, Personal ausbilden etc. Alles nicht gratis.

      Wenn man die Kosten in den Griff bekommen möchte, muss man beim 95% Kuchen anfangen, nicht beim 5%-Restli
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralck 04.12.2018 08:35
    Highlight Highlight «Indem wir eine Negativliste führen, erhalten wir einen grösseren Handlungsspielraum, um uns in den Verhandlungen mit den Kliniken für faire Preise einzusetzen.»

    für. faire. Preise. einzusetzen. 😂😂😂
  • G. Schmidt 04.12.2018 08:19
    Highlight Highlight Bei moneyland.ch können die Zusatzversicherungen je nach Spitäler verglichen werden...

    Soweit ich mich erinnere, war Sanitas führend/transparent während Visana nicht mal die Spitalliste rausgeben wollten.
    • chnobli1896 04.12.2018 09:02
      Highlight Highlight Montagssitzung bei Visana:
      Person A: Wir haben viele Patienten im Triemli im Monat November
      Person B: Komm wir streichen das Triemli rückwirkend per Ende Oktober
      Person A: Passt, dann können wir unseren Bonus etwas erhöhen

      ;-)
  • Ton 04.12.2018 08:06
    Highlight Highlight Wer Zusatzversicherungen hat, hat entweder sehr genau ausgerechnet, dass es sich tatsächlich lohnt oder wirft Geld aus dem Fenster.
    Die Zusatzversicherung ist halt einfach ein Vertrag, den man unterschreibt. Da soll auch die Vertragsfreiheit gelten und wer einen schlechten Vertrag unterschreibt - der war damit einverstanden.
    Der Vertrag kann seitens Versicherer auch absolut rechtens gekündigt werden, wenn mal in einem Jahr der Kunde plötzlich Kunden verursacht.
    Aus diesen Gründen bin ich nur in der Grundversicherung, alles andere ist für mich überversichert.
    • dä dingsbums 04.12.2018 08:45
      Highlight Highlight Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.

      Krankenwagentransport um die Tochter notfallmässig ins Spital zu bringen: 650.-

      Grundversicherung zahlt 500.-

      Zusatzversicherung den Rest.

      Da hat sich die Grundversicherung schon gelohnt.

      Die 150.- für die Brillengläser noch gar nicht eingerechnet...
    • Biotop 04.12.2018 08:47
      Highlight Highlight Niemand schliesst eine Schaden-Versicherung ab "damit es sich lohnt", schon gar nicht eine Krankenversicherung. Motorfahrzeug-Vollkaskoversicherte hoffen schliesslich auch nicht auf einen möglichst schnellen Totalschaden. Prämien bezahlen ist alleweil besser als Leistungen beziehen, genau so funktioniert eine Schadenversicherung.
    • Zerschmetterling 04.12.2018 09:33
      Highlight Highlight @Biotop: stimmt bei den Zusatzversicherungen so nicht. Milchbüechlirächnig: z.v. bezahlt zum Beispiel pro Jahr 75%, max. 300.- an Kontaktlinsen und kostet im Monat 29.-. Muss dann jeder für sich ausrechnen ob sichs lohnt. Vielleicht geht man ja noch zur Physiotherapie. Dann lohnt es sich schon...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spi 04.12.2018 07:59
    Highlight Highlight Ich finde es ja im Prinzip positiv, dass Druck von den Krankenkassen auf überteuerte Spitäler ausgeübt wird. Aber etwas transparenter könnte man das schon ausweisen.
  • Scaros_2 04.12.2018 07:53
    Highlight Highlight Nun - das ganze ist halt eben eine Profitumgebung. Man will numal ordentlich Geld verdienen damit und deswegen wird das System heute so geführt.

    Aber die Schweizer wollten ja keine Einheitskasse. Aus dieser Sicht müsste einfach alles Transparent gemacht werden und radikal angepasst werden das auswüchse nicht bekannt sind. Man müsst wissen welche Versicherung mit welchen Spitälern etc. verbandelt ist usw.

    Solange dies nicht im Sinne von Transparenz gemacht wird kann man es vergessen, das sich die Situation verbessert.
    • HansDampf_CH 04.12.2018 08:10
      Highlight Highlight hahaha schau mal welche Lobbyisten in unserer Regierung sitzen... 🤔
    • ands 04.12.2018 08:15
      Highlight Highlight Es geht um Zusatzversicherungen (Freie Spitalwahl, Privat und Halbprivat). Das hat mit der Einheitskrankenkasse nichts zu tun. Diese hätte nur den obligatorischen Teil abgedeckt.
    • Biotop 04.12.2018 08:28
      Highlight Highlight Der Artikel handelt explizit von Zusatzversicherungen, die "Einheitskasse" käme hingegen nur für die Grundversicherung in Frage. Die Liste von HELSANA mit nicht vertragspflichtigen Spitälern ist zudem bereits öffentlich publiziert, d.h. transparent. Bei diesen Spitälern handelt es sich meist um reinste "Luxuskliniken" und eigentliche Kostentreiber, welche völlig zurecht von Versicherungsleistungen ausgeschlossen sind.
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