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Grippe shutterstock

Die Grippe ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. (Symbolbild) Bild: Shutterstock

Ein für allemal – so erkennst du, ob du eine Grippe oder nur eine Erkältung hast



Winterzeit ist Grippezeit. Doch die meisten Patienten, die in den kalten Tagen an Husten, Schnupfen und Halsweh leiden, haben genau genommen gar keine Grippe, sondern eine Erkältung – auch «grippaler Infekt» genannt.

Beide Krankheiten werden durch Viren ausgelöst und weisen ähnliche Symptome auf, aber während die Grippe in schweren Fällen lebensbedrohlich sein kann, ist die Erkältung in der Regel eher harmlos. 

Hinweis

Die Artikel ist zum ersten Mal am 2. Oktober 2018 erschienen. Zum nationalen Grippeimpftag präsentieren wir ihn erneut.

Erkältung (grippaler Infekt)

Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Atemwege, die nach einigen Tagen wieder abklingt. Meistens ist zuerst die Nasenschleimhaut entzündet, danach kann sich die Infektion auf die Rachenschleimhaut ausdehnen und eventuell auch die Atemwege der Lunge befallen (Bronchitis). Auch eine Entzündung des Kehlkopfs (akute Laryngitis) kann vorkommen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr an einer Erkältung; Kinder trifft es acht- bis zehnmal. 

erkältung

Erkältungen treten vorzugsweise in den Herbst- und Wintermonaten auf. Bild: shutterstock

Symptome

Die Erkältung macht sich nicht so plötzlich bemerkbar wie eine Grippe. Erste Anzeichen sind Abgeschlagenheit und Müdigkeit, die aber meistens nicht so stark sind wie bei einer Grippe. 

Verlauf

Erkältungen treten vorzugsweise in den Herbst- und Wintermonaten auf. Wer ein geschwächtes Immunsystem hat, ist häufiger und schwerer betroffen. Die Erkrankung verläuft normalerweise harmlos und dauert acht bis zehn Tage, wobei meistens der Husten von allen Beschwerden am hartnäckigsten ist. Wenn die Symptome länger anhalten oder sich stark verschlechtern, sollte man einen Arzt aufsuchen. 

Zum Grippeimpftag

Während des nationalen Grippeimpftages kannst du dich spontan für 30 Franken gegen die Grippe impfen lassen. Ein Liste mit den teilnehmenden Ärzten und Apotheken findest du hier. Der Grippeimpftag findet dieses Jahr zum 15. Mal statt. 

Manchmal kommt es bei einer Erkältung zu Komplikationen, besonders bei Personen, die sich trotz der Krankheit nicht schonen. Die Ursache für eine Komplikation ist oft eine bakterielle Infektion, die sich dank des geschwächten Immunsystems zur bestehenden Virusinfektion gesellt (Sekundär- oder Superinfektion). Ein Anzeichen für eine solche bakterielle Sekundärinfektion ist neben Fieber ein eitriges, gelb-grünes Sekret, das die entzündete Schleimhaut absondert.

Bakterielle Sekundärinfektionen können Nebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen oder Lungenentzündungen verursachen. Manchmal entzündet sich auch der Herzmuskel, was zu Herzrhythmusstörungen und Kurzatmigkeit führt. In diesen Fällen sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. 

Ursachen

Im Gegensatz zur Grippe, die einzig durch Influenzaviren ausgelöst wird, kann eine Erkältung durch über 100 verschiedene Virentypen verursacht werden. Dazu gehören Rhinoviren, Adenoviren, respiratorische Synzytial-Viren (RSV) und Parainfluenza-Viren. 

respiratorische Synzytial-Viren, Erkältungsviren

Schün anzusehen, aber unangenehm: respiratorische Synzytial-Viren.  Bild: Shutterstock

Wie schon die Bezeichnung «Erkältung» zeigt, spielt vermutlich auch die Kälte eine gewisse Rolle bei der Entstehung der Erkrankung – allerdings ist es umstritten, welche es genau ist. Bei Tierversuchen zeigte sich, dass die Abwehrkräfte von Atemwegszellen bei niedrigeren Temperaturen schwächer sind. Die populäre Ansicht, Kälte – beispielsweise durch unzureichende Kleidung – führe zu einer Erkältung, ist aber nicht korrekt.

Dass Erkältungen vermehrt in der kalten Jahreszeit auftreten, dürfte eher mit dem Umstand zu tun haben, dass man sich dann öfter mit anderen Menschen in geschlossenen, schlecht gelüfteten und überheizten Räumen aufhält. Dies erleichtert die Verbreitung von Viren, die zudem durch die aufgrund der Trockenheit rissig gewordenen Schleimhäute besser in den Körper eindringen können. 

Ansteckung

Erkältungsviren verbreiten sich vornehmlich durch die sogenannte Tröpfcheninfektion. Beim Husten, Niesen und Sprechen geben infizierte Personen Tröpfchen an die Umgebung ab, in denen Viren enthalten sind. Gelangen sie auf die Schleimhäute der Atemwege (Nasen- und Rachenschleimhaut) oder auch der Augen, können sie in den Körper eindringen.

Wenn solche Tröpfchen sich auf Gegenständen oder der Haut niederschlagen, bleiben die Viren mehrere Stunden infektiös. So können sie beispielsweise von einer Türklinke auf die Hand gelangen und von dort auf die Schleimhäute der Augen oder der Nase. Die Ärzte sprechen hier von einer Schmier- und Kontaktinfektion. 

Um eine Ansteckung zu vermeiden, ist es deshalb wichtig, die Hände oft und gründlich zu waschen. Beim Niesen sollte man falls möglich ein Taschentuch benutzen, oder allenfalls in die Ellenbeuge prusten. Die Inkubationszeit – von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit – dauert etwa zwei bis maximal fünf Tage. Infizierte sind nach Ausbruch der Krankheit noch etwa eine Woche ansteckend. 

Behandlung

Eine ursächliche Behandlung, die sich gegen die Erkältungsviren richtet, ist schwierig, da es kein spezielles Medikament gibt, das gegen alle Erkältungsviren wirkt. Antibiotika bekämpfen Bakterien und nützen daher nur etwas, wenn eine bakterielle Sekundärinfektion vorliegt. Eine Erkältung klingt freilich auch ohne Therapie wieder ab. Man kann aber die Beschwerden lindern und die Genesung unterstützen, indem man sich körperlich schont, viel schläft, nicht raucht und dafür viel trinkt. 

Gegen Schmerzen können schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (diese jedoch nicht für Kinder und Schwangere) eingesetzt werden. Abschwellende Nasentropfen helfen bei verstopfter Nase und erleichtern die Atmung. Gegen trockenen Reizhusten können hustendämpfende codeinhaltige Medikamente eingenommen werden. Auch schleimlösende Hustensäfte können hilfreich sein. 

Acetylsalicylsäure (kurz ASS), Aspirin

Acetylsalicylsäure (kurz ASS), hier in ihrer wohl bekanntesten Form: Aspirin. Das Medikament wirkt fiebersenkend, sollte aber an fieberkranke Kinder und Jugendliche nicht abgegeben werden, da es das lebensbedrohliche Reye-Syndrom auslösen könnte.   Bild: Shutterstock

Daneben gibt es eine Vielzahl von Hausmitteln, zum Beispiel kalte Wickel mit Quark, Teebaumöl zum Inhalieren, Hühnersuppe oder Ingwer. Auf jeden Fall ratsam ist es, viel heissen Tee zu trinken – etwa Kamillentee, der entzündungshemmend wirkt, oder Lindenblütentee, der schweisstreibend ist. 

Vorbeugung

Ein starkes Immunsystem wird besser mit den Erkältungsviren fertig. Zur Vorbeugung ist deswegen alles geeignet, was das Immunsystem stärkt. Stress hingegen schwächt es und sollte daher nach Möglichkeit vermieden und durch genügend Erholung und Entspannung kompensiert werden. Genügend Schlaf ist ebenfalls wichtig, da das Immunsystem dann besonders aktiv ist. Auch Wechselduschen, regelmässige Saunagänge und Bewegung an der frischen Luft stärken die Abwehrkräfte. Sie fördern zudem die Durchblutung und unterstützen den Kreislauf.

Besonders in der kalten Jahreszeit sollte man darauf achten, dass die Luft nicht zu trocken wird – trockene Schleimhäute werden rissig und Erreger können besser eindringen. Häufiges und gründliches Händewaschen verringert die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung. Auch sollte man, so weit es möglich ist, Abstand zu Personen halten, die unter Husten oder Schnupfen leiden.  

Studie über das Händewaschen

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Video: srf

Grippe (Influenza)

Die Grippe («echte Grippe», Influenza) ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die durch Influenzaviren ausgelöst wird und das Immunsystem stark schwächt. Durch Sekundärinfektionen verursachte Komplikationen können zum Teil lebensbedrohlich werden, besonders bei Risikogruppen. Die Grippe tritt saisonal auf, in der Schweiz üblicherweise von November bis April, wobei die Welle ihren Höhepunkt meistens im Februar hat. Bei jeder Grippewelle stecken sich in der Schweiz jeweils fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung an. Bis zu 1500 Personen sterben jährlich an der Krankheit und ihren Komplikationen. 

Symptome

Die Symptome der Grippe treten – im Gegensatz zur Erkältung, die sich schleichend ankündigt  – plötzlich auf, in der Regel innerhalb von zwei, drei Stunden. 

Allerdings verlaufen mehr als vier von fünf Infektionen mit Influenzaviren ohne ernstliche Beschwerden; in diesen Fällen zeigen die Patienten nur leichte Symptome, die einer Erkältung ähneln. Diese nur leicht Erkrankten sind jedoch gleichermassen ansteckend wie jene, die starke Symptome aufweisen. 

Virus Schweinegrippe

Das für die Schweinegrippe verantwortliche Virus. Es handelt sich um Influenza-A-Viren des Subtyps H1N1 (seltener auch H1N2 oder H3N2).  Bild: Shutterstock

Verlauf

Krankheitssymptome der Grippe können bereits einen Tag nach der Infektion auftreten. Sie halten normalerweise etwa fünf bis acht Tage, längstens aber zwei Wochen an. Da sich Influenzaviren viel öfter auf Lunge, Herz und Gehirn ausbreiten als andere Viren, können sie bei einem schweren Verlauf Asthmaanfälle auslösen oder eine Lungenentzündung verursachen. Selten kommen zudem Entzündungen des Gehirns, des Brustfells oder des Herzmuskels vor, bei Kindern auch Mittelohrentzündungen. Wie bei Erkältungen kann es zu bakteriellen Sekundärinfektionen kommen, meistens in den Atemwegen. Einige Komplikationen – beispielsweise Lungenentzündungen – können tödlich verlaufen. 

Besonders von Komplikationen betroffen sind Personen, die zu einer Risikogruppe gehören – allen voran Menschen ab 65 Jahren, die 90 Prozent der Todesfälle ausmachen, zudem schwangere Frauen, Frühgeborene und chronisch Kranke. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte eine Grippeimpfung in Betracht ziehen und im Zweifelsfall eher zu früh als zu spät zum Arzt gehen. Influenzaviren können überdies Spätfolgen verursachen, oft im Herz-Kreislaufsystem oder seltener im Nervensystem. 

Ursachen

Die Influenzaviren unterteilen sich in drei Typen: 

Dass die Grippe in den Wintermonaten auftritt, liegt daran, dass die Grippeviren bei Kälte und Trockenheit florieren. 

Tröpcheninfektion, Mann niest (Symbolbild)

Tröpfcheninfektion: Auf winzigen Tröpfchen reisen Viren zu einem anderen Menschen.   Bild: Shutterstock

Ansteckung

Die Ansteckung verläuft bei der Grippe wie bei der Erkältung vornehmlich über die Tröpfchen- und die Schmierinfektion. Die Inkubationszeit dauert ein paar Stunden bis zwei Tage, Infizierte sind nach Ausbruch der Krankheit noch so lange ansteckend, wie sie Symptome zeigen. 

Epidemie und Pandemie

Influenzaviren vor allem des Typs A verursachen nahezu jeden Winter eine Grippewelle. Sind in einer einzelnen Region oder einem Land 10–20 % der Bevölkerung infiziert, spricht man von einer Epidemie; breitet sich das Virus indes kontinentübergreifend aus, handelt es sich um eine Pandemie. 

Die tödlichste der bekannten Grippe-Pandemien war die sogenannte Spanische Grippe, die im Winter 1918/19 weltweit 27 bis 50 Millionen Todesopfer forderte – weit mehr als der Erste Weltkrieg. In der Schweiz starben beinahe 25'000 Menschen. Während Grippeviren normalerweise besonders Kleinkinder und alte Menschen gefährden, raffte diese Pandemie vornehmlich junge Erwachsene dahin. Weitere Pandemien, denen allerdings weitaus weniger Menschen zum Opfer fielen, waren die Asiatische Grippe (1957/58), die Hongkong-Grippe (1968-70), die Russische Grippe (1977/78) und die Schweinegrippe (2009/10).

ZUR SDA-SERIE ZUM THEMA 100 JAHRE ERSTER WELTKRIEG VOM FREITAG, 18. JULI 2014, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Truppenarzt untersucht waehrend des Ersten Weltkrieges 1914 - 1918 Schweizer Armeeangehoerige in einem Krankenzimmer . Die eigentliche Bewaehrungsprobe der Truppensanitaet kam mit der Epidemie der Spanischen Grippe. Die Zahl der Opfer war gross, bei den Etappensanitaetsanstalten standen Militaerspiele bereit, um den Toten mit Chopins Trauermarsch das letzte Geleit zur Fahrt nach den heimatlichen Friedhoefen zu geben. (KEYSTONE/Photopress-Archiv/Str)  *** ONE TIME USE ONLY, BLACK AND WHITE ONLY ***

Die Spanische Grippe kostete in der Schweiz fast 25'000 Menschen das Leben. Bild: Ein Truppenarzt untersucht während des Ersten Weltkriegs Schweizer Armeeangehörige in einem Krankenzimmer.  Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Behandlung

Eine leichte Grippe bekämpft man am besten wie eine schwere Erkältung: Bettruhe, lindernde Mittel inhalieren, viel Tee trinken und nötigenfalls fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente einnehmen. Antivirale Medikamente sind in aller Regel nur bei Risikogruppen sinnvoll; sie können die Krankheitsdauer um ein bis zwei Tage verkürzen und die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen verringern. Sie müssen aber innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome eingenommen werden. Dann ist allerdings oft noch gar nicht klar, ob wirklich eine Grippe vorliegt. 

Ein Arztbesuch ist nicht bei jeder Grippe und jeder Patientengruppe notwendig. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte aber auf jeden Fall zum Arzt gehen; für alle anderen ist ein Arztbesuch bei starken, ungewöhnlichen oder länger andauernden Beschwerden angezeigt. 

Grippe – das hilft

Vorbeugung

Bei der Grippe gilt im Grunde dasselbe wie bei Erkältungen: Die beste Vorbeugung ist, körperlich fit zu sein, das Immunsystem zu stärken, infizierte Personen so gut es geht zu meiden und die Hände oft und gründlich zu waschen. Zudem scheint es so, dass ein Mangel an Vitamin D mit einem erhöhten Gripperisiko einhergeht. Bei Bedarf kann das Manko mit einem Vitaminpräparat ausgeglichen werden. 

Im Gegensatz zu Erkältungen kann man sich gegen die Grippe impfen. Die Impfung, die den besten Schutz gegen eine Grippeinfektion bietet, muss jedoch jedes Jahr wiederholt werden, da sich die Grippeviren ständig verändern (siehe Infobox).

A medical assistant gives a flu vaccination at the Arzthaus in Zurich, Switzerland, on January 30, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Praxisassistentin verabreicht eine Grippeimpfung, aufgenommen am 30. Januar 2015 im Arzthaus in Zurich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Grippeimpfung ist die beste Vorbeugung gegen die Grippe.   Bild: KEYSTONE

Grippeimpfung

Da die Influenzaviren ständig mutieren, müssen die Impfstoffe für die Grippeimpfung jedes Jahr überprüft und so angepasst werden, dass sie nach Möglichkeit alle für die nächste Saison zu erwartenden Virenstämme abdecken. Dies gelingt nicht immer, deshalb bietet die Impfung auch keinen absoluten Schutz. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) senkt sie bei gesunden jüngeren Erwachsenen das Erkrankungsrisiko um 70‒90 %, bei Senioren um 30‒50 %. Falls es aber dennoch zu einer Erkrankung kommt, sind deren Symptome oft abgeschwächt. Zudem treten seltener schwere Komplikationen auf. Bei etwa 10 % der Geimpften kommt es als häufigste Nebenwirkung an der Einstichstelle zu Rötungen, Schwellungen oder leichten Schmerzen. 

Das BAG empfiehlt die Impfung dringend allen Personen einer Risikogruppe ausser Säuglingen. Frühgeburten sollten dagegen in ihren ersten zwei Grippesaisons ab einem Alter von sechs Monaten geimpft werden. Auch jenen Personen, die privat oder beruflich mit Risikogruppen zu tun haben, wird die Impfung angeraten, um die Gefährdeten zu schützen. 



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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • loquito 09.11.2018 13:54
    Highlight Highlight Wtf im schnitt 2-4 Erkältungen pro Jahr. Ich hab seit etwa 10 Jahre keine Erkältung.
    • don duende 10.11.2018 14:05
      Highlight Highlight glückwunsch. aber nicht zu laut rausposaunen.. karma hört mit
  • Janis Joplin 03.10.2018 08:51
    Highlight Highlight Ich hab mir das immer so gemerkt:
    Erkältung kommt langsam, der Husten ändert äglich seine Tonart und nach 10 Tagen ists maximal ausgestanden.
    Grippe: kommt schnell, innerhalb von Stunden geht's einem körperlich TOTAL besch*****
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.11.2018 08:46
      Highlight Highlight Einfache Faustregel:
      Erkältung kommt langsam und geht schnell.

      Grippe kommt schnell und geht langsam.
  • Pbel 02.10.2018 18:32
    Highlight Highlight Gibt es eine gute Quelle (wissenschaftliche Studie) für die Aussage, dass zu wenig Kleider keine Erkältung verursachen?
    Mit der Begründung es gäbe einen Zusammenhang wird nämlich vielen Kindern die Mündigkeit aberkannt selbst urteilen zu können, ob sie kalt haben.
  • Gümpeli 02.10.2018 17:17
    Highlight Highlight Und noch was, wenn man die Grippe als solches erkennt hat, kommt nicht auf die Idee eine Notfallstation eines Spitals zu konsultieren! (Ausnahme: Alte, mehrfach morbid vorbelastete Menschen)
    Googelt geeignete Medikamente, gute Teesorten und schlaft genug, ihr werdet von selbst wieder gesund- auch ohne Intensivmedizinische Betreuung ;)
    • Hackphresse 02.10.2018 23:56
      Highlight Highlight Wie wärs mit Hausarzt?
      Dann kann man wenigstens die Medikamente über die Krankenkasse abrechnen lassen. Für etwas zahlt man ja jeden Monat. 🙄
      Google ist wohl auch der Hauptgrund dass alle überhaupt ins Spital rennen, jeder meint dann er hätte sonst was ausser einer Grippe.
    • halohalooo 03.10.2018 13:44
      Highlight Highlight .. genau, wegen jedem kleinen Bobo zum Arzt rennen und möglichst alles über die Krankenkasse abrechnen lassen. Und dann ganz fest gränne wegen der Prämienerhöhung?! Bravo!
    • Alterssturheit 09.11.2018 16:23
      Highlight Highlight ...und mind. 1x jährlich auch einen Schaden fürs Autos anmelden - schliesslich zahlt man ja die jeden Monat die teuren Prämien.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 02.10.2018 13:54
    Highlight Highlight Mein Grossvater väterlicherseits ist an der spanischen Grippe gestorben.
    Meine Grossmutter blieb allein mit vier Kindern zurück. Das dritte Kind, mein Vater, konnte noch nicht laufen. Das vierte Kind war noch nicht geboren.
    • Maya Eldorado 02.10.2018 14:15
      Highlight Highlight Warum gibt es Blitze dafür?
      Versteh ich nicht.
    • Alnothur 02.10.2018 14:51
      Highlight Highlight Weil es völlig irrelevant ist.
    • Tarzipan 02.10.2018 15:00
      Highlight Highlight Warum liegt hier Stroh rum?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 02.10.2018 13:37
    Highlight Highlight Ein toller und gründlicher Artikel! Danke, Dr. Huber! 👍

    Auch noch zu erwähnen: Das Smartphone ist ein sehr effizientes "Virenverbreitungssystem". Studien haben gezeigt, dass sich Tröpfchen innert kürzester Zeit auf alle Geräte einer Gruppe verteilen.

    Ich habe mir jetzt so Desinfektionstücher gekauft, um das Handy wenigstens ab und zu wieder zu "entkeimen". Mal schauen, ob das was bringt...
  • one0one 02.10.2018 13:24
    Highlight Highlight Danke!!!!! Irgendwann "verchloepfts mi" wenn Arbeitskollegen nach 3 Tagen wieder im Buero stehen und von Ihrer schweren Magen-Darm Grippe erzaehlen...
    • Phrosch 02.10.2018 19:22
      Highlight Highlight Geht mir schon dann so, wenn sie sich anschleppen und erzählen, dass sie die ganze Nacht auf dem Klo waren, „aber jetzt ist mir nur noch etwas übel“. Lasst uns einfach in Ruhe arbeiten und kuriert euch daheim gründlich aus!
  • Spinoza 02.10.2018 13:23
    Highlight Highlight Danke Watson! Dieser Artikel sollte zur Pflichtlektüre werden, damit könnten wir uns wohl 75% der Arztkonsultationen wegen einer vermeindlichen „Grippe“ sparen, und ebenso die Konsultationen der jungen und gesunden Patienten, die meinen nur weil sie eine Grippe haben, müssten sie auch zum Arzt, was vollkommen unnötig ist. Solche die ein Arztteugnis brauchen natürlich ausgenommen - die können wenig dafür, wenn Arbeitgeber wie Migros, Coop und andere gleich am ersten Tag ein Zeugnis wollen. Dies verursacht auch unnötige Kosten und veranlasst nur infektiöse Pat, mit dem ÖV einen Arzt aufzusuchen.
  • El Vals del Obrero 02.10.2018 13:03
    Highlight Highlight Dann habe ich ja Glück, ich schaffe es nicht einmal in einem Jahrzehnt auf die durchschnittliche Verkältungsanzahl pro Jahr zu kommen. Obwohl ich bei Wind und Wetter velofahre und im Stadt-Alltag nie Schirme oder Kaputzen benutze (oder gerade deswegen?).
  • Filzstift 02.10.2018 12:32
    Highlight Highlight "Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte aber auf jeden Fall zum Arzt gehen."

    In diesem Falle gehöre ich zur Risikogruppe. Nämlich derjenigen, denen mit unangenehmen Konsequenzen gedroht wird, falls man ohne Arztzeugnis am Arbeitsplatz fehlt.

    (es wird von Ärztemangel und so geschrieben, und ich stehle dem Arzt seine Zeit, obwohl ich eigentlich keinen gebraucht hätte; ich will nur einfach nicht, dass mir auf Grund Krankheit Ferien abgezogen werden)
    • The Count 02.10.2018 13:21
      Highlight Highlight Billige Ausrede, Ferienabzug bei einer Grippe? Die Schonfrist beträgt ein Monat, so lange dauert keine Grippe.
    • Filzstift 02.10.2018 14:19
      Highlight Highlight Vielleicht nicht ganz verstanden? Es geht darum, dass Arbeitgeber in der Regel ab dem zweiten oder dritten Absenztag ein Arztzeugnis verlangen.

      Kannst du keines vorweisen, werden dir deine Absenzen deinem Ferienguthaben belastet.
    • The Count 02.10.2018 14:34
      Highlight Highlight Filzstift. Und das ist auch absolut richtig und gerechtfertigt. Hast du eine Ahnung wieviele Arbeitnehmer unter dem assozialen Verhalten ihrer blaumachenden "Kollegen" leiden? Die Blitzer sind wohl alles Blaumacher...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blake Kingston 02.10.2018 12:21
    Highlight Highlight Ich lese hier eine absolute Verhamlosung und Verleumdung unser allen Feindes. (Gilt primär für das männliche Geschlecht) Wiso wird in diesem Artikel nicht ausgeführt, wie hart uns Männer eine leichte „Männergrippe“ nieder raffen kann!!! Es wird wieder Zeit wegzutreten von der Theorie und die Alltäglich geprüften Fakten wiederzugeben. 😉

    In diesem Sinne, achtet auf jeden Huster meine gepeinigten Mitstreiter. 🙏🙏
    • Janis Joplin 03.10.2018 08:49
      Highlight Highlight Awwww ♥♥♥ stimmt - euch sollten in solchen Fällen Östrogenspritzen verschrieben werden dürfen, auf dass die Schmerzen erträglich werden! 😉
  • Flötist 02.10.2018 12:19
    Highlight Highlight Was die Schweiz dringend benötigt: Eine Kampagne wie man richtig Niest in der Öffentlichkeit. 5 von 10 Leuten, die ich im ÖV sehe, halten nicht mal die Hand vor den Mund, geschweige denn, dass sie sich in die Armbeuge niessen. Würden alle anständig niessen, die Grippe würde sich viel weniger verbreiten, zumal sich bei der letzteren Methode auch keine Viren an den Händen festsetzen wo sie dann an die Türklinke kommen usw...
    • one0one 02.10.2018 13:27
      Highlight Highlight Finde ich auch. In vielen Laendern hat es im Winter auf den Toiletten Merkblaetter zum richtig niesen und wie man richtig die Haende waescht. Haende waschen ist nicht in 5 Sekunden erledigt... Das was die meisten Leute hier als Haendwaschen definieren ist einzig und allein eine beruhigung Ihres Gewissens das sie den Hygienestandards unserer Gesellschaft genuegen. Schaut mal eurem Arzt zu wenn der sich die Haende waescht ;)
    • Patrick Toggweiler 03.10.2018 08:45
      Highlight Highlight Dein Wunsch ist uns Befehl. Nur noch ein kleines bisschen Geduld...
    • Janis Joplin 03.10.2018 08:46
      Highlight Highlight Erziehung wäre das...
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 02.10.2018 12:13
    Highlight Highlight Also im Winter per Ebike arbeiten gehen und ja nicht mit dem Zug? Werde ich mir merken :-)
  • stoeffel 02.10.2018 12:03
    Highlight Highlight Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch der klassische Männerschnupfen. Symptome sind endloses Gejammere und leidender Hundeblick. Frauen können sich gar nicht vorstellen wie wir unter dieser schweren schweren Krankheit leiden.
  • Magenta 02.10.2018 11:50
    Highlight Highlight Netter Artikel – ich finde es aber bedenklich, dass hierfür überhaupt einer nötig ist. Eigentlich gehört das doch zu den Dingen, die einem als Kind von den Eltern beigebracht werden? Oder ist das heute nicht mehr so?
    • Spinoza 02.10.2018 15:39
      Highlight Highlight Das ist heute tatsächlich leider nicht mehr so. Insb. Patienten, die aus ärmeren Ländern in die Schweiz migriert sind (aber nicht nur diese), haben dieses Wissen oft nicht, weil man sich in diesen Ländern auch in ernsten Situationen keinen Arzt leisten kann, haben diese oft nicht gelernt, wann ein Arztbesuch angezeigt ist und wann nicht. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass diese unnötigen Notfallkonsultationen zwar nervig sind, verglichen mit u. A. Kathetereingriffen, moderner Bildgebung und Krebstherapien nur einen kleinen Teil der Gesundheitskosten ausmachen.
  • bibaboo 02.10.2018 11:50
    Highlight Highlight "nur" eine Erkältung 🙄
  • amourthebunny.com 02.10.2018 11:36
    Highlight Highlight Vorbeugung einer Verbreitung:
    Kranke sollen zuhause bleiben und nicht den "Helden" spielen weil man sich krank zur Arbeit schleppt.
    • Doktor Dosenbier 02.10.2018 11:49
      Highlight Highlight Aber bei uns gibts 800 Stutz wenn man ein Jahr lang nicht krank wird^^
    • little.saurus 02.10.2018 12:00
      Highlight Highlight Ja und dan vorwurfsvoll zwei Mal am Tag ein Telefonat bekommen ob man denn immernoch krank sei
    • Mutzli 02.10.2018 12:12
      Highlight Highlight @ señor ernsthaft? Das ist ja wohl so ziemlich das verkehrteste anreizsystem überhaupt. Weder kann man sich auswählen, ob man krank wird, noch ist man produktiv, wenn man sich trotzdem zum arbeiten zwingt. Von der gefahr dann noch zig andere im büro anzustecken ganz zu schweigen.
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