Schweiz
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Moderator Jonas Projer diskutierte mit Thomas Matter (SVP), Ruedi Noser (FDP), Jean Ziegler und Jacqueline Badran (SP). Bild: screenshot srf

Tote Kinder im Kongo, Mani Matter und die Moral – der «Arena»-Zoff zu Glencore und Steuern

Trägt die Schweiz eine Mitschuld an der Armut Afrikas? Ist Steuervermeidung legitim? Die neusten Enthüllungen aus den «Paradise Papers» zur Offshore- und Rohstoffbranche warfen Fragen auf, die für zünftigen Streit zwischen SVP-Banker Thomas Matter und Drittwelt-Freund Jean Ziegler sorgten.



Eins vorneweg: Es gibt für bürgerliche Politiker angenehmere Themen für einen Auftritt in der «Arena», als wenn es um die Machenschaften des Zuger Rohstoffriesen Glencore geht. Dieser war von Moderator Jonas Projer eingeladen worden, einen Vertreter in die Sendung zu schicken – Glencore lehnte ab. Einen Konzern zu verteidigen, der mit vergifteten Böden, Schmiergeldzahlungen und Ausbeutung in Verbindung gebracht wird und selber die Öffentlichkeit scheut, ist kein Spass.

In der Sendung, welche sich nebst Rohstoffhandel auch mit Steuervermeidung und der Ungleichheit auf der Welt befasste, fiel diese undankbare Aufgabe zwei Zürcher Politikern zu: FDP-Ständerat und Unternehmer Ruedi Noser sowie SVP-Nationalrat und Banker Thomas Matter. Ihnen gegenüber standen SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und der streitbare Soziologe Jean Ziegler aus Genf, ehemaliger SP-Nationalrat sowie UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

Die Polit-Sendung begann für einmal mit Musik:

«Dene wos guet geit
giengs besser
giengs dene besser
wos weniger guet geit.»

Mani Matter

Diese Zeilen sang der 1972 verstorbene Troubadour Mani Matter im Video-Einspieler. Das nachdenkliche Lied zur Frage, ob eine gerechtere Welt möglich ist, eröffnete eine engagiert geführte Diskussion, deren Teilnehmer sich zwar meistens zuhörten, aber nichts schenkten.

Schweizer Unternehmen verhielten sich weltweit vorbildlich, meinte SVP-Nationalrat Thomas Matter zu Beginn der Sendung – und gab sich als weit entfernter Verwandter des Berner Liedermachers zu erkennen. «Ich sehe das Problem nicht», meinte Matter. Die Firmen würden schliesslich Arbeitsplätze in armen Ländern schaffen und so für Wohlstand sorgen. Ausserdem sei der Dritten Welt am meisten geholfen, wenn es der Ersten Welt gut gehe, ergänzte er später.

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Video: streamable

Das wollte SP-Frau Jacqueline Badran nicht durchgehen lassen. Die Schweiz mache sich auf verschiedene Arten mitschuldig an Armut und Ungleichheit auf der Welt: Das Bankgeheimnis schütze weiterhin afrikanische Diktatoren und deren Familien dabei, Gelder aus ihren bitterarmen Ländern wegzuschaffen. Und das Steuerregime ziehe Rohstofffirmen an, welche in Afrika auf dubiose Weise wirtschafteten.

Beim Thema Steuern schob FDP-Ständerat Noser den schwarzen Peter an die Europäische Union weiter. EU-Staaten wie Irland oder die Niederlande seien viel stärker für die umstrittenen Steuerpraktiken internationaler Grosskonzerne verantwortlich als die Schweiz.

Diesem Argument Nosers stimmte Jacqueline Badran zwar zu. Mit einem Ökonomie-Abschluss der St.Galler Wirtschafts-Kaderschmiede HSG ausgestattet, wies sie in einem flammenden Plädoyer aber darauf hin, dass das momentane weltweite Steuersystem mit seinen Offshore-Oasen sämtlichen Volkswirtschaften schade.

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Die Strategie der bürgerlichen Vertreter Noser und Matter, beim Thema Steuervermeidung jeweils auf stossendere Beispiele aus anderen Ländern zu verweisen, fasste Moderator Jonas Projer nach einem Drittel der Sendezeit prägnant zusammen: «Wir nicht, und die anderen auch.»

Nach der zahlenlastigen, stark wirtschaftlich argumentierten Startphase hatte Jean Ziegler einen starken Moment, als er Grundsätzliches ansprach. Die Haltung, die anderen seien schliesslich Halunken, also könne man auch ein Halunke sein, sei die schlimmstmögliche Haltung. «Wir müssen verteidigen, dass die Schweiz Gutes tut für die Welt.» Das Offshore-Geschäft entziehe den Staaten dringend benötigtes Geld, das dann bei den Geberstaaten etwa für die verheerende Hungerkrise im Osten Afrikas fehle.

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Und noch etwas anderes bewirkte Ziegler: Seine Erzählungen aus den humanitären Katastrophengebieten der Dritten Welt wie dem Ostkongo liessen erahnen, wie selbstbezogen und abstrakt Diskussionen über globale Themen von Schweizer Politikern sonst geführt werden. Der in der Wolle gefärbte Linke Ziegler – er diente in Genf einst als Che Guevaras Chauffeur – brachte eindeutig Farbe in die «Arena».

Ebenso emotional wie Zieglers Plädoyer für eine bessere Welt war Ruedi Nosers Empörung über die umstrittene Parteinahme Zieglers für den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro. Die international kritisierten Militärprozesse gegen Maduros politische Gegner hatte Ziegler in einem Zeitungsinterview verteidigt: «Ich habe mich für die Schweiz geschämt, als ich das gelesen habe», so Noser.

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Die zunehmend von gegenseitigen Unterbrechungen geprägte Diskussion an den Stehpulten erhielt nach einer Dreiviertelstunde eine willkommene Unterbrechung. Publikumsgast George Estermann, Teamleiter Logistik, kündigte an, er wolle sich «mit einfachen Worten» ausdrücken.

Der Profit sei immer vor der Moral gekommen: «Jetzt ist es Zeit, die Moral wieder etwas in den Vordergrund zu stellen». Jeder im Saal trage wohl ein «Ohrenplämpeli» oder sonst ein Schmuckstück aus Gold: «Daran klebt Blut und eigentlich müssten wir es fortwerfen», meinte Estermann.

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Den bürgerlichen Diskussionsteilnehmern unterstellte er, die Möglichkeiten der Schweiz kleinzureden. Das Land habe es schliesslich in nur 150 Jahren geschafft, vom Armenhaus Europas zu einem der reichsten Länder der Welt zu werden: «Wir sollten nicht sagen, die Schweiz kann nichts tun.» Eine junge Frau aus dem Publikum gab Estermann recht: Was die Schweiz gegen die Armut tun könne, müsse getan werden.

Die Vehemenz, mit der FDP-Mann Ruedi Noser auf die Wortmeldung von Logistiker Estermann und der jungen Frau reagierte, wirkte unsouverän: Er griff diese «Normalbürger» argumentativ an, als wären sie rhetorisch geschliffene Politiker.

Danach leitete ein Einspieler-Video zum letzten Thema des Abends über: der Konzernverantwortungs-Initiative. Sie will Schweizer Unternehmen eine Sorgfaltspflicht auferlegen, sich auch im Ausland an Mindeststandards bezüglich Menschenrechten und Umweltvorschriften zu halten. Die Initiative will Betroffenen das Recht geben, in der Schweiz gegen fehlbare Konzerne zu klagen.

Thomas Matter wollte davon nichts wissen. Die Initiative zeige einmal mehr, «dass gut gemeint das Gegenteil von gut ist». Die Initiative schade dem Werkplatz Schweiz. Diese Kritik konterte Andreas Missbach von der NGO Public Eye gekonnt. Mit dem «Untergang des Werkplatzes» habe man schon 1877 gegen das erste Fabrikgesetz argumentiert, welches Kinderarbeit verbot.

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Die Diskussion über die Konzernverantwortungs-Initiative drehte sich in der Folge hauptsächlich um deren mögliche Umsetzung. Noser und Matter malten das bürokratische Monster einer Sorgfaltspflicht an die Wand, welche unverdächtige Schweizer KMUs durch Mehraufwand belasten würde.

NGO-Vertreter Missbach wies dieses Szenario als völlig übertrieben zurück. Die Sorgfaltspflicht komme nur bei Firmen zum Zug, welche in risikobehafteten Branchen wie etwa dem Gold- oder Rohstoffhandel tätig sind.

«Weshalb müssen sich Schweizer Unternehmen vor der Konzernverantwortungs-Initiative fürchten, wenn sie sich doch so vorbildlich verhalten, wie ihr immer behauptet?»

Jacqueline Badran

Über die möglichen Folgen einer Initiative herrscht selten Einigkeit. In den Diskussionen darüber entscheidet sich, ob sich das Ja- oder das Nein-Lager durchsetzt. Das Nein-Lager aus Ruedi Noser und Thomas Matter schien argumentativ noch nicht besonders sattelfest zu sein. Die von Matter erwähnte Sorgfaltspflicht für sämtliche Lieferanten entblösste Jacqueline Badran als unwahre Behauptung – sie gilt nur für direkte Tochterfirmen.

Badran gehörte denn auch der letzte Punktgewinn des Abends in Form einer rhetorischen Frage an Matter und Noser: «Weshalb müssen sich Schweizer Unternehmen vor der Konzernverantwortungs-Initiative fürchten, wenn sie sich doch so vorbildlich verhalten, wie ihr immer behauptet?»

Paradise Papers: Die Steuertricks der Reichen und Mächtigen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pascal1917 20.11.2017 08:54
    Highlight Highlight Wenn es um Verhandlungen mit der EU geht sind SVP & FDP die ersten, die sagen die Schweiz soll stärker verhandeln, sich nicht unterkriegen lassen etc.

    Aber in dieser ARENA sagen sie „die kleine Schweiz kann nichts bewirken“.

    Finde ich etwas suspekt...
    • FrancoL 20.11.2017 09:49
      Highlight Highlight Suspekt ist aber sehr höflich ausgedrückt!
    • Einstürzende_Altbauten * 20.11.2017 11:03
      Highlight Highlight schön zusammengefasst.
  • Posersalami 19.11.2017 20:43
    Highlight Highlight "ausserdem gehe es der 3. welt besser, wenn es der 1. gut geht."

    Der "Trickle Down Effekt" hat nicht funktioniert, funktioniert nicht und wir nie funktionieren.
    http://www.zeit.de/2016/32/globalisierung-kapitalismus-umverteilung-g20-gipfel-rechtspopulismus/seite-2

    Aber es ist klar, das ein Neoliberaler so argumentieren muss. Religiöse Ansichten werden selten von Fakten beeinflusst.
  • TRL 18.11.2017 17:50
    Highlight Highlight Jeder Filmbösewicht hat ein Schweizer Konto. Wir Schweizer haben also sehr wohl die Welt verändert. Und unser Image in der Welt sollte uns mindestens so peinlich sein, wie Jean Zieglers Nachsicht mit kommunistischen Diktatoren.
    Und dann braucht's eben mehr, als nur am SRF zu behaupten, die Schweiz wär viel sauberer als andere Länder. Profit und Moral standen sich schon immer gegenüber. Darum sollten Politiker die Moral nicht den Religionen überlassen, sondern ENDLICH ihren Job machen: Wenn etwas komplett amoralisches komplett legal ist, dann sind sie es, die komplett versagt haben. FULL STOP.
  • Mademoiselle Alexandrelle 18.11.2017 15:22
    Highlight Highlight Wurde uns als Kind nicht eingetrichtert, dass wir nicht lügen sollen, dass wir Sorge tragen sollen zur Natur und dass nichts kaputt vorsätzlich gemacht werden soll..? Unsere Kinder erziehen wir genau gleich...
    Wo ist diese Moral bei den lieben Konzernchefs und Politiker geblieben? Schämen die sich eigentlich nicht?
    Es ist ein Armutszeugnis für die Schweiz, für Europa!
    • Gubbe 18.11.2017 18:08
      Highlight Highlight Den heutigen Jugendlichen wurde gesagt: werft Dosen und Flaschen aus dem fahrenden Auto, es wird sie schon jemand einsammeln. Da fängt es nämlich an!
    • FrancoL 19.11.2017 12:00
      Highlight Highlight @Bonzino: Du stellst die heutige Jugend falsch dar, es gibt Extreme aber sie ist nicht schlechter als die Jugend vor 20 oder 30 Jahren. Jugend lernt von Vorbildern, sie setzt schnell einmal um was sie bei älteren Menschen sieht und übernimmt deren Nachlässigkeit.
      Also komm mir nicht mit der Schiene: die heutige Jugend macht dies oder das, nein sie macht das was wir Älteren ihr vorleben!
    • Alterssturheit 20.11.2017 11:23
      Highlight Highlight Und an der HSG (und weltweit an Elite Unis) wird den Studenten eingetrichtert, sie seien die "kommende Elite".
  • Madame Butterfly 18.11.2017 12:26
    Highlight Highlight "ausserdem gehe es der 3. welt besser, wenn es der 1. gut geht."
    gehts eigentlich noch arroganter? und es gibt tatsächlich menschen die ihm glauben?
    🤦🏿‍♀️🤦🏿‍♀️
    • rodolofo 18.11.2017 14:22
      Highlight Highlight Das ist eine bekannte Technik der Mächtigen, Ihre Sicht der Dinge auch von der Allgemeinheit nachgebetet zu kriegen.
      "Verhandlungen" eröffnen sie damit, dass sie sagen, was das Ziel ist, nämlich die Abarbeitung und Erfüllung ihrer langen Wunschliste:
      "Das Ziel ist, dass... usw."
      Darauf gibt es dann nur eine sinnvolle Antwort:
      Nein, DAS ist NICHT UNSER Ziel!
      Das ist IHR Ziel!
      Ich erkläre die "Verhandlungen" hiermit für beendet und wünsche Ihnen noch einen schönen Lebensrest. Tschüss!"
    • FrancoL 18.11.2017 15:26
      Highlight Highlight Ist etwa der gleich dumme Spruch wie: "mach Du mich glücklich, dann werde ich Dich auch glücklich machen".
      Immer das eine folgt dem anderen und zuerst natürlich stehen wir, dann die anderen.
    • Firefly 18.11.2017 19:46
      Highlight Highlight Reiche Menschen denken grundsätzlich so!
  • FrancoL 18.11.2017 11:48
    Highlight Highlight Wieso kann man nicht ehrlich sein? Zugeben dass es um unseren Wohlstand und unsere Plätze geht und da die Moral hinten anstehen MUSS?
    Die Begründung der Wirtschaft sind doch immer die gleiche: Wenn wir wirklich moralisch handeln würden, dann würden die anderen unseren Platz einnehmen und wir hätten Nachteile in Kauf zu nehmen.

    Also dann bitte:

    JA die Moral steht hinten an auch bei uns gilt:
    SWISS FIRST!

    Ich finde es abstossend wenn man versucht zu argumentieren, dass man nicht Schuld ist, nicht den Nachteil anderer billigend in Kauf nimmt. Damit handeln wird doppelt unmoralisch.
    • FrancoL 18.11.2017 17:05
      Highlight Highlight @Goreng; Keine Erbschuld, die Kinder sind vielleicht schon tot, die die das mit zu verantworten haben aber nicht!
      Du Kennst offensichtlich die jetzige Situation nicht, bitter die alte zu verkennen und die neue nicht zu kennen und dann auch noch wacker in die Tasten hauen.
      Aeussere Dich doch einmal zur Sache Glencor oder bist Du da nicht auf dem Laufenden, weil Du versuchst in den Analen zu suchen. Das läuft alles HEUTE ab und nicht auf dem Erbregisteramt.
    • FrancoL 18.11.2017 18:00
      Highlight Highlight @Goreng; Ich bin mir nicht so sicher, ob ich mir eine Erbschuld anhängen lassen kann, dies mit 2 nächsten Verwandten mütterlicherseits die als Partisanen gekämpft haben und einer davon nur knapp im KZ dem Tod entrinnen konnte.

      Ich bin aber ganz sicher dass viele Deiner Verwandten sich gegen den Faschismus ins Zeug gelegt haben und diesen schon fast im Alleingang besiegt haben.

      Du kannst auf andere oder auf ein Nichts zeigen, doch befürchte ich dass Du nur auf zweites zeigen kannst, auf DICH.
    • Firefly 18.11.2017 20:10
      Highlight Highlight Goreng, Geld wird auch vererbt
  • LeChef 18.11.2017 11:47
    Highlight Highlight Jean Ziegler ist ein peinlicher Märchenonkel, der sich gerne selbst reden hört und jeweils im Strom seiner Anekdoten verloren zu gehen droht. War schön, dass Ruedi Noser ihm die Meinung gegeigt hat; da wusste er gleich nichts mehr zu sagen und hat sich betreffend Maduro ausgeschwiegen. Jay Badran hat mir gefallen, eine der wenigen Linken die weiss, wovon sie spricht.
    • FrancoL 18.11.2017 12:42
      Highlight Highlight Nachdem Sie nun schön auf den Mann gespielt haben. Können Sie nun auch Gegenargumente zu Ziegler Märchen vorbringen oder glänzen Sie mit dem Spiel auf den Mann und vergessen um welchen Ball es geht?
      Vermutlich müsste man Ihnen auch einmal die Meinung geigen, denn mit Argumenten scheinen Sie mehr als nur knapp unterwegs zu sein.
    • LeChef 18.11.2017 13:51
      Highlight Highlight Franco, lies nur kurz das hier durch...: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/heftige-kritik-an-jean-zieglers-unterstuetzung-fuer-maduro/story/12961948

      (btw, das Interview ist leider - oder zum Glück - mittlerweile hinter der Paywall)

      ...und sag mir, dass der Typ keine Schande für unser Land ist.

      I'm out..
    • FrancoL 18.11.2017 16:46
      Highlight Highlight @Le CHEF: Mit solchen Argumenten bist DU OUT, das ganz sicher. Es geht hier nicht um Maduro, sondern um eine Thema rund um die Ausbeutung in Afrika.
      Allerdings reihst Du Dich bestens ein unter den Menschen die gerne abschweifen um nicht Farbe zu bekennen.
      Da könnte ich Dich glatt an die Schweizer Regierung erinnern die Massgeblich zB für die Raffinerie in Collombay einstand, die weitgehend zur Bearbeitung von Gaddafis Oel diente, das um Dich an wenig in die Realität zurück zu holen.
      Eine Schande sind die die sich hinter Ausweichmanöver verstecken, doch was soll man sonst erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • i schwörs 18.11.2017 11:21
    Highlight Highlight Laut SVP Mann muss man nichts tun, da alles bereits vorbildlich läuft. Laut FDP-Mann gibt es Probleme, aber man kann eh nichts tun. Es ist immer dasselbe: kommen Ideen, was gegen Misstände zu tun wäre, heisst es entweder "eh kein Problem" oder "s ist zwar schlimm, aber man kann eh nichts tun". Haben diese Leute eigentlich auch Ideen, was gegen die grassierende Umweltzerstörung und unmenschlicher Ausbeutung zu tun wäre, oder können die nur NEIN sagen? Ausser bei Panama und Paradies, sowas mögen die. Die Initiative ist übrigens anzunehmen: setzt um, was in der UN beschlossen ist.
    • Firefly 18.11.2017 20:18
      Highlight Highlight Genau, wenn man internationale Finanzkonstrukte wie auf Panama einfädeln kann, kann man auch das Gegenteil tun. Das Argumet, die Schweiz sei zu klein ist so was von heuchlerisch! Für eine Glencore scheint sie mal nicht zu klein zu sein
  • TheDude10 18.11.2017 10:08
    Highlight Highlight Kampf dem "Raubtierkapitalismus"
  • wasylon 18.11.2017 09:54
    Highlight Highlight Ziemlich verlogen wenn der stolze Träger des Muammar-al-Gaddhafi-Menschenrechtspreis über Moral und Profit spricht.

    Er lächelte mit Saddam Hussein, mit Kim Il Sung, er wurde vom «schwarzen Stalin» Oberst Mengistu, dem ­massenmörderischen äthiopischen Diktator, auserkoren, an einer Verfassung für sein Einparteien­regime mitzuarbeiten, und als der «strong man» von Zimbabwe, Robert Mugabe, 2002 nach gewaltsamen Enteignungen von Farmland Hungersnöte verursachte, lobte Ziegler: «Die Geschichte und die Moral sind auf Mugabes Seite.»
    • Hansdamp_f 18.11.2017 11:13
      Highlight Highlight Wie wahr. Danke.
    • i schwörs 18.11.2017 11:25
      Highlight Highlight Du meinst etwa so, wie SVP-Aeschi, der in Ertiräa auch umgeben von herzigen braunen Kindern nur noch freundlich in die Kamera lächelte? Herr Ziegler war in seiner Eigenschaft als UN Botschafter dort. Herr Aeschi in Privatmission.
    • gelb 18.11.2017 11:31
      Highlight Highlight Beim Satz "stolzer Preisträger" habe ich aufgehört zu lesen. Bitte bei der Wahrheit bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 18.11.2017 09:45
    Highlight Highlight
    2. Die Weltwirtschaft ist nicht schön, aber sich ihr entziehen ist fast unmöglich. Oder wer verzichtet hier freiwillig auf sein Smartphone oder seinen Laptop, die voll sind mit seltenen Erden, Blut und Schweiss von modernen Sklaven. Wenn wir diese Firmen verurteilen, müssen wir uns auch selbst an der Nase nehmen, denn wir profitieren davon
    • FrancoL 18.11.2017 11:59
      Highlight Highlight Das mindeste wäre dann, dass wir nicht auch noch eines auf "moralisch" machen. Dass wir ehrlich Verantwortung übernehmen und nicht versuchen unseren Scheuklappenblick reinzuwachsen.

      Ein Matter ist der doppelte Totengräber der Moral, eine durch und durch fragwürdige Person.
  • Raembe 18.11.2017 09:45
    Highlight Highlight Klar es ist verwerflich was Glencore macht, aber das scheint mir fast schon normal in der heutigen Zeit. Apple, Nestle und etc. haben alle Dreck am Stecken, das soll es nicht verharmlosen oder gut heissen, es muss uns aber bewusst sein. Wer ein Smartphone hat, muss es mit sich vereinbaren das es seltene Rohstoffe drinn hat, die vlt von Glencore gewonnen worden sind, oder das Kinderarbeit oder miserable Arbeitsverhàltnisse ala Foccon im Spiel waren. Wer Zinnie Minnies kauft muss damit leben das Nestle Wasserquellen in armen Ländern kauft.
    • gelb 18.11.2017 11:31
      Highlight Highlight Also soll man den Status Quo einfach so akzeptieren?
    • Madame Butterfly 18.11.2017 12:19
      Highlight Highlight es gäbe alternativen! nur sind die meisten zu faul und bequem ihre gewohnheiten zu ändern.
    • Raembe 18.11.2017 15:40
      Highlight Highlight @ gelb: Nein,aber mitschwimmen und sich darüber zu beschweren ist auch nicht ganz dauber
  • _Lucky Luke_ 18.11.2017 09:44
    Highlight Highlight ,,Ein Kind, das jetzt in diesem Moment verhungert, wird ermordert. Es gibt keine Fatalität, der Mord ist menschengemacht.''

    Absolut richtig gesagt von Jean Ziegler. Ein beeindruckender Mann, auch wenn man mit seinen politischen Positionen oft nicht einverstanden ist.
  • ströfzgi 18.11.2017 09:43
    Highlight Highlight Matter und Noser ... Sehen vor lauter Gier nur noch das Gute im Bösen. NESTLE - genau Herr Matter! - schickt Ihnen Geschenke. Dass Sie aber gleichzeitig für humanitäre Katastrophen verantwortlich sind, blenden Sie aus. Ich bin dem Kapitalismus überhaupt nicht abgeneigt, aber was die beiden Saubermänner da vertreten haben ist doch unter aller Sau. http://webdoku.bottledlifefilm.com/index.html

    Einen Ziegler - ob man ihn nun mag oder nicht - so runter zu putzen und jeweils ein "oh neeii" zu stöhnen, wenn er zu sprechen beginnt, zeigt die krankhafte Überheblichkeit der Beiden. Pfui!
  • Gubbe 18.11.2017 09:38
    Highlight Highlight Wieso gibt es Kinderarbeit in Afrika? Scheinbar gibt es kein Gesetz dieser Länder dagegen. Wieso tragen fast ausschliesslich Frauen schwere Lasten? Die Männer werden wohl zu faul sein, um wirklich zu arbeiten. Es ist halt bequemer, sich mit Freunden zum Tee zu treffen. Ziegler verhaspelte sich mit seinen bildhaften Erzählungen, hat aber grundsätzlich recht. Aber, wieso gehen Firmen da hin? Es scheint keine Gesetze zu geben, und wenn, werden sie wegbezahlt. Das ist der Fehler dieser Länder. Die oberste Schicht schaut weg und lebt selbst in Prunk.
    • Saraina 18.11.2017 10:20
      Highlight Highlight Jaha, nur gehören wir auch zu dieser obersten Schicht, die von der Kinderarbeit, der Steuerhinterziehung in diesen Ländern und den laschen Gesetzen profitiert. Und wenn ein Land seine Minen verstaatlicht oder auf fairen Bedingungen besteht, sendet Europa flugs die Armee. Und wenn der Diktator sein ertrogenes Geld sicherstellen will, bietet sich immer noch die Schweiz als sicherer Hafen an. Siehe Mubarak-Milionen.
    • rodolofo 18.11.2017 10:41
      Highlight Highlight Wir müssen ja mit den Leuten geschäften, die dort anzutreffen sind!
      Wenn dort ein Mafia-Boss das Sagen hat, MÜSSEN wir ihm die Referenz erweisen, denn sonst lässt er uns in seinem Slum nicht arbeiten.
      Ohne den Segen des "Häuptlings" sind wir bald tot, oder gekidnappt.
      Aber es sind eben auch sehr gute, sehr uneigennützige Leute dort anzutreffen!
      Sie arbeiten aber in NGO's.
      Mit wenigen Mitteln erreichen die erstaunlich viel!
      Und in diesen Menschen lebt das wahre Herz des Südens!
      Du wirst von einer Herzlichkeit überflutet, die Du nicht kennst! Und das macht Dir zuerst sogar etwas Angst...
    • dorfne 18.11.2017 10:41
      Highlight Highlight Er verhaspelte sich (tat er das wirklich?) weil er dauernd unterbrochen wurde. Auch Badran, die wie immer Fragesteller und Publikum ernst nahm wie niemand anderer und immer wieder versuchte komplexe Dinge griffig zu erklären, wurde dauernd unterbrochen. Jonas Projer sollte hier konsequenter sein und die eine oder andere Minimalregel aufstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 18.11.2017 09:37
    Highlight Highlight Wieder mal sehr aufschlussreich, dass Matter DIESES Problem nicht sieht, obwohl es so riesengross ist, wie ein Eifelturm-hohes Minarett!
    Weil er es nicht sehen WILL!
    Und am liebsten würde er auch die Enthüllungen der Panama-Papers über die zwielichtigen Geschäfte eines globalen Netzwerkes aus Multinationalen Konzernen, 3.Welt-Diktaturen, Grossbanken, Anwälten, intransparent gesponserten Politikern und und und gar nicht sehen!
    "Ich mache meine Äuglein zu, und schon sind alle unangenehmen Tatsachen verschwunden!"
    Dafür reisst Matter seine Augen weit auf, sobald er einen AUSLÄNDER sieht...
    • Thomas Binder 18.11.2017 10:27
      Highlight Highlight It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends on his not understanding it.
      (Upton Sinclair)
    • dorfne 18.11.2017 10:37
      Highlight Highlight Er sieht es schon. Aber er verwedelt die Wahrheit. Spricht von strengen Gesetzen, die für Steuergerechtigkeit sorgen, erwähnt aber all die Schlupflöcher nicht, die diese Gesetze wieder aushebeln!
  • Raphael Stein 18.11.2017 09:36
    Highlight Highlight ...Ausserdem sei der Dritten Welt am meisten geholfen, wenn es der Ersten Welt gut gehe,

    Umgekehrt wäre richtig. Wer rechnen kann ist im Vorteil.

    Den Ziegler würde ich eher als engagiert umschreiben. Bloss weil er etliche Wahrheiten unverblümt ausspricht muss er nicht als streitbar dargestellt werden. Stress und Streit haben meistens jene, die das nicht hören wollen.
  • Thomas Binder 18.11.2017 09:32
    Highlight Highlight Dass wir Schweizer mit am meisten vom (US-)Imperialismus/Neoliberalismus, der Umverteilung von unten nach oben, von Süden nach Norden und vom Staat zum Privaten, profitiert haben, ist keine Frage. Er erledigt zuerst die Unterschicht und die ärmsten Staaten, zuletzt die Oberschicht und die reichsten Staaten. Unsere Unterschicht leidet bereits unter ihm und zuletzt wird er auch uns alle gegen die Wand fahren.
    • Thomas Binder 18.11.2017 09:38
      Highlight Highlight Wir sollten die unglaubliche Macht der einzigen unbesiegbaren Supermacht, der öffentlichen Meinung, und der Vorbildfunktion nicht unterschätzen.

      Wir kaum wie jemand sonst vom Glück privilegierten Schweizer hätten es in der Hand, mit einer "New Swissness" in Politik, Wirtschaft und in einer freien demokratischen humanistischen Gesellschaft Standards in Moral, Recht und (sozialer) Gerechtigkeit zu setzen, an welchen die übrige Welt nicht tatenlos vorübergehen könnte.
    • Thomas Binder 18.11.2017 09:51
      Highlight Highlight Wir dürfen uns von Eigeninteressierten nicht länger weismachen lassen, der "gerechte Moralische" müsse in einer apriori ungerechten unmoralischen Welt untergehen. Apriori ungerecht und unmoralisch sind nur etwa 1-3% der Menschen, an 97-99% ist die grösste Errungenschaft der Zivilisation, die Empathie, nicht spurlos vorübergegangen, auch wenn wir bisweilen daran zweifeln mögen.
    • Thomas Binder 18.11.2017 10:38
      Highlight Highlight Wir brauchen das Selbstwertgefühl, die notwendige Selbstkritik und den Mut zum Fortschritt zu einer Schweiz als Brückenbauer und Vorbild in einer Welt, auf welche wir alle mit Recht stolz sein können! Die Weltöffentlichkeit sehnt sich heute verzweifelter denn je nach diesem "mutigen guten Beispiel".

      Arbeiten wir doch alle daran mit, für die Welt, für die Schweiz und für uns selbst!
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  • dorfne 18.11.2017 09:07
    Highlight Highlight "Dene wos guet geit giengs besser, giengs dene besser wos weniger guet geit." Ich korrigiere: "Dene wos guet geit, geits immer besser und besser, wües dene wos weniger guet geit immer weniger und weniger guet geit."
    • rodolofo 18.11.2017 09:52
      Highlight Highlight Da müsstest Du aber noch genauer definieren, was Du mit "guet" bzw. "nid guet" méinsch.
      Ich behaupte, dass dieses sehr materielle und oberflächliche "Gut" der überfressenen Konsum-Gesellschaft in Wirklichkeit ziemlich armselig und hohl ist.
      Diese Art von Fress-Reichtum ist arm in der Seele!
      Es mangelt an menschlichem Mitgefühl und an einer Wärme, die vom Herzen kommt!
      Diese SEELISCHEN Reichtümer finde ich aber interessanterweise vor allem dort, wo auch mehr materielle Armut herrscht...
      Darum ist für mich heute klar, wo ich hin will:
      Zu den "Armen", denn sie sind in Wirklichkeit reich!
    • pinex 18.11.2017 11:22
      Highlight Highlight Mag sein aber wenn du so arm bist, dass du verhungerst oder an einem husten stirbst, bringt dich eben der seelische reichtum auch nicht weiter... Von beiden genug, dass wäre doch der ideal fall!
    • rodolofo 18.11.2017 14:02
      Highlight Highlight @ pinex
      Ja klar, allzu arm soll's dann doch nicht sein.
      Als ich als Öko-Fundi auf alle Annehmlichkeiten inklusive heizen und warm duschen verzichtete, konnte ich zwar die im Radio aus Rumänien gemeldeten Raumtemperaturen unterbieten, wurde aber auch nicht wirklich glücklich und entspannt davon...
      Ein "Goldener Mittelweg" für Alle wäre theoretisch möglich. Wenn wir die Rüstungsausgaben weltweit wenigstens halbieren würden, könnten wir uns sogar eine grosse Anzahl Super-Reiche problemlos leisten!
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  • dorfne 18.11.2017 08:57
    Highlight Highlight Gut, dass auch mal ein EU-Fan wie NR Noser die EU-Steuervermeidungsstaaten angeprangert hat: Irland, Niederlande, z.T. Belgien, Zypern, Luxemburg. LUXEMBURG! Und wer war dort lange Premierminister und hat die Briefkastenfirmen mitsamt ihren Helfern bis aufs Messer verteidigt? Jean-Claude Junker, der EU-Oberchef, der so gerne die Schweiz massregelt, nach dem Motte "den Druck immer schön hochhalten"? Dass die EU diese Steuervermeidung duldet, ja fördert ist für mich der wahre Skandal. Dann aber dem mittelständischen CH-Lohnempfänger Kohäsionsmilliarden abknöpfen! Igitt!
  • N. Y. P. D. 18.11.2017 08:36
    Highlight Highlight Ganz, ganz tief innen.
    Im hintersten Winkel ihres Unterbewusstseins, wissen die Herren Thomas Matter (SVP) und Ruedi Noser (FDP), dass sie unethisch handeln.
    Es ist verwerflich, was der ganze Westen in Afrika angerichtet hat. Millionen für die Potentaten, Milliarden für den Westen.
    • rodolofo 18.11.2017 09:58
      Highlight Highlight Was mich besonders nervt an dieser "Ehrenwerten, Rechtsbürgerlichen Gesellschaft":
      Immer sagen sie, die Schweiz könne allein nichts machen, da sie viel zu klein sei. Ein Alleingang schade dem Werkplatz Schweiz.
      Ja, aber warum setzten wir dann diesen Alleingang bis in alle Ewigkeit fort?!
      Warum tun wir uns nicht mit Anderen zusammen, DAMIT wir endlich wirkungsvoll etwas machen können?
      Beziehungsweise anders gefragt:
      Was bringt uns eine Unabhängigkeit, die uns dazu verdammt, NICHTS machen zu können?
      Aber ich habe den schlimmen Verdacht, dass Matter "Worte statt Taten" vorzieht...
  • Alice36 18.11.2017 08:32
    Highlight Highlight Die ganze Sendung war doch für die Katz. Wann immer jemand mit Geld wedelt macht sich Mutter Helvetia zur Prostituierten und legt sich auf den Rücken. Entwickelt sich ein Freier dann mal wirklich soweit das man ihn nicht mehr tolerieren kann entsteht hektischer aktivismus der nach ein par Wochen wieder abflaut oder dessen Konsequenzen halbherzig oder gar nicht umgesetzt werden. Darin sind ALLE Parteien gleich, je nachdem wer grad zu welchem Thema Eigeninteressen hat.
    • rodolofo 18.11.2017 10:00
      Highlight Highlight Nein, darin sind sich NICHT alle Parteien gleich!
      Jaqueline Badran würde sich sicher nicht hinlegen und wie ein kalter Fisch die Beine spreizen für Geld!
      Und für Jean Ziegler käme das auch wegen seinem hohen Alter kaum mehr in Frage.
  • Kong 18.11.2017 08:29
    Highlight Highlight In der Schweiz wird generell mitgedacht und dank entsprechendem Bildungsniveau auch kritisch interveniert. Die Globalisierung ist ein unaufhaltsamer Motor und dessen Vertreter nutzen die Rahmenbedingungen aus. Das soll nichts entschuldigen aber das Umdenken/Umlenken braucht Zeit, welche arme Länder nicht haben. Störend ist die Heuchlerei, bei welcher lautstark Verbesserung propagiert wird, aber im Hintergrund munter anders gearbeitet wird (Stichwort Steueroasen, Korruptionsindex und Rohstoffe für Wegwerfkonsumgüter)
  • 2fel 18.11.2017 08:19
    Highlight Highlight Das Offshore-Oasen System schadet doch nur deshalb weil sich die Politik auf einen moralischen, unverrückbaren Standpunkt stellt anstatt den Tatsachen ins Auge zu blicken und zu adaptieren und zu optimieren.

    Wie die Raubritter wird da geraubrittert und Leute werden von SWAT Teams zu unchristlichen Zeiten aus den Bettern und aus ihren Familien gezerrt während der Staat es sich erlaubt ganz öffentlich und schambefreit als Hehler und Schlimmeres aufzutreten.

    Und ansonsten ist für mich in dieser Diskussion einzig und allein die Prime Directive relevant ,-)


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    • rodolofo 18.11.2017 10:06
      Highlight Highlight Stellt sich einfach die Grundsatzfrage, WELCHE von den beiden miteinander kollidierenden Gesellschaften höher entwickelt ist, als die Andere!
      Wenn Du mit "Höher entwickelt" die verschachtelten und unübersichtlichen Off-Shore-Firmenkonstrukte und die verwirrend verschachtelten "Toxischen Wertpapiere" meinst, welche 2008 zum Beinahe-Crash des Welt-Finanzsystems und damit auch der Weltwirtschaft geführt hätten, ja dann wären die Herren Matter und Noser tatsächlich Repräsentanten einer solchen "höher entwickelten" Gesellschaft...
  • klugundweise 18.11.2017 08:15
    Highlight Highlight Logisch, dass die sogennant Bürgerlichen ihre Pfründe verteidigen und mehren. Nur dass sie bei Wahlen die Mehrheit haben zu Lasten der Bürger ist nicht logisch.
    • dorfne 18.11.2017 09:29
      Highlight Highlight Es ist insofern logisch, dass die Neoliberalos immer mit dem Verlust von Arbeitsplätzen drohen. Das macht gefügig. NR Matter hats gestern ja wieder gesagt: die Unternehmensverantwortungs-Initiative schade dem Werkplatz Schweiz! Was dem Werkplatz und den Arbeitsplätzen wirklich schadet ist der Ausverkauf unserer Firmen an ausländische Grossinvestoren. Mach jede Wette, dass die Chinesen in 1 bis 2 Jahren den Syngenta-Standort Schweiz schliessen und das Know-how mitsamt den Arbeitsplätzen nach China holen. Und was ist aktuell mit GE im Aargau? Was war mit der Alstom?
    • äti 18.11.2017 10:09
      Highlight Highlight genau, wie Alusuisse, Papierfabriken ...
    • Lucida Sans 18.11.2017 10:15
      Highlight Highlight WbL, bin ganz Ihrer Meinung. Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass sich mit den Folgen solchen Verhaltens (Zuwanderung) ganz prächtig Propaganda betreiben lässt.
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  • Eagle21 18.11.2017 07:27
    Highlight Highlight Wenn Jean Ziegler behauptet, in Venezuela gehe alles mit rechtstaatlichen Dingen zu und her, hat er für mich jede moralische Deutungshoheit verloren. Fakt ist: Genau dort zeigt sich, dass die Rezepte des Sozialismus keinen einzigen Armen reicher, sondern einfach alle ärmer macht.
    Letzlich ist da unser System, obwohl es Nachteile hat, deutlich besser: Wenn jemand Apple oder Nike daneben findet, dann soll er eben kein I-Phone und keine Nikes kaufen.
    Im uebrigen findet sich Text - glaube ich - noch ein Fehler: Die Sorgfaltsprüfung erstreckt sich eben auch auf die Zulieferer, die Haftung nicht.
  • next_chris 18.11.2017 06:55
    Highlight Highlight Warum spielt die Schweiz nicht eine Vorreiterrolle im Bau der Infrastruktur im suedlichen Afrika? Eisenbahn und Wasserkraftwerke, die Domaenen der Schweiz und dringenst benoetigt im Kongo, Zambia, Tanzania,.....
    Gleichzeitig Schulung der gebrauchten Fachkraefte und Ingenieure durch unsere Berufsschulen, Fachhochschulen, ETH,.. durch lokale Ableger.
    Anstatt nur bloed zu komentieren und sich wundern das Wasserbrunnen Afrika nicht weiter bringen
    • dorfne 18.11.2017 09:41
      Highlight Highlight Diese Vorreiterrolle spielen doch schon die Chinesen, leise still und (un)heimlich.
    • E7#9 18.11.2017 11:24
      Highlight Highlight Ähnlich wie als man diese Länder kolonialisierte? Einfach im Sinne, wir bauen Infrastruktur und zwingen mit Hilfe von westlichen Schulen unsere Kultur auf bis Afrika funktioniert. Nope. Und wir machen das natürlich alles gratis und ohne Selbstzweck. Der Steuerzahler kommt für die Investitionen auf? Haben wir demnach Fabi zugestimmt, damit die SBB in Afrika Schienen baut? Sorry, das ist nicht nur ideologisch verblendet sondern einfach auch falsch. Man sollte Afrika mit fairem Handel unterstützen und keine Hand bei Korruption bieten, sich aber endlich mal selber entwickeln lassen.
    • next_chris 18.11.2017 22:05
      Highlight Highlight Bin nicht einverstanden damit. Es ist praktisch unmoeglich Investitionen nach Afrika zu holen, weder Banken noch PK noch irgendwer gibt Risikokapital nach SubSahara Afrika.
      Es geht nicht um kolonialismus zum Beispiel: Deutschland unterstuetzt eine Schule fuer Schiffskapitaene und Nivagatoren auf dem Kongo. Dazu importieren sie ihr Knowhow vom Rhein Donau. Ich finde das Top. Ingenieurwissen ist universell und hat nichts mit Politik zu tun, sondern bringt Knowhow.
      Man kann China moegen oder nicht, fakt ist, China baut die Infrastruktur hier und Europa schaut zu und findet sich moralisch toll
  • next_chris 18.11.2017 06:43
    Highlight Highlight Es gibt keine Kinderarbeit im Kongo im Zusammenhang mit den grossen Mining Gesellschaften. Artisanal Mining ist nicht effizient, und produziert keine konstante Qualitaet und nur kleine Volumen. Artisanal Mining gibt es im Busch, weit weg von den grossen Minen und mit privaten libanesischen und chinesischen Geldgebern.
    Wir sollten froh sein dass Firmen die Balls haben und im Kongo investieren und Arbeitsplaetze schaffen, Royalties und Steuern zahlen und dabei gleichzeitig die Infrastruktur (Strasse, Strom, Spitaeler, Schulen,..) ausbauen.
    • FrancoL 18.11.2017 16:57
      Highlight Highlight Darf ich mich wundern und fragen woher dann diese tiefe Armut kommt obwohl nachweislich das Land viele Bodenschätze hat? Abgebaut wird, das ist nachgewiesen, wohin geht dann dieser faire Preis denn diese Firmen bezahlen, die vielen Steuern die sie bezahlen, wohin gehen die fairen Löhne der Minenarbeiter, die sollten ja auch zu einem florierenden Land Kongo führen.

      Ist es nicht so dass wenn dort investiert und redlich Steuern bezahlt werden das Land sich entwicklen müsste, schon sehr lange sich entwicklen?

      Man trifft da im Netz selten einen Spezialisten wie Dich und da ist man ganz Ohr.
    • Pisti 18.11.2017 20:03
      Highlight Highlight Franco das Geld geht an den Staat DR Kongo. Was dieser mit dem Geld macht, liegt in dessen Hand. Zuerst bereichern sich mal Politiker daran, das wissen wir wohl alle. Deshalb entwickeln sich solche Länder auch nicht. Schau nach Venezuela, auch völlig verarmt, trotz riesigen Öl-Vorkommen.
      Dafür verantwortlich machen, kann man aber nicht, Glencore und andere Rohstoffgiganten.
    • FrancoL 18.11.2017 21:18
      Highlight Highlight @Pisti; Eben so ist es keine Verantwortung wahrnehmen. Es genügt nicht einfach zu zahlen, das ist nun mal eine kreuz falsche Meinung.
      Wenn ich in der Schweiz einen Auftrag vergebe so muss der Anbieter mir garantieren können, dass seine Unterakkordanten ihre Arbeiter richtig entlohnen und die Regeln einhalten. ER muss mir die garantieren sonst wird kein Geschäft gemacht.
      Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von einer Glencor bei sen Geschäften in Kongo.
      Es sei noch bemerkt dass Glencor bestens weiss dass alles abgesahnt wird und es ist ihnen egal. Aber dann sind sie mitverantwortlich.
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  • Schneider Alex 18.11.2017 06:11
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es zu begrüssen, wenn private Kapitalgesellschaften in Entwicklungsländern investieren. In vielen Ländern fehlen dafür die notwendigen Mittel und Risikoträger. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen aber so abgefasst sein, dass sie dem Land und seinen Einwohnern nützen und der Gewinn aus der Privatinvestition im Produktionsland besteuert wird. Da aber in vielen Ländern die institutionellen und rechtl. Voraussetzungen dazu fehlen, müssen die internat. Konzerne in die Verantwortung genommen werden. Das wird unter anderem mit der Konzernverantwortungs-Initiative angestrebt.
    • dorfne 18.11.2017 09:46
      Highlight Highlight Vergessen die nicht die Rolle der Weltbank. Die verteilt Kredite an Afrikanische Staaten zum Bau von Infrastrukturen, die dann nur den ausländischen Grosskonzernen bei der Plünderung von Rohstoffen dienlich sind. Während das Land aber bei der Weltbank fortan verschuldet ist. Es ist auch diese Verschuldung, die diese Länder niederdrückt in Ihrer Entwicklung.
  • Hugo Wottaupott 18.11.2017 05:32
    Highlight Highlight Grossspuriges Denken scheint IN zu sein. Sollen mal schauen dass im eigenen Land niemand weggesperrt und misshandelt wird.
  • malu 64 18.11.2017 04:15
    Highlight Highlight Nicht nur die Schweiz, sondern alle reichen westlichen Staaten sowie manche Ölstaaten und vereinzelte Steueroasen tragen eine Mitschuld an der Ausbeutung der dritten Welt.
    Auch eine Mitschuld, das manche Eliten in afrikanischen Staaten durch Geld und Waffen oder sogar direkter militärischer Hilfe an der Macht gehalten werden, um ihre Bodenschätze an Multikonzerne zu verhöckern. Die Einnahmen dieser Bodenschätze sollte allen Einwohnern dieser Staaten nützen. Indem Bildung und Infrastruktur gefördert werden.
    Wir tragen auchveine Mitschuld, dass viele Leute aus jenen Ländern fliehen!
    • dorfne 18.11.2017 09:48
      Highlight Highlight Jetzt verlangt ja die CH-Rüstungsindustrie, wieder Waffen an kriegsführende Länder liefern zu dürfen. Mit welchem Argument? die Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze! Wenn wir uns nur nicht immer mit dieser Lüge erpressen liessen!
  • CreatorsWolf 18.11.2017 01:29
    Highlight Highlight Was soll dieser schwachsinn von wegen streitbarer soziologe jean ziegler? Nur weil sich jemand gegen das mainstream denken stellt
    • dorfne 18.11.2017 09:11
      Highlight Highlight "streitbarer Soziologe" finde ich gönnerhaft, sprich von oben herab gesagt. Wenn den andern die Argumente und Antworten ausgehen, versuchen sie halt, die Leute ein bisschen lächerlich zu machen oder als "Wutbürger" zu diffamieren.
    • Nuka Cola 18.11.2017 09:11
      Highlight Highlight Das ist wie mit Ganser, diesem bösen Halunken...
    • FrancoL 18.11.2017 11:50
      Highlight Highlight Da leuchtet eben die Ideologie der Schreiberlinge auf. Ziegler ist unangenehm er bringt Beispiele am laufenden Band und das ist doch "streitbar". Einer der seine Dinge belegt, ist mehr als streitbar . . . .
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  • chicadeltren 18.11.2017 01:24
    Highlight Highlight Lustig. Bei Massenüberwachung ist die Badran dann ja wieder gegen das Prinzip "wenn du nicht zu verbergen hast, brauchst du dich ja nicht zu fürchten". Ein bisschen mehr Konsistenz wäre wünschenswert (auch bei den bürgerlichen Vertretern wo die umgekehrte Situation Maxime ist).
    • paddyh 18.11.2017 03:10
      Highlight Highlight Schon einmal etwas davon gehört, dem Gegner die eigenen abstrusen Argumente unter die Nase zu reiben? Es scheint, dass sich damit halt Politik machen lässt und die SP muss sich zwangsläufig auf das Niveau der SVP hinunterlassen. Eigentlich tragisch, aber mir ist eine SP die Dreck wirft und dafür wieder klare Positionen einnimmt einiges lieber als dieses angepasste Bürgertum der letzten 20 Jahre.
  • atomschlaf 18.11.2017 00:55
    Highlight Highlight Sorry, aber Diktatorenfreund Ziegler kann man ja wohl nicht ernst nehmen... 🙄
    • karl_e 18.11.2017 01:11
      Highlight Highlight So lange es sich mit Diktatoren gut geschäften lässt, sind das allesamt gute Geschäftsfreunde unserer Konzerne. Da störst du dich gewiss nicht daran. Und dich soll man nun ernst nehmen?
      Ziegler machte imerhin keine Geschäfte mit Diktatoren. Mit welchen er "befreundet" war, kannst du mir sicher sagen.
    • next_chris 18.11.2017 06:48
      Highlight Highlight Mugabe ist erstaunlicherweise immer noch bei einem grossen Teil der Bevoelkerung ausserhalb Zimbabwes sehr gut angesehen. Wohl historisch bedingt weil er das Land von den Weissen zurueckgeholt hat. Leider hat er (wie alle Afrikanischen Politiker) den Absprung verpasst, vor irgendwie 15-20 Jahren. Ich hoffe dasselbe wiederholt sich nicht in den angrenzden Laendern. Tendenzen sind leider ueberall da.....
    • Gender Bender 18.11.2017 08:51
      Highlight Highlight Der Ziegler ist nicht profitorientiert lieber atomschlaff, der nimmt niemandem was weg.
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