Schweiz
Wirtschaft

Postfinance führt Negativzinsen für Privatkunden ein

Postfinance führt Negativzinsen für Private ein – aber dich trifft es wohl nicht

11.11.2016, 11:2311.11.2016, 12:57

Als erstes grosses Schweizer Finanzinstitut führt die Postfinance Negativzinsen für ihre Privatkunden ein. Für Beträge, welche die Schwelle von einer Million Franken übersteigen, müssen Sparer künftig eine Gebühr von einem Prozent bezahlen.

Grund für die Einführung von Guthabengebühren sind laut einer Mitteilung vom Freitag die Giroguthaben von Postfinance bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Diese übersteigen die Freigrenze, weshalb die Bank im laufenden Jahr bereits mehr als 10 Millionen Franken Strafzinsen bezahlen musste.

Die SNB erhebt auf Giroguthaben, die die Grenze von 10 Millionen Franken überschreiten, seit dem 22. Januar 2015 einen Negativzins von 0.75 Prozent. Postfinance ist erst die zweite Schweizer Bank, die die Negativzinsen an ihre Privatkunden weitergibt.

Bis anhin verlangte einzig die Alternative Bank Geld für Einlagen. Mit knapp 3 Millionen Kunden ist die Postfinance allerdings ein ungleich grösserer Player als die Alternative Bank mit lediglich 30'000 Kunden. PostFinance ist unter den Retailfinanzinstituten die Nummer fünf in der Schweiz. (sda)

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hanslishans
11.11.2016 11:36registriert September 2016
Ich würde gerne Negativzinsen bezahlen, würde ich im Gegenzug eine Million erhalten.
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Eifach_öpis
11.11.2016 11:38registriert Februar 2016
Ab Einlagen von einer Million Franken...

Dann habe ich ja noch ein wenig spatzig :D :D
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N. Y. P. D.
11.11.2016 11:35registriert Oktober 2015
Ich muss schnellstens meine Millionen auf eine andere Bank bringen..
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