Schweiz
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Schweizer Weinbauern fahren Rekord-Ernte ein – dank heissem Sommer



ARCHIV --- ZUR REKORD-WEINLESE 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG, AM DIENSTAG, 12. MAERZ 2019 --- An aerial view shows vineyards terraces overlooking Lake Geneva in Puidoux in the region of Lavaux, Switzerland, Thursday, September 20, 2018. Winemakers have been able to begin their harvest especially early this year due to unusually high temperatures and a large number of sunny days this summer, both promising for high quality vintages. Built on steep terrain split in terraces covering 800 hectares, Lavaux is the largest contiguous vineyard region of Switzerland, and is registered as UNESCO World Heritage Site since 2007. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Luftaufnahme von einem Rebberg in Puidoux am Genfersee. Bild: KEYSTONE

Ideale Witterungsbedingungen haben 2018 zu überdurchschnittlich hohen Erträgen bei der Weinernte in der Schweiz geführt. Das gesunde Traubengut und die hohen Zuckerwerte lassen einen aussergewöhnlich guten Weinjahrgang erwarten.

ARCHIV --- ZUR REKORD-WEINLESE 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG, AM DIENSTAG, 12. MAERZ 2019 --- Winemaker Regis Bagnoud carries a crate full with grapes of Humagne Blanche in a vineyard near Flanthey - Lens, overlooking the valley of the Rhone above the town of Sierre in the canton of Valais, Switzerland, Friday, September 21, 2018. Winemakers have been able to begin their harvest especially early this year due to unusually high temperatures and a large number of sunny days this summer, both promising for high quality vintages. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Weinbauer Regis Bagnoud. Bild: KEYSTONE

Die Weinlese fiel mit 11 Millionen Litern so hoch aus wie seit 2011 nicht mehr, wie das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 40 Prozent gegenüber der rekordtiefen Ernte des Vorjahres. Die Ernte 2018 lag auch fast 13 Prozent über dem zehnjährigen Mittel.

Ein Frühjahr ohne Spätfröste, ein trockener und heisser Sommer sowie eine sehr frühe Traubenreife zeichneten das Weinjahr 2018 aus. Durch die anhaltende Trockenheit von April bis Ende August war die Infektionsgefahr für Pilzkrankheiten und der Schädlingsdruck gering.

ARCHIV --- ZUR REKORD-WEINLESE 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG, AM DIENSTAG, 12. MAERZ 2019 --- Grapes of Humagne Blanche are ready to be unloaded and pressed at Bagnoud winemakers near Flanthey - Lens, above the town of Sierre in the canton of Valais, Switzerland, Friday, September 21, 2018. Winemakers have been able to begin their harvest especially early this year due to unusually high temperatures and a large number of sunny days this summer, both promising for high quality vintages. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Die spätsommerlichen Temperaturen und die niederschlagsarme Witterung liessen in der Folge die Traubenreife rasch voranschreiten. Die Weinlese startete damit im Schnitt zwei Wochen früher als in einem normalen Jahr.

Die Schweizer Rebfläche belief sich im vergangenen Jahr auf 14'712 Hektaren. Das ist leicht weniger als noch vor einem Jahr (-0.2 Prozent). (sda)

So war der Sommer 2018

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sherlock_Holmes 12.03.2019 10:16
    Highlight Highlight Ich freue mich nicht nur auf den guten Jahrgang, sondern vor allem auch für die Winzer!
    Bei uns war die 2017er Ernte nahezu ein Totalverlust – nachdem schon 2016 frostbedingt grosse Einbussen verkraftet werden mussten.
    Zweimal in Folge kann das existenzbedrohend sein.
    Nachdem im Frühjahr 2017 ein massiver Frost substanzielle Schäden angerichtet hatte, wurden die mit viel Arbeit gezogenen 2. Triebe anfangs August durch Hagelsturm komplett zerstört.
    So etwas lässt sich auch nur bedingt versichern.
    Da fühlt und leidet man im Dorf mit.
    Umso grösser ist nun die Freude und Erleichterung.

    • Sherlock_Holmes 12.03.2019 11:12
      Highlight Highlight Das stimmt – wenn wir wenigstens vor Frost und Hagel verschont bleiben, sind wir ja schon dankbar.

18 oder gar 24 Milliarden Franken? Grosser Zahlenstreit um Kampfjets

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