Schweiz
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VBS-Departementschefin Viola Amherd Truppen spricht mit den Truppen der Schweizer Armee im WEF-Einsatz, aufgenommen am Mittwoch, 23. Januar 2019 in Davos. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Verteidigungsministerin Viola Amherd posiert mit Armeekadern am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Bild: KEYSTONE

7 Milliarden für Bodentruppen: 2019 wird das teuerste Jahr in der Geschichte der Armee

Neue Kampfjets sind erst der Anfang: Ein noch geheimer Bericht beschreibt, wie das Militär im nächsten Jahrzehnt die Waffensysteme der Bodentruppen für sieben Milliarden Franken ersetzen soll.

Lorenz Honegger / ch media



Im linken Flügel der CVP: Hier verorteten Politologen Viola Amherd im Vorfeld ihrer Wahl in den Bundesrat. Seit Anfang Januar ist sie Verteidigungsministerin, die erste Frau in dieser Position, nachdem während Jahrzehnten Männer aus der rechtsbürgerlichen SVP das Militär unter sich hatten. Was bedeutet das für die Zukunft der Armee?

Wer gehofft hatte, als Mitte-Links-Politikerin werde Amherd die milliardenschweren Rüstungsvorhaben ihrer Vorgänger im grossen Stil zugunsten von Bildung und Sozialwerken zusammenstreichen, dürfte enttäuscht werden. Knapp 50 Tage nach ihrem Amtsantritt zeichnet sich eher das Gegenteil ab: 2019 dürfte zum teuersten Jahr in der Geschichte der Armee werden, wenn man die Kosten der angekündigten Rüstungsprojekte zum Massstab nimmt.

Amherd fällt bereits Entscheide

Das wichtigste Beschaffungsvorhaben, die Erneuerung der Luftwaffe, hat Amherd bereits diese Woche an die Hand genommen. Bis zu acht Milliarden Franken sollen der Ersatz der F/A-18-Kampfflugzeuge und der Kauf eines neuen Systems zur bodengestützten Luftverteidigung kosten.

Sie hat beschlossen, das Projekt mit dem Namen «Air2030» in eine Zusatzrunde zu schicken: Statt wie ursprünglich geplant im Januar dürfte der Bundesrat die Vorlage erst im Sommer ans Parlament überweisen. Amherd will sich ins Dossier einlesen, Expertenmeinungen einholen, eine neue Bedrohungsanalyse erstellen lassen.

Bild

bild: Bericht der expertengruppe neues klampfflugzeug, stand 2017, weltbank/grafik: micha wernli

Dann wird sie entscheiden, wie sie die milliardenschwere Vorlage durch das Parlament und durch eine Volksabstimmung bringen will. Der vielleicht wichtigste strategische Entscheid ihrer Amtszeit. Wenn sie als erfolgreiche Bundesrätin in die Geschichte eingehen will, muss sie die Kampfjet-Abstimmung gewinnen.

Und es geht im gleichen Tempo weiter. Wie Recherchen zeigen, steht beim Verteidigungsdepartement ein zweites Beschaffungsprojekt von ähnlicher Tragweite wie die Luftwaffenerneuerung in der Pipeline. Dieses Mal geht es um den Ersatz veralteter Waffensysteme der Bodentruppen und die Entwicklung neuer Fähigkeiten, zum Beispiel im Cyberbereich. Kostenpunkt: Noch einmal sieben Milliarden Franken.

«Sehnlichst erwartet»

Der als «Grundlagenpapier Boden» bekannte Investitionsplan ist ein gutgehütetes Geheimnis in Bundesbern. In Armeekreisen wird es «sehnlichst erwartet», wie Josef Dittli sagt, FDP-Parlamentarier und Präsident der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates. Auch SVP-Politiker Werner Salzmann, Präsident der nationalrätlichen Sicherheitskommission, spricht von einem «relativ spruchreifen Papier». Nun sickern erste Details durch.

Das Dokument ist laut gut informierten Kreisen seit Ende 2018 fertiggestellt und befasst sich mit der Frage, ob und in welchem Ausmass die Armee Waffensysteme wie Kampfpanzer, Schützenpanzer oder Aufklärungsfahrzeuge ersetzen soll.

Alles Kriegsmaterial, welches die Schweiz gegen Ende des Kalten Krieges beschaffte und das im kommenden Jahrzehnt das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht (siehe nachfolgende Grafik). Aus diesem Grund muss Amherd auch hier möglicherweise noch in ihrem ersten Amtsjahr Grundsatzentscheide fällen. Denn Rüstungsbeschaffungen sind nicht nur kostspielig, sondern auch hoch kompliziert und müssen Jahre im Voraus aufgegleist und ausgeschrieben werden.

Das Verteidigungsdepartement bestätigt gegenüber der Redaktion CH Media, dass ein Bericht zum Ersatz der Waffensysteme am Boden im Umfang von sieben Milliarden Franken in Erarbeitung ist: «Diese Fragen werden derzeit analysiert; ein verwaltungsinterner Berichtsentwurf wird verfasst», sagt Amherds Kommunikationschef Renato Kalbermatten. Auf politischer Stufe – also auf Stufe Bundesrätin – sei das Dokument allerdings nicht behandelt worden. Und: «Es gibt noch keinen Zeitplan für die Veröffentlichung.»

ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  DONNERSTAG, 6. DEZEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -Angehoerige der Armee stehen stramm vor dem Besuch von Thein Sein, Praesident der Republik der Union Myanmar, am Freitag, 5. September 2014, im Lohn in Kehrsatz bei Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

In Viola Amherds Umfeld ist der Wille, auch dieses milliardenschwere Investitionsprojekt umzusetzen, jedoch mehr als vorhanden. Die Luzerner CVP-Nationalrätin und Vize-Präsidentin der sicherheitspolitischen Kommission Ida Glanzmann sagt dazu im Interview: «Wir müssen der Bevölkerung glaubhaft vermitteln, dass uns unsere Sicherheit etwas wert sein muss.» Zum Vergleich verweist Glanzmann auf Deutschland, das seine Verteidigungsausgaben bis Mitte des nächsten Jahrzehnts auf 1.5 Prozent seines Bruttoinlandproduktes erhöhen will.

Sparpotenzial gibt es kaum: In einem Expertenbericht kam die Schweizer Armee 2017 zum Schluss, dass bei neuen Technologien zwar oftmals schon eine geringere Stückzahl ausreicht, um die gleiche oder sogar eine gesteigerte Wirkung zu erzielen. Doch diese seien «nicht selten teurer».

Widerstand von links

Dass linke Kreise den militärischen Einkaufszettel für Luft und Boden in der Höhe von gesamthaft 15 Milliarden Franken einfach so hinnehmen werden, ist unwahrscheinlich. Zur Finanzierung wollen Bundesrat und Parlament das Armeebudget im kommenden Jahrzehnt jedes Jahr um 1.4 Prozent erhöhen. Sicherheitspolitiker und Grünen-Fraktionschef Balthasar Glättli fordert stattdessen eine Kürzung des Militäretats auf 4.7 Milliarden Franken.

Er persönlich habe nichts gegen Investitionen in sinnvolle Projekte wie ein verbessertes Kommunikationsnetz, das dem Land in Krisensituationen zugutekomme. Aber bei der Luftwaffe etwa ginge es weit günstiger: Es reiche aus, die Lebensdauer der F/A-18-Flotte zu verlängern und sie danach mit zwölf günstigen Fliegern zu ersetzen, die den Luftpolizeidienst übernehmen.

Solche Aussagen zeigen: In den kommenden Jahren wird es in- und ausserhalb der Armee zu einem heftigen Verteilkampf um Milliarden an Bundesgeldern kommen. (bzbasel.ch)

Schweizer Helme aus einem 3-D-Drucker in Stans

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 18.02.2019 03:21
    Highlight Highlight Die grösste Bedrohung für die Schweiz sind Cyberattacken und Umweltkatastrophen. Dafür reicht ein Zivilschutz und die Polizei völlig aus. Ein neutrales Mikroland wie die Schweiz braucht sicher keine Armee wenn man diesen Haufen so nennen will. Flugzeuge dienen der Belustigung eines kleinen Teils der Bevölkerung. Die Armee ist ein riesiger Umweltverschmutzer, vergiftet mit Munition die Erde, mit tausenden von Litern Diesel die Luft, bei sinnlosen Unfällen sterben seit dem 2. Weltkrieg hunderte von jungen Männern, viele werden zudem schwer verletzt, fürs Leben gezeichnet. Wirtschaftl. Schaden!
    • Paradise 18.02.2019 10:18
      Highlight Highlight @malu nur weil cyberattacken und Umweltkatastrophen sind heisst noch lange nicht, dass andere Bedrohungen nicht mehr möglich sind.

      Deine Logik entzieht sich mir.
  • DemonCore 17.02.2019 12:27
    Highlight Highlight Diese Rüstungsvorhaben stehen im Einklang mit dem politischen Auftrag an die Armee. Die sicherheitspolitische Lagebeurteilung, die der BR von Experten durchführen lässt und die vom Parlament bestätigt wurde, gibt der Armeeführung konkre Aufträge, die eben diese Waffensysteme erfordern. Wenn man den Auftrag der Armee als solchen hinterfragt, soll man beim sicherheitspolitischen Bericht, dem Militärgesetz und letztlich bei der Verfassung ansetzen. Den Soldaten einen Auftrag geben, aber ihnen die dazu nötigen Mittel verweigern geht nicht.
  • Quecksalber 17.02.2019 11:42
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich, dass die SVP Dominanz an Verteidigungs BR zu dieser Misere beigetragen haben. Ihre Pläne konnten nie überzeugen.
    • DemonCore 17.02.2019 12:31
      Highlight Highlight Ogi und Schmid haben viel falsch gemacht, v.a. was die langfristige materielle und intellektuelle Bereitschaft der Armee angeht. Oft haben sie aber auch unter Zugzwang gehandelt. Das allgemeine politische Umfeld hat die Armee zwischen 1990 und etwa 2010 bewusst darben lassen.
  • Florotor 17.02.2019 08:06
    Highlight Highlight Haben sich all die Militär-Freaks, die hier Reden schwingen von Landesverteidigung und Abwehr der Deutschen, Franzosen oder gleich der EU schon mal überlegt, dass es nicht reicht, sich die Waffen zu kaufen?

    Im Krieg müsste man die Systeme einsetzen! Das kostet extra! Und arbeiten geht dann niemand mehr!

    Die Schweiz kann es sich nicht leisten, einen Krieg zu führen, sie kann das gar nicht bezahlen. Selbst wenn sie ihn gewinnt, muss sie sich wegen Bankrott unterwerfen nach einer Woche, kein Münz mehr für Nachschub...

    Eine militärische Landesverteidigung der Schweiz ist eine reine Fantasie.
    • DemonCore 17.02.2019 12:35
      Highlight Highlight Wieso kostet das extra? Der Soldat ist im CH System praktisch gratis, mindestens im Vergleich zu Blackwater und die Munition und Treibstoff werden vorrätig gehalten. Sehe auch den Zusammenhang nicht zwischen Sinn und Unsinn von Rüstungsprojekten und ob es dann noch etwas kostet im Einsatz.
    • Zahlenheini 18.02.2019 11:44
      Highlight Highlight @DemonCore:
      Ja dann berechne mal den Arbeitsausfall von 150'000 Männern und schau mal, wie sich das auf das BIP auswirkt. Wir würden nur noch dank unseren Migranten einigermassen funktionieren. Aber wohl eher schlecht als recht. Diese Rechnung machen andere Staaten übrigens auch. Oder was meisnt du, warum Russlands Wirtschaft schrumpft und jene der Amis von Irak-Krieg gebeutelt ist?
  • gondwana 17.02.2019 07:30
    Highlight Highlight Es gibt nur eine einzige Frage die es zu beantworten gibt; will die CH eine Armee oder nicht, wenn ja muss diese zweckmässig ausgestattet werden alles andere ist teure Folklore. Sollte sich jedoch die Ansicht durchsetzen, dass die CH dieses und jenes nicht braucht, sollte man konsequenterweise das ganze abschafen. Ich als Stimmbürger fühle mich NICHT kompetent zu bestimmen welcher und wieviele Jets gekauft werden sollen, jeder der was anderes behauptet ist ein Pauderi.
    • Mutzli 17.02.2019 12:06
      Highlight Highlight Gibt auch noch was zwischen 110% Militär und nur Margrittli als Grenzverteidigung. Gibt schliesslich auch verschiedene Armeeaufgaben, -typen und Bedrohungslagen.

      Bei einer Verteidigungsarmee im Rahmen der Schweiz ist zwecksmässigkeit nicht zwingend der Wunschzettel der Armee. Heisst nicht, dass diese spezifischen Forderungen ungerechtfertigt sind, aber diese “alles oder gar nix“ Mentalität finde ich nicht gerechtfertigt.
  • malu 64 16.02.2019 23:38
    Highlight Highlight Welche elende Verschwendung für diese lächerliche Hobbyarmee.
    • Roterriese #DefendEurope 17.02.2019 11:33
      Highlight Highlight Malu, 20, Juso, war weder im Militär noch im Zivilschutz.
    • DemonCore 17.02.2019 12:46
      Highlight Highlight RR, dieser von Tatsachen ungebremste Defaitismus geht weit über die JUSO hinaus. Jusos sind meistens ehrlich und sagen sofort, dass sie aus rein ideologischen Gründen gegen alles militärische sind. Insofern sind sie konsequent. Womit ich mehr Mühe habe sind UT Besserwisser, die weder eine Ahnung von Sicherheitspolitik, noch von Geschichte, noch von Militärtechnik haben. Das sind dann diejenigen, die allen ernstes gleichzeitig die Abschaffung der A. fordern und die Übertragung der hoheitlichen Aufgaben an die EU oder die NATO. Kann ich etwa so ernst nehmen wie Impfgegner oder Klimapskeptiker.
    • malu 64 17.02.2019 13:29
      Highlight Highlight RR da muss ich dir wiedersprechen. Ich habe den ganzen Quatsch mitgemacht. Es war die sinnloseste Zeitverschwendung meines Lebens. Diese sinnlose Geldverschwendung. Munitionslager, die immer wieder erneuert werden müssen.
      Wir haben tagelang geballert, bis die Rohre rauchten vor Hitze. Diese Coboyspiele haben nichts mit der Realität zu tun. Wilhelm Tell ist schon lange tot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucas29 16.02.2019 23:18
    Highlight Highlight Und was ist, wenn ich nicht will, dass meine Steuergelder für so nen Blödsinn ausgegeben werden?

    Muss die nächste Steuerrechnung wohl nicht bezahlen...
    • Effersone 17.02.2019 11:31
      Highlight Highlight 😂🙈
    • Roterriese #DefendEurope 17.02.2019 11:34
      Highlight Highlight ich kann dich nur dazu motivieren, deine Steuerrechnung nicht zu bezahlen :) Just do it
    • Eh Doch 18.02.2019 09:06
      Highlight Highlight Genau, weil ja einige auch nicht für die "horrenden" Sozialausgaben bezahlen wollen, eigentlich nur fair
  • Paradise 16.02.2019 22:53
    Highlight Highlight Erschreckend wieviele Leute keine Armee wollen, weil Sie zu feige sind für Gerechtigkeit, Freiheit, Glaube und Liebe ihre Gesundheit zu riskieren.

    Lassen lieber andere Nationen im Dreck sterben und wollen selber saubere Hände behalten.

    Bleibt schön Neutral nur damit ihr euren vermeintlichen Frieden Leben könnt, während andere Nationen in den Krieg ziehen um diese Werte zu verteidigen.

    Dann könnt ihr Sie auch noch beschimpfen, dass Sie in den Krieg ziehen und Sie als mittelalterliche Kriegsfreaks bezeichnen.

    Soldaten sind Helden. Schätzt Sie. Sie werden ihr Leben geben um eure zu retten.
    • Mutzli 16.02.2019 23:13
      Highlight Highlight @Paradise

      Soll das jetzt ironisch sein, oder...
    • Paradise 16.02.2019 23:17
      Highlight Highlight @mutzli nein das ist nicht ironisch

      Es ist Realität
    • Mutzli 17.02.2019 11:20
      Highlight Highlight @paradise

      Cool.

      Meiner Ansicht nach ist einer der unbestreitbaren Vorteile einer Milizarmee, dass solche USA-artige heroisierung von allen Soldaten und militärischem entgegengewirkt wird.

      Militärdienst ist bestenfalls Bürgerpflicht (was nicht negativ ist), aber sicher nicht superheldenmässiges Übermenschentum. That way madness (and war) lies. So wertungsfrei wie möglich gemeint, aber jede Kriegspartei ist überzeugt im Recht zu sein & für Gerechtigkeit zu kämpfen. Deshalb darf das Militär und seine Mittel nie mehr als notwendiges Übel gelten. Im Gedenken an 100 jahre WW 1 eine Grundmoral.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 16.02.2019 22:01
    Highlight Highlight „7 Milliarden für Bodentruppen“

    Nein
  • DomKi 16.02.2019 21:56
    Highlight Highlight Bürgerkriege und dauernde soziale Unruhen werden immer wahrscheinlicher in Europa. Da muss die CH sich verteidigen wissen, v.a. an den Grenzen. EU existiert nicht ausser als Wirtschaftsgefüge. Heisst dass theoretisch die großen Nachbarn (F, D, I,) ohne weiteres wieder grossen Schlamassel anrichten können. Die werden dann sicher nicht der CH helfen.
    • Zahlenheini 18.02.2019 11:40
      Highlight Highlight @DomKi:
      Schau mal, wie vernetzt wir mit den Nachbarn sind. Ironischerweise liefert gerade die EMS-Gruppe von Frau Blocher jährlich sehr viele Kunststoffe an die deutsche Autoindustrie. Davon profitiert die deutsche Wirtschaft und unsere ebenso. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Schweizer Banken sind auch global führend im Bereich Vermögensverwaltung. Würdest du dein eigenes Konto und den Absatzmarkt deiner Industrie zerstören?
  • HerrLich 16.02.2019 21:04
    Highlight Highlight Ich war 2003 mit der Ausrüstung 95 im Militär und es war absolut besch. ! Keine Funktionskleidung und alles war tot und verwaschen ! wir haben privat Langlaufkleidung gekauft um etwas wärme unter dem Taz zu gewinnen. Die Soldaten müssen zwingend sauber ausgerüstet werden. Noch besser als armee21. Los Mammut, macht mal ein komplettpaket Milizärausrüstung ! Ich mags meinem Bub gönnen !
    • Zahlenheini 16.02.2019 21:35
      Highlight Highlight Juhuuuu und das Steuergeld sprudelt!
    • p4trick 16.02.2019 23:46
      Highlight Highlight Also ich hatte warm im Taz jeden Abend beim Bier in der Beiz. Ok Winter WK manchmal ein bisschen kühl auf dem Weg von der Beiz in die Unterkunft. Aber es ging mit 95er Ausrüstung ganz gut. Auch während dem Tag beim CS Gamen drinnen haben eigentlich nur die Kampfstiefel gestört
  • Zahlenheini 16.02.2019 20:37
    Highlight Highlight Bei unserer Armee habe ich immer mehr das Gefühl, dass diese Herren mit ausgeprägter Stahlhelm-Mentalität durch ihre Spesen-finanzierten Saufexzesse vergessen haben, dass der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg sehr sehr lange zurückliegen und neue Kriegsformen (Cyber, Terrorismus) existieren. Wenn uns jemand in diesem Bereich attackieren würde, dann hälfe uns am ehesten die Polizei und der Nachrichtendienst. Aber die Armee? Ausser Spesen nix gewesen...
    • DomKi 16.02.2019 21:50
      Highlight Highlight Kalter Krieg lange her? Und man sieht ganz klar, dass es in Europa immer mehr bergab geht. Bürgerkriege und Unruhen sind zu erwarten, da braucht es eine Armee
    • Paradise 16.02.2019 23:08
      Highlight Highlight Kalter krieg is lange her? Nur weil du damals nicht gelebt hast?

      Hab gestern beim Abendessen mit einem bekannten gegessen, erst 93 hat den 2. Weltkrieg als Teenager erlebt.

      Sag sowas ihm mal
    • Zahlenheini 16.02.2019 23:41
      Highlight Highlight Ahja? Wie schnell ist denn unser Soldat mobil? Unsere Polizei ist innerhalb von Minuten einsatzbereit und fehlt während des Einsatzes nicht am Arbeitsplatz!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barbarossa 74 16.02.2019 19:51
    Highlight Highlight Nun ja es wird Zeit die Armee wieder gut auszurüsten. Ich würde sogar so weit gehen und die Festungen wieder reaktivieren und modernisieren. Den der Mensch ist nicht fähig dauerhaft Frieden zu halten🤓
  • sheimers 16.02.2019 19:12
    Highlight Highlight Stoppt den Wahnsinn, wir brauchen Abrüstung, nicht Aufrüstung! Wir müssen uns doch nicht von den Amis zur Aufrüstung zwingen lassen wie die Deutschen.
    • Paradise 16.02.2019 20:24
      Highlight Highlight Pfff und verteidigen sollen wir uns mit Gänseblümchen und gut zu reden?

      Schön wenn man mit so ner rosa Brille durchs Leben marschieren kann...
    • Freilos 16.02.2019 20:45
      Highlight Highlight Was hat das mit den Amis zu tun?
  • äti 16.02.2019 19:01
    Highlight Highlight Von welchem Bedrohung-Szenario wird ausgegangen?

    Mit der EU haben wir doch den bestmöglichen Verteidigungsgürtel.
    • Paradise 16.02.2019 22:41
      Highlight Highlight Wir sind nicht in der EU.

      Und die EU ist innenpolitisch sehr schwach, nicht auszuschliessen, dass in der EU einmal die falschen Leute das Ruder übernehmen.
    • DemonCore 17.02.2019 02:13
      Highlight Highlight Die EU ist kein Verteidigungsbündnis. Die NATO wäre eins, ich könnte mir aber vorstellen, dass die keine Lust haben, die Schweiz gratis zu verteidigen.
  • Nelson Muntz 16.02.2019 18:52
    Highlight Highlight Lieber in Biernachschub investieren!
  • wolge 16.02.2019 17:50
    Highlight Highlight Ich bin gegen Flieger aber für Helikopter und Bodengestütze Luftverteidigung.
    • DemonCore 16.02.2019 18:23
      Highlight Highlight Nur schon der Luftpolizeidienst, wozu wir auch völkerrechtlich verpflichtet sind, braucht Jets. Er ist technisch ohne Jets nicht machbar. Auch Luftverteidigung, ebenfalls völkerrechtlich verlangt von der Schweiz, geht nicht gut nur mit Jets.
    • Demo78 16.02.2019 18:48
      Highlight Highlight @ Wolge ich will ja nicht herablassend sein aber man merkt Du hast keine Ahnung von was Du sprichst.
      Kampfhelikopter haben nur einen Nutzen, Bodentruppen Offensiv zu unterstützen, gegen Angriffe aus der Luft (ausser andere Helis) sind sie komplett nutzlos und wie schon Demon Core geschrieben hat, wie willst Du im Luftpolizeidienst einen Jet überprüfen ( Zivil ca 850 km/h; militärisch sagen wir mal ca 2000 km/h (( die Varianz ist ziemlich gross))) der Heli macht aller aller höchstens 350 km/h.
    • Andi Weibel 16.02.2019 19:17
      Highlight Highlight Luftverteidigung soll völkerrechtlich verlangt sein? Ist das eine billige Lüge oder blankes Unwissen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mezzomix 16.02.2019 17:48
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat der Armee die rund 5 Mrd zugesichert. Diese teilen sich anschliessend in Unterhaltskosten und Investitionskosten auf.
    Aus diesen Investitionskosten wird dann die Erneuerung der Bodentruppen bis 2030 finanziert, sprich: Nur Air2030 bedarf einer ausserordentlichen finanzierung.
    Alles andere bedarf aktuell gar keiner Diskussion...
  • DemonCore 16.02.2019 17:26
    Highlight Highlight Si vis pacem, para bellum.
    • walsi 16.02.2019 18:36
      Highlight Highlight Jedes Land hat eine Armee entweder die eigene oder eine Fremde.
    • Neruda 16.02.2019 19:06
      Highlight Highlight Welche andere Armee hat dann Costa Rica?
    • Andi Weibel 16.02.2019 19:21
      Highlight Highlight "Si vis pacem, para bellum."
      Das war schon beim den Römern falsch. Wenn schon: Fighting for peace is like fucking for virginity.

      "Jedes Land hat eine Armee entweder die eigene oder eine Fremde." Nö, ist nicht so. Den Ländern ohne Armee geht es prächtig, wie z.B. Liechtenstein oder Costa Rica. (Und nein, diese Länder haben keinerlei Verteidgungsabkommen mit anderen Staaten.)

    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 16.02.2019 17:26
    Highlight Highlight Stattdessen die 7 Milliarden in die AHV. Besser wäre das.
    • Zauggovia 16.02.2019 18:03
      Highlight Highlight Wenn die Sicherheit der Schweiz nicht mehr gewährleistet werden kann, brauchen wir die AHV auch nicht mehr.
    • Zahlenheini 16.02.2019 20:22
      Highlight Highlight @Zauggovia:
      Wie sollen Bodentruppen Terrorismus bekämpfen? Das macht lieber unsere Polizei. Und Cyber-Angriffe wehren wir mit Panzern und Duros ab? Sorry. Wir leisten uns eine Armee für Schönwetterprogramme und Kriege, die es nicht mehr gibt.
    • Zauggovia 16.02.2019 20:50
      Highlight Highlight @zahli: die Polizei kann ohne Armee nicht einmal die Sicherheit am WEF sicherstellen.
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 16.02.2019 17:13
    Highlight Highlight Amherd tut mir Leid, Jahrzehnte lang wurden Investitionen vor sich her geschoben und zum Teil von den Linken blockiert (nicht dass ich was dagegen hätte, bin nicht versiert genug umndas zu beurteilen). Nun muss sie richtig viel Geld in die Hand nehmen. Dazu noch das Image der Armee nach Jahrelangem Filz und Misswirtschaft unter der SVP.
  • Raphael Conca 16.02.2019 17:02
    Highlight Highlight Der Vergleich mit Deutschland hinkt.
    Die Erhöhung hat vielmehr mit Trumps Intervention zutun. EU NATO-Verbündete haben Jahrzehntelang zuwenig investiert.
    Das hat nichts mit der Sicherheitslage zu tun.
    Wichtig ist die Cyber-Risiken zu bekämpfen. Und die Kommunikation zu modernisieren, damit bei Ausfall der Internetkommunikation (Fest- und Mobilenetz Basis Infrastruktur) wichtige Institutionen weiterhin kommunizieren können.
    Und das Personal und die Infrastruktur für Katastrophen zu modernisieren.
    Guns and Co, insbesondere Kampfpanzer und Jagdflugzeuge, kommen an 2ter Stelle.
    • DemonCore 16.02.2019 17:26
      Highlight Highlight Ja, nur nützt ein gehärtetes, redundantes Fiber/Richtstrahlnetzwerk mit Failover-Rechenzentren auch nicht viel, wenn es keine gut ausgebildete und ausgerüstete Verbände zu führen gibt. Dann kann man sich höchstens gegenseitig per Videotelefonie informieren, dass man nichts tun kann. Slow Clap.
    • ojama 16.02.2019 18:16
      Highlight Highlight Der Herr Conca hält eine Invasion, wie ich such, wohl für sehr unwahrscheinlich. Die vebesserte Kommunikation wäre hingegen bei Katastrophen und BlackOuts sehr nützlich!
    • DemonCore 16.02.2019 18:44
      Highlight Highlight Auch Katastrophen werden nicht nur mit 4K Videotelefonie bewältigt. Es braucht immer noch Mannschaftsstärke, und die muss irgendwie sinnvoll organisiert sein. Gerade mal die grossen Städte haben eine Berufsfeuerwehr, die aber auf den Alltag ausgerichtet ist. Die Polizeien der Schweiz sind notorisch unterdotiert. Was bleibt denn da noch? Die Armee, genau. Die braucht aber geländegängige Fahrzeuge, Kommunikations- und Aufklärungsmittel, ABC Schutz, medizinische Versorgung, Logistik, etc. Ausserdem hast du bei Katastrophen schnell mal mit Plünderern zu tun. Also braucht es auch robuste Mittel.
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  • Liquidpsy 16.02.2019 17:00
    Highlight Highlight Ich kenne den Krieg nur aus Erzählungen oder aus der Schule und hatte auch noch nie mit schwerer Gewalt zu tun. Für mich ist diese ganze Debatte völlig surreal..

    Ich bin mir durchaus bewusst was alles abgeht auf der Welt aber kann mir trotzdem nicht vorstellen das uns diese Panzer und Kampfjets jemals was nützen werden.

    Ist es nicht viel wichtiger das wir uns auf digitaler Ebene schützen ? Fällt mir echt schwer zum ganzen eine Meinung zu bilden.
    • DemonCore 16.02.2019 17:33
      Highlight Highlight Im Moment ist das wirklich schwer vorzustellen, vor allem wenn man sich nicht so mit Sicherheitspolitik beschäftigt. Es ist auch zu hoffen, dass wir die nie brauchen. Nur:

      1) Wenn wir sie dann plötzlich brauchen, kann man die Panzer und Flz nicht einfach rasch irgendwo kaufen, die Leute ausbilden schon gar nicht.

      und 2) Ist es wahrscheinlicher irgendwelche expansiven Gelüste zu dämpfen, wenn man eine ernstzunehmende Armee hat, als wenn man einfach darauf hofft, dass Leute wie Putin schon irgendwann genug Land zusammen geraubt haben.
    • Andi Weibel 16.02.2019 19:26
      Highlight Highlight Krieg in der Schweiz ist ein feuchter Traum einiger Männer. Die Eintretenswahrscheinlichkeit dieses Risikos ist minim. Trotzdem geben wir dafür jedes Jahr Milliarden aus.

      Die Klimakatastrophe ist real. Wenn wir nicht sehr bald sehr radikale Massnahmen ergreifen, ist die Eintretenswahrscheinlichkeit 99%. Und wir machen: Quasi nix.
    • Zahlenheini 16.02.2019 20:26
      Highlight Highlight @DemonCore:
      Okay, nehmen wir an, Putin will der Schweiz Böses tun. Dazu müssten seine Bodentruppen zunächst durch einige NATO-Staaten durchmarschieren. Oder den NATO-Luftraum verletzen und uns so verletzen. Nun, beides ist relativ unrealistisch. Und Hand aufs Herz. Wenn uns Russland aus der Luft angreifen sollte, dann würde es keine Rolle spielen, ob wir 0 oder 60 Kampfjets hätten.
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  • Turi 16.02.2019 16:40
    Highlight Highlight Wenn man unsere Söhne und Männer in die Armee zwingt, sollen sie auch anständige Ausrüstung haben.
    • DemonCore 16.02.2019 17:29
      Highlight Highlight Bravo.
    • max_bruppbacher 16.02.2019 23:00
      Highlight Highlight es geht bei dieser Diskussion aber nicht um die persönlcihe Ausrüstung der AdA sondern um die langfristig strategische ausrichtung der gesamt Armee. Welche Truppengattungen brauchen wir morgen? was sind die Bedrohungslagen und was können wir ihnen entgegnen?
    • DemonCore 16.02.2019 23:28
      Highlight Highlight Es kling überraschend, aber die Art und Qualität eines Panzers hat einiges mit der Sicherheit der Insassen zu tun.
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  • Sauäschnörrli 16.02.2019 16:38
    Highlight Highlight „2019 wird das teuerste Jahr in der Geschichte der Armee“

    „Das Verteidigungsdepartement bestätigt gegenüber der Redaktion CH Media, dass ein Bericht zum Ersatz der Waffensysteme am Boden im Umfang von sieben Milliarden Franken in Erarbeitung ist“

    Also entweder das ist die teuerste Erarbeitung der Geschichte, oder 2019 wird nicht das teuerste Jahr. Denn auch die Jets werden nicht dieses Jahr bezahlt werden müssen.

    Wenn ich heute beschliessen 2020 ein Haus zu kaufen, ist ja auch 2020 der teuerste Tag in meiner Geschichte und nicht heute.
    • Eine_win_ig 16.02.2019 18:08
      Highlight Highlight Und hier leigt ein grosses Problem:

      Im 2019 wird das Rüstungsprogramm verabschiedet, in welchem die Beschaffung über X Jahre entschieden wird.

      Was nun der Leser kriegt: die Armee gibt 7 Mrd. im 2019 aus. Die Armee gibt 8 Mrd. für Flugzeuge aus.

      Realität: die 15 Mrd. werden über die nächsten Jahr(zehnt)e im ordentlichen Armeebudget eingerechnet. Kein einziges Departement kriegt deswegen weniger Geld als geplant.

      Aber eben: in der Vorstellung vieler muss deswegen ein anderes Departement in diesem Jahr vezichten.
  • majcanon 16.02.2019 16:36
    Highlight Highlight Hat Herr Glättli schon aufgezeigt, wie er sich den Luftpolizeidienst mit 12 Fliegern vorstellen kann? Was das jemand? Ich würde das gerne mal nachlesen.
    • smoking gun 16.02.2019 17:20
      Highlight Highlight @majcanon: Vier im Einsatz, vier Stand-by und vier in der Wartung. 15 Flugzeuge wäre aber besser. Mit verlusten muss man auch noch rechnen.
    • Eine_win_ig 16.02.2019 18:10
      Highlight Highlight Hahaha. Schöne Rechnung.
      Wir decken genau 8 Flugzeuge eine OSZE Konferenz 24/7 ab? Was ist nach der Konferenz? Mit was für Fluzeugen wird ausgebildet? Mit welchen wird trainiert? Welche sind in der Langzeitwartung?
    • Zahlenheini 16.02.2019 20:32
      Highlight Highlight Schaut mal, wie Österreich es mit der doppelten Fläche macht. Die sind übrigens wesentlich näher an aktuellen und vergangenen Kriegszonen (Ukraine, Balkan).
      Bei uns trichtern uns die Rüstungspolitiker der SVPund Teile der FDP ein Bild ein, als ob alle Nachbarn am liebsten in die Schweiz einfallen würden, sobald ein Personalbstand von 30‘000 Soldaten herrscht. Der letzte Einfall war zu Zeiten Napoleons, als die Schweiz noch gar kein Bundesstaat war.
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  • Andi Weibel 16.02.2019 16:35
    Highlight Highlight Die Armee will also 7'000'000'000 CHF für Panzer etc. verbuttern. Brilliant. Was machen wir dann mit diesen Panzern? Ballern wir mit ihnen volle Pulle auf die Sonne, um die Klimakatastrophe zu verhindern?
    • N. Y. P. 16.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Findest du, es hat unfähige Leute im EMD ?
    • Eine_win_ig 16.02.2019 17:01
      Highlight Highlight Es ist halt schon einfach, alles zu vereinfachen und unüberlegt Behauptungen aufzustellen. Schön, haben Sie so ein einfacheres Leben.

      Wartennwir doch erst mal den Bericht ab.
    • Mezzomix 16.02.2019 17:53
      Highlight Highlight Wieso die Debatte immer auf Stufe Armee und deren Investitionen entzieht sich meines Wissens.
      Auf Stufe Politik und Volk wurde entschieden eine Armee zum Schutz des Landes zu haben. Dass diese Mittel benötigt ist ja wohl klar.
      Sollten Sie also die Investition nicht gutheissen wollen, dann ist konsequenterweise auch auf Stufe Politik und Volk zu intervenieren...
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  • ingmarbergman 16.02.2019 16:32
    Highlight Highlight Solange die Armee in jedem WK sinnlos Benzin verbrennt indem man einfach 100km mit dem Duro rumfährt, oder Magazine leerschiesst, alles nur damit das Budget nicht zusammengestrichen wird, braucht es keinen Rappen in neue Ausrüstung. Offenbar benötigen sie wir nicht mal um damit zu üben.
    Wor haben mit der Altersvorsorge wirklich bessere Verwendung in unserem Land für dieses Geld.
    • majcanon 16.02.2019 17:14
      Highlight Highlight Und solange immer die gleichen Ammenmärchen des Vaters einer Kollegin deren Ex-Freund erzählt werden, kommen wir auch keinen Schritt vorwärts...
    • Armend Shala 16.02.2019 17:31
      Highlight Highlight @majcanon

      Bei uns in den WK‘s wurde regelmässig in den KD-Boxen Munition ohne Sinn und Zweck verschossen, d.h. ohne Szenarien oder ernsthafte Übungen. Mein extremster Fall war, als für eine Vormittagsübung pro Mann 150 Schuss benötigt wurden, Pist. und Stgw., aber vom Mun. Depo sage und schreibe 500 Schuss pro Mann bestellte. Dann hiess es einfach „Notfalldrill“ und alles in den Schusshang jagen. Ich war kurz davor Befehlsverweigerung zu leisten. Schiessen ist was schönes ja, tue ich privat auch. Aber nicht mit Steuergeld ohne jeglichen Sinn und Zweck.
    • Gonzolino_2017 16.02.2019 17:49
      Highlight Highlight Einfach nur Schwachsinn! Die Kontigente für Munition und Betriebstoffe sind noch aus der Armee 61 und wurden schon lange abgeschafft! Heute gibts nicht einmal mehr den Pflichtkonsum wie man ihn früher noch kannte! Also hört auf solche Ammenmärchen zu erzählen! Wenn dem wirklich so ist, dann war es ein Entscheid des Vorgesetzten und keine Armeevorgabe - was auch nicht in Ordnung ist, aber in einer Militzarmee wie wir sie in der Schweiz haben, nicht ausgeschlossen werden kann!
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  • Philboe 16.02.2019 16:27
    Highlight Highlight Kein Wunder, jahrelang hat man immer aufgeschoben und Kosten gesenkt indem man gespart hat. Das ist halt jetzt die Konsequenz mit Fliegerabwehrgeschützen von 1963 beispielsweise. Es sind so viele Systeme die man bald ersetzen muss wenn man den eine Armee will die mit modernen Bedrohungen mithalten kann. Hier gehört auch der digitale Kampf wie auch analoge Mittel dazu
    • The Destiny // Team Telegram 16.02.2019 16:51
      Highlight Highlight Sprich, viel Geld weil lange um das Problem herumgespart wurde.
      Klar nicht alle Systeme müssen ersetzt werden, aber gerade IT Systeme sind gerne extrem Teuer.
    • carlos zapato 16.02.2019 17:01
      Highlight Highlight Moderne Bedrohung? Sie meinen Migration, Klimawandel, Gesundheitsversorgung, gesicherte Renten und dergleichen, oder?
    • Mezzomix 16.02.2019 17:55
      Highlight Highlight @carlos zapato #risikenvsbedrohungen
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  • Zauggovia 16.02.2019 16:23
    Highlight Highlight Hoffentlich vermag Amherd den traditionellen Anti-SVP-Reflex auszuhebeln, unter dem die Armee in den letzten Jahren vermehrt zu leiden hatte.
    Zur Einleitung: das Bildungsbudget gegen das Armeebudget auszuspielen, hilft niemandem.
    • DemonCore 16.02.2019 17:27
      Highlight Highlight Viele Leute können sich nicht vorstellen, dass bessere Bildung auch etwas mit nicht-finanziellen Faktoren zu tun haben könnte. Klingt verrückt, ich weiss.
    • Sir Konterbier 16.02.2019 17:54
      Highlight Highlight Unsere Bildung ist doch schon recht gut und mit Geld ist das kaum noch zu verbessern... Lieber unsere tollen Einrichtungen auch ordentlich schützen...
    • ojama 16.02.2019 18:22
      Highlight Highlight Jah klingt verrückt. Erläutern Sie doch bitte etwas..
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