DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
L'enseigne de Yendi photographiee sur la vitrine de la succursale du magasin de mode ce mercredi 12 avril 2017 a Lausanne. Yendi, qui emploie environ 500 personnes en Suisse, a demande mardi l'ouverture d'une procedure de faillite. La direction de la chaine de magasins de vetements en a informe ses succursales mercredi. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Yendi-Filiale in Lausanne. Bild: KEYSTONE

Schweizer Modekette Yendi ist Pleite – 500 Angestellte betroffen



yendi screenshot

Die Modekette Yendi, die in der Schweiz rund 500 Personen beschäftigt, hat am Dienstag beim zuständigen Gericht um Eröffnung eines Konkursverfahrens ersucht. Am Mittwoch wurden die Filialen informiert.

In dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur sda vorliegt, schreibt die Yendi-Führung vom schwierigen Umfeld, in dem sich der Detailhandel bewege. Das neue Direktorenteam habe versucht, die finanzielle Situation der Modekette zu verbessern. «Leider konnten diese Ziele nicht erreicht werden», heisst es in dem Schreiben.

Angesichts der Schwierigkeiten habe das Direktorenteam auch nach einem Käufer gesucht. Auch diese Option habe sich schliesslich zerschlagen. «Wir waren deshalb gestern Abend gezwungen, dem Richter unsere Situation zu eröffnen», schreibt die Yendi-Führung weiter.

Die Direktion bittet die Angestellten, weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen, damit «die bestmöglichen Verkäufe» erzielt werden könnten. Dies geschehe im Interesse aller.

Vergangene Woche noch hatte die Direktion den Filialen Mails mit beruhigendem Inhalt geschickt. Das zeige, dass die Firma ihren Angestellten gegenüber bis zuletzt ihre wahre Situation verschwiegen habe, schreibt die Gewerkschaft Unia in einer Mitteilung. Dies sei unhaltbar. Unia-Vertreter wollen sich kommende Woche mit der Yendi-Direktion treffen.

Seit mehreren Wochen fürchteten Yendi-Angestellte bereits um ihre Zukunft. Die im freiburgischen Bulle ansässige Modekette steckt seit Längerem in finanziellen Schwierigkeiten. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Amag-Chef: «Ab 2025 werden Elektroautos günstiger sein als Verbrenner»

Bereits in drei Jahren lohnt sich elektrisch fahren auch finanziell, sagt der neue Amag-Chef Helmut Ruhl. Der alte ideologische Streit zwischen Strasse und Schiene ist nach dem 52-jährigen Deutschen vorbei.

Wir treffen den neuen Amag-Chef Helmut Ruhl am Geschäftssitz in Cham schon im Lift. Als im vierten Stock ein junger Amag-Mitarbeiter zusteigt, sagt Ruhl zu ihm: «Guten Morgen, ich bin der Helmut.» Die Du-Kultur passe zum Unternehmen, das sich in einem Umbruch befinde und Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gross schreibe, sagt Ruhl.

Haben VW, Audi, Skoda und Ihre übrigen Marken den Corona-Schock schon verdaut?Helmut Ruhl: Der Markt zieht wieder an, das Glas ist halb voll. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel