Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Bär, der seit längerem im Kanton Uri unterwegs ist, hat in Silenen einen Bienenstand beschädigt. Da sich das Tier zuvor unauffällig verhalten hat, werden keine besonderen Massnahmen ergriffen. Der Bienenstand wurde aber mit einem Elektrozaun gesichert. (Bild: Kapo Uri)

Der Bär hatte Bienenkästen in das Haus geschoben.

Frecher Bär vergreift sich an Urner Bienen



Ein Bär hat sich an einem Bienenhaus in Silenen UR vergriffen. Ein Imker bemerkte dies am Montag. Der Bär hatte Bienenkästen in das Haus geschoben und an den Kästen waren deutliche Kratzspuren sichtbar, wie die Sicherheitsdirektion des Kantons Uri am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Gebiet hatte der Wildhüter bereits vor rund drei Wochen eindeutige Bärenspuren angetroffen.

Der Bär hatte Bienenkästen in das Haus geschoben

Das Innere des Bienenhauses.

Der Braunbär ist ein Allesfresser. Mehrheitlich frisst er Früchte und pflanzliches Futter. Er frisst aber auch Insekten, Wild und vereinzelt Nutztiere. Bienenvölker sucht er vor allem wegen den eiweisshaltigen Larven auf. Dank ihres ausgezeichneten Geruchssinns können Bären die Bienen von Weitem aufspüren.

Wiederholungstäter

Bleiben Standorte ungeschützt, werden sie meistens mehrfach heimgesucht. Um weitere Schäden am betroffenen Bienenstand zu verhindern, wurde in der Zwischenzeit ein Elektrozaunsystem installiert, das verhindern soll, dass sich der Bär dem Bienenstand wieder nähern kann.

Der Bär hatte Bienenkästen in das Haus geschoben

Um weitere Schäden am betroffenen Bienenstand zu verhindern, wurde in der Zwischenzeit ein Elektrozaunsystem installiert.

Der Bär hält sich vermutlich seit Mitte letzten Jahres im Kanton Uri auf und legte umfangreiche Distanzen zurück. Bis anhin verhielt er sich sehr unauffällig und richtete keine Schäden an. Daher sind momentan trotz des einzelnen Schadens auch keine weiteren Massnahmen geplant.

Das Monitoring wird wie bis anhin fortgesetzt. Es wird aufzeigen, ob der Bär im Kanton Uri bleibt oder weiterzieht. Je nach Entwicklung des Aufenthaltsgebietes und allfälliger weiterer Schäden müssen dann weitere Schutzmassnahmen oder allenfalls Vergrämungsaktionen in Betracht gezogen werden. (whr)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Jetzt legt sich Trump auch noch mit dem Militär an – mit unschönen Folgen

Link to Article

So wird Heidi Z'graggen von der Outsiderin zur Bundesrätin

Link to Article

Es ist Winterpause – auf diese 13 Dinge dürfen sich Amateur-Fussballer wieder freuen

Link to Article

Berner Schreiner packt aus: So wurde ich zum SVP-Model

Link to Article

21 lustige Fails gegen die pure Verzweiflung am Arbeitsplatz

Link to Article

So reagiert das Internet auf Trumps «Finnland-machts-besser»-Vergleich

Link to Article

Der Sexgeschichten-König, der mich in der Suite erobert

Link to Article

«Red Dead Redemption 2» – eine riesige, wunderschöne Enttäuschung  

Link to Article

18 Tinder-Profile, die ein BISSCHEN zu ehrlich sind 😳

Link to Article

Jüngste Demokratin kommt im Kongress an – und wird sogleich kritisiert wegen ihres Outfits

Link to Article

11 Momente, in denen das Karma sofort zurückgeschlagen hat

Link to Article

Facebooks schmutziges Geheimnis – Zuckerberg und Co. behaupten, sie wussten von nichts

Link to Article

Trump ist sauer – und zwar so was von!

Link to Article

Was du über die Bauernfängerei «Initiative Q» wissen musst

Link to Article

Wer sind die SVP-Models, die für die Selbstbestimmungs-Initiative den Kopf hinhalten?

Link to Article

Diese 16 Bilder zeigen, wie blöd unsere Gesellschaft doch manchmal ist

Link to Article

Wenn Teenager illegale Nackt-Selfies verschicken – das steckt dahinter

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • koks 19.04.2017 13:25
    Highlight Highlight Ein frecher Bär? Bienenstöcke gehören zur natürlichen Nahrung der Bären.
    9 2 Melden
    • Maett 19.04.2017 20:45
      Highlight Highlight @koks: dann soll er gefälligst Wildbienen heimsuchen oder wenigstens Aktien des Bienenhäuschenbesitzers kaufen ;-)
      6 1 Melden
  • pedrinho 19.04.2017 13:22
    Highlight Highlight Ich wuerde dem zur ablenkung ein paar picknickkoerbe hinstellen. ;)
    4 2 Melden

Tödlicher Unfall auf der Rigi: Tourist von Zug erfasst

Ein Tourist ist am Montagnachmittag auf der Rigi in dichtem Nebel von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Reisegruppe, mit der der 69-jährige Südkoreaner unterwegs war, wurde nach dem Unfall von einem Care-Team und der südkoreanischen Botschaft betreut.

Wie die Kantonspolizei Schwyz am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag im Gebiet Rigi Staffel. Der Tourist wurde auf offener Strecke zwischen Rigi Staffel und Rigi Kulm von einem bergwärtsfahrenden Zug …

Artikel lesen
Link to Article