Schweiz
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Suizid bei Polizeieinsatz: Freisprüche für Luzerner Polizeichefs



Dem Kommandanten der Luzerner Polizei und dem Kripochef kann nicht zur Last gelegt werden, dass eine Rentnerin 2016 bei einem Polizeieinsatz in Malters Suizid begangen hat. Das Bezirksgerichts Kriens hat die Polizeioffiziere vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen.

Kommandant Adi Achermann und Kripo-Chef Daniel Bussmann war am Prozess vom ausserordentlichen Staatsanwalt Christoph Rüedi vorgeworfen worden, sie hätten nicht alle Alternativen zu der Intervention ausgeschöpft, in deren Verlauf die Frau sich erschossen habe. Die Verteidiger hatten dagegen Freisprüche gefordert, weil ihre Mandanten pflichtbewusst gehandelt hätten.

Hanf-Razzia

Die Luzerner Polizei war im März 2016 für eine Hausdurchsuchung in einem Weiler bei Malters ausgerückt. Sie vermutete dort eine Hanf-Indoor-Anlage. Die Frau, die sich in der Wohnung ihres Sohnes aufhielt, wollte die Polizei nicht hereinlassen. Sie drohte, mit einem Revolver auf die Polizisten zu schiessen und feuerte zwei Schüsse ab.

Nach 19 Stunden Verhandeln und Abwarten entschied die Polizei, das Gebäude zu stürmen. Während der Intervention erschoss die Frau zunächst ihre Katze und dann sich selbst. (whr/sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DonPedro 27.06.2017 13:52
    Highlight Highlight Man kann davon ausgehen, dass das Gericht auch die Tatsache berücksichtigte, dass die Frau zu Beginn der Aktion zwei Schüsse aus der Pistole, mit der sie sich 19 Stunden später selbst tötete, abfeuerte
    Das Urteil ist absolut gerechtfertigt!
  • humpfli 27.06.2017 12:21
    Highlight Highlight Richtig so. Ansonsten könnte ja jeder mit Suizid drohen, um einer Verhaftung aus dem Weg zu gehen.
  • Luesae 27.06.2017 12:20
    Highlight Highlight Die arme Katze :-(
  • Tomtom64 27.06.2017 11:30
    Highlight Highlight Was hier leider nicht erwähnt wurde: Gemäss Zentralschweiz-am-Sonntag ist der Polizeipsychologe, der Abwarten empfohlen haben soll, gar nicht für solche Beurteilungen ausgebildet. Er war nur vor Ort um die Verhandlungstruppe zu betreuen. Also war das höchstens die Empfehlung einer Privatperson.
    Alle angefragten forensischen Psychologen hatten damals abgesagt und somit hat die Einsatzleitung angesichts der Drohungen der Freu nichts falsch gemacht.
    Gut, hat der Richter dies erkannt.
  • derEchteElch 27.06.2017 09:13
    Highlight Highlight Das ist die einzig richtige Entscheidung. Schön, dass die Polizei weiter ihre Aufgabe erfüllen kann. Lasst sie ihren Job machen, sie sind für unsere Sicherheit da.
    • Caturix 27.06.2017 09:43
      Highlight Highlight Nein der Entscheid war falsch. Sie hätten einfach warten können.
      Sie haben nach Lust und Laune gehandelt und das ohne auf andere zu hören oder sie sogar zu ignorieren. Die Luzerner Polizei ist sowieso unbrauchbar das hat man in den letzten Jahren immer wieder gesehen.
    • Leider Geil 27.06.2017 09:51
      Highlight Highlight Ja, denn Hanfplantagen gefährden unsere Sicherheit!! Die Besten, der Besten!!1! Weitermachen!
    • Max Cherry 27.06.2017 10:04
      Highlight Highlight Wusste nicht, dass es die Aufgabe der Polizei ist, ältere Menschen bewusst in den Suizid zu treiben. Interessante Ansichten.

      Dass es auch anders geht, wenn man nur ein wenig Geduld hat, zeigte die KaPo Zürich vor wenigen Wochen in Uster.
      Aber dass der Innerschweizer Polizeisumpf anders tickt war von vornherein klar. Ist halt auch schrecklich mühsam, ein paar Stunden zu warten.
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