Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Umfrage zeigt Mehrheit für Zersiedelungsinitiative – auch SVP-Anhänger dafür



Die Zersiedelungsinitiative stösst zu Beginn des Abstimmungskampfs auf Anklang: 54 Prozent der Stimmberechtigten wollen ihr derzeit zustimmen, 44 Prozent sprechen sich gegen die Volksinitiative der Jungen Grünen aus. Die Stimmabsichten sind aber noch wenig gefestigt.

ARCHIV -- ZUR MK UEBERPARTEILICHES KOMITEE

Die «Hüsli-Schweiz»: Vororte von Bern.  Bild: KEYSTONE

Dies zeigt die erste Umfrage der Mediengruppe Tamedia im Vorfeld der eidgenössischen Abstimmung vom 10. Februar 2019 über die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)». 6048 Personen aus der ganzen Schweiz nahmen am 20. und 21. Dezember 2018 online an der Umfrage teil. Der Fehlerbereich liegt bei 2.2 Prozentpunkten.

Die Befürworter der Zersiedelungsinitiative gehen mit einem Vorsprung in die heisse Phase des Abstimmungskampfes: Gut sieben Wochen vor dem Urnengang sprechen sich 54 Prozent der Stimmberechtigten sicher oder eher für die Vorlage aus, welche die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz auf dem heutigen Stand einfrieren will. 44 Prozent sind sicher oder eher dagegen. 2 Prozent machten keine Angaben zu ihren Stimmabsichten.

Mehrheit der SVP-Wähler sagt Ja

Mehrheitlich für die Initiative sind neben den Wählern von Grünen und SP (89 beziehungsweise 66 Prozent Ja) derzeit auch die SVP-Anhänger: 55 Prozent wollen ein Ja auf den Stimmzettel schreiben, obwohl der Parteivorstand die Nein-Parole herausgegeben hat. Mit einem Nein-Anteil von 70 Prozent sprechen sich die FDP-Wähler am klarsten gegen die Initiative aus. Auch eine Mehrheit der CVP-Basis lehnt das Volksbegehren ab (59 Prozent Nein).

Das mit Abstand wichtigste Argument für eine Zustimmung zur Initiative ist die Sorge um das Grünland: Dass jede Sekunde fast ein Quadratmeter wertvolle Grünfläche überbaut werde, dürfe nicht mehr toleriert werden. Viele Nein-Stimmende überzeugt dagegen das Argument, dass ein starrer Bauzonen-Stopp die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft ausser Acht lasse.

Deutsch- und Westschweiz gespalten

Weiter zeigt die Umfrage, dass die Initiative in der Deutschschweiz mit 57 Prozent Ja auf viel Zustimmung stösst. In der Westschweiz will allerdings eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Stimmberechtigten ein Nein in die Urne legen. Auch kommt die Vorlage in den Städten besser an als in den ländlichen Regionen: Mit einem Ja-Anteil von 60 Prozent liegt die Zustimmung in den Städten um 9 Prozentpunkte höher als auf dem Land. (sda)

Dieser Siedlungsraum ist auch ein Naturschutzgebiet

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Beto gegen Donald: Showdown an der «Grenzmauer» in Texas

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Mirco Müller – ein vergessener Titan auf dem Weg zum Millionär

Link zum Artikel

Hacker verkauft 617 Millionen Nutzerdaten im Darknet – diese 16 Seiten sind betroffen

Link zum Artikel

Ohne Solarium und Haarpracht – wie Donald Trump wirklich aussieht 😱

Link zum Artikel

Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Link zum Artikel

«Ich war überrascht, dass es reicht» – Corinne Suter holt in der WM-Abfahrt Silber

Link zum Artikel

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

Link zum Artikel

Frauen schreiben ihren Freunden: «Ich will ein Baby» – die Antworten sind 😱😱😱

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

Diese 7 Fälle zeigen, was bei der Rüstungsbeschaffung in der Schweiz alles schief läuft

Link zum Artikel

Hey Emma, Suff-SMS-Sandro hat auch ein paar Sex-Fragen an euch Frauen!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Dieser NBA-Star erfuhr gerade mitten im Spiel, dass er getradet wurde

Link zum Artikel

Wenn du in der (Fake-)Sexfalle sitzt – so kommst du wieder raus

Link zum Artikel

So klicken, blocken und spulen wir die Werbung weg – die Fakten in 15 Punkten

Link zum Artikel

Auf einer Party aufs Klo, das gar keins war...Diese Jodel-Geschichte hat kein Happy-End 😱

Link zum Artikel

Leute, PICDUMP! 🙏

Link zum Artikel

Google reserviert jetzt für dich in Schweizer Restaurants (aber nicht per Telefon)

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

73
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 28.12.2018 11:20
    Highlight Highlight Eine sehr dumme, da viel zu starre Initiative. Ich bin absolut für einen Stop, gar einen Rückbau der Zersiedelung! Städte sollen wachsen und Dörfer wieder Dörfer werden.

    Dazu braucht es aber andere Instrumente als eine derart starre Regelung. Gebaut werden muss vor allem dort wo der ÖV gut ist und nicht einfach dort, wo es noch Bauzonen gibt!

    Nein
    • Fabio74 28.12.2018 17:15
      Highlight Highlight das Problem ist doch der Filz und die Korruption, der jedes dieser Gesetze aushebelt
      Die Gemeinden halten sich an nichts, und die KAntone sind feige und schweigen. Resultat = Siedlungsbrei
  • Baruch de Spinoza 28.12.2018 11:06
    Highlight Highlight Das Erhalten von Grünflächen ist mir persönlich auch ein sehr wichtiges Anliegen, gerade deshalb hatte ich auch absolut kein Verständnis, dass sich die Grüne Partei bei der letzten Abstimmung in Zürich so vehement gegen Hochhäuser (verdichtetes Wohnen) und für den Erhalt einer absoluten Pseudo-Grünfläche (Stadionbrache) ausgesprochen hat. Eine ökologische Raumnutzung verlangt nunmal gewisse Abstriche, gerade für städtisches Wohnen.
  • FrancoL 28.12.2018 10:40
    Highlight Highlight Ich höre immer wieder das Argument der Mietzunahme bedingt durch Baulandknappheit. Dies trifft nur zu wenn die Verdichtung nicht angegangen wird. Verdichtung führt nicht zu Mieterhöhungen aber zur Entlastung der Steuern, da zb die pro Kopf Gemeinschaftsfläche und Infrastruktur fällt. Auch bei Verdichtung lassen sich zudem verschiedene Wohnklassen realisieren ohne dass es einen Einheitsbrei gibt. Lösungen sind zur Genüge auf dem Tisch, die Initiative macht also Sinn.
  • Maranothar 28.12.2018 08:56
    Highlight Highlight So wie ich das sehe löst die Initiative das Problem nicht, schafft im Gegenteil sogar ein Haufen neue.

    Besser wäre es den Bau von Einfamilienhäusern zu verbieten, sowie die Begrenzung der Gebäudehöhe aufzuheben.
  • Schneider Alex 28.12.2018 08:38
    Highlight Highlight Zersiedelungsinitiative JA: Leider nötig!

    Mit der Initiative „Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung“ soll dem verdichteten Bauen der Weg gebahnt werden. Aber nicht alle Leute wohnen gerne in verdichteten Siedlungen. Rund 70% der neu erstellten Wohnungen werden direkt oder indirekt von der Zuwanderung verursacht. Wer noch Hoffnung auf unverdichtetes Wohnen hat, muss politisch mithelfen, die übermässige Zuwanderung zu reduzieren.
    • Fly Baby 28.12.2018 08:58
      Highlight Highlight Gibt es für deine Behauptungen Beweise? Oder sind wieder einfach die Ausländer daran schuld?
    • aglio e olio 28.12.2018 09:02
      Highlight Highlight "Rund 70% der neu erstellten Wohnungen werden direkt oder indirekt von der Zuwanderung verursacht."

      Wo kommt die Zahl her? Ich möchte gerne mehr darüber wissen.
    • Charlie Brown 28.12.2018 09:23
      Highlight Highlight @aglio e olio: Schneider Alex meint damit sicher, dass rund 70% der Beschäftigten auf dem Bau Zuwanderer sind. Es ist wohl seine etwas eigentümliche Art, diesen Menschen für ihren täglichen Einsatz unter schwierigen Bedingungen und zu teils sehr tiefen Löhnen zu danken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 28.12.2018 08:33
    Highlight Highlight In 500 Jahren sind unsere Geldsäckel gut gefüllt. 49 Millionen Einwohner bewohnen das Mittelland. Und ein Alpöhi wohnt noch in St. Antönien.

    Wir werden im Erfolg ersticken.

    Ja, und in Olten und in Sissach stehen noch 2 Bäume.
    • Charlie Brown 28.12.2018 09:23
      Highlight Highlight Und früher war alles besser.
    • FrancoL 28.12.2018 10:13
      Highlight Highlight Etwas gar einfältig, aber du schreibst ja gerne.
  • N. Y. P. 28.12.2018 08:29
    Highlight Highlight Was glaubt ihr Genies, was mittelfristig mit den Mieten passiert, wenn kein Bauland mehr zur Verfügung steht ?

    Die Schweiz ist erfolgreich, generiert Einwanderung und deshalb wird Grünfläche überbaut.

    Das ist der Preis des Erfolges.

    Klar passt das niemandem.
    • Fabio74 28.12.2018 09:42
      Highlight Highlight Falsch. Die Schweiz ging nie haushälterisch mit dem Boden um. Raumplanungen wurden nie umgesetzt. Man hat eingezont. Land versilbert und gebaut. Den Siedlungsbrei den wir haben gibt es so anderswo nicht.
    • FrancoL 28.12.2018 10:17
      Highlight Highlight Nein der Mehrbedarf kann durchaus durch Verdichtung erzeugt werden, was zudem eher zur Senkung der Mieten beitragen kann. Neue Quartiere, Erschliessungen sind nicht gratis. Nachdem man nun auch im Verkehr gemerkt hat dass im Nahbereich nicht grösser und breiter Trumpf ist, kommen wir hier auch durch Verdichtung weiter.
    • Ritiker K. 28.12.2018 10:17
      Highlight Highlight es ist ganz einfach was passiert: Es wird verdichteter gebaut, Bauland effizienter genutzt, was schlussendlich vielleicht sogar zu einer Kostenminderung führt.

      Eventuell wird sogar die exorbitant hohe nett-Wohnflächennutzung der schweizerischen Bevölkerung (42qm in der Stadt und 46qm pro Person in der Agglomeration) etwas gesenkt.

      Anders als es hier wohl suggeriert werden will, liegt das Problem nicht bei der Einwanderung, sondern bei der effizienten Ressourcennutzung - da setzt die Initiative am genau richtigen Punkt an!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mAJORtOM95 28.12.2018 08:09
    Highlight Highlight Ich bin dagegen, weil ich nur an mich selbst denke. Ich bin ja schliesslich nicht schuld.

    Ich möchte auch auf keinen Fall eine Regulierung der maximalen Anzahl der Kinder, welche man haben darf, da ich mir vom Staat nichts vorschreiben lasse.

    Bürger wie ich setzen sich eben nicht nur für ihre eigenen Interessen ein, sondern für die Interessen der ganzen Schweiz und der Menschheit. Wir sind der Fortschritt und stehen der Lösung von Problemen nicht im Weg.


    Das war ironisch...
    • Charlie Brown 28.12.2018 09:26
      Highlight Highlight Die benötigte Anzahl Kinder pro Frau für eine stabile Bevölkerung liegt bei >2. Die Geburtenrate in der Schweiz liegt - wie in fast allen Industrienationen - deutlich drunter.

      Thema verfehlt.
  • Zauggovia 28.12.2018 08:03
    Highlight Highlight Die Initiative ist reine Symptombekämpfung. Das Problem ist primär das unkuntrollierte Bevölkerungswachstum in der Schweiz. Am Ende kann man noch so "verdichtet" bauen, wie man will, der Flächenbedarf nimmt trotzdem zu, da auch die Infrastruktur und die Freizeitangebote Landreserven fressen.
    • Oban 28.12.2018 08:37
      Highlight Highlight Also was meinen sie mit unkontrolliertem Bevölkerungswachstum? Im 2017 gab es ca. 87000 Geburten und 66000 Todesfälle. Es kamen zudem 105000 Einwanderer und ca. 80000 verliessen das Land wieder, im endefekt ist das Land pro Jahr um 50000 Menschen gewachsen, was daran unkontrolliert sein soll weiss ich jetzt auch nicht? Zumal ein ein grossteil dieser Einwanderer arbeitet, während die 25000 Babys zuerst mal 18 Jahre durchgefüttert werden müssen. (Sie sind dafür aber meist danach produktiv)
    • Ritiker K. 28.12.2018 10:07
      Highlight Highlight Die Schweiz hat ein Bevölkerungswachstum von 1.1% jährlich. in den Jahren 61-63 waren es 2.4% Mir ist nicht klar, was hier 'unkontrolliert' sein soll.

      In der Stadt Zürich ist seit 1970 der Bedarf an Nettowohnflächen um 40% auf 41qm pro Person gestiegen.

      Statt also von einer "Symptombekämpfung" zu schreiben und zu suggerieren, die Probleme kämen davon, dass wir immer mehr Menschen in unserem Land sind (unkontrollierte Einwanderung?), hier die Fakten:

      Wir benötigen ineffizient viel Wohnraum und bauen ineffizient verdichtet.

      Die Initiative setzt genau am richtigen Punkt an.
    • FrancoL 28.12.2018 10:22
      Highlight Highlight Darum stehen rund um Zürich zb mehrere Hunderttausende m2 Büroflächen frei? Man muss umdenken Flächen umzonen und aufhören auf Vorrat zu Bauen weil das Geld da ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leachim 28.12.2018 07:38
    Highlight Highlight Die Bauzonen nicht weiter zu vergrössern macht etwa so viel Sinn wie das Waldgesetz von 1902 (konstante Waldfläche). Die Fläche der Schweiz wächst nicht, dem müssen wir uns unterordnen!
    • Zauggovia 28.12.2018 08:16
      Highlight Highlight Die Lösung heisst Swiss Singapore? Alles überbaut, keine Grünfläche ausser ein paar Stadtparks?
    • Oban 28.12.2018 08:44
      Highlight Highlight @leachiim
      Wie wäre es wenn sich der Schweizer mal von seinem Traum vom EFH im Grünen verabschieden würde, dann müsste man auch nicht das ganze Mittelland zubetonieren.
      Wohnte in einem Dorf mit 20k Einwohner, 50% der Häuser sind dort maxmal 2 Stöckig, Sinn?
      @Zauggovia
      Singapore hat sehr wohl Grünflächen und nicht zu knapp, dafür hat man gesorgt in dem man in die Höhe baute. Nicht gerade sexy so 1000 Hochhäuser und kein Zustand denn ich mir hier wünsche, aber die unzähligen EFH‘s müssen auch nicht sein. Wenn man heute alte EFH‘s oder Blöcke abreist einfach nicht exakt das gleiche draufbauen.
    • lärsli 28.12.2018 08:50
      Highlight Highlight Eine Studie der ETH hat geszeigt, dass bereits in den bestehenden Gebieten 0,7-1,4 Millionen Einwohner nur durch die Ausnutzung der bestehenden Bauzonenreserven (Baulücken, unternutzte Gebiete) untergebracht werden könnten. DAs ganze geht auch ohne Swiss Singapore.
      https://www.raumplus.ethz.ch/de/download/Nutzungsreserven_2017.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flint 28.12.2018 07:34
    Highlight Highlight Im Prinzip ist es nur eine Frage der Zeit bis es ohnehin kein bebaubares Land mehr gibt. Langfristig gedacht muss irgendwann etwas geschehen, auch wenn CVP und FDP nicht will.
  • rodolofo 28.12.2018 07:33
    Highlight Highlight Da fragt sich halt, wer bereits ein Einfamilienhaus mit Umschwung hat und darum Ja stimmt, und wer noch keins hat und darum Nein stimmt...
    Ich selber finde, dass es jetzt genug hat von diesen Einfamilienhäusern und dass von jetzt an verdichtet in die Höhe gebaut werden sollte.
    Schliesslich muss ja auch noch irgendwo Landwirtschaft betrieben werden zwischen den vielen Häusern!
    "Urban Gardening" ist sicher ein nettes und sinnvolles Hobby für Permakulturisten in der Stadt.
    Aber "Rural Agriculture" ist halt immer noch am besten für die Produktion von Lebensmitteln.
    I love Rural Agriculture!
  • Raphael Conca 28.12.2018 07:33
    Highlight Highlight Den Fokus auf Indoor Farming hat sehr viele Vorteile.
    Es ist Versorgungssicherer, weil vom Klimawandel besser entkoppelt. Wasserrecycling, Wärme- und Kälteschutz, eigene Produktionszyklen (Jahreszeit unabhängig).
    Viel umweltfreundlicher, da kaum Pestizide verwendet werden müssen. Abgase von Tierzucht kann abgefangen werden. Wasser kann abgefang in recycelt werden. Und der Transport kann verkürzt werden.
    Wirtschaftlicher (Langfristig) weil die Infrastruktur „nur einmal bereitgestellt werden muss. Ausfall von Erträgen stark vermindert, da unabhängiger vom Klimawandel. Gezielte Nachfrage Produktion da Stadt und Siedlungsnah. Keine lange Transportwege.

    • Zauggovia 28.12.2018 08:14
      Highlight Highlight Indoor Farming wird nie die Lebensmittelnachfrage abdeckem können, das ist reine Augenwischerei. Am Ende wirds darauf herauslaufen, das alle Nahrungsmittel importiert werden müssen, d.h. dass das Problem einfach ins Ausland verlagert wird.
    • Fabio74 28.12.2018 09:47
      Highlight Highlight @zauggovia Wir sind bei fossilen Energieträgern zu 100% auslandabhängig. Beim Uran für die AKW auch. Futtermittel für die Viehwirtschaft ohne Importe unmöglich
  • wolge 28.12.2018 07:24
    Highlight Highlight Ich gehe mal davon aus, dass alle Eigenheimbesitzer für die Initative sind. Solche die noch keines haben sollten es sich jedoch zweimal überlegen... Angebot und Nachfrage... Je weniger Land desto teurer...
    • El Vals del Obrero 28.12.2018 08:30
      Highlight Highlight Habe kein Einfamilienhaus und bin trotzdem dafür.

      Nicht alle Menschen im Land haben das Lebensideal Hüsli "auf dem Land" und SUV-Panzer.

      Irgendwie jagt man damit nur einem Bauernhof-Landliebe-Idyll nach, das man so doch nicht bekommt. Am Ende heisst es Einfamilienhausghetto, Schlafkaff und Autobahn- oder ÖV-Stunden.
    • Gustav.s 28.12.2018 08:30
      Highlight Highlight Auch die Besitzer sollten sich fragen. Wird der Platz richtig knapp, wird es Steuern hageln bis nur noch die richtig reichen ein eigenes Haus Vermögen. Alles wird dann verdichtet.
      Die Lösung wäre klar, interessiert aber niemanden so richtig. Alle Mächtigen verdienen gut an der Bevölkerungszunahme.
    • Oban 28.12.2018 08:48
      Highlight Highlight Es wird hier exakt so sein, es ist leider ein zweischneidiges Schwert, Umweltschutz oder steigende Bodenpreise.
      Da mir ein eigenes EFH eh am Allerwertesten vorbei geht weiss ich was ich stimme. Aber hier werden wir den gleichen Effekt haben wie mit Steuern für Reiche, der kleine Bürger hofft das er auch mal dazu gehört und stimmt dann leider Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Conca 28.12.2018 07:23
    Highlight Highlight Zudem müssen wird das Grünland eindeutiger definieren.
    Wenn damit unbewirtschaftete Wald und Wiesen gemeint sind, die den Tieren als Lebensraum überlassen werden und den Menschen als freizeitlicher Rückzugsgebiete dienen, dann stimmt das für mich.
    Wenn damit Landwirtschaftszonen gemeint sind, dann nicht mehr.
    Die Landwirtschaft vernichtet weit mehr Lebensraum für die Vielfalt im Tierreich als alles andere. Also sollte auch hier verdichtet werden, durch Industrialisierung der Landwirtschaft. Zum Beispiel durch Vertical Farming, also indoor in Hochhäuser.
    • Caturix 28.12.2018 07:50
      Highlight Highlight Lieber Landwirtschaft als Häuser und Strassen. Da kann man immer noch die Auflagen massiv verschärfen.
    • Jacky Treehorn 28.12.2018 08:44
      Highlight Highlight @Conca: Du hast im Grunde keine Ahnung von Landwirtschaft, geschweige denn einen praktischen Bezug dazu. Habe ich recht?
  • Raphael Conca 28.12.2018 07:13
    Highlight Highlight Ich bin hin und hergerissen.
    Grundsätzlich bin ich für eine flexiblere Bauland Politik die Regional bestimmt werden kann. Und vielleicht auch aus wirtschaftlichen Gründen.
    Wenn Bauland bebaut wird, sollte es verdichtet sein. Damit meine ich nicht unbedingt Hochhaus, auch andere Formen sind sinnvoll. Auch sollten die neue Wohnform der TinyHouse, also Mobile oder Teilmobil (innert 48h zügelbar) Regulativ vereinfacht werden. Damit können Einfamilienhaus- oder Brachlandbesitzer temporär verdichten ohne eine Immobilie erstellen zu müssen. Auch wichtig um günstiger Wohnraum anbieten zu können.
  • Ökonometriker 28.12.2018 06:49
    Highlight Highlight Da die Mieten und Immobilienpreise weiter steigen würden, ist es ja eigentlich klar, dass die SVP-Anhänger - welche oft relativ viele Immobilien besitzen - klar für die Initiative sein müssten. Diejenigen, die aber viel Land welches noch nicht Bauland ist besitzen, müssten dagegen sein. So zumindest die rein ökonomische Perspektive. Aus ideologischer Sicht sieht die Sache anders aus.
    • Zauggovia 28.12.2018 08:05
      Highlight Highlight Die Sorge um die Natur und das Landschaftsbild zählt nicht als Argument?
    • Ökonometriker 28.12.2018 08:10
      Highlight Highlight @Zauggovia: doch. Aber als Ideologisches.
    • aglio e olio 28.12.2018 09:11
      Highlight Highlight Ist die materielle Fixierung nicht auch eine Art Ideologie?

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Am 10. Februar stimmt die Schweiz darüber ab, ob die Gesamtfläche aller Bauzonen eingefroren werden soll. Initiant Luzian Franzini von den jungen Grünen und Initiativgegner Leroy Bächtold von den Jungfreisinnigen streiten über den Traum vom Einfamilienhaus, den richtigen Weg zu mehr Verdichtung und die Ursachen von steigenden Mieten.

Herr Franzini, angenommen, Geld spielt keine Rolle: Wie und wo würden Sie am liebsten wohnen?Luzian Franzini: Ich würde am allerliebsten in einer Altbauwohnung mitten in einer Altstadt wohnen, wenn Geld keine Rolle spielt.

Und Sie, Herr Bächtold?Leroy Bächtold: Ich glaube, bei mir hängt das etwas vom Alter ab. Momentan wohne ich in der Stadt Zürich und tue das sehr gerne. Da bin ich nahe beim Nachtleben, habe gute ÖV-Verbindungen. Aber wenn ich älter bin und eine Familie mit Kindern habe, …

Artikel lesen
Link zum Artikel