Schweiz
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Du fandest den Abstimmungssonntag langweilig? Dann hast du diese 4 Dinge nicht mitbekommen



Ach, Tele Basel …

Wir kennen das ja durchaus auch: Es ist Abstimmungssonntag, es gibt nur eine Vorlage, und es ist eine Vorlage, bei der im Vorfeld alles klar scheint. Schlechte Voraussetzung für gute Einschaltquoten. Diese Befürchtungen hatte offenbar auch Tele Basel und wollte deshalb ein wenig nachhelfen. Was Bachelorette Adela Smajic, Yoga und die Zersiedelungs-Initiative verbindet, ist uns aber auch nach längerem Nachdenken schleierhaft. 

Jubel! (also ein bisschen)

Sie ist SP-Grossrätin in Basel-Stadt und Fusionsgegnerin: Da erstaunt es nicht wirklich, dass Sarah Wyss ein wenig aus dem Häuschen war, als die Vereinigung der Spitäler der beiden Halbkantone abgelehnt wurde. Wobei «ein wenig» hier ein bisschen untertrieben ist. Sie hat ihre Fassung aber schnell wieder gefunden. Etwas zu schnell. (Im Video am rechten Bildrand)

Falls das mit der Politik trotzdem nicht klappt, könnte Wyss eine Karriere als Gif anstreben. Voilà:

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: twitter.com/prime_news_ch

9 Stimmen entscheiden in Solothurn

Knapp, knapper, Solothurn. Wasser auf die Mühlen aller «Geht wählen, jede Stimme zählt»-Rufer lieferte das Abstimmungsresultat aus der Stadt Solothurn. Dort haben nämlich nicht 100, nicht 20, nein, 9 Stimmen den Ausschlag gegeben. Und wichtig war die Vorlage zudem: Die Stadt an der Aare wird ihre demokratischen Strukturen deshalb nicht umbauen.

Die Stimmberechtigten wollen weiterhin an einer Gemeindeversammlung mitreden statt ein Parlament einzusetzen, wie es die meisten Schweizer Städte tun. Das Stimmvolk lehnte die Einführung der «ausserordentlichen Gemeindeorganisation» mit 2201 Nein- zu 2192 Ja-Stimmen ab. Die Stimmbeteiligung betrug 39,15 Prozent.

Beim anachronistisch wirkenden Solothurner System verwischen im politischen Alltag die verschiedenen Rollen. Die mächtigste Person ist der Stadtpräsident: Nationalrat Kurt Fluri (FDP) ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Amt. Weitere Stadträte gibt es nicht.

Kurt Fluri, Stadtpraesident von Solothurn und Nationalrat, spricht anlaesslich der offiziellen Preisverleihung der 54. Solothurner Filmtage, am Donnerstag, 31. Januar 2019 in Solothurn. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Stadtpräsident seit ewig: Kurt Fluri. Bild: KEYSTONE

Viel Einfluss in diesem System haben auch die Verwaltungsbeamten. Der Stadtpräsident leitet die Sitzungen des 30 Mitglieder zählenden Gemeinderates. Es gibt noch eine Gemeinderatskommission. Sie alle zusammen bilden die Exekutive, die aber fast wie ein Parlament funktioniert.

Zwei Mal pro Jahr findet eine Gemeindeversammlung statt, an der alle Stimmberechtigten mitentscheiden können. Diese Versammlung übernimmt die Rolle des Parlaments.

Adieu, chers collègues

Die Staatskanzleien der welschen Kantone scheinen Social Media für sich entdeckt zu haben. Während die Tweets ihrer Deutschschweizer Kollegen eher nüchtern daherkommen, rutscht in der Romandie schon mal ein Meme durch. Wie hier in der Waadt:

Und auch ihre Kollegen in Freiburg lassen sich nicht lumpen:

Bei der Stadt Rapperswil-Jona hingegen scheint man noch zu üben:

Bild

(aeg/mlu)

Die Zersiedelungs-Initiative in 60 Sekunden erklärt

abspielen

Video: watson/Angelina Graf

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lörrlee 11.02.2019 08:36
    Highlight Highlight Wow, die Ergebnisse in Rapperswil waren also genau unentschieden bei allen Vorlagen und auch die Stimmbeteiligung lag genauso hoch!
  • Momos 11.02.2019 07:41
    Highlight Highlight Können wir nicht über Adela sprechen, sondern vielmehr über die sehr eindrücklichen Reaktionen der PolitikerInnen? Je länger ich das GIF anschaue, desto mehr fällt auf... Witzig 😁
  • Randalf 10.02.2019 22:13
    Highlight Highlight Rapperswil-Jona ist voll geil. So kann sich ein jeder die Resultate auslegen wie er will.👍
  • no-Name 10.02.2019 20:34
    Highlight Highlight Tele Basel mag zwar einen billigen und nicht nachvollziehbaren Spot gedreht haben, aber ich erkenne den Sexismus nicht?!...
    • Leckerbissen 11.02.2019 11:58
      Highlight Highlight Sobald man Dekolleté sieht wird die Sexismus-Keule geschwungen. Keine Ahnung wo das noch hinführen soll..Vielleicht in Richtung Burka? Oder ist das dann wieder Geschlechter-Diskriminierung? Ich brauch n Bier.
  • Sauäschnörrli 10.02.2019 18:43
    Highlight Highlight Und die arme Adela hat nicht mal einen Wikipedia-Eintrag!

    https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/282892962-kaum-zu-glauben-aber-diese-7-schweizerinnen-haben-noch-keinen-wikipedia-eintrag

    Lasst die Frau sich doch zum Affen machen. Die lebt davon. Und ihr wollt ihr doch nicht etwa die Lebensgrundlage entziehen?
  • R. Peter 10.02.2019 18:11
    Highlight Highlight Was ist schlimm daran? Darf eine erwachsene Frau nicht selber entscheiden, wo sie sich wie präsentieren will? Ja, der Abstimmungssonntag war langweilig, da schadet es nicht, den Unterhaltungswert mit einer schönenen Frau in ungewöhnlicher Pose zu erhöhen. Täte es auch nicht, wenn die Ansage von den Chip n Dales getanzt worden wäre...

    Der krampfhafte Anspruch, Sexappeal nur mit eindeutigem Kontext zu verbinden ist 1. sinnlos und 2. völlig lebensverneinend. Werdet mal locker - es zwingt euch ja keiner es ihr gleich zu tun.
  • Nelson Muntz 10.02.2019 17:38
    Highlight Highlight Hat Adela sich obenrum neu ausrüsten lassen?

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