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FILE - In this Nov. 13, 2012 file photo, Mark Salling attends the GQ

Mark Salling, 1982–2018. Bild: John Shearer/Invision/AP/Invision

«Glee»-Star Mark Salling (35) ist tot

Kurz vor seiner Verurteilung für den Besitz von Kinderpornografie nahm er sich das Leben.



Am Morgen des 30. Januars wurde der 35-jährige Schauspieler Mark Salling tot in der Nähe seines Hauses in Sunland bei Los Angeles gefunden. Er erhängte sich am Ufer eines Baches neben einem Baseball-Platz. Dies wurde von der lokalen Polizei bestätigt. Salling spielte von 2009 bis 2015 in 96 Folgen der Erfolgsserie «Glee» den Footballer Noah «Puck» Puckerman. 

Im Dezember 2015 wurde Mark Salling festgenommen. Auf seinem Computer fanden sich über 50'000 Fotos und 600 Videos mit Kinderpornografie. Im Dezember 2017 bekannte er sich vor Gericht für schuldig. Im kommenden März hätte der Schuldspruch verkündet werden sollen, Salling drohten vier bis sieben Jahre Haft. Zudem sollte er jedes seiner Opfer mit 50'000 Dollar entschädigen. Mit einer Frau, die ihn wegen sexueller Gewalt angezeigt hatte, einigte er sich aussergerichtlich und zahlte ihr über zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld.

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Er ist damit schon der zweite junge Schauspieler aus «Glee», der überraschend stirbt. Am 13. Juli 2013 wurde der 31-jährige Cory Monteith tot in einem Hotelzimmer in Vancouver gefunden. Todesursache war eine Überdosis Heroin.

FILE - In this Jan. 27, 2013, file photo, Cory Monteith, left, and Lea Michele arrive at the 19th Annual Screen Actors Guild Awards at the Shrine Auditorium in Los Angeles. Michele and former

Corey Monteith und Lea Michele von «Glee». Bild: Matt Sayles/Invision/AP/Invision

Zu den wenigen, die öffentlich trauern, gehört Tim Davis, der seit Beginn als Stimmtrainer bei «Glee» dabei ist. Er schrieb auf Twitter:

«Heute haben wir ein weiteres «Glee»-Mitglied verloren. Ja, er hat Verbrechen gegen Kinder begonnen. Ja, das ist entsetzlich. Aber Mark Salling war ein gebrochener Mann, zweifellos selbst ein Missbrauchsopfer. Ich liebte Mark und ich bin traurig, wenn ich die Erschütterung seiner Eltern betrachte. BITTE haltet eure grausamen Kommentare zurück.»

In einem weiteren Tweet fügte er noch an:

«Lasst mich klar sein: Mitgefühl mit Mark Salling zu haben, mindert keineswegs seine Verbrechen, es mindert auch nicht den Schmerz und die Erschütterung seiner Opfer. Ich sage bloss, macht den Schmerz seiner Familie nicht grösser. Er war ihr Sohn. Wenn ihr ohne Sünde seid, fühlt euch frei, den ersten Stein zu werfen.»

Sallings letzte eigene Tweets stammen aus dem Frühling 2016, sein drittletzter Tweet zeigt ihn mit seiner Mutter, sein zweitletzter ist ein Foto seiner Grossmutter als junge Frau. Zuletzt twitterte er über den «Back to the Future»-Marathon auf AMC.

(sme)

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