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Deutschtürkische Identität, Selbstmord und Exzess in «Gegen die Wand» von Fatih Akin (2004). foto: Cineworx

Zum Tag der Deutschen Einheit: 13 Filme aus Deutschland, die du gesehen haben musst

Simon Keller
Simon Keller

Maximum Cinema



Ein Artikel von

Deutsche Filme haben Erfolg – international, aber auch im eigenen Land: So hatte «Fack ju Göhte 2» 2015 nach «Star Wars: The Force Awakens» in Deutschland am zweitmeisten Zuschauer – 7'700'860.

Zum Tag der Deutschen Einheit präsentieren wir euch eine Liste von Filmen aus Deutschland, die man gesehen haben muss. Ein kleines Spektrum deutschen Filmschaffens mit grandiosen Produktionen!

Wir wünschen unserem grossen Nachbarn alles Gute zum Geburtstag und euch viel Spass mit den Filmen!

«Herr Lehmann»

Grossartig: Christian Ulmen als Herr Lehmann, Detlev Buck als Karl, der Eels-Soundtrack und Berlin! (Regie: Leander Haussmann / 2003 )

«Das Leben der Anderen»

Ein packender Stasi-Film mit den herausragenden Darstellern Ulrich Mühe und Sebastian Koch im kultigen Ostberlin. Eine sehr feinfühlige Dramaturgie rund ums Leben in der DDR. (Regie: Florian Henckel von Donnersmarck / 2006 )

«Oh Boy»

Ein Film, der an die alten Filme von Woody Allen erinnert: schwarz-weiss, Jazz, Melancholie und philosophische Dialoge. Selten wurde uns ein Ausschnitt aus dem Leben eines Taugenichts so ironisch und humorvoll serviert. (Regie: Jan Ole Gerster / 2012)

«Good Bye, Lenin!»

Daniel Brühl spielt in diesem DDR-Film genial. Genial auch der Soundtrack von Yann Tiersen, der schon den Sound für «Amélie» beisteuerte. Mauerfall und falsche Spreewaldgurken – ein Genuss! (Regie: Wolfgang Becker / 2003)

Passend dazu:

Mauerfall, Berlin 3. Oktober 1990

«Gegen die Wand»

«Amour fou», die deutschtürkische Identität, Selbstmord und Exzess – intensiv, auch auf der Bildebene! «Ich will leben, ich will tanzen, ich will ficken – und nicht nur mit einem Typen!» (Regie: Fatih Akin / 2004)

«Sommer vorm Balkon»

«Guten Morgen Sonnenschein» und «Er gehört zu mir» sind zwei Schlagersongs vom herrlich ironischen Soundtrack, der die Sommerkomödie mit dem herausragenden Schauspiel-Duo Nadja Uhl und Inka Friedrich unterstreicht. Sehr herzreich, sommerwarm! (Regie: Andreas Dresen / 2006)

«Die unendliche Geschichte»

Atréju, die Kindliche Kaiserin, Fuchur und der Kampf gegen das Nichts – ein toller Fantasyfilm für Jung und Alt, der bei der Veröffentlichung durch die damaligen Tricktechniken brillierte. (Regie: Wolfgang Petersen / 1983)

«M – Eine Stadt sucht einen Mörder»

Neben «Es geschah am hellichten Tag» einer der spannendsten deutschen Filme überhaupt. Mit einem überragenden Peter Lorre besticht der Film mit einer formalen sowie auch inhaltlichen Intelligenz, die kaum ein anderer deutscher Film je wieder getoppt hat. (Regie: Fritz Lang / 1931)

«Schwarze Schafe»

Ein absurder Episodenfilm mit Alltagsgeschichten aus Berlin. In Schwarz-Weiss und ohne Fördergelder gedreht, abartig, lustig – grossartige Geschichten von geldlosen Individuen. (Regie: Oliver Rihs / 2006 )

«Paris, Texas»

Ein rauschendes (Road-) Movie mit Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski mit einem legendären Soundtrack zum experimentierfreudigen Autorenkino. (Regie: Wim Wenders / 1984)

«Toni Erdmann»

Maren Ade ist mit ihrem dritten Film ein grandioses Werk gelungen. Der Film ist voller magischer Szenen, grausam komisch und ulkig, aber auch herzzerreissend-traurig. Der Film begeisterte in Cannes Kritiker aus der ganzen Welt – nur die Jury leider zu wenig. (Regie: Maren Ade / 2016)

«Katzelmacher»

Grossartig am Film in folgender Reihenfolge sind: Rainer Werner Fassbinder als Gastarbeiter Jorgos aus Griechenland, die Selbstreflexion rund um Film und seine Erzählstruktur, psychologische Gruppendynamiken und die politischen Verhältnisse in Deutschland. (Regie: Rainer Werner Fassbinder / 1969 )

«Fitzcarraldo»

Der Film ist eines der grössten Abenteuer der Filmgeschichte. Auf der einen Seite äusserst aufwendige Dreharbeiten im Dschungel am Amazonas und auf der anderen Seite ein launischer, aber dennoch hervorragender Klaus Kinski. Ein brachiales Fest! (Regie: Werner Herzog / 1982 )

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