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FILE - In this March 5, 2017 file photo, Katy Perry performs

Katy Perry am 5. März 2017 während der iHeartRadio Music Awards in Inglewood, USA, Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Katy Perry: Hillary Clinton hat einen schlafenden Riesen geweckt



«I Kissed a Girl» war ihr erster Riesenhit. Danach folgten so viele weitere, dass Katy Perry schon in einem Atemzug mit Michael Jackson genannt wurde. Jetzt meldet sie sich zurück.

Neue Frisur, neue Musik: US-Popsängerin Katy Perry ist wieder da. Am Freitag erscheint ihr Album «Witness», im Video zu «Bon Appétit» räkelt sie sich in einem Kochtopf.

This cover image released by Capitol Records shows

Das Cover von «Witness».  Bild: AP/Capitol Records

Beim Interview in Berlin ist sie auch nachdenklich. Der Terroranschlag beim Konzert von Ariana Grande in Manchester habe sie «am Boden zerstört», sagt Perry, die mit «Ari» befreundet ist. Ein Gespräch über die USA im Trump-Zeitalter, ihr Leben mit 99 Millionen Followern bei Twitter und die Frage, ob sie ein Kontrollfreak ist.

Wahlkampf falsch eingeschätzt

Deutsche Presse-Agentur: Sie haben im US-Wahlkampf vergangenes Jahr Hillary Clinton unterstützt. Wie gehen Sie mit dem Amerika von heute um? 
Katy Perry:
 Auf unterschiedliche Art und Weise. Indem ich nicht alle Antworten kenne. Diese Niederlage hat eine Illusion, eine Vorstellung, eine Blase zum Platzen gebracht, nämlich, dass ich viel weiss. Und das tue ich nicht. Es ist eine gute Zeit, dass ich wieder etwas lerne. Also: viel Lesen, viel Meditieren und viel Mitgefühl mit den Menschen. Ich glaube, die Leute sind wirklich traurig.

Tut es immer noch weh, dass Hillary Clinton verloren hat? 
Nein, es tut nicht weh. Es hat eine kleine Zeit lang weh getan. Ich denke, es ist etwas passiert, das wichtiger ist als sie. Sie hat einen schlafenden Riesen geweckt. Das ist grösser, als eine Person je sein kann. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird.

Katy Perry performs at Wango Tango at StubHub Center on Saturday, May 13, 2017, in Carson, Calif. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Katy Perry am 13. Mai 2017 in Carson, USA. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Überlegen Sie manchmal, eine Pause von den sozialen Medien einzulegen? 
Ja, natürlich. Das ist echt wichtig und super gesund. Wahrscheinlich wird bei mir das Pendel in Zukunft in die andere Richtung gehen (...) Wir sind auf dem wirklichen Gipfel des ganzen Lärms. Irgendwann werde ich versuchen, da rauszukommen, an einen wirklich ruhigen Ort. Aber noch nicht, weil ich das Album rausbringen will.

Haben Sie eine Regel, das Handy mal auszulassen?
Diese ganzen Sachen machen sehr süchtig. Können Sie sich die Art von Bewunderung vorstellen, die jemand wie ich bekommen kann, indem er nur einen Knopf drückt – und gleichzeitig auch den Hass? Da gibt es nicht nur Blumen, Glück, Regenbogen und Einhörner. Es gibt viel Positives und Negatives. Ich würde nicht lügen und sagen, dass ich es gut kann, es macht mich immer noch süchtig – aber ich will mein Handy jeden Sonntag ausmachen. Das ist eine Art Ziel von mir in Zukunft. Ein Tag, an dem ich es ausmache und einfach pausiere.​

Sind Sie ein Kontrollfreak?
Das muss ich lernen: die Zügel loszulassen. Also: Ja. In der Vergangenheit war ich eine eher kontrollierte, detailorientierte Person. Aber ich habe angefangen, zu begreifen, dass es vieles gibt, das ich nicht unter Kontrolle habe.​

Katy Perry attends The Metropolitan Museum of Art's Costume Institute benefit gala celebrating the opening of the Rei Kawakubo/Comme des Garçons: Art of the In-Between exhibition on Monday, May 1, 2017, in New York. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP)

Katy Perry an der Art of the In-Between-Ausstellung am 1. Mai 2017 in New York. Bild: Charles Sykes/Invision/AP/Invision

Katy Perry wurde 1984 als Pastorentochter im kalifornischen Santa Barbara geboren. Sie brachte 2001 eine Gospelplatte heraus, bevor sie das Genre wechselte. Ihren Durchbruch hatte sie 2008 mit «I Kissed a Girl». Danach folgten Hits wie «Firework» und «Roar» sowie mit «Teenage Dream» ein Album, das in einem Atemzug mit Michael Jacksons «Bad» genannt wird. 2015 trat sie beim Super Bowl auf – vor mehr als 100 Millionen Fernsehzuschauern. (whr/sda/dpa)

Katy Perrys Super Bowl Halbzeitshow

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