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Das kleinste Auto der Welt wird wieder gebaut – und wir wollen SO SEHR EINS!



Quizfrage: Was ist das kleinste Serienauto der Welt? Der Smart? Nope. Hmm ... gibt es da was Kleineres? Ohnehin sind heutzutage die meisten sogenannten Kleinwagen ordentlich bullig. Der aktuelle Fiat 500 ist gefühlt doppelt so gross wie sein historisches Vorbild und unter der Bezeichnung «Mini» werden klotzige Allrad-Viertürer angeboten, die grösser als manche Mittelklasse-Limousine der 1970er sind.  

Nönö, wir sprechen hier von richtig, richtig klein. Ta-daaaa!

Das, werte Damen und Herren, ist der Peel P.50, das kleinste je in Serie hergestellte Auto der Geschichte. Zwei wichtige Fakten dazu gleich im Voraus:

  1. Der P.50 wurde Anfangs der Sechzigerjahre auf der Isle of Man hergestellt.
  2. Jeremy Clarkson verbrachte mal einen gesamten Bürotag in einem P.50:

Legendär. 

Und NUN: Den P.50 gibt's wieder!

Nein, nicht mehr auf der Isle of Man, sondern richtig gut und sorgfältig in akribischer Handarbeit in einer erlesenen Londoner Manufaktur. So bekommt man eine Mischung aus Swinging-Sixties-Schrulligkeit und moderner Zuverlässigkeit.

P.50 Cars heisst die Firma neu, und sie bietet den Mk. 1 in diversen Versionen an, von «Standard» bis «GT» – und eine Elektro-Version gibt's auch noch.

Es kommt noch besser: Es gibt eine Cabrio-Sonderserie (auf 50 Stück limitiert)!

Und zwar mit Bluetooth-Soundsystem!

Aber halt! Es gibt noch mehr:

Das ist der Trident, der nicht nur *einen*, sondern – Achtung, jetzt kommt's – ZWEI Sitze bietet!

Auch der Trident basiert auf einem Originalmodell von Peel aus den Sechzigerjahren. 

Alle Modelle kann man übrigens auch als Bausatz kaufen.

Zirka 50 Arbeitsstunden muss man rechnen. Jeder braucht ein Hobby!

«Bin ich nicht zu grossgewachsen für so was?»

Laut FAQs war «die grösste Person, die wir in einem unserer Autos hatten, 206 cm gross und die schwerste wog über 136 kg. Der Durchschnittsmensch ist heute etwas grösser als damals anno 1962, weshalb wir die Beinfreiheit im P.50 um 5 cm vergrössert haben.»

Ach, ja – die Kleinigkeit des Preises. Eher happig, für was man bekommt: Von 10'500 Franken für die Elektro-Basisversion bis 22'000 Franken für die Cabrio-Version mit fettem 124cc-Motor, «racing disc brakes» und einer Spitzengeschwindigkeit von 88 km/h. Ordentlich viel, wenn man bedenkt, dass der Original-Peel damals 199 Pfund kostete (was heute inflationsbereinigt auf 4'800 Franken käme). Aber ordentlich wenig, wenn man bedenkt, dass Original-Peels bei Oldtimer-Auktionen regelmässig für um die 150'000 Dollar weggehen.

Item. Träumen darf man ja. Zumindest ich und meine Chefin würden uns einen P.50 zutun – und damit direkt ins watson-Büro fahren.

Auto #unfucked

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