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Vorsorgliche Sperre und Verfahrenseröffnung gegen Blindenbacher

Blindenbacher räumt den Schiri-Assistenten aus dem Weg.
Blindenbacher räumt den Schiri-Assistenten aus dem Weg.bild: Screenshot rsi

Vorsorgliche Sperre und Verfahrenseröffnung gegen Blindenbacher

13.03.2017, 17:3614.03.2017, 17:19

Die ZSC Lions müssen mindestens am Dienstag in der fünften Play-off-Viertelfinalpartie gegen Lugano auf Verteidiger Severin Blindenbacher verzichten. Er wurde vorsorglich gesperrt, gleichzeitig wurde ein Verfahren eröffnet.

Ebenfalls verzichten muss der ZSC am Dienstag auf Topskorer Patrick Thoresen. Der Norweger wurde für seinen Check gegen den Kopf von Luca Fazzini mit zwei Spielsperren belegt, wovon er eine schon abgesessen hat.

Die Szene mit Blindenbacher und dem Schiri-Assistenten.Video: streamable

Im vierten Duell der Viertelfinal-Serie gegen Lugano wurde Ex-Nationalspieler Blindenbacher nach einem Rencontre mit einem Linesman mit einem Restausschluss belegt. Weil sich der Linienrichter bei einem Konter Luganos unvorteilhaft postiert hatte, schubste ihn der Zürcher weg und touchierte dabei mit der Hand den Kopf von Roger Bürgi, der in der Folge stürzte.

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ZSC-Sportchef Edgar Salis wertete am Sonntag die diskutable Szene in der 38. Minute als «natürliche Bewegung. Blindenbacher dreht sich in den Linienrichter und sieht zuerst gar nicht, wer vor ihm steht. Er erkennt die 2:1-Situation und will so schnell wie möglich zurück ins eigene Drittel.»

Zuerich's Severin Blindenbacher blickt enttaeuscht nach dem Eishockeyspiel der Nationalleague A ZSC Lions gegen den HC Lausanne im Hallenstadion in Zuerich, aufgenommen am Samstag, 26. November 2 ...
Severin Blindenbacher wird dem ZSC fehlen.Bild: KEYSTONE

Die Folge von Blindenbachers Aussetzer: Während seines Ausschlusses skorte Lugano durch den Schweden Patrik Zackrisson zwölf Sekunden vor der zweiten Pause das wegweisende 3:2. In der Serie steht es nach vier Spielen 2:2. (pre/sda)

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