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Headcoach Patrick Fischer beim Training mit der Schweizer Eishockeynationalmannschaft in Zuerich am Montag, 30. April 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Fischer bei einem der letzten Trainings vor der Abreise zur WM in Dänemark. Bild: KEYSTONE

Nati-Trainer Fischer sagt, was er vor Olympia falsch gemacht hat

Die Hoffnungen auf einen Exploit bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang waren gross – auch, weil sie Nationaltrainer Patrick Fischer im Vorfeld geschürt hatte. Doch statt der Schweiz sorgte Deutschland mit dem Gewinn der Silbermedaille für einen gewaltigen Coup.



Am Freitag werden in Dänemark die Eishockey-Weltmeisterschaften eröffnet. Der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer hofft, aus den Fehlern des Olympia-Turniers die richtigen Schlüsse gezogen zu haben, wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur SDA sagt. Das schlechte Abschneiden und das Aus in den Achtelfinals gegen Deutschland (1:2 n.V.) im Februar in Pyeongchang habe «extrem» geschmerzt, so Fischer. «Die besten Spieler der Welt fehlten, das erhöhte unsere Chancen. Davon bin ich noch immer überzeugt.»

Tristan Scherwey of Switzerland, Simon Moser of Switzerland, Patrick Fischer, head coach of Switzerland, and Simon Bodenmann of Switzerland, from left, react after the men ice hockey play-off qualification match between Switzerland and Germany in the Kwandong Hockey Center in Gangneung during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Thuesday, February 20, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Moser, Fischer und Bodenmann nach dem Olympia-Out gegen Deutschland. Bild: KEYSTONE

In den letzten Wochen hat der 42-jährige Zuger das Geschehene analysiert. Fischer ist zum Schluss gekommen, dass er und sein Trainerstaff in der unmittelbaren Vorbereitung auf das Olympia-Turnier anders hätten vorgehen sollen. «Wir liessen die Spieler eher ausruhen, mit dem Ziel, dass sie sich erholen», sagt Fischer. Die Intensität des Meisterschaftsbetriebs weiterzuziehen, wäre wohl die bessere Variante gewesen.

Fischer thematisiert auch das anstrengende Programm in der Schweiz, in der einige Spieler wegen Meisterschaft, Cup, Champions League und Nationalteam strenge Wochen hinter sich haben. Die Spieler seien fit, aber sie seien es sich noch nicht gewohnt, so viele Partien zu bestreiten. Seinen besten Kräften würde Fischer am Spengler Cup in Davos im Rückblick wohl eine Pause gönnen. «Der Spengler Cup war ein super Event, aber irgendwann fehlte den Spielern dann die Erholung.»

Suisse player Luca Cunti, left, fights for the puck with David McIntyre during the final game between Team Canada and Team Suisse at the 91th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Sunday, December 31, 2017. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Am Spengler Cup verloren Cunti und Co. im Final gegen Kanada. Bild: SPENGLER CUP

«Scharte gemeinsam auswetzen»

Für die bevorstehende WM in Dänemark, die für die Schweiz am Samstag mit der Partie gegen Aufsteiger Österreich beginnt, sei seine Mannschaft «in der Bringschuld», so Fischer weiter. Und der Zentralschweizer ist überzeugt davon, dass die Spieler hochmotiviert sind. «Wir wollen die Scharte gemeinsam auswetzen.» Dies habe man in der Vorbereitung entsprechend gespürt.

Fischer nimmt am kommenden Wochenende sein viertes grosses Turnier als Nationaltrainer in Angriff. Nach einem enttäuschenden Auftakt an der WM 2016 in Moskau (11. Rang) spielte die Mannschaft vor einem Jahr in Paris stark auf (6.). Im Februar folgte beim Olympia-Turnier in Südkorea der Rückschlag. Fischer: «Aber so ist der Sport, man kann ihn nicht planen. Man kann nur daraus lernen, analysieren, den Helm richten und weitermachen.» (ram/sda)

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