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Ueli Steck, Eiger, Berner Oberland, Schweiz

Ueli Stecks unglaublicher Erfolg sorgte auch für Konflikte.

«Ich bin so dumm, jetzt den Everest zu erklimmen» – so knapp entging Steck 2013 dem Tod

Es war 2013 am Mount Everest eine ganz andere Situation als heuer. Ueli Steck begab sich nicht am Berg direkt in Gefahr, sondern durch mangelndes Fingerspitzengefühl. Nur mit viel Glück hat der Schweizer laut eigenen Aussagen damals überlebt.



Es war vor vier Jahren, als der Emmentaler Extrembergsteiger Ueli Steck im Camp 2 am Mount Everest in ernsthafte Gefahr geriet. Steck selber sagte sogar: «Ihr verdanken wir unser Leben» und meint damit Melissa Arnot, eine amerikanische Bergsteigerin. Diese hatte Steck und zwei befreundete Bergsteiger gegen 100 teils sehr aggressive und aufgebrachte Sherpas verteidigt.

Steck und seine zwei Begleiter, Simone Moro aus Italien und der Engländer Jonathan Griffith, wollen am Everest zu Basiscamp 3 aufsteigen, als eine Gruppe von Sherpas damit beschäftigt war, Sicherungsseile auszutauschen. Das Trio will die Einheimischen zunächst nicht stören, muss auf dem Weg zu einem schon früher aufgestellten Zelt aber später dennoch ein Seil übersteigen.

«Ich bin so dumm, jetzt den Everest zu erklimmen. Da ist ein Mob von Leuten, die mich umbringen wollen.»

Ueli Steck im Video

Als dies der Chef der Sherpas bemerkt, eskaliert die Situation ein erstes Mal. Steck und seine Begleiter werden beschuldigt, Eisschlag ausgelöst zu haben, ein Sherpa sei getroffen worden. Der Emmentaler und seine Kumpanen bestreiten dies. Dann schwingt der Chef-Sherpa seinen Eispickel wutentbrannt in Richtung von Simone Moro, dieser flucht auf nepalesisch unzimperlich zurück.

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Im Video äussern sich Ueli Steck und weitere Beteiligte zur äusserst brenzligen Situation am Everest. Video: YouTube/Outside Television

Als Steck, Moro und Griffith später ins Camp 2 zurückkehren, artet die Situation komplett aus. Die drei Bergsteiger werden von rund 100 aufgebrachten Sherpas erwartet, Fusstritte und Faustschläge inklusive. Niemand mag sich vorstellen, was passiert wäre, hätte Melissa Arnot nicht geschlichtet.

Als sich die Lage dann doch noch beruhigt, flüchten Steck und seine Begleiter ins Basiscamp. Eine Stunde geben die Sherpas ihnen unter Androhung des Todes Zeit, das Camp 2 zu verlassen.

(rst)

Ueli Steck – sein Alpinisten-Leben in Bildern

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