DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Super League, 20. Runde
Basel – Lugano 0:1 (0:1)
Sion – Grasshoppers 1:3 (0:2)
Zürich – Thun 2:4 (0:2)
Lugano-Goalie Da Costa hält einen Penalty von Elyounoussi.
Lugano-Goalie Da Costa hält einen Penalty von Elyounoussi.Bild: KEYSTONE

«Es ist ein Rückschlag» – ideenloser FC Basel verliert gegen Lugano 

Lugano sorgt zum Auftakt der Rückrunde für den ersten Paukenschlag. Die Tessiner siegen bei Meister Basel 1:0. Auch die Grasshoppers und Thun feiern Auswärtssiege.
04.02.2018, 17:5205.02.2018, 01:00

Basel – Lugano 0:1

Basel hat in der Winterpause aufgerüstet. Mit den Rückkehrern Valentin Stocker und Fabian frei sowie Nationalverteidiger Léo Lacroix sollen die Berner Young Boys noch abgefangen werden.

«Ich wäre natürlich gerne mit einem Sieg gestartet, aber es läuft halt nicht immer nach Plan im Fussball. Normalerweise reichen 84 Minuten für ein Tor. Es gibt solche Spiele, in denen der Ball einfach nicht reingehen will. Lieber jetzt als kurz vor Schluss der Meisterschaft.»
Fabian Frei, FC Basel.

Der Start in die Rückrunde misslingt den «Bebbi» allerdings zunächst gründlich. In der sechsten Minute geraten sie gegen Lugano bereits ins Hintertreffen. Alexander Gerndt verwandelt einen schönen Freistoss, profitiert dabei aber auch davon, dass die Basler Mauer auseinanderfällt. Nach etwas weniger als einer halben Stunde verschiesst Elyounoussi zudem noch einen Penalty und schon schallen erste Basler Pfiffe durchs Stadion.

«Es ist ein Rückschlag, aber wir haben schon ähnliche Dinge durchgemacht zu Beginn der Saison. Wichtig ist, dass wir am Ende oben stehen. In der ersten Halbzeit habe ich einiges vermisst beim Zweikampfverhalten. Dazu ein frühes Gegentor, ein verschossener Penalty, da ist viel zusammen gekommen.»
Raphael Wicky, Trainer FC Basel

Auch in der zweiten Halbzeit vermag das Team von Raphael Wicky lange nicht zu überzeugen. Sie haben das Spiel zwar mehrheitlich in der Hand und drücken in der Schlussphase vehement auf den Ausgleich. Die letzte Entschlossenheit lassen sie aber vermissen. So kassiert der Meister eine überraschende Niederlage. Der Rückstand auf Leader Bern beträgt damit wieder fünf Punkte. 

Bild: KEYSTONE

Sion – Grasshoppers 1:3

Sion startet aktiver in die Partie, während GC zu Beginn eher vorsichtig agiert. Doch die Gäste aus Zürich zeigen sich dafür bestechend effizient. Nach einer halben Stunde wird Lavanchy perfekt von Djuricin lanciert, der alleine vor Sion-Keeper Fickentscher auftaucht und diesen bezwingt.

Danach läuft plötzlich alles für GC. Nur sieben Minuten später zieht Bajrami aus gut 20 Metern ab und erzielt das 2:0. Fickentscher sieht allerdings äusserst unglücklich aus, er lässt den Ball durch seine Hände klatschen.

Sion-Trainer Gabri zeigt aber bei Halbzeit ein gutes Händchen: Adryan, zur Pause eingewechselt, erzielt wenige Sekunden nach Wiederbeginn den Anschlusstreffer. Zwischenzeitlich übernehmen die Sittener gar das Spieldiktat und sind dem Ausgleich nahe. Doch ein verwandelter Foulpenalty von Marko Basic (78.) nimmt den Gastgebern den Schwung und sorgt für die Entscheidung.

Bild: KEYSTONE

Zürich – Thun 2:4

Die Super League ist zurück und mit ihr auch kuriose Tore. Ein glückliches Pin-Ball-Tor bringt Thun nach nur acht Minuten im Letzigrund in Führung. Nur wenig später leistet sich FCZ-Verteidiger Umaru Banguram einen unglaublichen Fehlpass im eigenen Strafraum. Thun braucht alleine vor Vanins aber dennoch zwei Anläufe im die Kugel im Netz zu versenken. 

Kurz nach der Pause setzt Spielmann mit dem 0:3 für die Berner Oberländer noch einen drauf. Die Entscheidung? Mitnichten. Genau wie im Cup-Viertelfinal mit der selben Affiche Ende November, kehrt der FCZ plötzlich noch einmal in die Partie zurück.

Tore von Adrian Winter (65.) und Stephen Odey (70.) bringen den Gast 20 Minuten vor dem Ende plötzlich wieder kräftig ins Wanken. Doch dieses Mal behält Thun das bessere Ende für sich. Moreno Costanzo schliesst einen Konter perfekt ab uns sorgt mit dem 4:2 in den Schlussminuten für die Entscheidung.

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

bild: srf

Die Telegramme

Zürich - Thun 2:4 (0:2)
8423 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 8. Sorgic 0:1. 11. Costanzo 0:2. 52. Spielmann (Tosetti) 0:3. 65. Winter (Marchesano) 1:3. 69. Odey (Marchesano) 2:3. 84. Costanzo (Kablan) 2:4.
Zürich: Vanins; Thelander, Bangura, Pa Modou; Winter, Palsson, Rüegg, Rohner; Dwamena (62. Odey), Frey, Rodriguez (62. Marchesano).
Thun: Nikolic; Glarner, Sutter, Righetti, Joss (78. Facchinetti); Lauper; Tosetti, Karlen (82. Bürgy), Costanzo, Spielmann (71. Kablan); Sorgic.
Bemerkungen: Zürich ohne Alesevic, Brunner, Kempter, Maouche, Schönbächler (alle verletzt), Thun ohne Hediger (gesperrt), Alessandrini, Bigler, Faivre, Gelmi, Rodrigues, Roth (alle verletzt). 6. Corner von Rodriguez an die Latte. 13. Tor von Frey wegen Offside aberkannt.
Verwarnungen: 24. Rodriguez (Unsportlichkeit). 43. Karlen (Foul). 60. Dwamena (Foul). 81. Sorgic (Foul). 86. Thelander (Foul).

Sion - Grasshoppers 1:3 (0:2)
8600 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 31. Lavanchy (Djuricin) 0:1. 39. Bajrami 0:2. 46. Adryan (Dimarco) 1:2. 78. Basic (Foulpenalty)
Sion: Fickentscher; Mveng (80. Pinga), Cümart, Neitzke, Dimarco; Kasami, Kukeli, Grgic (72. Cunha); Mboyo; Succar, Schneuwly (46. Adryan).
Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic, Rhyner, Lavanchy; Basic; Lika (83. Doumbia), Taipi, Bajrami; Kapic (73. Andersen), Djuricin (54. Jeffrén).
Bemerkungen: Sion ohne Mitrjuschkin, Uçan und Zock (alle verletzt). Grasshoppers ohne Avdijaj (verletzt). 73. Lattenschuss von Mveng.
Verwarnungen: 25. Kasami (Unsportlichkeit), 66. Mveng (Foul), 72. Lika (Spielverzögerung), 76. Lindner (Spielverzögerung). 

Basel - Lugano 0:1 (0:1)
23'841 Zuschauer. - SR Schärer.
Tor: 6. Gerndt (Freistoss) 0:1.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Petretta; Frei (69. Campo), Xhaka; Stocker, Elyounoussi (72. van Wolfswinkel), Bua (58. Oberlin); Ajeti.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic, Daprelà; Crnigoj, Sabbatini, Piccinocchi (85. Manicone), Mariani; Gerndt (77. Carlinhos), Bottani (72. Vecsei).
Bemerkungen: Basel ohne Zuffi (verletzt). Lugano ohne Ledesma (gesperrt/verletzt), Padalino, Schäppi und Mihajlovic (verletzt). 27. Da Costa hält Foulpenalty von Elyounoussi.
Verwarnungen: 24. Rouiller (Foul), 45. Suchy (Foul), 50. Xhaka (Foul), 60. Crnigoj (Foul). (abu/sda)

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn
19. Januar 2013: Hätte ihn die Polizei auf einer Schweizer Autobahn geblitzt, sein Ausweis wäre weg gewesen. Johan Clarey fliegt mit 161,9 km/h durch den Haneggschuss – es ist die höchste Geschwindigkeit, die je im Ski-Weltcup gemessen worden ist.

«Es war zwar nur ein Randaspekt», erinnert sich Johan Clarey an die Lauberhorn-Abfahrt vom 19. Januar 2013. Dennoch kriegt der Franzose noch heute feuchte Hände, wenn er an das Rennen zurückdenkt. Mit 161,9 km/h rast er durch den Haneggschuss. «Es war ein geiles Gefühl, unglaublich!»

Zur Story