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Basel's Albian Ajeti reacts during the UEFA Europa League play-off first leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Cyprus' Apollon Limassol FC in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Thursday, August 23, 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Albian Ajeti ist bei der Nations League dabei. Bild: KEYSTONE

Petkovic nominiert Mbabu und Ajeti für die Nations League

Vladimir Petkovic setzt nach der WM auf einen Umbruch light: Mit Kevin Mbabu (YB) und Albian Ajeti (Basel) nominiert der Nationalcoach für die anstehenden Länderspiele zwei Neulinge.



Zum Auftakt der neuen Nations League empfängt die Schweiz am 8. September in St. Gallen Island, drei Tage später steht ein Testspiel in Leicester gegen England auf dem Programm. Der grosse Umbruch im Schweizer Kader bleibt dabei aus. Mit dem international umworbenen YB-Aussenverteidiger Kevin Mbabu und dem Basler Stürmer Albian Ajeti erhielten zwei Talente ihr erstes Aufgebot. Mbabus Teamkollege Djibril Sow, der 2017 schon einmal in einem Camp vorspielen durfte, aber noch ohne Einsatz ist, erhält eine neue Bewährungschance.

Im Vergleich zur WM-Endrunde 2018 in Russland verzichtet Vladimir Petkovic auf die drei Gladbacher Michael Lang (gesperrt und rekonvaleszent), Nico Elvedi (rekonvaleszent) und Josip Drmic sowie auf Blerim Dzemaili (Bologna) und die zurückgetretenen Valon Behrami (Udinese) und Gelson Fernandes (Eintracht Frankfurt). Wieder dabei sind nebst Sow nach unterschiedlich langen Unterbrüchen Edimilson Fernandes (Fiorentina), Silvan Widmer (Basel), Admir Mehmedi (Wolfsburg) und Timm Klose (Norwich).

epa06979434 Bern's Kevin Mbabu reacts during the UEFA Champions League 2nd leg playoff match between Dinamo Zagreb and BSC Young Boys Bern, in Zagreb, Croatia, 28 August 2018.  EPA/ANTONIO BAT

Kevin Mbabu erhält sein erstes Aufgebot für die A-Nati. Bild: EPA/EPA

Edimilson Fernandes und Widmer hatten es in der WM-Vorbereitung nicht vom 26-Mann-Kader auf die 23er-Liste geschafft, Mehmedi hatte die Endrunde wegen eines nicht rechtzeitig ausgeheilten Bänderrisses im Mittelfuss verpasst. Klose ist wie Sow erstmals seit Juni 2017 wieder im Kader.

Das Kader für die Nations League

Tor: Yann Sommer (Gladbach), Roman Bürki (Dortmund), Yvon Mvogo (Leipzig).
Verteidigung: Manuel Akanji (Dortmund), Johan Djourou (SPAL), Timm Klose (Norwich), Stephan Lichtsteiner (Arsenal), Kevin Mbabu (Young Boys), François Moubandje (Toulouse), Ricardo Rodriguez (Milan), Fabian Schär (Newcastle), Silvan Widmer (Basel).
Mittelfeld und Sturm: Albian Ajeti (Basel), Breel Embolo (Schalke), Edimilson Fernandes (Fiorentina), Remo Freuler (Atalanta), Mario Gavranovic (Zagreb), Admir Mehmedi (Wolfsburg), Haris Seferovic (Benfica), Xherdan Shaqiri (Liverpool), Djibril Sow (Young Boys), Granit Xhaka (Arsenal), Denis Zakaria (Gladbach), Steven Zuber (Hoffenheim).
Auf Abruf: Christian Fassnacht (Young Boys), Fabian Frei (Basel), Florent Hadergjonaj (Huddersfield), Léo Lacroix (Hamburg), Renato Steffen (Wolfsburg).

Mit dem Aufgebot lässt Petkovic erahnen, in welche Richtung seine Kaderverjüngung gehen könnte. Die Neuen habe er schon länger beobachtet, kommentierte Petkovic. «Sie haben sich diese Selektion mit konstanten Leistungen in ihren Klubs verdient und können nun im Kreis des A-Teams zeigen, ob sie für dieses schon einen Mehrwert darstellen.» Zugleich betonte der Nationalcoach: «Dieses Aufgebot ist eine Momentaufnahme. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Kader im September die beste Aussicht auf Erfolge für die Schweiz haben. Doch die Tür zur Nationalmannschaft bleibt offen – für alle.» (abu/sda)

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