Sport
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Switzerland head coach Vladimir Petkovic, right, and Switzerland's Stephan Lichtsteiner, left, at the end of the match during the group E match between Brazil and Switzerland at the 2018 soccer World Cup in the Rostov Arena in Rostov-on-Don, Russia, Sunday, June 17, 2018. (AP Photo/Darko Vojinovic)

Der Trainer und sein verlängerter Arm: Petkovic und Captain Lichtsteiner. Bild: AP

Die Nati in der Verjüngungskur – so könnte das Kader bei der EM 2020 aussehen

Vladimir Petkovic plant mit der Schweizer Nationalmannschaft einen Umbruch. Unter anderem wird er in Zukunft nicht mehr auf Valon Behrami setzen. Doch welche Spieler stehen zusätzlich auf der Kippe? Und wer wird sie ersetzen? Ein Gedankenspiel.



Vladimir Petkovic leitet also einen Umbruch ein in der Schweizer Nationalmannschaft. Als er Valon Behrami mitteilte, dass in den kommenden Nati-Testspielen jüngere Spieler die Chance erhalten werden, sich für grössere Aufgaben zu empfehlen, gab der 33-jährige Behrami sofort seinen Rücktritt bekannt.

Hinter der Kommunikation Petkovics und des Verbands im Allgemeinen darf man Fragezeichen setzen. Doch der sportliche Entscheid, die jüngeren Spieler an die Mannschaft heranzuführen, ist richtig. Valon Behrami, sonst schon von vielen Verletzungen geplagt, wäre bei der Europameisterschaft 2020 schon 35 Jahre alt. Captain Stephan Lichtsteiner noch ein Jahr älter.

Es braucht also neue Spieler, die nachrücken. Aber wer kommt da überhaupt in Frage?

Das Kader

Für die EM 2020 würde Petkovic ein 23-Mann-Kader aufbieten. Angenommen, die heutigen Ü30-Spieler Stephan Lichtsteiner (aktuell 34), Johan Djourou (31), Valon Behrami (33), Blerim Dzemaili (32) und Gelson Fernandes (31) sind dann nicht mehr dabei, müsste der Natitrainer also fünf Akteure ersetzen.

Tor:

Auf der traditionsgemäss stärksten Schweizer Position dürfte Vladimir Petkovic auch in zwei Jahren keine Mühe haben. Yann Sommer ist 2020 31 Jahre alt – für einen Torhüter immer noch ein goldenes Alter. Die Nummer 2, Roman Bürki, ist noch zwei Jahre jünger. Mit Yvon Mvogo, Gregor Kobel oder Jonas Omlin hat man zudem junge Torhüter, die man ans Team heranführen kann.

Kaderschnitt: Yann Sommer, Roman Bürki, Yvon Mvogo.

Verteidigung:

Durch den möglichen Abgang von Stephan Lichtsteiner entsteht eine Vakanz in der rechten Verteidigung. Stand jetzt ist wohl Michael Lang sein erster Ersatz. Florent Hadergjonaj, der in der zweiten Hälfte der letzten Saison in der Premier League überzeugte, darf man nicht vergessen. Und wer Kevin Mbabu zuletzt spielen sah, weiss, dass er Lang auf dieser Position bald verdrängen könnte. Gut möglich, dass Silvan Widmer nach seinem Wechsel zurück in die Schweiz nicht mehr oft für die Nati auflaufen wird.

In der Innenverteidigung ist das Duo Manuel Akanji und Fabian Schär wohl auch in Zukunft gesetzt. Der Abgang von Johan Djourou, der zuletzt in der Nati keine grosse Rolle mehr spielte, wird durch Nico Elvedi kompensiert. Auf der linken Seite bleibt Ricardo Rodriguez gesetzt.

Kaderschnitt: Ricardo Rodriguez, François Moubandje, Manuel Akanji, Fabian Schär, Nico Elvedi, Michael Lang, Florent Hadergjonaj, Kevin Mbabu.

Mittelfeld:

Der Nachfolger von Valon Behrami ist in der Person von Denis Zakaria bereits gefunden. Der Gladbach-Söldner hat Behrami bei dessen verletzunsgbedingten Ausfällen schon ersetzt. Wenn Blerim Dzemaili und Gelson Fernandes künftig nicht mehr zum Einsatz kommen, rücken wohl Edimilson Fernandes und Djibril Sow nach. Fernandes spielt eine eher offensivere Rolle, Sow eher zentral.

Kaderschnitt: Granit Xhaka, Remo Freuler, Denis Zakaria, Steven Zuber, Admir Mehmedi, Xherdan Shaqiri, Edimilson Fernandes, Djibril Sow.

Sturm:

Viel dürfte sich nicht verändern. Breel Embolo, Josip Drmic und Haris Seferovic sind alle noch deutlich unter 30 Jahren. Mario Gavranovic würde 2020 als einziger diese Marke knacken. Je nachdem, wie sie sich entwickeln, drängen sich vielleicht auch Albian Ajeti oder Dimitri Oberlin auf.

Kaderschnitt: Breel Embolo, Josip Drmic, Haris Seferovic, Mario Gavranovic.

Die Startaufstellung

Normalerweise wird sich da nicht viel ändern. Petkovic wird vermutlich auch in Zukunft auf das bewährte 4-2-3-1 setzen und einzig die fehlenden Einzelspieler Lichtsteiner und Behrami auswechseln.

Die «klassische» Variante

Bild

Bild: lineupbuilder.com

Doch jetzt, da der Trainer eh gezwungen ist, die Mannschaft umzubauen, warum nicht etwas ausprobieren? In einem 3-4-3 kämen Akanji, Schär und Elvedi in der Innenverteidigung zum Einsatz. Akanji und Elvedi sind sich eine Dreierkette bereits vom Klub gewohnt und Schär ist mit seinem guten Pass eine wertvolle Stütze im Spielaufbau.

Die offensiven Aussenverteidiger Rodriguez und Mbabu könnten entschlossener in die Angriffe mitgehen und so Shaqiri und Zuber auf den Flügeln mehr Freiheit anbieten. 

Die «mutige» Variante

Bild

Bild: lineupbuilder.com

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Der Captain

Wenn Stephan Lichtsteiner und Valon Behrami abtreten, gehen der Nationalmannschaft auch der Captain und einer seiner Assistenten verloren. Logischer Nachfolger als Captain ist Granit Xhaka. Der Mittelfeldspieler ist bereits Assistenz-Captain und hat die Leader-Rolle bei Gladbach ausgeführt. Gut möglich, dass Yann Sommer, Xherdan Shaqiri, Ricardo Rodriguez oder Fabian Schär ebenfalls ins Captain-Team aufrücken.

From left, Switzerland's midfielder Granit Xhaka, Switzerland's defender Ricardo Rodriguez and Switzerland's midfielder Blerim Dzemaili react after the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica at the Nizhny Novgorod Stadium, in Nizhny Novgorod, Russia, Wednesday, June 27, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ist Granit Xhaka der nächste Captain der Nationalmannschaft? Bild: KEYSTONE

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Video: srf

Die Nati-Karriere von Valon Behrami

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Plo Kool 07.08.2018 15:30
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollte Mbabu rechts hinten gesetzt sein, Sow und Zakaria hinter Xhaka das defensive Mittelfeld bilden um so auf den Flügeln rechts Shaq und links bspw. Spielmann, Fassnacht oder Zuber Raum zu geben. In der IV sehe ich Hefti als Kandidat neben Akanji und im Tor Omlin als Nr. 2. In den Sturm könnte man Embolo oder Ajeti stellen. Das Prunkstück des Teams wäre die rechte Aussenbahn: Was für eine Kombo Mbabu/Shaqiri sein muss!
    • Ling 07.08.2018 18:04
      Highlight Highlight Omlin spielte eine grandiose letzte Rückrunde, aber niemand hats interessiert. Nun machte er 5 gute Spiele beim kriselnden FCB und man sieht Omlin schon als Nr. 2 in der Nati? Ich glaube kaum, dass er eine Chance vor der EM 2020 erhält, dafür sind Sommer/Bürki/(Mvogo) zu stark.
    • Plo Kool 07.08.2018 21:03
      Highlight Highlight Omlin wird vlt. bis zur Euro Bürki noch nicht als Nr.2 verdrängt haben, vermutlich aber Mvogo als Nr.3. Mvogo drückt die Bank in Leipzig und Omlin hext seit einem halben Jahr in der RSL, auch wenn er noch nicht lange im Geschäft ist, hat er dennoch zweifellos das Zeug zum zukünftigen Nati Goalie
  • Widmer 07.08.2018 14:15
    Highlight Highlight Beiden Formationen haftet der Makel an, dass der Sturm wie in alten Zeiten daherkommt. Das Problem liegt doch nicht in der Verteidigung und selten im Mittelfeld, sondern fast in jedem Spiel am Sturm. Deshalb ist die Erneuerung des Sturmes zwingend. Shaqiri würde ich behalten.
  • Rolf Mueller 07.08.2018 14:08
    Highlight Highlight Und wenn Seferovic noch so deutlich unter 30 Jahre alt ist: Das allein kann doch nicht das Kriterium sein. Wenn es nach der Leistung geht gehört der Liebling von Petkovic genauso aussortiert.
  • covfefe 07.08.2018 14:02
    Highlight Highlight So lange die Trainings vor den Spielen wieder nur bis zum 16ner reichen, werden auch die neuen Jungs nicht wissen was sie im 16ner mit dem Ball machen müssen. Wie schon so viele Aufstellungen vor ihnen. Wer gewinnen will muss Tore schiessen so einfach ist das. Vielleicht sollte die mit dem mal anfangen zu trainieren.
  • Staedy 07.08.2018 13:36
    Highlight Highlight Wer immer noch Spieler wie Mehmedi und Seferovic in eine mögliche Aufstellung schreibt, hat die Leistungen der beiden in der Vergangenheit, aus unerklärlichen Gründen, einfach ignoriert. Nur viel Einsatz oder ein oder zwei Glücksmomente in x-Spielen genügt leider nicht.
  • greenfields 07.08.2018 12:52
    Highlight Highlight Xhaka als Captain würden vermutlich nach der völlig deplatzierten Aktion an der WM kaum viele verstehen, da hatte Xhaka das Captainamt endgültig verspielt. Lang hat seine Qualitäten, aber gegen einen Mbabu in der heutigen Form völlig chancenlos. Schär hinten in der Mitte, bei nur 3 Verteidigern, na ja. Abgesehen davon bin ich nicht überzeugt, ob eine Nati mit nur einer Dreierkette hinten wirklich funktionieren könnte. Habe da meine Zweifel. Und überhaupt, ich könnte mir gut vorstellen, dass da noch der eine oder andere jetzt aufgeführte Name durch andere Jungspunde ersetzt werden könnte.
  • branchli1898 07.08.2018 12:24
    Highlight Highlight Werfe hier mal noch die Namen Kevin Rüegg, Loris Benito und Jasper van der Werff in die Runde.

    Gerade Benito sehe ich zurzeit klar vor Moubandje. Ist dieser doch Stammspieler beim Schweizer Meister und Moubandje Bänkliwärmer bei einem französischen Abstiegskandidaten.

    Kevin Rüegg attestiere ich grosses Potential, welches eher früher als später in einen Auslandtransfer mündet.

    Jasper van der Werff hat diesen bereits getan zum Brauseclub nach Salzburg. Mit guten Leistungen ist man dort, sehr schnell bei der zweiten Firmenmannschaft in Leipzig und somit in der Buli.
  • Rich19_0 07.08.2018 12:18
    Highlight Highlight Ich vermisse Christian Fassnacht, denke sowohl von den Leistungen her als auch von der Position muss er ein Thema für die Nationalmannschaft sein.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 07.08.2018 13:38
      Highlight Highlight Chancentod
  • cal1ban 07.08.2018 12:17
    Highlight Highlight Wenn Seferovic beim Klub keine Einsätze erhält, wäre vom Spielertyp her ein Michael Frey vorhanden.
    • Cachesito 07.08.2018 13:13
      Highlight Highlight Das ist ja wohl ein Witz... 🤣🤣🤣🤣
    • Rasta281 07.08.2018 15:57
      Highlight Highlight Warum sollte das ein Witz sein? Der Mann bringt Power und Leidenschaft mit und weiss wo das Tor steht. Er ist erst 23. Ich verspreche mir viel von Michi in der Zukunft..
  • Gubbe 07.08.2018 12:10
    Highlight Highlight Herr Petkovic trainiert seine ausgewählten Kicker eigentlich nicht. In den ~ 2 Wochen des jährlichen Zusammenzugs hat er wenig Einfluss auf deren Können. Es ist reine Taktik eine Mannschaft zusammen zu stellen. Ein Logistiker hätte nicht viel weniger Erfolg, als der 'Trainer'. Das die erwähnten Ü30 keine lange Kickerzukunft mehr haben werden, ist jedem klar.
  • Schiri 07.08.2018 12:04
    Highlight Highlight Ernenneth den Sommer zum Kapitän. Damit würde man dieses Positionsgerangel im Mittelfeld nach spielerischen Masstäben beurteilen können, ohne dass einer der “Schirmherren“ irgendeiner Subgruppe (wie Xhaka) um der Harmonie willen zwingend aufstellen müsste.
  • c_meier 07.08.2018 12:01
    Highlight Highlight Xhaka wäre eigentlich von seiner Art her ein Captain....

    ABER durch seine Jubel-Gesten und den nachfolgenden Diskussionen in der Schweiz inkl. Doppelbürger-Diskussion hat er dem Team nicht unbedingt geholfen.. Darum sähe ich lieber Sommer.

    Aber auch das ist wieder heikel, dann fühlt sich Xhaka wieder übergangen... hach ist das kompliziert
  • Hafekääs 07.08.2018 11:37
    Highlight Highlight Fünf Aussenverteidiger, aber nur drei Innenverteidiger und dann noch eine Dreierabwehr vorschlagen? Eher heikel. Auf der RV-Position wird jeweils einer nicht berücksichtigt werden. Dafür einen IV mehr. Auch wenn die potenziellen Nr. 4 niemanden aus den Socken hauen (Klose, Lacroix, Decarli), es brucht 4. Eventuell schafft ja auch ein weiterer Jungen den Sprung (z.B. van der Werff, Wüthrich, Cümart, Zesiger, Knezevic oder Hefti)
  • Adrian78 07.08.2018 11:25
    Highlight Highlight Und wer Kevin Mbabu zuletzt spielen sah, weiss, dass er Lang auf dieser Position längst verdrängen konnte.
    • Besserwisser 07.08.2018 15:08
      Highlight Highlight Dann muss Mbabu aber zuerst an Langs Scorer Werte herankommen:

      Saison 17/18
      Tore, Assists, Einsatzminuten
      Lang: 10/7/3951'
      Mbabu: 2/8/3745'

      Saison 16/17
      Tore, Assists, Einsatzminuten
      Lang: 9/7/3628'
      Mbabu: 2/4/1929'
    • Plo Kool 07.08.2018 15:36
      Highlight Highlight Man muss nur Mbabu spielen sehen um zu wissen, dass er zurzeit mit Abstand der beste Rechte Schweizer Aussenverteidiger ist. Sein mutiger Spielstil täte der pflatschigen Nati gut, Lang hat viele Qualitäten, aber in der Nati seine einmalige Chance im 1/8 Finale gegen Schweden komplett vergeben.
    • Adrian78 07.08.2018 20:38
      Highlight Highlight Ich beurteile doch einen Aussenverteidiger nicht anhand dessen Scorerwerten. Sie finden das richtig und das einzige Kriterium, Besserwisser?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roaming212 07.08.2018 11:09
    Highlight Highlight Xhaka als Captain? Hahahahaha
    • Adrian Buergler 07.08.2018 11:14
      Highlight Highlight @Roaming212: Kannst du erläutern, was dich derart amüsiert?
    • Roaming212 07.08.2018 11:18
      Highlight Highlight Ein Hitzkopf wie Xhaka ist meiner Meinung nach nicht geeignet für ein "Vorbild-Amt". Man kann natürlich argumentieren, dass auch Lichtsteiner nicht gerade emotionslos sei. Allerdings fehlt bei Xhaka definitiv die Intelligenz bei bestimmten Momenten. Sehe ihn einfach nicht als Führungsspieler in diesem Sinne. Der Nati-Captain sollte die gesamte Mannschaft vertreten und bis jetzt hat er mehr Diskussionen verursacht anstatt einen Zusammenhalt zu fördern im Team.
    • Eifach öpis 07.08.2018 11:35
      Highlight Highlight Xhaka ist die logische Wahl. Er ist ein Leadertyp und war auch bisher eine Art Captain hinter Behrami. Zudem ist er auch auf der richtigen Position um viel einfluss auf das Team haben zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lii 07.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Kevin Mbabu gehört in die Startaufstellung. Schon nur deshalb bin ich für ein 3-4-3
  • Tarek 07.08.2018 10:49
    Highlight Highlight Lang > Mbabu?! Ansonsten ergeben sich die Ersatzleute von selbst. Ich würde vermutlich Moubandje nicht mehr aufbieten und eher auf einen Benito setzen.
  • themachine 07.08.2018 10:44
    Highlight Highlight David Von Ballmoos habt ihr vergessen bei den "jungen Torhütern."
    • Max Dick 07.08.2018 12:36
      Highlight Highlight Na koooomm jetzt. Der Junge muss sich zuerst mal in der Superleague bewähren. Er hat bis anhin eine halbe Saison dort gespielt.
    • dillinger 07.08.2018 13:40
      Highlight Highlight Omlin spielt auch noch nicht so lange und Kobel noch gar nie auf hohem Niveau. Wenn man diese Beiden erwähnt kann man genau so gut auch von Ballmoos erwähnen.
    • Ling 07.08.2018 18:07
      Highlight Highlight Hat sich Omlin schon in der Super League bewiesen? Meines Erachtens spielte er eine gute Rückrunde + 5 FCB-Spiele. Vorher war auch er eher durch seine Aussetzer als Paraden bekannt
  • LeChef 07.08.2018 10:36
    Highlight Highlight Rodriguez wäre im rechten Mittelfeld eine Fehlbesetzung, dort kann er sein Potenzial nicht ausschöpfen.
    • Adrian Buergler 07.08.2018 10:48
      Highlight Highlight @LeChef: Deshalb haben wir ihn ins linke Mittelfeld gesteckt ;-)
    • LeChef 07.08.2018 10:49
      Highlight Highlight Jaja, links und rechts ist so eine Sache. Mich wunderts, dass ich nicht schon oben und unten verwechselt habe ;)
    • miini meinig 07.08.2018 11:19
      Highlight Highlight Weltklass!!!

YB bekennt Farbe für Schwule – und das ist erst der Anfang

Der Fussball-Schweizermeister hat kurz vor der Abstimmung sein Logo mit Regenbogenfarben hinterlegt. Dass sich Sportvereine politisch positionieren, ist extrem selten. Ein Szenenkenner glaubt, die Zeit sei reif für ein Outing von schwulen Profi-Fussballern.

Auf Instagram, Facebook und Twitter reiben sich die YB-Fans die Augen: Seit Dienstag ist das Logo des Fussball-Schweizermeisters mit Regenbogenfarben hinterlegt. Die Young Boys solidarisieren sich damit mit Berner Fanclubs, welche sich bei der Abstimmung vom 9. Februar für die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf Homosexuelle einsetzen.

Es ist extrem selten, dass sich ein Sportverein politisch positioniert. Warum jetzt YB? Man halte den Zeitpunkt für richtig, wieder einmal auf die Werte …

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