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Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, right, Switzerland's midfielder Valon Behrami, left, during the FIFA soccer World Cup 2018 group E match between Switzerland and Brazil at the Rostov Arena, in Rostov-on-Don, Russia, Sunday, June 17, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ihre Wege trennen sich: Valon Behrami und Vladimir Petkovic Bild: KEYSTONE

Analyse

Petkovic provoziert den Neustart – was der gestrige Tag für die Nati bedeutet

Etienne Wuillemin / AZ



Der 3. Juli 2018 hätte zum Höhepunkt der neuen Schweizer Fussballgeschichte werden können. Die Schweiz im WM-Viertelfinal! Nach einem überzeugenden Sieg gegen Schweden. Hurra! Alles wunderbar!

Es wurde nichts daraus. Schlimmer: Es folgte eine der grössten Krisen der jüngeren Vergangenheit. Mit Diskussionen über Doppelbürger, selbst verschuldet vom Schweizer Fussballverband.

Mitten drin, irgendwo zwischen den Fronten, ist Vladimir Petkovic. Auch der Trainer besitzt nicht nur den Schweizer Pass, auch er weiss, wie sich so viele seiner Spieler fühlen. Es sind bestimmt keine einfachen Zeiten für ihn. Nur hat das eben auch noch einen anderen Grund, einen sportlichen.

«Ich habe mir gewisse Überlegungen gemacht und deshalb mit einigen Spielern Kontakt aufgenommen – aber keine endgültigen Entscheidungen getroffen.»

Vladimir Petkovic

Die WM war Petkovics zweites grosses Turnier als Nationaltrainer. Das Fazit ist etwas ernüchternd. Spielerisch hat die Schweiz verglichen mit der EM 2016 Rückschritte gemacht. Vor allem gelang es Petkovic nicht, im entscheidenden Moment, im WM-Achtelfinal, dem wichtigsten Spiel seit vier Jahren, das Feuer zu entfachen. Die Luft war seit dem Serbien-Spiel draussen.

Das grösste Problem: die Kommunikation

Warum das so war, darüber kann nur gerätselt werden. Nach der WM offenbarte sich Petkovics grösstes Problem, die Kommunikation. Anstatt Erklärungen zu liefern, versteckte er sich. Ganz so, als würde er sich vor jeglichem Urteil fürchten.

Dabei darf eines nicht vergessen gehen – und das würde es auch nicht: Petkovic hat als Nationaltrainer vieles richtig gemacht. Er hat den höchsten Punkteschnitt in der Geschichte der Schweizer Nationaltrainer. Unter ihm hat die Schweiz so wenig Mühe wie noch nie gegen kleinere Gegner. Sinnbildlich dafür steht die Siegesserie von zehn Spielen zwischen September 2016 und Oktober 2017.

Switzerland's midfielder Valon Behrami reacts during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Sweden and Switzerland at the Krestovski Stadium, in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 3, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Das war nix: Behrami im WM-Achtelfinal gegen Schweden Bild: KEYSTONE

Dass der Fussball von Petkovic etwas berechenbar geworden ist und dass er vielleicht etwas zu sehr an seinem bewährten Stamm festgehalten hat, mit dieser Kritik muss der Nationaltrainer nun leben.

Wie vor zwei Jahren bei Inler

Vom Verband hat Petkovic direkt nach der WM gleich einmal eine Jobgarantie erhalten, obwohl noch keinerlei Analysen gemacht wurden. Im Umkehrschluss bedeutete dies aber auch, dass die Verantwortlichen erwarten, dass sich Petkovic hintersinnt. Und bereit ist für einen Neustart.

Behrami wird nicht mehr dabei sein. Und dasselbe Schicksal könnte auch Captain Stephan Lichtsteiner, Johan Djourou, Gelson Fernandes und Blerim Dzemaili blühen.

Der SFV und Petkovic wurden von Behramis Erklärungen ziemlich überrumpelt. Sehr spät am Abend liess sich der Nationaltrainer noch so vernehmen: «Nach Abschluss eines Zyklus gehört es zu den Aufgaben des Nationaltrainers, die Zukunft zu planen. Ich habe mir gewisse Überlegungen gemacht und deshalb mit einigen Spielern Kontakt aufgenommen – aber keine endgültigen Entscheidungen getroffen.»

Gleich hat sich Petkovic im März 2016 nach dem Rausschmiss des damaligen Captains Gökhan Inler geäussert. Inler kehrte nie mehr zurück ins Team. (aargauerzeitung.ch)

Dieser Fussballplatz schwebt auf leeren Kanistern

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Video: srf

Die Nati-Karriere von Valon Behrami

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    Alle Leser-Kommentare
  • Silvan Fehlmann 07.08.2018 11:51
    Highlight Highlight
    Wenn der Trainer die Mannschaft verjüngen will, so muss er das tun. Ohne Rücksicht auf vergangen Verdienste zu nehmen. ich denke der Zeitpunkt für einen Umbruch im Kader ist ideal. IN der Nations league hat man Ernstkämpfe gegen starke Gegner, es geht allerdings noch nicht um die Wurst.
    Die Qualifikation für die EM sollte auch mit einer durchzogenen Kampagne möglich sein, da sowohl Gruppenerste und zweite sicher qualifiziert sind.
    Der Zeitpunkt ist perfekt.
    Die Medienarbeit lässt zu wünschen übrig.
    Warum kann das nicht abgesprochen kommuniziert werden? woher kommen die Schuldzuweisungen?
  • Nik G. 07.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Wie kann man hier wieder das Thema des Doppeladlers und der Doppelbürger einbringen? Petkovic ist für die Sportliche Leistung der Nati zuständig nicht für die "Affäre" Doppeladler und die durch die Medien aufgebauschte Doppelbürger Diskussion. Er möchte das Team verjüngen und nicht die gleichen Fehler wie damals Köbi Kuhn, die Holländer zukünftig die Kroaten und Spanien machen und zu lange auf die Alten setzen.
  • sherpa 07.08.2018 10:56
    Highlight Highlight Behrami ist nach wie vor ein guter Fußballer aber, so sieht es wenigstens im Moment aus, ist er nicht mehr Nationalspieler- So what? Hier wird von verschiedenen Seiten wieder mal ein Sturm im Wasserglas losgetreten anstatt mal genau hinsehen. Die Nationalmannschaft braucht früher oder später neue Kräfte, Spieler, welche noch hungrig genug sind, um neue Ufer zu erreichen. Die Wachablösung, wenn auch von beiden Seiten falsch kommuniziert resp. interpretiert, findet nun statt und das kann für die Zukunft nur gut sein.
  • James R 07.08.2018 09:49
    Highlight Highlight Ich finde, dass Petkovic eigentlich alles richtig macht, nur leider völlig falsch kommuniziert. Wenn er proaktiv informieren würde und seine Gründe offenlegen würde, wäre ja alles kein Problem! Ich finde es richtig, dass er nach einem Turnier auf neue Kräfte setzt für die nächsten Freundschaftsspiele. Das es leider unseren besten Spieler von der WM trifft ist für den Moment sehr unschön, aber langfristig richtig.
    Was passiert, wenn solche Umbauten nicht gemacht werden, sieht man am Beispiel Deutschland.
  • My Senf 07.08.2018 09:49
    Highlight Highlight Aso ich weiss ned

    Die ganze Sache ist nicht so durchsichtig

    Der Özil hat da ein neues Tor aufgestossen!

    Sieht so aus das Valon irgendwie beleidigt war und etwas öffentlich gemacht hat was so nun eine ganz neue Dimension annimmt.
    Da er nicht mehr zu den Stammspielern gehören würde, tritt er gleich zurück

    Schade für ihn. Denn wenn es wirklich so ist, beschädigt er sein Bild nachhaltig!
    Wirkliche Grösse ist doch ne Schuhnummer zu gross
  • KemalB 07.08.2018 09:35
    Highlight Highlight Es ist legitim, dass es im Hinblick auf die nächsten vier Jahre eine Verjüngung der Nati braucht. Ich habe gehofft, dass Behrami und Lichtsteiner nach der WM von sich aus zurücktreten. Dass Petkovic diesen Schritt nun wagt, finde ich nötig, jedoch ist die Art und Weise nun sehr unschön. Wie auch immer es genau abgelaufen ist und wer nun an dieser Kommunikation ‚Schuld‘ hat.

    Evt. hätte man die beiden jedoch im Staff einbauen können, sodass sie dem Teamauch in Zukunft hätten helfen können ausserhalb des Platzes. Denn sie waren unbeschritten sehr wichtige Leute nicht nur auf dem Platz.
  • SteveLaCroix 07.08.2018 09:32
    Highlight Highlight Wow, was für ein schwacher Artikel!
    1. ist es himmeltraurig, dass sich gewisse Spieler in der CH-Nati nur gegen Serbien motivieren können, im Achtelfinal gegen Schweden dann aber nicht mehr. Es ist Aufgabe des Trainers, seine Spieler für ein Testspiel gegen San Marino zu motivieren, aber nicht für ein WM-Achtelfinale!
    2. ist es richtig, nach einer enttäuschenden WM einen Neuanfang zu starten und die alten Spieler auszusortieren.
    3. ist es richtig, diese telefonisch zu informieren bevor die Medien informiert werden. Behramis Reaktion ist schwach, alle anderen konnten schweigen und akzeptieren!
    • satyros 07.08.2018 10:04
      Highlight Highlight Petko und Behrami sind beides Tessiner. Es wäre wohl schon möglich gewesen, das persönlich zu erledigen. Vielleicht bei einem Nachtessen. Wenn jemand über Jahre seine Knochen für die Schweiz hinhält, ist das irgendwie das Mindeste.
  • alex DL 07.08.2018 08:55
    Highlight Highlight Der Nati mangelt es tarditionell an Herz, physischer Präsenz und dem unbedingten Willen gewinnen zu wollen. Folgerichtig schmeissen wir zuerst den einzigen raus, der mit Herz, physischer Präsenz unf seinem unbedingten Willen überzeugt hat.
    Deweil brilliert der SFV einmal mehr mit seinem Kommunikationskonzept - etwa auf dem Nievau einer überforderten Dorfschule.
  • Fanta20 07.08.2018 08:20
    Highlight Highlight Die Art und Weise der Ausmusterung scheint wirklich sehr diskutabel. Solch verdienstvolle Spieler hätten einen etwas offizielleren Abschied verdient. Aus sportlicher Sicht hingegen halte ich den Entscheid für absolut vertetbar. Auf einen in zwei Jahren immer noch fitten und unverzichtbaren Behrami zu spekulieren, wäre doch arg optimistisch. Das gleiche gilt für die übrigen drei genannten Spieler. Nun müssen und können Junge im Hinblick auf eine mögliche EM 2020 nachrücken.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 07.08.2018 07:44
    Highlight Highlight Mit Behrami und Lichtsteiner gehen aber die wichtigsten Leitfiguren der Nati.
    Gibt es denn auch nur halbwegs Sattelfesten Ersatz?
    • äti 07.08.2018 09:35
      Highlight Highlight Haufenweise ..
    • satyros 07.08.2018 10:06
      Highlight Highlight Mbabu ist bereit.
    • c_meier 07.08.2018 10:11
      Highlight Highlight Lang, Mbabu
      und für Xhaka hat Zakaria im Nationalteam auch schon diese Position gespielt
  • Peter Muster 07.08.2018 07:44
    Highlight Highlight Vladimir Petkovic muss weg

    das ist der einzige vernünftige umbau

    • äti 07.08.2018 09:37
      Highlight Highlight .. die ganze Mannschaft austauschen .. der einzige vernünftige Umbau
  • IMaki 07.08.2018 07:43
    Highlight Highlight Und wann geht Herr Petkovic - endlich?
    Ein Trainer, der sein Team hervorragend auf die Lazarettabteilung von Gegnermannschaften und auf Fussballzwerge hinter den sieben Bergen aber niemals auf den Moment, wenn es wirklich zählt, einstellen kann, ist eigentlich austauschbar.
    • äti 07.08.2018 09:38
      Highlight Highlight Jedermann ist austauschbar. Auch Kommentarschreiber :)
  • demian 07.08.2018 07:43
    Highlight Highlight Die Frage ist doch, ob der Trainer noch der Richtige ist. Offensichtlich hat er seine Mannschaft nicht mehr erreicht, wenn nach dem Serbienspiel das Feuer raus war.
  • N. Y. P. D. 07.08.2018 07:28
    Highlight Highlight Ich denke, Behrami hat das richtige Gespühr. Petkovic will, dass er von sich aus zurückücktritt.

    Petkovic will, dass Behrami selber merkt, dass er gehen kann. Und Petkovic kann dann die Hände in Unschuld waschen. Er hätte ihn nie gehen lassen wollen.

    Clever Herr Petkovic.


    Jogi Löw würde NIE Stammspieler für 4 Spiele draussen lassen, um junge Spieler zu testen.

    Tut mir leid. So geht es nicht. Irgendwie scheisst mich diese Nationalmannschaft gerade ein wenig an.
  • N. Y. P. D. 07.08.2018 07:25
    Highlight Highlight Vor allem gelang es Petkovic nicht, im entscheidenden Moment, im WM-Achtelfinal, dem wichtigsten Spiel seit vier Jahren, das Feuer zu entfachen. Die Luft war seit dem Serbien-Spiel draussen.

    Genau !

    Für einige Spieler war das Serbien-Spiel das Wichtigste. Für mich war es ein Spiel wie jedes andere. Als dann gewisse Spieler wie Phlegmaten gegen Schweden gespielt haben, weil die Luft draussen war..

    Aber lassen wir das. Herr Petkovic ist gerade dran, dass Puff noch grösser zu machen..
    • c_meier 07.08.2018 10:13
      Highlight Highlight erinnert mich an die EM 2016, dort war die Luft nach dem Albanien-Spiel etwas draussen...

Zu viele Siege gegen «Fallobst»: Die Schweizer Nati braucht harte Gegner

Die Achtelfinal-Pleite gegen Schweden war ein Scheitern mit Ansage. Die Schweizer Nati hat in den letzten Jahren zu oft gegen schwache Teams gespielt. Ihr fehlt die nötige Wettkampfhärte.

Einmal mehr ist für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ein grosses Turnier nach dem ersten K.o.-Spiel vorbei. Seit ihrer «Wiederauferstehung» an der WM 1994 in den USA ist sie nie weiter gekommen. Schlimmer noch: Sie hat in vier WM-Achtelfinals nicht ein Tor erzielt, Penaltyschiessen inbegriffen. Ausser man zählt Eigentore wie jenes von Manuel Akanji gegen Schweden mit.

Statt den nächsten Schritt zu machen und Geschichte zu schreiben, war die Partie gegen die Skandinavier ein einziger …

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