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epa04111258 A banner with portraits of Bayern's Xherdan Shaqiri (R) and Manchester United's Adnan Januzaj, both of Kosovo origin, is seen prior to the international friendly soccer match between Kosovo and Haiti in Mitrovica, Kosovo, 05 March 2014. It is Kosovo's first soccer match at international level.  EPA/ARMANDO BABANI

Die Kosovaren wollen Shaqiri natürlich bei sich in der Nati. Bild: ARMANDO BABANI/EPA/KEYSTONE

«Am Samstag spiele ich für Kosovo, am Sonntag für die Schweiz» – Shaqiri witzelt über die Nati-Frage

Xherdan Shaqiri hat bei seinem ersten Live-Chat auf seiner persönlichen App Fragen der Fans beantwortet. Natürlich wollten diese nur eines wissen: Schweiz oder Kosovo. Shaqiri nahm die Frage locker, bekannte sich jedoch vorerst klar zur Schweizer Nati.



Mit einem Lächeln im Gesicht und einem schwarzen Hündchen (der übrigens nicht ihm gehört) an seiner Seite begrüsste Xherdan Shaqiri seine Fans. Beim ersten Live-Chat auf seiner eigenen App beantwortete der Schweizer Nati-Spieler während einigen Minuten live Fragen, welche seine Fans ihm stellen konnten.

Bild

Shaqiri stellt sich auf seiner App den Fragen seiner Fans.
Screenshot Shaqiri App

Natürlich wollten diese vorerst nur eines wissen: Spielt Shaqiri bald für die kosovarische Nationalmannschaft, welche seit Dienstag der UEFA angehört?

An der EM für die Schweiz

Mit einem Schmunzeln im Gesicht antwortete Shaq locker: «Am Samstag spiele ich für Kosovo, am Sonntag jeweils für die Schweiz. Das würde euch wohl am besten gefallen.»

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Dass dies nicht möglich ist, weiss selbstverständlich auch Shaqiri und fügte deshalb hinzu, dass die EM bevorstehe und er dort mit der Schweizer Nati alles geben werde. Was danach geschieht? Darauf ging der 24-Jährige nicht weiter ein.

Ob Shaqiri für den Kosovo aber überhaupt spielberechtigt sein wird, ist noch unklar. Die FIFA äussert sich dazu erst, wenn der Kosovo auch beim Weltverband aufgenommen ist.

Xherdan Shaqiri, Philippe Senderos und Shani Tarashaj, von links nach rechts, waehrend dem Training der Schweizer Fussball A-Nationalmannschaft in Freienbach am Montag, 21. Maerz 2016. Die Schweiz tritt am Freitag zu einem EM-Testspiel gegen Irland an, am kommenden Dienstag empfaengt die SFV-Auswahl in Zuerich Bosnien-Herzegowina. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die Stimmung in der Nati sei wie immer gut. Bild: KEYSTONE

Immerhin verrät uns das Kraftpaket noch dies: «Die Stimmung in der Nati ist wie immer gut.» Er dürfe jetzt schon lange ein Teil der Nationalmannschaft sein und habe noch nie erlebt, dass eine negative Stimmung im Raum sei.

Dann hoffen wir doch, dass er dies noch lange erleben wird – im Dress der Schweizer Nationalmannschaft.

Diese Apps haben Shaqiri und Co. auf ihren Smartphones

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Morph 04.05.2016 20:40
    Highlight Highlight Er darf gar nicht für den Kosovo spielen. Das Beispiel welches die Medien aufbauschen bezieht sich auf Ex-Jugoslawien und seine Mitgliedstaaten. Wenn er vorher für Serbien gespielt hätte dürfte er es sich jetzt überlegen. Die Schweiz hat aber geo-historisch nichts mit dem Kosovo zu tun. Deshalb ist der Entscheid für die Schweizer Nati ein definitiver es sei denn der Jura, Genf oder in seinem Fall Basel werden mal eigene Staaten. Punkt
  • TobiWanKenobi 04.05.2016 20:38
    Highlight Highlight "Das würde euch wohl am besten gefallen." Was labersch du?
  • Abel Emini 04.05.2016 20:31
    Highlight Highlight XS blibt bide Schwiz, dass seg ich als Albaner.
  • Dä Brändon 04.05.2016 20:07
    Highlight Highlight Wen interessiert schon Shaqiri?

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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