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Hoffen auf die Trendwende gegen Sion: Die St.Galler mit Trainer Joe Zinnbauer.
Hoffen auf die Trendwende gegen Sion: Die St.Galler mit Trainer Joe Zinnbauer.Bild: KEYSTONE

St.Gallen und Lugano wollen ihre Baisse beenden – Sion und Basel dies verhindern

In den heutigen Nachtragsspielen in der Super League will der FC St.Gallen in Sitten den freien Fall stoppen. Für den überlegenen Leader Basel geht es in Lugano um die Annäherung an den Rekordvorsprung.
13.04.2016, 15:1713.04.2016, 15:28

Nach vier Niederlagen mit 14 Gegentoren steht dem FC St. Gallen ein ungemütlicher Gang ins Wallis bevor. Der FC Sion hat sich zuletzt in guter Form präsentiert und in der Rückrunde alle Spiele gegen schlechter klassierte Teams gewonnen. Nun streben die Walliser den 3. Platz an – und damit die beste Klassierung seit 2007. Mit Heimsiegen am Mittwoch gegen St. Gallen und am Wochenende gegen die Grasshoppers wäre das Vorrücken unter die Top 3 fürs Erste erreicht.

St. Gallen dagegen schielt längst nicht mehr auf die europäischen Plätze, sondern nach hinten zu den Abstiegsrängen. Die Reserve auf den Tabellenletzten Lugano beträgt noch sechs Punkte. Die Ostschweizer hoffen in Sitten auf das Comeback von Alain Wiss, der im defensiven Mittelfeld oder als Innenverteidiger das Abwehrdispositiv stärken soll.

Der FC St. Gallen ist so lange nicht in akuter Gefahr, wie Aufsteiger Lugano von Niederlage zu Niederlage taumelt. Nach dem 0:6 gegen Sion und dem 0:7 bei den Young Boys rechnet Trainer Zdenek Zeman gegen Leader Basel nicht unbedingt mit einem Punktgewinn. «Wir wollen wenigstens ein weiteres Debakel verhindern. Punkte müssen dann in der nächsten Runde gegen Thun her.»

Basler Lazarett

Obwohl Basler und Tessiner in der Tabelle 39 Punkte trennen, scheint ein Punktgewinn für Lugano nicht unmöglich. Denn der FCB ist mit einer verstärkten Nachwuchsmannschaft ins Tessin gereist. Neben den gesperrten Marek Suchy, Behrang Safari und Breel Embolo fehlen auch die verletzten Michael Lang, Marc Janko, Daniel Hoegh, Manuel Akanji und Andraz Sporar.

Somit steht Trainer Urs Fischer nur gerade ein Verteidiger zur Verfügung: der 38-jährige Walter Samuel. Womöglich müssen Taulant Xhaka und Renato Steffen in der Abwehr aushelfen.

Walter Samuel ist der einzige Verteidiger im FCB-Kader gegen Lugano.<br data-editable="remove">
Walter Samuel ist der einzige Verteidiger im FCB-Kader gegen Lugano.
Bild: Martin Meienberger/freshfocus

Gleichwohl strebt der FCB im 27. Spiel in der Super League den 21. Sieg an. Damit würde er den Vorsprung auf die Young Boys auf 18 Punkte ausbauen und käme er dem Rekord einen weiteren Schritt näher. Der Bestwert datiert aus der Saison 2011/12; damals hatte Basel zum Saisonende 20 Zähler mehr als das zweitklassierte Luzern. (sda/drd)

Rekorde in der Schweizer Super League

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