Sport
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Europa League, Achtelfinal-Hinspiele

Basel – Sevilla 0:0

Dortmund – Tottenham 3:0 (1:0)

Fenerbahce – Braga 1:0 (0:0)

Schachtar Donezk – Anderlecht 3:1 (2:0)

Athletic Bilbao – Valencia 1:0 (1:0)

Liverpool – Manchester United 2:0 (1:0)

Villarreal – Leverkusen 2:0 (1:0)

Sparta Prag – Lazio Rom 1:1 (1:1)

epa05205037 (L-R) Basel's Michael Lang, Sevilla's Benoit Tremoulinas, Basel's Marc Janko and Sevilla's Timothee Kolodziejczak fight for the ball during the UEFA Europa League Round of 16 first leg soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Spain's Sevilla Futbol Club at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 10 March 2016.  EPA/LAURENT GILLIERON

Das war die beste Chance der Partie: Marc Jankos Kopfball streicht nur Zentimeter am Tor vorbei.
Bild: EPA/KEYSTONE

FCB-Trainer Fischer nach torlosem Remis: «Es lässt alles offen, 0:0 ist auch für Sevilla zuhause ein gefährliches Resultat»

Der FC Basel reist nächste Woche ohne Polster zum Achtelfinal-Rückspiel beim FC Sevilla. Die Basler spielten daheim gegen den Titelverteidiger 0:0.



Zwei Wochen nach den grossen Emotionen gegen Saint-Etienne war der Heimauftritt gegen den FC Sevilla einer der eher nüchternen Sorte. Erst in der Schlussphase, nachdem Steven N'Zonzi mit der Gelb-roten Karte vom Platz geflogen war, setzte der FC Basel zu einer länger anhaltenden Druckphase an. Die grossen Torchancen blieben aber aus. Am nächsten war der Schweizer Meister dem 1:0 schon in der 7. Minute gekommen. Marc Janko setzte seinen Kopfball nach einer herrlichen Flanke des über die gesamte Spielzeit sehr aktiven Renato Steffen freistehend um Zentimeter neben das Tor.

«Die Mannschaft hat das, was wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt.»

Urs Fischer im SRF

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Die Riesenchance für Marc Janko.
streamable

Der FC Basel verteidigte vor allem geschickt. Aus dem Spiel heraus liess er wenig zu. Erst nach einer Stunde musste Goalie Tomas Vaclik ein erstes Mal intervenieren, als Steven N'Zonzi nach einem hohen Ball in den Strafraum alleine vor ihm auftauchte. Die technisch starken Spanier zeigten ihr Kombinationsspiel oder zumindest Ansätze davon ziemlich weit von Vaclik entfernt. Der Titelverteidiger hielt den Ball zwar oft in den eigenen Reihen, doch das Angriffsspiel zeigte selten Wirkung beim Basler Defensivverbund mit dem starken Walter Samuel.

Fischers Vorgaben teilweise erfüllt

Kein Tor kassieren und mindestens eines schiessen, hatte Urs Fischer sich für das Hinspiel erhofft. Den ersten Teil erfüllte der FC Basel, der letzte in der Europa League verbliebene Meister, mit doch beeindruckender Souveränität. Weniger erfolgreich war der FCB in der Offensive. Es gelang ihm zu selten, die Andalusier unter Druck zu setzen. Auch nachdem Urs Fischer nach der Pause das Mittelfeld verstärkt und auf eine Dreierabwehr umgestellt hatte, war Sevilla tonangebend.

«Vorne haben wir doch zwei, drei Riesenchancen. Da müssten wir eigentlich ein Tor schiessen.»

Urs Fischer gegenüber SRF

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Solche Chancen hat Birkir Bjarnason auch schon verwertet.
streamable

Die Umstellung von Fischer zeigte aber eine Wirkung. Die vor der Pause tempo- und chancenarme Partie wurde etwas spektakulärer. Möglichkeiten zu Treffern hatten beide Mannschaften. Vaclik musste in der letzten halben Stunde die Abschlüsse von Kévin Gameiro (68.) und Jewhen Konopljanka (79.) abwehren. Die Basler verfehlten durch Birkir Bjarnason (51.), Adama Traoré (72.) und Matias Delgado (73.) das Tor. Der mit einer Manschette als Schutz für seine gebrochene Hand spielende Bjarnason verzog dabei einen Halbvolley aus sehr guter Position.

Das 0:0 ist kein schlechtes Resultat für den FC Basel. Immerhin reicht ein Unentschieden mit Toren zum Weiterkommen. Angesichts der beeindruckenden Heimstärke des FC Sevilla wäre ein kleines Polster aber willkommen gewesen.

Das Telegramm

FC Basel - FC Sevilla 0:0 22'403 Zuschauer. - SR Taylor (Eng).
Basel: Vaclik; Lang (46. Traoré), Suchy, Samuel (90. Hoegh), Safari; Xhaka, Zuffi; Bjarnason, Delgado (83. Fransson), Steffen; Janko.
FC Sevilla: Soria; Coke, Rami, Kolodziejczak, Trémoulinas; N'Zonzi, Cristoforo; Vitolo (65. Konoplanjka), Banega (93. Carriço), Krohn-Dehli; Gameiro (73. Llorente).
Bemerkungen: Basel ohne Embolo (gesperrt), Boëtius, Sporar, Akanji (alle verletzt) und Aliji (nicht spielberechtigt). Sevilla ohne Reyes (nicht im Aufgebot) und Pareja (verletzt). Basel spielte nach der Pause mit einer Dreierabwehr. 87. Gelb-rote Karte gegen N'Zonzi. Verwarnungen: 8. Samuel (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 36. Banega (Foul). 40. Cristoforo (Foul). 75. N'Zonzi (Foul). 85. Trémoulinas (FouL). 90. Steffen (Foul). (sda)

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