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Wie weiter nach dem Eklat um Behrami? Vladimir Petkovic in der Kritik. bild: watson

Der Nationaltrainer vor einem heissen Herbst – was das mit dem «Blick» zu tun hat

Nach dem Eklat um die Nati-Pensionierung von Valon Behrami ist für den «Blick» klar, dass Vladimir Petkovic keine Zukunft als Nationaltrainer mehr hat. Auch andere Medien nehmen ihn ins Visier.



Blick

Die Boulevard-Zeitung redet nicht um den heissen Brei herum, sondern Klartext. Die grosse Titelstory heisst am Mittwoch: «Blick fordert: Treten Sie ab, Herr Petkovic!» Im Sportteil wird dann erklärt, weshalb es zur Trennung kommen muss:

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Wie fast alle Beobachter findet auch Andreas Böni, langjähriger Fussball-Chef beim «Blick», dass ein Umbruch nach der WM 2018 nachvollziehbar sei. «Aber das Vorgehen rund um die erzwungenen Rücktritte ist, diplomatisch formuliert, dilettantisch und stillos. Dass man nicht mal im Ansatz eine Kommunikationsstrategie erkennen kann, ist katastrophal.»

Es geht also um die Art und Weise von Behramis erzwungenem Ende im Nationalteam, nach 83 Einsätzen für die Schweiz. Auch Petkovics sportliche Bilanz sei nicht über alle Zweifel erhaben. «Im Endeffekt hat die Mannschaft unter Petkovic stagniert», stellt Böni fest, sie «ist keinen Schritt weiter als unter Ottmar Hitzfeld im Jahr 2014.» Weil zu viel Geschirr zerschlagen worden sei, brauche es nun eine Aufbruchstimmung. Wie das geht? «Es wären nicht nur neue Spieler auf dem Feld gut. Sondern auch ein neuer Trainer auf der Bank.»

Nun muss man zur besseren Einordnung wissen, dass der «Blick» mit Vladimir Petkovic nie richtig warm wurde. Konnte das Boulevard-Blatt früheren Nationaltrainern noch die Aufstellung diktieren und hatte es zu Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld einen guten Zugang, so fehlte dieser zum im Tessin niedergelassenen Ex-Jugoslawen. Dass Petkovic nicht schon früher ins Visier genommen wurde, lag wohl einzig an den Resultaten, die keine Diskussion über seine Person zuliessen.

Der Einfluss des «Blicks» ist nicht mehr so gross, wie er einst war. Doch da auch die Funktionäre in der Kritik sind, könnte Petkovics Trainerstuhl eben doch ins Wackeln geraten. Wenn sich nämlich Verbandsfunktionäre selber aus der Schusslinie nehmen wollen, indem sie sich vom angeschlagenen Trainer trennen, um so die eigene Haut zu retten.

«Tages-Anzeiger»

Die Zürcher Tageszeitung publiziert an prominenter Stelle ein ganzseitiges Porträt von Vladimir Petkovic. Für ihn beginne nun «die Zeit der Bewährung», heisst es dort einführend. Die Trennung von Behrami mittels Telefon sei falsch gewesen, so der «Tages-Anzeiger», der sich an Petkovics Vorgehen bei der Trennung von Ex-Captain Gökhan Inler erinnert fühlt. «Es geht um Stilfragen. Und dabei versagt er» (Petkovic).

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Der Nationaltrainer wird als einer beschrieben, der seinen Vorgesetzten auf der Nase herumtanzt. «Er führt ein Herrenleben in einem Verband, bei dem das Korrektiv fehlt. Der Präsident lässt Petkovic gewähren, auch wenn dieser wieder einmal keine Lust auf Öffentlichkeitsarbeit hat. Besser würde sich der Coach selbst bewusst werden, was er ist: ein Angestellter, mit 1 Million Franken im Jahr wohl ein hoch bezahlter, aber kein unantastbarer.»

«Aargauer Zeitung»

Zwei Redaktoren beantworten die Frage: «Ist Vladimir Petkovic noch der richtige Trainer?» Während der eine sich auf die Seite des Nationaltrainers schlägt (Sebastian Wendel: «Endlich zeigt Petkovic Mut – lasst ihn machen!»), ist Sportchef Etienne Wuillemin anderer Meinung.

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Petkovic sei angezählt und seine Bosse ebenfalls. «Das kann nicht gut gehen. Es spricht einiges für Vladimir Petkovic. Doch mittlerweile überwiegen die Probleme. Er ist schnell nervös, kommuniziert schlecht – und scheint das Team in entscheidenden Momenten (WM-Achtelfinal) nicht zu erreichen.» Das Ansehen des Trainers im Team schwinde und es sei fraglich, ob Petkovic das Steuer noch einmal herumreissen könne. «Auch seine Vorgesetzten sind schwer angezählt nach den jüngsten Wochen des Totalversagens. Vielleicht würde ein Blick in die Politik oder Wirtschaft helfen. Und die Erkenntnis reifen: In der Krise braucht es für einen gelungenen Neustart auch frische personelle Kräfte.»

«Südostschweiz»

Im Bündnerland wird in erster Linie das kommunikative Versagen des Schweizer Verbands thematisiert. Er sei «ein Verband ohne Kompass», heisst es. Die Summe an Kommunikationspannen stelle den SFV in ein schiefes Licht. Er vermittle den Eindruck eines mangelhaft geführten Verbandes, wo jedermann tue, was ihm passe.

Umfrage

Weiter mit Vladimir Petkovic oder nicht?

  • Abstimmen

2,035

  • Ja, der Trainer soll bleiben.39%
  • Nein, der Trainer muss weg.47%
  • Ich weiss es nicht.14%

Eine schwache Figur hinterlasse insbesondere der zaudernde, in der Causa Behrami sprachlose Verbandspräsident Peter Gilliéron. «Ihm ist es nicht gelungen, die diversen Brandherde zu löschen. Und nun wartet ein besonders heisser Herbst auf ihn und vor allem auf Vladimir Petkovic. Ab sofort geht es um seine Zukunft als Nationalcoach.»

«Basler Zeitung»

Für Vladimir Petkovic stehe nun die Zukunft auf dem Spiel, heisst es unmissverständlich. «Ab sofort spielt er um seinen Job.» Habe Petkovic an der EM 2016 noch mit flotten Analysen und knackigen Interviews gepunktet, scheine er seit der WM in Russland «von allen guten Geistern verlassen.»

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Nicht nur kommunikativ habe Petkovic Mängel. «Auch in seinem Kerngeschäft, dem Fussball, beschleichen einen Zweifel, ob er wirklich der Mann der Zukunft ist, denn im mentalen Bereich hat er die Auswahl keinen Deut weitergebracht.» 

«Zwölf»

Das Schweizer Fussballmagazin weist ebenfalls darauf hin, dass «diese WM ein klarer spielerischer Rückschritt war, gerade im Vergleich zur fulminanten EM 2016.» Die Schweiz brauche neue Kräfte, wolle sie in Zukunft nicht an einem biederen Schweden hängenbleiben. «Es liegt an Petkovic, diese zu finden, dafür müssen sie aber erst mal richtige Nati-Luft schnuppern.»

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In erster Linie wird nicht der Trainer für seine Kommunikation gerügt, sondern jene von Valon Behrami hinterfragt. «Ein Profi-Fussballer sollte nicht vergessen, dass es kein Anrecht gibt auf einen Platz im Nationalteam. Es ist auch eine Frage der Demut, die Wahl eines Nationaltrainers zu respektieren und bereit zu sein, falls man doch wieder gebraucht wird.»

(ram)

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Real John Doe 09.08.2018 16:04
    Highlight Highlight Vladi tut mir schon auch Leid. Was erwartet man sportlich den von ihm? Er hat uns an zwei Endrunden gebracht. Das scheint mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Wenn man sich die Startaufstellungen vom Achtelfinal 14 und dem Startspiel 18 anschaut, hat sich die Nati auf 2 Positionen verändert (den Torhüter zähle ich jetzt mal nicht mit). Der Stamm ist nach wie vor der selbe. Ein Opel ist trotz anderem Lenker auch 4 Jahre später noch ein Opel und kein Ferrari. Das Herzblut und Leidenschaft gefehlt hat gegen Schweden mag ja stimmen aber da nehme ich auch die Spieler in die Pflicht.
  • Nik G. 08.08.2018 13:16
    Highlight Highlight Tut mir leid, aber hier hat Behrami, Petkovic, SFV und die Medien ein riesen durcheinander Produziert. Kann nicht mal jemand ein klares Statement rausgeben was nun richtig ist? Behrami hat Petkovic falsch verstanden, Doppadler ist schuld, der Nordpol ist schuld, nein die Sternen.
    Wen das stimmt, dass Petkovic Behrami und 4 anderen "alten" Spieler gesagt hat, dass sie die nächsten 3 Mätche nicht mit einem Aufgebot rechnen müssen und sie sich Gedanken über die Zukunft machen müssen, ist dies absolut korrekt. Behrami ist keine 18 mehr.
  • Duscholux 08.08.2018 13:11
    Highlight Highlight Gibt es den Andreas Böni eigentlich in echt oder ist das nur eine Kunstfigur die möglichst unsympathisch wirken soll damit die Leute klicken?
    • Cyrillius 08.08.2018 16:09
      Highlight Highlight Und ich dachte immer diese Rolle fällt beim Blick eher Max Kern zu...😯😉
  • Der Mann im Mond 08.08.2018 12:53
    Highlight Highlight Ein Rücktritt ist seit dem WM aus mehr als gerechtfertigt. Petkovic beging zwei unverzeiliche Fehler. Ein strategischer und ein taktischer. Im Spiel gegen Costa Rica hätten zwei gelb vorbelastete Verteidiger nicht gleichzeitig spielen dürfen. Gegen die XL Schweden war es absurd mit hohen Bällen zum Erfolg kommen zu wollen.
  • Therealmonti 08.08.2018 12:50
    Highlight Highlight Meine Meinung bez. Petkovic habe ich schon bei seiner Nominierung kund getan: Er ist der falsche Trainer für die Nati! Die wahren Pfeifen sind aber die Sesselfurzer im SFV. Allen voran der rückgratlose Präsident Gilliéron und sein Adlat, Generalsekretär Miescher, der in der Doppeladler/Doppelbürger-Affäre nicht zum ersten Mal eine jämmerliche Figur abgegeben hat. Alle drei gehören weg!
    • Triumvir 08.08.2018 17:16
      Highlight Highlight 100 % einverstanden. Alle drei müssen weg, lieber heute als morgen. Denn 1/8-Finale an einer Endrunde haben schon einige Vorgänger von Petkovic erreicht. Die Verbandsluschen gehören auch alle entsorgt.
  • AskLee 08.08.2018 12:10
    Highlight Highlight «Ein Profi-Fussballer sollte nicht vergessen, dass es kein Anrecht gibt auf einen Platz im Nationalteam. Es ist auch eine Frage der Demut, die Wahl eines Nationaltrainers zu respektieren und bereit zu sein, falls man doch wieder gebraucht wird.» - ZWÖLF

    Der ganze Satz trifft in keinem Wort auf Valon Behrami zu. Fussballzeitung am A.....

  • Tonib 08.08.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich hoffe, der Trainer lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Nur weil die verwöhnten Journis glauben, für sie müsse jeder Männchen machen, ist noch lange kein Grund an seiner erfolgreichen Arbeit zu zweifeln.
  • Walser 08.08.2018 11:48
    Highlight Highlight Es ist erstaunlich was hier abgeht. Petcovic hat sehr gute Arbeit geleistet. Fast niemand hat ihm das zugetraut. Nun versucht der beleidigte Behrami mit einer offensichtlichen Lüge und Intrige Petcovic und den Verband abzusägen. Und ein beträchtlicher Anteil Leute macht diese Schmierenkampagne noch mit. Es braucht Führungsleute mit Mut und Autorität um die verwöhnten Fussballmilionäre im Schach zuhalten. Lasst Petcovic machen.
  • Palatino 08.08.2018 11:42
    Highlight Highlight Die Fussballberichterstattung des Blick ist simpel gestrickt
    Gut ist, wer dem Blick ständig Insiderinformationen liefert und deutsch sprechende Spieler hat (das macht etwa den FCB zum Liebling).
    Schlecht ist zurückhaltende Informationspolitik, wenig deutsch sprechend (das trifft insbesondere auf YB und seine Spieler, aber auch auf Petkovic zu).
    Man muss sich nur die Blick-Berichterstattung über die Super League vom Herbst 2017 anschauen, als Böni und seine Kollegen mantraartig verbreiteten, eine frankophone (und stärker pigmentierte) Truppe könne (bzw. dürfe) nicht Schweizer Meister werden
  • Gummibär 08.08.2018 11:38
    Highlight Highlight Die Nationalmannschaft muss unbedingt von den Zeitungsredaktoren trainiert werden. Jede Woche ein anderer, damit alle zum Zuge kommen.
    Die Mannschaftsaufstellung wird jeweils am Montag mit einer App durch die morgendlichen Pendler entschieden.
    Bezahlt werden die Spieler mit Zeitungs-Abonnementen, die sie verhökern können.
  • pascii 08.08.2018 11:27
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man in dne nächsten Tagen schnell zusammensitzen und dann eine Pressekonferenz oder ein Communique verfassen. Weil ich denke da gibt's einige Missverständnisse die der #blick jetzt hochkocht.

    Er kann ja auch nicht alle Seiten mit der JU füllen denke ich.
  • Grigor 08.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Die Wahrnehmung ist interessant. Bei der AZ wurde ein Pro und Contra geschrieben, der Artikel von Watson bezieht sich aber praktisch nur auf das Contra. Beim Pro werden nicht mal die Argumente erwähnt.
  • geisit 08.08.2018 11:04
    Highlight Highlight Der Blick ist einzig für Transfergerücht brauchbar. Bönis und Kubis Kolumnen sind schlechte Satire. Man kann dem SFV schlechte Kommunikation vorwerfen. Dies ist aber eine Ausnahme. Diese so genannte Experten sollten sich die anderen Fussballverbände anschauen. Z.B. den Kroatischen. Dort herrscht schon seit Jahren Korruption und ein ewiger Streit mit den Fans. Trotzdem erzielt man historische Ergebnisse.
    Was genau beim Gespräch zwischen Petkovic und Behrami gesagt wurde, wissen nur die beiden. Es ist aber interessant, dass Behrami mittlerweile mehr Influencer als Fussballer ist...
  • walsi 08.08.2018 11:03
    Highlight Highlight Das Einzige was im Sport suf diesem Niveau zählt ist der Erfolg. Die Nati war sehr erfolgreich und hat es an der WM bis ins Achtefinale geschaft. Mehr wäre schön gewesen aber nich realistisch. Die aktuelle Diskussion erinnert irgendwie an de FC Basel der den Meistertrainer entlässt. Wo Basel heute steht wissen wir.
  • leu84 08.08.2018 10:18
    Highlight Highlight Ich wäre froh wenn die Herren Gillieron, Miescher und von Ah einen Jobwechsel vornehmen würden.
    • AskLee 08.08.2018 12:12
      Highlight Highlight Drei Blitz ein Zufall 😅
  • dding (@ sahra) 08.08.2018 09:54
    Highlight Highlight Das er sich dem Blick verweigert (wie schon damals Blocher als er noch im NR war) macht ihn schon sympathisch.
    Petkovic nervt allerdings wegen seines festhalten an Seferovic der nicht mal im Club spielt.

    Vorallem im Polenspiel, hätte er damals Ereb bringen können.
    Dies hatte wohl den Sieg gekostet.

    Seither ist P. bei mir unten durch.
    • ChlyklassSFI 08.08.2018 11:28
      Highlight Highlight Dann könntest ja du das Traineramt übernehmen. Blocher bleibt unsympathisch.
    • dding (@ sahra) 08.08.2018 15:24
      Highlight Highlight Sich dem Blick zu verweigern, finde ich schon irgendwie cool.
    • ChlyklassSFI 08.08.2018 16:26
      Highlight Highlight Ja, ich auch. Aber das ist dann das einzig Positive, dass ich Blocher abgewinnen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeletor82 08.08.2018 09:54
    Highlight Highlight Jetzt kann die SFV-Führung zeigen, wie man kommuniziert. Nämlich ruhig und besonnen den eingeschlagenen Weg fortführen. Die Kritiker werden verstummen, denn das Spielerpotential ist hoch (nicht Top 10 der Welt, aber Top 20 allemal).
    ,
  • Luca Brasi 08.08.2018 09:19
    Highlight Highlight Wissen denn auch die ach so schlauen Schreibtischtäter vom Blick und Konsorten, wer denn den Job besser machen würde und bereit wäre in einem Umfeld mit Hobby-Funktionären und Bönis zu arbeiten?
  • sherpa 08.08.2018 09:16
    Highlight Highlight Es ist noch gar nicht so lange her (nach der Quali zur WM) da haben all die Medien, Petkovic unisono in den Himmel gehoben und der Blick konnte von Lobeshymnen nicht genug bekommen, Und nun, offenbar alles Tempi Passati, wie wenn all die Schreiberlinge von damals niemals einen Fehler gemacht hätten aber wissentlich verheimlichen, dass der größte Fehler darin lag, dass sie vor lauter Blindheit und Gruppenwahnsinn nicht mehr wussten, was für Superlative sie für Petkovic verwenden sollten. Nur sollten die selben Leute aber auch dazu stehen und nicht die Keule hervor nehemn
  • Ziasper 08.08.2018 08:55
    Highlight Highlight Wie kann man nur den Rücktritt des erfolgreichsten Natitrainers aller Zeiten fordern? Lasst ihn endlich in Ruhe!
  • chnobli1896 08.08.2018 08:55
    Highlight Highlight Ich war nie Fan von Petkovic, aber er muss gar nix. Schon gar nicht entlassen werden weils der Blick so will..
  • m4in CS 08.08.2018 08:50
    Highlight Highlight Petkovic muss weg, weil er nach dem neusten Eklat die Mannschaft ganz bestimmt nicht mehr erreicht. Es wird einige geben, welche den Umgang mit Valon nicht einfach so hinnehmen werden und evtl. nicht mehr bereit sind unter Petkovic zu spielen. Das ist eine Vertrauensfrage und da hat Petkovic sehr viel Kredit verspielt die letzten Tage und Woche. Ich denke ein Aufbruch/Neuanfang würde der Mannschaft sehr gut tun.
    • Fulehung1950 08.08.2018 09:09
      Highlight Highlight M4in CS aber Sie haben das Interview mit Pressesprecher von Ah hier bei Watson schon gelesen, oder? Wenn nicht, dann machen Sie es zuerst und dann kommen Sie nochmals. Denn dann werden auch Sie wissen, dass Petkovic nicht einen einzigen Spieler rausgeschmissen hat.
  • AdiB 08.08.2018 08:43
    Highlight Highlight dieso hobbyfans die denken ein nationalteam führe man wie eine firma oder klubteam. im klub sieht der trainer die spieler 300 tage im jahr, da hat er zeit für persönliche gespräche unter vier augen. einem nationaltrainer bleibt dies verwehrt. es bleibt sonst schon wenig zeit für vorbereitungen, wenn das team zusammen kommt dann hat es keine zeit sich noch mit jedem spieler unter vier augen zubesprechen. solche entscheide gibt msn halt über telefon weiter oder soll er zu jedem persönlich hinfliegen?
    ich merke dass viele menschen das diferenzieren verlernt haben.
  • felixJongleur 08.08.2018 08:41
    Highlight Highlight Stand immer hinter Vlädu. Aber zu seinem Job gehört halt nun mal auch (gemeinsam mit dem Verband!!), auch gegen aussen einen guten Auftritt hinzulegen, am richtigen Moment die richtigen Worte zu finden und Souveränität und Kompetenz auszustrahlen. Mittlerweile habe ich wirklich bedenken, ob Vlädu das kann. Aber wenn er gehen muss, dann nicht alleine.
    • dan2016 08.08.2018 11:25
      Highlight Highlight nein, definitiv braucht er Hilfe in diesem Bereich. In der Kommunikation scheint Petkovic er aber der einäugige unter sämtlichen Blinden der Führungsetage zu sein. Speziell der Medien- und Kommunkationsabteilung täte einen Crashkurs in Basiswissen Kommunikation sehr gut.
      Und falls jemand eine vertiefte Erklärung für das Problem möchte, bitte das Organigramm des Fussballverbandes anschauen (allerdings hohes Zeitverlustrisiko wegen Lachanfällen).
  • Jein 08.08.2018 08:13
    Highlight Highlight Also wenn Petkovic weg muss dan wegen der kampflosen Niederlage gegen Schweden.
  • N. Y. P. D. 08.08.2018 08:10
    Highlight Highlight Petkovic muss weg.

    Stimmt !

    Es geht mir so auf den Geist, nein, es geht mir so auf den Sack, dass er wieder am Abtauchen ist.

    Einfach unsäglich dieser Mann.
    • Amboss 08.08.2018 09:03
      Highlight Highlight Weisst du, wer mir auf den Geist geht?
      Wir Schweizer. Gut, haben wir das WM-Achtelfinale nicht überstanden. Wir haben das echt nicht verdient! Andere Nationen stehen wie eine Eins hinter ihrer Nati, und wir: sind nur am Motzen, Nörgeln, Kritisieren
      - Wir pfeifen eigene Spieler aus (Seferovic)
      - Wir haben einen Trainer, der mit eine Equipe mit bescheidenem Talent eine super Quali gespielt hat. Der einen Weg gefunden hat, gegen grosse Gegner zu bestehen, und gegen kleine Gegner zu gewinnen (denk mal an das Geknorze unter Hitzfeld zurück). Der rechtzeitig Vorausdenkt. Und was machen wir: Motzen
    • Gretzky 08.08.2018 09:33
      Highlight Highlight Du bist auch so ein Blick Leser. Was hätte er den anders machen sollen? Soll er jedes mal zu jedem Spieler fliegen, wenn er sie über etwas informieren will? Ist doch kompletter Schwachsinn! Ob Petkovic der richtige ist für den Umbruch weiss ich nicht, aber ein Umbruch braucht es! Und genau das tut er! Und offensichtlich hat er Behrami gar nicht aus der Nati geworfen, sondern nur mitgeteilt er wolle im Herbst mit Jungen spielen und er solle ihm mitteilen, ob er in Zukunft noch zur Verfügung stehe. Was daran falsch sein soll, musst du mir mal erklären!
    • Kyle C. 08.08.2018 09:38
      Highlight Highlight Danke Amboss. Genau mein Gedanke.
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Was in deinem Leben als Fussballprofi abgeht, wenn pro Woche zwei Topspiele anstehen

Wie ich es als Fussballprofi schaffe, Woche für Woche mental und körperlich für Topspiele bereit zu sein und welche Aufgabe Jadon Sancho und ich uns in der Kabine teilen.

Am Dienstag hiess der Gegner noch Inter Mailand, morgen steht das Duell der Superlative gegen Bayern München an. Seit einigen Wochen habe ich mit EM-Qualifikation, Champions League, dem DFB-Pokal und der Bundesliga jeweils zwei Partien pro Woche.

Während solch intensiven Phasen gibt es drei für den Erfolg massgebliche Komponenten. Das Mentale, die Regeneration sowie die Spielvorbereitung.

Mental ist es vor allem dann anspruchsvoll, wenn du mal eine schwere Phase durchmachst, wie das bei uns der …

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