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Switzerland's midfielder Valon Behrami, right, and Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, speak during a press conference on the eve of the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica at the Nizhny Novgorod Stadium, in Nizhny Novgorod, Russia, Tuesday, June 26, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Handelt es sich schlussendlich nur um ein Missverständnis? Petkovic seinerseits sagt, er habe keine Entscheidung getroffen.  Bild: KEYSTONE

«Ich habe keinen endgültigen Entscheid getroffen!» – alles nur ein Missverständnis?



Der Schweizer Internationale Valon Behrami sorgt für Verwirrung. Der Tessiner sieht sich nach einem Telefonat mit Coach Vladimir Petkovic als Ausgeschlossener aus dem Team.

Petkovic plant, im Herbst in den Länderspielen im Rahmen der Nations League gegen Island und Belgien sowie in den Testpartien gegen England und Katar, einigen jungen Akteuren Einsatzchancen zu gewähren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich für künftige Aufgaben zu empfehlen.

Diese Absicht teilte Petkovic am Montag einigen bestandenen Nationalspielern mit. Der Coach wollte die betreffenden Kräfte aus erster Hand informieren und gleichzeitig über deren sportliche Zukunft sprechen.

Dieser Fussballplatz schwebt auf leeren Kanistern

Video: srf

Behrami nahm das Telefonat zum Anlass, via Twitter seine internationale Karriere für beendet zu erklären und in einem Interview mit dem Tessiner Fernsehsender RSI zu behaupten, er sei aus politischen Gründen aus dem Nationalteam ausgeschlossen worden.

«Vladimir Petkovic hat mich heute Mittag angerufen», sagte der Mittelfeldspieler, der 83 Mal für die Schweiz aufgelaufen ist, bei RSI. «Ich hatte gedacht, es sei ein Anruf aus Höflichkeit. Aber nein. Er telefonierte, um mir zu sagen, dass ich nicht mehr in dieser Mannschaft spielen werde.» Behrami glaubte auch den Grund dafür zu kennen.

«Ich bin überzeugt, dass dies ein politischer Entscheid war.» Seine in den letzten Jahren stetig gewachsene Rolle sei dafür verantwortlich. Behramis Darstellung widerspricht Petkovic unmissverständlich. «Das ist allein mein Entscheid, und der basiert auf sportlichen Kriterien. Mit Politik hat das null und nichts zu tun.»

Petkovic sprach in seinen Erklärungen weiter davon, dass es zu den Aufgaben und Kompetenzen eines Nationaltrainers gehöre, nach dem Abschluss eines Zyklus mit der WM-Teilnahme die Zukunft der Mannschaft zu planen. «Ich habe mir gewisse Überlegungen gemacht, mit einigen Spielern Kontakt aufgenommen, aber keine endgültigen Entscheide getroffen.» Die Nations League biete jungen Spielern gute Gelegenheiten zur Bewährung. «Auf der Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse können wir im Frühjahr 2019 die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 planen.» (sda)

50 Jahre Frauenfussball in der Schweiz

Video: srf

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