Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Preussen-Captain Julian Schauerte nimmt Leroy Kwadwo nach dem Zwischenfall in den Arm. screenshot: zdf

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion



In der dritten deutschen Bundesliga stand am Freitagabend die Partie zwischen Preussen Münster und den Würzburger Kickers an. In der Schlussphase kam es gegenüber des dunkelhäutigen Kickers-Spielers Leroy Kwadwo zu einem rassistischen Vorfall von den Zuschauerrängen.

abspielen

Video: streamable

Genauer gesagt, von einem Zuschauer – andere Fans reagierten nämlich vorbildlich, zeigten auf den Mann, der die Affenlaute von sich gab, so dass ihn die Ordnungskräfte stellen konnten. Unter unüberhörbaren «Nazis-raus-Rufen» wurde der Rassist aus dem Stadion geführt. Wie Preussen Münster in einer Mitteilung schreibt, wurde der Mann anschliessend verhaftet.

«Es gehört zu den Grundfesten des SC Preussen Münster und seiner Anhänger, sich klar und deutlich gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung – sei es wegen der Hautfarbe, der religösen Überzeugung, des Geschlechtes oder sonstiger Orientierung – zu stellen. Davon wird der Verein auch in Zukunft keinen Millimeter abrücken. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei Leroy Kwadwo und unserem Gegner, der heute im Preussenstadion einen harten aber stets fairen Schlagabtausch geboten hat.»

Der 23-jährige Leroy Kwadwo, Deutscher mit ghanaischen Wurzeln, wurde nach dem Zwischenfall auf dem Feld sofort unterstützt, mehrere Spieler des Gegners umarmten den Innenverteidiger. Kwadwo äusserte sich am Samstag mit einer berührenden Nachricht, erklärte, wie wütend und traurig ihn solche Vorfälle machen und bedankte sich bei den übrigen Fans für deren Reaktion: «Ihr könnt euch gar nicht denken, was diese mir und auch anderen farbigen Spielern bedeutet.»

Am Sonntag war Kwadwo dann zu Gast im «Aktuellen Sportstudio» bei «ZDF». Auf die Frage, ob er findet, dass Mannschaften bei solchen Vorfällen geschlossen vom Feld gehen sollten, meinte er: «Ich glaube ja. Unser Kapitän wollte vom Feld gehen, ich hätte es auch durchgezogen. Es ist aber schwierig, die Schiedsrichterin hat ja das letzte Wort und muss auch erstmal ein paar Regeln (Drei-Stufen-Protokoll, die Red.) durchführen wie die Stadiondurchsage und alles.»

Das Drei-Stufen-Protokoll der UEFA

1. Wird ein Schiedsrichter das erste Mal auf rassistische Beleidigungen aufmerksam gemacht, muss er die Partie unterbrechen und eine Stadiondurchsage veranlassen.
2. Werden die rassistischen Anfeindungen daraufhin nicht eingestellt, wird der Schiedsrichter angehalten, das Spiel für fünf bis zehn Minuten zu unterbrechen. Zudem wird eine zweite Durchsage durch den Stadionsprecher in Auftrag gegeben.
3. Wenn der Schiedsrichter ein drittes Mal rassistische Zwischenfälle wahrnimmt oder darauf aufmerksam gemacht wird, ist er dazu aufgefordert, das Spiel endgültig abzubrechen.

Weil eben dieses Drei-Stufen-Protokoll der UEFA so umständlich ist, erklärte Kwadwo, dass die Mannschaften selbst ein Zeichen setzen sollten: «Der Fussball hat eine grosse Macht und wir sollten alle zusammenrücken und sagen ‹Hey, so geht es nicht weiter. So spielen wir halt einfach nicht.›»

abspielen

Das Gespräch mit Leroy Kwadwo im «Aktuellen Sportstudio». Video: YouTube/ZDFsport

Dass es bitter nötig wäre, Spiele geschlossen als Mannschaft abzubrechen, zeigte ein anderes Beispiel vom Wochenende in Portugal. Portos Moussa Marega wurde am Sonntag beim Gastspiel gegen Vitoria Guimares rassistisch beleidigt, zeigte mit den Daumen nach unten und danach die Mittelfinger in Richtung des Publikums. Anschliessend verliess er das Spielfeld – alleine. Die einzige Konsequenz? Eine gelbe Karte an die Adresse des Maliers.

Warum die Verbände gefordert sind:

Auf Instagram nahm Marega danach deutlich Stellung:
«Ich möchte diesen Idioten, die für rassistische Gesänge ins Stadion gekommen sind sagen: Fickt euch. Ebenfalls möchte ich den Schiedsrichtern danken, dass sie mich nicht verteidigt haben und mir stattdessen eine gelbe Karte dafür gezeigt haben, dass ich meine Hautfarbe verteidigt habe.»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Konzerte gegen Rassismus in Chemnitz

Stürmer verlässt aus Protest gegen Rassismus das Spielfeld

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

53
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 17.02.2020 13:18
    Highlight Highlight Idioten zu verhaften ist ein gefährlicher Pfad.
    • aglio e olio 17.02.2020 13:38
      Highlight Highlight Finde ich auch. Es wäre interessant zu erfahren was der Grund für die Verhaftung war.
    • Mia_san_mia 17.02.2020 16:13
      Highlight Highlight Wieso?
    • Toerpe Zwerg 17.02.2020 17:44
      Highlight Highlight Ist diese Frage ernst gemeint?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zii 17.02.2020 11:58
    Highlight Highlight Für eine gute Sache hinstehen und zu seinen Kollegen halten ohne an den eigenen Vorteil zu denken und auch wenns unangenehm wird - das sollte schon früh gelernt werden. Im Fussball wirds oft leider besonders deutlich, dass dies viele nicht können.
  • maljian 17.02.2020 11:34
    Highlight Highlight Und ich durfte gestern das erste mal in meinen Leben erleben, wie es sich anfühlt rassistisch angegangen zu werden.

    Als Deutsche sieht man mir nicht an, das ich Ausländerin bin, aber sobald ich auf hochdeutsch rede, merkt man es natürlich.

    Ich wurde als scheiss deutsche bezeichnet. Als ich dann meinte ich sei auch Schweizerin, war seine Reaktion, er sei auch Ausländer, ich solle halt auf Schweizerdeutsch reden.

    Ich wusste das so etwas irgendwann passieren würde, ich hatte nur nicht damit gerechnet, dass es mich so mitnimmt. Aus diesem Grund halte ich mich eher mit meiner Meinung zurück.
    • Sandro Lightwood 17.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Ohje, tut mir leid so was!

      Traurig aber wahr: Wir meinen immer nur, dass wir uns supergut in jemanden oder eine Situation reinversetzen können. Können wir aber nicht. So gar nicht.

      Die Erkenntnis hilft übrigens ungemein im Umgang mit Vorgesetzten, Management, Partnern und so. Wenn du denen von irgendwelchen Problemen erzählst, die du gelöst haben willst, passiert meist nicht sehr viel. Sobald sie es aber mal selber (mit-)erlebt haben, sind die plötzlich gar nicht mehr zu stoppen bei der Problemlösung. Notabene Probleme die ihnen schon lange bekannt waren.
    • guby 17.02.2020 14:11
      Highlight Highlight Leider gibt es immer und überall Idioten... Kopf hoch, die "Meinung" solcher frustrierter Deppen ist es nicht mal Wert, drüber nachzudenken.
    • maljian 17.02.2020 14:46
      Highlight Highlight Ich verstehe ja, dass das kein Vergleich mit dem ist, was Menschen mit anderer Hautfarbe regelmässig erleben müssen, aber können mir die Blitzer erklären, warum sie geblitzt haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 17.02.2020 11:32
    Highlight Highlight Hab’s au gesehen.

    Frag mich allerdings; war es wirklich ein Nazi (rechtsextremer Nationalist?) oder einfach ein idiot?

    Die Nazis raus Parole wird irgendwann mal „ausgelutscht“ sein und die „echten“ Nazis Und ihre Ideologie dadurch irgendwie verwässert...
    • Robi14 17.02.2020 12:23
      Highlight Highlight Wenn Nazi synonym für rassistisches A........ verwendet wird, dann macht wohl keiner etwas falsch!
    • Duscholux 17.02.2020 13:15
      Highlight Highlight Es ist halt einfach Gefährlich wenn plötzlich alle "bösen" einfach Nazis sind. Denn richtige Neonazis können sich dann halt verstecken.

      Und ja auch bei furchtbaren Arschlöchern muss man differenzieren.
    • ChlyklassSFI 17.02.2020 14:27
      Highlight Highlight Die Relativierer sind wieder unterwegs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sk8/Di3 17.02.2020 11:29
    Highlight Highlight Eigenartig in den Kommentaren lese ich was die Schiris, die Mannschaft oder die Verbände tun sollten. Dabei zeigt der Artikel resp der Fall die einzigen die das Richtige tun können sind WIR, WIR SELBER müssen Mut zeigen und handeln nicht die anderen!!! Nicht die Clubs, nicht die Presse, nicht der Verband sondern WIR!

    Denn der Fall zeigt es ist die einzige Lösung ohne gelbe Karten, Spielabbruch, Geldstrafen dafür mit Bestrafung für den Täter und Solidaritätsbekundung für Betroffene.

    Aber ja wenn man selbst was tun muss, wirds schwierig, gell?!?
  • McStem 17.02.2020 10:58
    Highlight Highlight Eigentlich gibt es nur eine Lösung:

    Spielunterbruch, schuldige Personen entfernen + Stadionverbot.

    Ist dies nicht in nützlicher Frist (bspw. 15 Minuten möglich): Spielabbruch und Forfaitniederlage.

    Es ist traurig, aber anders lernen es diese Vollidioten wohl leider nicht.
  • PlayaGua 17.02.2020 10:41
    Highlight Highlight Kürzlich hat eine Junioren-Mannschaft von Hertha das Spielfeld in einem Spiel gegen Auerbach verlassen, weil es zu rassistischen Vorfällen kann. Nun wurde Hertha deswegen verwarnt:

    "Weiterhin erklärte der NOFV, dass die Berliner mit ihrem Verhalten die Aufklärung des Sachverhalts verhindert hätten. Auch sei durch "durch derart überstürzte und unstrukturierte Aktionen" der "wichtige und nachhaltige Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung" mehr behindert als gefördert worden. " NOFV=Nordostdeutscher Fussballverband.

    Diese Argumentation halte ich für sehr bedenklich.
  • Hosenabe 17.02.2020 10:14
    Highlight Highlight Da sollte sich mal ein Schiri vor die besagten Zuschauer stellen und denen die Rote Karte zeigen, das wär doch mal ein Zeichen...
    • McStem 17.02.2020 10:56
      Highlight Highlight 1. Was für ein Zeichen denn? Hier eine Rote Karte und schwamm drüber? Der Schiedsrichter kann Leute des Feldes, aber nicht des Stadions verweisen.
      2. Und was wenn die Pöbler nicht direkt am Spielfeld sitzen/stehen? Soll der Ref durch alle Zuschauer durchlaufen?
  • Glenn Quagmire 17.02.2020 09:53
    Highlight Highlight Wünschenswert, wenn das Beispiel aus Münster Schule macht.
  • Avalon 17.02.2020 09:42
    Highlight Highlight Danke für die tolle News aus Deutschland 👍 Solidarität gegen Rassismus auf den Rängen und auf dem Spielfeld ist gefragt! #wirsindmehr
    In Portugal scheint da noch Nachholbedarf zu herrschen, auch was die Regeln der UEFA angeht.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 17.02.2020 10:21
      Highlight Highlight Ja, nicht nur auf den Rängen, sondern auch ausserhalb des Stadions.
  • Bruno S.1988 17.02.2020 09:30
    Highlight Highlight Ich bin enttäuscht wie die Situation in Portugal gelöst wurde...oder eben nicht gelöst! Ja, es war ein verdammt wichtiges Spiel für Porto (sind nun auf 1 Punkt zum erstplatzierten nachgerückt), aber vergessen wir nicht, dass es sich beim Fussball immer noch ein Spiel handelt. Das sage ich als Porto Fan. Porto hätte auf eine Stadiondurchsage bestehen sollen. Aber hier war die furcht nach einem Spielabbruch und der Verlust der 3 Punkte grösser, als die Würde des eigenen Spielers! Einer der Gründe weshalb es mich als Zuschauer immer mehr zur NBA zieht. Der Fussball nimmt sich zu wichtig!
    • tinu77 17.02.2020 10:06
      Highlight Highlight Was ich ehrlich gesagt am schlimmsten finde am dieser ganzen Szene ist, dass ihn seine eigenen Mitspieler probieren auf dem Feld zu halten und beschwichtigen und offensichtlich keine Solidarität mit Ihm zeigen. Das würde mir dann fast noch mehr zu denken geben wenn ich Marega wäre... So was von zum kotzen das ganze 🤮
    • Bruno S.1988 17.02.2020 10:30
      Highlight Highlight Die Spieler zeigen alle nachträglich Solidarität auf Instagram. Aber mir persönlich ist das auch zu wenig und zu spät.
    • mrgoku 17.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Auf Social Media Solidarität zeigen ist sehr einfach.... Marega ist grundsätzlich ein Asshole und nicht wirklich mit Respekt bestückt. Aber was ihm angetan wurde ist auch nicht korrekt bzw. völlig daneben.

      Hier hätte ich von Conceição verlangt dass er die Spieler zusammentrommelt und in die Kabine zittiert. Aber dieser Typ hat auch nicht wahnsinnig viel IQ und hauptsache 3 Punkte. Im Nachtrag dann ein paar Hashtag auf Insta und man hat sein Teil erfüllt...

      schade...

      und als Vitoria Fan seit Geburt schäme ich mich für das was passiert ist. Leider passiert das in jedem Stadion...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 17.02.2020 09:28
    Highlight Highlight Das ist eine gute Reaktion der Fans. Sehr gut.

    Es gab in den letzten Wochen immer wieder Vorfälle in der Bundesliga, in denen ein schwarzer Spieler wegen seiner Hautfarbe abgewertet wurde (Schalke - Hertha). In seinem solchen Fall sollte die ganze Mannschaft aufhören zu spielen und vom Platz gehen. Bei Hertha haben es ein paar Spieler nur bei netten Worten gelassen. Die bessere Reaktion wäre gewesen: Das ist unser Freund, wenn ihr ihn rassistisch beleidigt, beleidigt ihr das ganze Team. Und dann alle vom Platz gehen.
  • Johnny Guitar 17.02.2020 09:15
    Highlight Highlight Endlich! 👏🏼
  • Martel 17.02.2020 09:06
    Highlight Highlight Wenn sogar die dritte deutsche Bundesliga vorbildlicher handelt als die ganze italienische Fussballwelt.
    • P.Rediger 17.02.2020 12:16
      Highlight Highlight Und wenn hier 12 Blitzer unter diesen Kommentar kommen....? W.t.f?
  • DerRaucher 17.02.2020 09:03
    Highlight Highlight Deutschland zeigt mal wieder wie es funkionieren könnte, während man in Italien weiterhin versucht zu relativieren.
    • Amboss 17.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Erschreckend finde ich vor allem, dass diese Affenlaute wieder dermassen aufkommen, nachdem dies jahrelang kaum ein Thema war.
      Es ist wirklich zum kotzen
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 17.02.2020 09:34
      Highlight Highlight In Italien ist es ganz schlimm mit den rassistischen Äusserungen egal gegen was. Man lässt sie ja machen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 17.02.2020 10:08
      Highlight Highlight @Amboss. Mich überrascht das nicht. Wir hatten 2008 eine Finanzkrise, viele verloren Arbeit, Wohnung, Haus, usw. Leute müssen sich mit Billigjobs über Wasser halten. Und anstatt, dass man diese Zustände anprangert, ist es einfacher auf Leute loszugehen, denen es noch schlechter geht.

      In den letzten 10 Jahren hat der Rechtspopulismus stark zugenommen. Jetzt fühlen sich Leute bestärkt in ihrem rassistischen Denken.

      Also, das nächste Mal wählen gehen und zwar Parteien, die einen antirassistischen Kurs haben.
    Weitere Antworten anzeigen

Projekt Hassmaschine – Reporter decken auf, was in privaten rechten Facebook-Gruppen läuft

Facebook versagt bei der Bekämpfung von mutmasslich illegalen Inhalten in rechten Facebook-Gruppen. Die privaten Gruppen werden für Hass und Hetze missbraucht und Facebooks Empfehlungs-Algorithmus trägt zur Verbreitung bei. Es geht um Mordaufrufe und Holocaust-Leugnung, aber auch um Aufrufe zu schwersten Gewalttaten im Internet.

Das zeigt eine grosse Recherche, die deutsche Journalisten der öfffentlich-rechtlichen Medienhäuser BR, NDR und WDR in den vergangenen Monaten durchgeführt haben. Ihr …

Artikel lesen
Link zum Artikel