Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, right, speaks with Switzerland's forward Haris Seferovic, left,  after an international friendly soccer match between Greece and Switzerland at the Olympic stadium, in Athens, Greece, Friday, March 23, 2018. The Swiss team is spending 6 days in Greece in preparation for the upcomming 2018 Fifa World Cup in Russia. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Kriegt Petkovic ab der Torimpotenz seiner Stürmer bereits Kopfschmerzen? Bild: KEYSTONE

Wenn die Natistürmer so torimpotent sind, dass Petkovic schon Kopfweh kriegt

Am Dienstag trifft das Schweizer Nationalteam in Luzern in einem weiteren WM-Testspiel auf Panama. Nach dem Sieg in Griechenland erwartet die Öffentlichkeit auch gegen den WM-Neuling aus der CONCACAF-Zone einen Sieg – und endlich mal wieder Stürmer-Tore.



Am 3. September 2017 traf Haris Seferovic letztmals für die Schweiz. Es war das Führungstor auf dem Weg zum 3:0-Sieg in Lettland. Seither blieb der Luzerner Stürmer in fünf Länderspielen und 444 Minuten erfolglos. Sein Problem ist: Er hat seither auch für seinen Klub Benfica Lissabon nur noch drei Tore erzielt – eines in der Champions League am 12. September, eines in der Meisterschaft am 27. Oktober, eines im Cup am 29. Dezember. Zuletzt bekam Seferovic auch kaum mehr die Chance, seine Quote zu verbessern. Seit dem Jahreswechsel spielte er bloss noch 14 Minuten für Benfica.

Greece's Sokratis Papastathopoulos, left, duels for the ball with Switzerland's Mario Gavranovic during an international friendly soccer match between Greece and Switzerland at the Olympic stadium in Athens, Friday, March 23, 2018. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Mario Gavranovic spielt und trifft regelmässig – allerdings in keiner Topliga. Bild: AP/AP

Die Zahlen von Seferovic sind ungenügend. Allerdings läuft es den anderen Schweizer Stürmern nicht viel besser. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb die SFV-Angreifer nicht konstant auf Touren kommen. Eren Derdiyok ist verletzt, Josip Drmic und Breel Embolo sind immer noch dabei, nach langen Absenzen auf das beste Niveau zu kommen, und Mario Gavranovic spielt in keiner Top-Liga. Ausserdem fand er nach mehr als dreijähriger Abwesenheit erst im vergangenen Herbst wieder in den Kreis der Nationalmannschaft.

Das alles führte dazu, dass von den Schweizer Stürmern nicht nur Seferovic im Nationalteam nicht mehr getroffen hat, sondern auch die anderen schon länger auf ein persönliches Erfolgserlebnis warten. In den letzten drei Pflichtspielen im Herbst gegen Portugal und Nordirland gelang der Schweiz in 270 Minuten bloss ein Tor – mittels Foulpenalty durch den Verteidiger Ricardo Rodriguez. In Athen am vergangenen Freitag im Testspiel gegen Griechenland schoss Blerim Dzemaili den Treffer zum 1:0-Sieg.

Da immerhin gab Seferovic in einem für ihn schwierigen Spiel gegen die stämmigen griechischen Innenverteidiger Sokratis Papastathopoulos und Konstantinos Manolas die Flanke zum sehenswerten Abschluss von Dzemaili. «Es tut gut, etwas zum Sieg beigetragen zu haben», sagte Seferovic.

Switzerland's Haris Seferovic, center, and Xherdan Shaqiri celebrate their score to 3:0 during the UEFA EURO 2016 qualifying football match Switzerland against Estonia at the Swissporarena in Lucerne, Switzerland, Friday, March 27, 2015. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Haris Seferovic im März 2015 nach seinem Tor in der EM-Qualifikation gegen Estland. Bild: KEYSTONE

Der 26-Jährige ist froh, nach schwierigen Monaten wieder im Kreis des Nationalteams zu sein. Hier spürt er das Vertrauen des Trainers. Vladimir Petkovic hat in den letzten acht Spielen uneingeschränkt auf Seferovic gesetzt. «Dieses Vertrauen will ich zurückgeben.» In Athen ist ihm ein Assist gelungen. Gegen Panama soll es nun ein Tor sein. Dass das Spiel in Luzern stattfindet, ist kein schlechtes Omen. Dort hat in den letzten vier Länderspielen stets mindestens ein Stürmer getroffen. (zap/sda)

So würden die Nati-Stars in anderen Ländern heissen

abspielen

Video: watson/Sandro Zappella, Lya Saxer

Alle Panini-Bilder von Schweizer WM-Teilnehmern

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

Link zum Artikel

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link zum Artikel

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link zum Artikel

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

Link zum Artikel

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link zum Artikel

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

Link zum Artikel

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link zum Artikel

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

Link zum Artikel

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

Link zum Artikel

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

Link zum Artikel

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

Link zum Artikel

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

Link zum Artikel

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link zum Artikel

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

Link zum Artikel

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link zum Artikel

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

Link zum Artikel

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

Link zum Artikel

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link zum Artikel

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

Link zum Artikel

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link zum Artikel

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 26.03.2018 08:52
    Highlight Highlight Der Mann aus Sursee, auch Harry Senferovic genannt in gewissen Kommentarspalten, braucht vor allem einen Mentaltrainer! Zeit, Gavranovic eine Chance zu geben!

    Mehmedi und Blerim können der Nr dann auf der Bank gesellschaft leisten!
    • Raembe 26.03.2018 09:11
      Highlight Highlight Blerim trifft aber ;)
  • Army Neilstrong 26.03.2018 08:10
    Highlight Highlight Gavranovic hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Das Zusammenspiel zwischen Ihm, Embolo und Zuber hat super funktioniert, zudem ist er schneller und wendiger als der Mann aus Sursee. Als Joker auf jeden Fall eine Alternative!
  • Jimmy Dean 26.03.2018 07:50
    Highlight Highlight Wieso denn nicht mal den Simone Rapp mitnehmen?
  • Ziasper 25.03.2018 23:21
    Highlight Highlight Schlussendlich ist's ja völlig egal wer die Tore schiesst. Und es ist auch egal wie viele fallen, Hauptsache eins mehr als der Gegner.

Die herzzerreissende Geschichte von Granit Xhaka und dem kleinen Julian

Nati-Star Granit Xhaka sorgt derzeit mit einem herzerweichenden Wiedersehen in London für ordentlich Wirbel auf Social Media. Er hat Julian, seinen grössten Fan, zu sich eingeladen. Der Achtjährige wurde mit Downsyndrom geboren und lief mit Xhaka ein, als er erstmals Captain war von Borussia Gladbach.

Was war das für ein Tag, dieser 23. September 2015. Das erste Spiel von Borussia Mönchengladbach nach der Ära von Lucien Favre, des damals 23-jährigen Granit Xhaka als Captain der Fohlen. Ein Tor hat er geschossen, bei diesem 4:2 gegen Augsburg, dem ersten Sieg in dieser Saison damals, nach fünf Pleiten in Serie.

An diesem grossen Tag hatte Xhaka einen kleinen Begleiter. Auf seinem Arm trug er Julian, der im September 2010 mit Downsyndrom auf die Welt kam. «Als ich zum ersten Mal als Captain von …

Artikel lesen
Link zum Artikel