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Switzerland's Blerim Dzemaili gestures during the round of 16 match between Switzerland and Sweden at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium, in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 3, 2018. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

In einem Interview mit der NZZ kündigt der Mittelfeldspieler von Bologna seinen Rückzug aus der Schweizer Nati an. Bild: AP/AP

Dzemaili kündigt Rückzug aus der Nati an



Blerim Dzemaili wird aller Voraussicht nach nie mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen. In einem Interview mit der NZZ kündigt der Mittelfeldspieler von Bologna seinen Rückzug an.

«Für mich ist klar, dass es vorbei ist», sagte Dzemaili. Wie Captain Stephan Lichtsteiner, Valon Behrami, Johan Djourou und Gelson Fernandes hatte auch der 32-jährige Zürcher im August ein Telefonat von Vladimir Petkovic erhalten, in dem ihm der Schweizer Nationaltrainer seine Pläne für die Zukunft eröffnete.

Zwar habe Petkovic offengelassen, ob er ihn noch einmal nominieren werde, so Dzemaili gegenüber der NZZ, «aber ich weiss wirklich nicht, ob ich noch einmal zurückgehen würde. Ich war nie einer, der nur eine Nummer sein wollte». Über die Art und Weise der Kommunikation Petkovics könne man diskutieren, «aber ich bin keiner, der diese Sachen so wichtig nimmt».

Wie die zurückgetretenen Behrami und Fernandes gehörte Dzemaili im Herbst nicht mehr zum Kader in den Partien der Nations League gegen Island und Belgien sowie in den beiden Testspielen gegen England und Katar. Djourou und Lichtsteiner waren im September gegen England noch einmal zum Einsatz gekommen.

Dzemaili bestritt 69 Länderspiele für die Schweiz und schoss dabei 11 Tore. Seinen letzten Einsatz hatte er im WM-Achtelfinal 2018 bei der 0:1-Niederlage gegen Schweden. «Ich fühlte mich stolz, die Schweiz zu vertreten, sie hat in den letzten zehn Jahren grosse Fortschritte gemacht - und ich war dabei.»

Unter Petkovic gehörte Dzemaili an der EM 2016 und an der WM 2018 zum Stammpersonal auf der Position im offensiven Mittelfeld. Bei seinem Klub Bologna verlor er zuletzt seinen Stammplatz. (sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • demian 16.02.2019 09:11
    Highlight Highlight Ein Abschiedsspiel für Dzemaili, Behrami, Fernandes, usw. wäre angebracht!
    • dave1771 16.02.2019 10:08
      Highlight Highlight Naja, eher nicht!
    • fisk 16.02.2019 11:13
      Highlight Highlight Warum?
      Das Nationalteam an sich sollte im Vordergrund stehen, nicht die Spieler selbst. Diese sollten, anstatt in den Medien über ihre Nichtnomination zu lamentieren, lieber dankbar sein, dass sie viele Jahre dazu eingeladen wurden, das Trikot tragen zu dürfen.
    • demian 16.02.2019 11:24
      Highlight Highlight Da vergessen wohl einige wie Gelson das Tor gegen Spanien geschossen hat, oder wie Behrami seine Knochen immer wieder trotz Verletzungen hingehalten hat, oder wie er Neymar aus dem Spiel genommen hat, usw.

      Langjährige Nationalspieler haben einen entsprechenden Abschied verdient!
    Weitere Antworten anzeigen
  • haegipesche 16.02.2019 08:29
    Highlight Highlight Kein Verlust für di Nati. Chancentod schlechthin und zudem als 10er eher ungeeignet
  • Freilos 16.02.2019 08:00
    Highlight Highlight Naja Rücktritt... Er wäre sportlich ohnehin kaum mehr nominiert worden.

    Schade fand ich, als er während seiner besten Karrierephase in der Nati nicht gespielt hat, obwohl er bei Napoli vor Inler und Behrami in der Stammelf war.
  • dave1771 16.02.2019 07:49
    Highlight Highlight ENDLICH

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