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epa07393931 Chelsea's manager Maurizio Sarri arguing with his goalkeeper Kepa Arrizabalaga (unseen)  as he wants to substitute him with Willy Caballero (R) during the English League Cup final between Chelsea FC and Manchester City at Wembley stadium in London, Britain, 24 February 2019.  EPA/NEIL HALL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Trainer Sarri ruft, Ersatzgoalie Caballero wartet – aber Kepa kommt nicht. Bild: EPA

Chelsea-Goalie verweigert Auswechslung – der Trainer sieht's locker (sagt er zumindest)

Günter Netzer widersetzte sich einst dem Trainer, wechselte sich selber ein und schoss Mönchengladbach zum Cupsieg. Nun ist das Gegenteil passiert: Mit Chelsea-Goalie Kepa liess es ein Fussballer nicht zu, dass ihn sein Trainer aus dem Spiel nimmt.



Manchester City ist zum sechsten Mal insgesamt und zum vierten Mal seit 2014 Ligacup-Sieger. Es setzte sich im Final gegen Chelsea nach 120 torlosen Minuten im Penaltyschiessen 4:3 durch. Bei Chelsea scheiterten der Brasilianer David Luiz und der Italiener Jorginho vom Punkt aus.

Die grosse Geschichte des Finals ereignete sich zwei Minuten vor Beginn des Penaltyschiessens. Chelseas Trainer Maurizio Sarri wollte seinen Keeper Kepa Arrizabalaga in der 118. Minute durch den Ersatztorhüter Caballero ersetzen. Doch sein spanischer Stammtorhüter verweigerte die Auswechslung und blieb auf dem Platz stehen.

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Die Nicht-Auswechslung von Kepa. Video: streamable

Das sagt Trainer Sarri

Kepa gab damit seinen nach drei Niederlagen in vier Meisterschaftsspielen – zum Beispiel auch ein 0:6 gegen Manchester City – ohnehin schon angeschossenen Trainer der Lächerlichkeit preis. Trainer Sarri sprach hinterher jedoch von einem grossen Missverständnis: «Ich dachte, er habe Krämpfe und ich wollte nicht mit einem angeschlagenen Goalie ins Penaltyschiessen gehen. Kepa machte das richtige, aber auf eine falsche Art und Weise.»

Zum Sieg führen konnte Kepa sein Team nicht. Er wehrte zwar den Schuss von Leroy Sané ab, das war aber eine Parade zu wenig für den Triumph im Ligacup. Und vielleicht war es auch eine Parade zu wenig für Maurizio Sarri. Die Zukunft des Italieners in London hängt an einem dünnen Faden.

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Das gesamte Penaltyschiessen. Video: streamable

Für sein Gegenüber Guardiola ist es der dritte Titel in England, seit er 2016 bei Manchester City übernommen hat. In der letzten Saison hatte er mit den «Citizens» Meisterschaft und Ligacup gewonnen. (ram/sda)

Kepas Reaktion:

«Zu keiner Zeit war es meine Absicht, mich den Anweisungen des Trainers oder seinen Entscheidungen zu widersetzen. Ich glaube, alles war ein Missverständnis in der Hitze der Schlussphase eines Spiels um einen Titel. Der Trainer dachte, ich sei nicht in der Lage weiterspielen zu können und meine Absicht war es nur, ihm zu zeigen, dass ich in guter Verfassung war weiterzumachen und dem Team zu helfen, während der Mediziner, der mich behandelt hatte, auf dem Weg zur Bank war, um ihm diese Auskunft zu geben.»

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Disgustados y tristes por no podernos llevar el titulo, hemos luchado hasta el final contra un gran equipo. Seguiremos trabajando para ser mas fuerte. También me gustaría aclarar algún hecho del partido de hoy: Lo primero de todo lamento como ha sido el final de la prorroga, quiero decir que en ningún momento ha sido mi intención desobedecer al técnico o ninguna de sus decisiones. Creo que todo ha sido un mal entendido a altas pulsaciones y en el tramo final de un partido por un titulo. El entrenador ha pensado que no estaba en condiciones de seguir y mi intención ha sido expresarle que estaba en buenas condiciones de seguir ayudando al equipo, mientras el cuerpo medico que me había atendido llegaba al banquillo y daba el mensaje. Siento de nuevo la imagen que se ha proyectado, no siendo en ningún caso mi intención dar esta imagen y pidiendo disculpas. Upset and sad for not being able to take the title, we fought until the end against a great team. We will continue working to be stronger. I would also like to clarify some facts of today's match: First of all I regret how the end of the match has been portrayed. At no time has it been my intention to disobey the coach or any of his decisions. I think everything has been misunderstood in the heat of the final part of a match for a title. The coach thought I was not in a position to play on and my intention was to express that I was in good condition to continue helping the team, while the docs that had treated me arrived at the bench to give the message. I feel the image that has been portrayed was not my intention. I have full respect for the coach and his authority.

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epa07393977 Manchester City's players celebrate with the  trophy after winning the English League Cup final between Chelsea FC and Manchester City at Wembley stadium in London, Britain, 24 February 2019.  EPA/NEIL HALL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Im Schilderwald versteckt feiert Manchester City den Gewinn des Ligacups. Bild: EPA

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 25.02.2019 20:10
    Highlight Highlight Bis zum Vertragsende für £50 pro Woche bei den Junioren spielen lassen
  • c_meier 25.02.2019 19:31
    Highlight Highlight und ist Kepa jetzt noch Keeper bei Chelsea? 😉
  • banda69 25.02.2019 18:49
    Highlight Highlight Eigentlich dürfte jemand der 80 Mio. kostet gar nie ein Tor reinlassen.

    Nie.
    Wirklich nie.
  • zappeli 25.02.2019 17:39
    Highlight Highlight Passt doch einfach zum heutigen Fussball. Spieler haben immer mehr Starallüren und immer weniger Respekt. Erst noch streikten sich welche zu einem anderen Klub, jetzt wird schon auf dem Rasen jegliche Autorität missachtet. Sorry, ich mag diese modernen Star-Bübchen einfach nicht mehr sehen. Die haben null Anstand. Ein Beweis, dass Geld den Charakter verdirbt.
  • Kaspar Floigen 25.02.2019 16:52
    Highlight Highlight In Zukunft muss eine Art Benimmklausel in Verträge, bei denen es um so hohe Summen geht, welche die Klubs gegen das Ego der Spieler absichern. Nirgendwo sonst würde man sich bei einem 80 Millionen-Vertrag den Launen eines fast Jugendlichen aussetzen.
  • Linussli 25.02.2019 15:01
    Highlight Highlight Rüdiger hielt Sarri vor dem Penaltyschiessen zurück. Nicht nach der Niederlage.

    Aber warum eigentlich? Der Trainer hätte den Bengel vor allen zur Schnecke machen sollen.
    • hiob 25.02.2019 19:19
      Highlight Highlight ja im prinip schon. aber so etwas vor dem penaltyschiessen ist auch nicht sehr professionell und hätte sich negativ auf das team ausgewirkt. er hätte ihn aber vor allem nach dem spiel nicht in schutz nehmen sollen!
  • Alterssturheit 25.02.2019 13:09
    Highlight Highlight Wieder mal typisches Fussbal-mimi-mi....
    Kann dieses einfältige Getue dieser Millionärs Mimosen nicht mehr sehen.
    Schaut mal Rugby: da entscheidet 1 Schiedsrichter und es gibt keinen Widerspruch. Wer fällt steht auf und macht weiter, wenn nicht, ist er wirklich verletzt. Hartes aber faires Spiel ohne Mimosengetue.
    • Yakari 25.02.2019 14:03
      Highlight Highlight Was hat das genau mit dieser Situation zu tun?

      Ach übrigens... dann schau doch Rugby und lass uns Fussball-Fans in Ruhe. 🤫
    • Silent_Revolution 25.02.2019 14:09
      Highlight Highlight Und ich kann diese Glorifizierung der ach so "harten Männer" anderer Sportarten bei jedem zweiten Fussballartikel nicht mehr hören.

    • melvin. 25.02.2019 14:34
      Highlight Highlight yup, Alterssturheit hat recht...
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  • Klaudie 25.02.2019 12:54
    Highlight Highlight Vielleicht sollte auch noch erwähnt werden, dass Kepa mit Oberschenkel Problemen zu kämpfen hatte, weshalb er am Donnerstag gegen Malö auch nicht im Aufgebot stand. Es war lange nicht klar ob er am Sonntag überhaupt spielen kann. Ich nehme an, nachdem sich Kepa mehrmals mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Oberschenkel gegriffen hatte , dass Sarri dachte es geht nicht weiter. Oder er wollte einfach nicht, dass er sich ernsthaft verletzt und dann ganz ausfällt.

    Ich denke es war wirklich ein Missverständnis, Kepa hätte sich trotzdem auswechseln lassen müssen. Entscheidung liegt klar bei Sarri.
    • Ratchet 25.02.2019 15:47
      Highlight Highlight Die Schlagzeile "Kepa verweigert Coach die Auswechslung" verkauft sich halt besser als "Missverständnis um Verletzung".
      So kann sich der ahnungslose Wutbürger über die überbezahlten verwöhnten Fussballer aufregen und die Experten über die Autorität und Position des Trainers im Team spekulieren.
  • Der Durchgepeitschte! 25.02.2019 10:37
    Highlight Highlight
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  • Ratchet 25.02.2019 09:58
    Highlight Highlight Lächerlich wie das hier wieder dargestellt wird, hauptsache die Schlagzeile stimmt. Natürlich wird nicht erwähnt oder im Video gezeigt, dass Kepa vor de Szene zum 2. Mal mit Krämpfen am Boden lag und sich von Ärzten behandeln liess. Nur darum kam Sarri überhaupt auf die Idee ihn zu wechseln. Kepa regte sich wohl auf, weil er sich missverstanden fühlte. Über seine Körpersprache kann man diskutieren, aber zu behaupten, er hätte ein Wechsel verweigert, ist Unsinn. Denn Fakt ist, der Wechsel wurde nie angekündigt. Sarri hatte so oder so das letzte Wort. Er hat es willentlich nicht durchzogen.
    • der nubische Prinz 25.02.2019 14:25
      Highlight Highlight Sarri hat nicht das letzte Wort. Wenn der Spieler nicht raus will, kann der Trainer nichts machen. Zumindest nicht während dem Spiel.
  • Pax Mauer 25.02.2019 09:51
    Highlight Highlight Kepa hat nach dem Spiel Sarri zum Trainer gesagt.
  • Hans der Dampfer 25.02.2019 09:20
    Highlight Highlight Mich verwundert das sich Sarri so im Griff hat. Das war bei Napoli auch schon anders. Aber er tut mir auch leid. Hätte ihm einen Titel gegönnt. Ist zwar keine Arbeitsgarantie aber er hätte sagen können er hätte einen Titel gewonnen.
    • Adumdum 25.02.2019 21:38
      Highlight Highlight Zeigt in was für einer schwachen Position er sich bei Chelsea sieht. Ich geb ihm noch 2 Wochen nach dem Spektakel.
  • Illuminati 25.02.2019 07:35
    Highlight Highlight Wenn Sarri Caballero aus taktischen Gründen fürs Elfmeterschiessen bringen wollte, weil er zb der bessere Torwart im penaltschiessen ist oder weil er die Cityspieler ja noch kennt, dänn wäre das vor dem Spiel doch (hoffentlich) sicher besprochen worden.
    Also entweder Kepa ist wirklich ein Idiot und wiedersetzt sich der Teamtaktik oder es war wirklich ein Missverständnis wegen der möglichen Verletzung..
    Die Reaktion von Sarri (Trainer aufreissen etc) lässt für mich eher auf ersteres schliessen und Kepa würde in diesem Fall kein Spiel mehr spielen für Chelsea hätte ich das zu entscheiden..
    • Staedy 25.02.2019 09:35
      Highlight Highlight Somit würdest du eine Ablöse von € 80 Mio. einfach verbrennen? Es ist ein Skandal und am Ende ist der Spieler noch am längeren Hebel. Der Trainer Sarri ist doch rasiert. Für was hat der einen Captain? Was hat der gemacht? Dem Kepa recht gegeben? Sarri kannst du rauchen der hat fertig und Kepa wird wieder spielen. So siehts aus, leider..
    • Illuminati 25.02.2019 09:48
      Highlight Highlight Naja verkaufen würde ich ihn schon und klar wahrscheinlich gäbe es ein Transferminus da kaum jemand 80 Millionen zahlen würde.
      Die Frage, welche sich die Vereinsführung stellen muss ist einfach: Sarri oder Kepa... Gibt es keine ernsthaften Konsequenzen für Kepa ist die autorität von Sarri untergraben worden und er ist als Trainer bei Chelsea zum scheitern verurteilt...
    • KekDu 25.02.2019 10:12
      Highlight Highlight Es war ein Missverständnis hat Sarri in einem Interview gesagt!
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  • ujay 25.02.2019 07:23
    Highlight Highlight Wäre ich Trainer, könnte dieser Torhüter seine Kabine endgültig räumen, bevor er duschen kann.
    • maylander 25.02.2019 08:05
      Highlight Highlight Blöd nur ist dieser Kepa der teuerste Torhütertransfer aller Zeiten. Auch blöd Chelsea hat eine zweijährige Transfersperre.
    • HerbertBert 25.02.2019 08:45
      Highlight Highlight @maylander Und genau darum ist es wichtig, früh ein Zeichen zu setzen, dass sich die "Stars" auch unter diesen Umständen sich nicht alles Erlauben können.

      Ein paar Spiele ins Reserve-Team reicht da schon. Der Kampf um Platz 4 in der Liga wirds zwar etwas härter, jedoch wär es langfristig für die Authorität des Trainers besser.
    • Staedy 25.02.2019 09:39
      Highlight Highlight @Herbert: Die Ablöse von € 80 Mio. nach einem halben Jahr abzuschreiben ist auch Chelsea nicht egal. Umgekehrt ist der Imageverlust beschränkt, man vergisst ja leider viel zu schnell in der heutigen Zeit. Sarri schon eine Stunde später.......
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«Und dann haben alle gerufen: ‹Schiess nicht!›» – alles zu Kompanys Tor des Jahres

Dank eines Treffers von Vincent Kompany in der 69. Minute schlägt Manchester City Leicester mit 1:0 und ist noch einen Sieg vom Meistertitel entfernt – das Team von Pep Guardiola hat vor der letzten Runde einen Punkt Vorsprung auf Jürgen Klopps FC Liverpool.

Das Tor von Captain Kompany war nicht nur immens wichtig, es war auch eines der Marke «Tor des Jahres». Klar, dreht sich alles um den Gewaltsschuss des belgischen Innenverteidigers.

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