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ARCHIVBILD ZUR VORLAEUFIGEN RUECKZUG VON ROMAN BUERKI AUS DER NATIONALMANNSCHAFT, AM SONNTAG, 6. JANUAR 2019 - Swiss national team soccer player Roman Buerki during a training session of the of the Swiss national soccer team in Switzerland, Freienbach, Wednesday, May 23, 2018.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bürki war in den letzten Jahren in der SFV-Auswahl die Nummer zwei hinter dem unumstrittenen Yann Sommer. Bild: KEYSTONE

Roman Bürki zieht sich bis auf weiteres aus dem Nationalteam zurück



Roman Bürki (28) zieht sich ab sofort und vorübergehend aus der Schweizer Nationalmannschaft zurück. Der Stammkeeper von Bundesliga-Leader Borussia Dortmund will sich im neuen Jahr vollumfänglich auf seinen Klub konzentrieren.

Bürki war in den letzten Jahren in der SFV-Auswahl die Nummer zwei hinter dem unumstrittenen Yann Sommer. Seit der WM 2014 in Brasilien kam der Dortmunder Goalie neben sieben Tests in nur zwei Qualifikationsspielen gegen Andorra (2:1) und San Marino (7:0) zum Einsatz.

Hinter Yann Sommer rücken nun jüngere Akteure nach. Unter Umständen kommt der Leipziger Ersatztorhüter Yvon Mvogo zum Handkuss – wahrscheinlich an der Seite von Gregor Kobel aus der U21, der in Hoffenheim auf einen Leih-Deal zum Bundesliga-15. Augsburg drängte, weil ihm die Verantwortlichen zu wenig Spielpraxis zugestanden hatten.

epa06757349 Swiss national soccer team goalkeepers Yann Sommer (L) and Roman Buerki (R) perform during their team's training session in Freienbach, Switzerland, 23 May 2018. The Swiss team prepares for the FIFA World Cup 2018 taking place in Russia from 14 June until 15 July 2018.  EPA/WALTER BIERI

Nicht nur im Krafttraining: Sommer stand in der Nati stets vor Bürki. Bild: EPA/KEYSTONE

Petkovic: «Schade für alle Seiten»

Auf der Homepage der Borussia legt Bürki seinen Entscheid im Detail dar: «Es ist keine Entscheidung gegen das Nationalteam, sondern eine für einen verstärkten Fokus auf den BVB und meine Gesundheit.» Es sei ihm auch ein Anliegen, jüngeren Torhüterkollegen die Chance zu geben, auf SFV-Stufe Erfahrungen zu sammeln. Ein Türchen bleibt offen: Sollte Vladimir Petkovic im Falle eines Engpasses auf Bürki zurückgreifen wollen, würde der Dortmunder eine allfällige Nominierung annehmen.

Als «schade für alle Seiten» stufte Petkovic den Entscheid seiner Nummer zwei ein. «Ich schätze Romans Qualitäten sehr und hatte mit ihm geplant.» Den Nationaltrainer hatte Bürki bereits Ende des letzten Jahres und lange vor der Reise ins BVB-Trainingscamp in Marbella informiert. (ram/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wideblitz 06.01.2019 14:12
    Highlight Highlight Der Entscheid ist nachvollziehbar. Sicherlich eine klare Schwächunng der Nati.
    Der Satz von Petkovic zeigt das er sicherlich im Vorfeld gut komminiziert hat.
    ...laufen ihm die Spieler davon oder vertreibt er sie - eine Frage der Formulierung..
  • Bläsnkufo 06.01.2019 13:00
    Highlight Highlight Europaleauge sei Dank.
    Zuviele Ernstkämpfe bei denen man nur auf die Stammelf setzt. Da sinken natürlich die Chancen auf Spiele fpr die Ersatzgoalies.
  • Therealmonti 06.01.2019 12:34
    Highlight Highlight Recht har er.
  • Forrest Gump 06.01.2019 11:28
    Highlight Highlight Schon krass, spielt bei einem Top-Team, hat eine riesen Entwicklung gemacht und ist wohl einer der 2-3 besten Schweizer Torhüter aller Zeiten und hat in der Nati trotzdem kaum gespielt. Trotzdem sind sowohl der Entscheid von Petkovic, als auch der von Bürki absolut nachvollziehbar.
    • ste-kuede85 06.01.2019 19:58
      Highlight Highlight Ay ay captain obvious
  • Staedy 06.01.2019 11:21
    Highlight Highlight Kein Verlust und eine ganz schlechte sportliche Haltung. Er war weder Stammspieler noch Leistungsträger in der Nati. Zu einem Team gehören nicht nur die ersten 11, anscheinend ist Bürki nicht in der Lage, einfach ein Teil davon zu sein, sondern muss selber im Vordergrund stehen. Teamsport heisst eben auch, seinen Anteil am Ganzen zu sehen und anzuerkennen.
    • Tschüse Üse 06.01.2019 11:49
      Highlight Highlight Mann kann es aich so sehen, das er mit 28 Jahren Platz für jüngere macht. Dies weil es sinnlos ist auf die Nummer 1 zu warten, da Yann Sommer nur leicht älter ist.

      Wer Roman Bürki kennt oder halbwegs Menschenkenntnis hat, weiss das deine Anschuldigungen falsch sind.
    • Mathias Jost 06.01.2019 11:51
      Highlight Highlight genau die funktion als backup hat bürki nun mehrere jahre klaglos akzeptiert, von petkovic nie eine faire chance bekommen... zum beispiel in der nationsleague... ich verstehe ihn, da er mit dem bvb grosse ziele erreichen kann und sich voll darauf konzentrieren will. ausserdem finde ich dass bürki und sommer inetwa auf augenhöhe sind... super torhüter sind beide!!!
    • Asmodeus 06.01.2019 12:21
      Highlight Highlight Seien wir ehrlich.

      Auf der Torwartposition ist die Schweiz seit Jahren extrem gut bestückt.

      Sommer und Bürki sind Klassen für sich und mit Mvogo, Hitz, Omlin, Kobel und von Ballmoos haben wir ebenfalls Potential da hinten.

      Von daher gut für Bürki wenn er sich auf seine Karriere im Club konzentriert. Also dort, wo er noch Geld anhäufen muss bevor die Fussballerkarriere endet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Puce98 06.01.2019 11:10
    Highlight Highlight Schade. Ich hätte Bürki gerne als Nummer 1 in der Nati gesehen.
  • Nelson Muntz 06.01.2019 11:03
    Highlight Highlight Wäre er ein Doppelbürger, würde das Stammtischgepolter losgehen....
    • Tschüse Üse 06.01.2019 11:50
      Highlight Highlight Muss man eine Rassismus Diskussion starten wo keine ist?
  • TWilli 06.01.2019 10:37
    Highlight Highlight Macht durchaus Sinn. Der BVB in einer super Position in der Liga und Bürki geht auch schon auf die 30 zu. Jetzt kann Petkovic klar jüngeren Torhüter gemächlich die Nati-Umwelt näherbringen.
    Kobel und von Ballmoos wären sicher gute Kandidaten für ein Aufgebot.
    • Schlingel 06.01.2019 11:26
      Highlight Highlight Bitte nicht von Ballmoos... Völlig überschätzt. Er ist nur im Gespräch weil er bei YB spielt und diese momentan die unangefochtene Nummer 1 der Schweiz sind. Würde er z.B. bei Luzern spielen würde es niemanden interessieren, was er so tut. Kobel halte ich aber für eine gute Idee. Der Junge hat potential und könnte sicherlich von Sommer und Co. lernen.
    • Fussballfan1999 06.01.2019 11:35
      Highlight Highlight oder Omlin
    • Trompete 06.01.2019 11:54
      Highlight Highlight Omlin ist aus meiner Sicht klar stärker als von Ballmoos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschüse Üse 06.01.2019 10:33
    Highlight Highlight Schade, aber nachvollziehbar.

Akanji über die Freundschaft mit Embolo: «Können herumalbern, aber auch tiefgründig reden»

Manuel Akanji befindet sich mit Borussia Dortmund mitten in der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison. Im Trainingslager in Bad Ragaz sprach der Schweizer Nati-Verteidiger mit «Spox» und «Goal» über die Ziele für die neue Saison, den Konkurrenzkampf mit Mats Hummels, seine Vorbilder von einst und sein enges Verhältnis zu Nati-Kollege Breel Embolo.

(pre)

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