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Der erste neue Wettbewerb ist schon da – das ist die Trophäe für den Nations-League-Sieger. bild: twitter

Mit diesen neuen Wettbewerben soll die Zitrone Fussball noch weiter ausgequetscht werden



Kaum hat die neue UEFA Nations League ihren Betrieb aufgenommen, kommen neue Pläne ans Licht, wie der europäische Fussball-Kalender weiter um- und neugestaltet werden soll. Gestern kündigte die UEFA an, ab 2021 einen dritten Europacup-Wettbewerb einführen zu wollen. Die FIFA plant unterdessen eine neue Klub-WM und konkurrenziert sich mit der UEFA um eine Global Nations League. 

Das Ziel ist klar: Die Zitrone Fussball soll noch weiter ausgequetscht, weiter kommerzialisiert werden. Nach der Aufstockung von WM und EM sollen neue Ligen und Wettbewerbe mehr Aufmerksamkeit, mehr Fernsehgelder, mehr Prämien generieren – und am Ende sollen alle etwas davon haben, so die Versprechungen. Aber was ist mit den Fans? Die verlieren ab all den Plänen langsam den Überblick. Wir schaffen Abhilfe.

Dritter Europacup-Wettbewerb

Was ist geplant?

Ab 2021 soll ein dritter europäischer Klub-Wettbewerb unterhalb der Champions League und der Europa League eingeführt werden. Der Name und viele Details sind noch nicht bekannt. Klar ist, dass in drei Jahren insgesamt 96 Mannschaften europäisch spielen werden: 32 (wie bisher) in der Champions League, 32 (statt 48) in der Europa League und 32 im neuen Wettbewerb.

Von 1960 bis 1999 hatte der Europacup der Cupsieger als dritter Klub-Wettbewerb stattgefunden. Eine Wiederbelebung soll der neue Wettbewerb aber nicht sein, viel mehr eine «Champions League light» mit Klubs aus kleineren Nationen.

Die Vermarktung des neuen Wettbewerbs könnte vor allem über Internetplattformen stattfinden. Am 27. September wird das UEFA-Exekutivkomitee in Nyon weiter über die Pläne beraten.

Was ist das Ziel?

Zum einen sollen die Attraktivität der Europa League durch eine Steigerung der sportlichen Qualität und damit auch die Vermarktungsmöglichkeiten (TV, Sponsoren, Zuschauer) gesteigert werden. Zum anderen soll mehr Klubs aus kleineren Fussball-Nationen, etwa aus Skandinavien oder Osteuropa, der Zugang zum Europacup ermöglicht werden, ohne die Europa League – wie zunächst vorgeschlagen – auf 64 Teams aufstocken zu müssen.

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So sah der Cup der Cupsieger aus. bild: twitter

Wer steckt dahinter?

Die UEFA und die ECA (European Club Association), die Interessenvertretung der europäischen Fussballvereine, die sich vor allem um die Interessen der Grossklubs kümmert.

Wer ist dagegen?

Noch hat sich niemand gegen die Pläne zur Wehr gesetzt. Dennoch drängt sich die Frage auf, ob es den neuen Wettbewerb wirklich braucht. Der Cup der Cupsieger wurde 1999 abgeschafft, weil er zu wenig attraktiv für Publikum und Vereine geworden war.

Neue Klub-WM

Was ist geplant?

FIFA-Präsident Gianni Infantino will die bereits bestehende Klub-WM, die im internationalen Fussball-Kalender derzeit nur ein Schattendasein fristet, an eine Investorengruppe verkaufen. Ein Konsortium mit Unterstützung von der japanischen Softbank sowie den Regierungen Chinas und Saudi-Arabiens soll die Rechte über zwölf Jahre für 25 Milliarden Dollar erwerben. Die FIFA wäre mit 51 Prozent weiterhin beteiligt.

So soll die neue Klub-WM ab 2021 aussehen: Statt alljährlich im Dezember würde das Turnier alle vier Jahre im Zeitfenster des Confed Cup (soll abgeschafft werden) stattfinden. 24 Teams werden in 8 Dreiergruppen eingeteilt, sodass total 31 Partien gespielt werden. Neben dem Meister des Gastgeberlandes besteht das Teilnehmerfeld aus 12 Vereinen aus Europa, je 2 aus Asien, Afrika und Nordamerika und 4 Südamerikanern – um den letzten verfügbaren Platz kämpfen ein weiteres Team aus Südamerika und eines aus Ozeanien.

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bild: transfermarkt

Für die Premiere sollen die folgenden 10 europäischen Spitzenklubs gesetzt sein: Barcelona, Real Madrid, Liverpool, Manchester United, AC Milan, Inter Mailand, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, Ajax Amsterdam und Bayern München. Für die zwei fehlenden europäischen Teilnehmer kämen Borussia Dortmund, Atlético Madrid, Manchester City, Chelsea, Benfica Lissabon und Porto in Frage.

Die Prämien für die Klubs wären auf Champions-League-Niveau: Drei Milliarden Dollar will die FIFA pro Turnier ausschütten. 70 bis 75 Prozent (2 Milliarden Dollar) würden an die 24 Teilnehmer gehen, der Rest ist als Solidaritätsbeitrag für Verbände, Ligaverbände und nicht teilnehmende Klubs vorgesehen. Zum Vergleich: In der Champions League gehen in der kommenden Saison 1,9 Millarden Euro an die 32 teilnehmenden Vereine.

Was ist das Ziel?

Die neue Klub-WM ist ein Frontalangriff auf die Champions League. Die globale Klub-WM soll der europäischen Königsklasse im Laufe der Zeit den Rang ablaufen. 

Wer steckt dahinter?

FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Wer ist dagegen?

Fast alle. Die UEFA fürchtet um die Vormachtstellung der Champions League und kritisiert die Bevorzugung der Grossklubs. Der Dachverband der weltweiten Profi-Fussball-Ligen (World Leagues Forum) hat sich ebenfalls dagegen ausgesprochen und auf den ohnehin übervollen Spielkalender verwiesen. Die Spielergewerkschaft FIFPro warnt ebenfalls vor der immer stärker werdenden körperlichen Belastung der Spieler.

FILE - In this Saturday, June 23, 2018, file photo, FIFA President Gianni Infantino attends the group G match between Belgium and Tunisia at the 2018 soccer World Cup in the Spartak Stadium in Moscow, Russia. In two years as FIFA president, Infantino has been accused of violating governance rules and forcing out officials who threatened his position. (AP Photo/Matthias Schrader, File)

Infantino weht ein heftiger Wind entgegen. Bild: AP/AP

Geteilt ist die Meinung über die neue Klub-WM innerhalb der ECA, der europäischen Klub-Vereinigung. Nur die reichsten Topklubs sind im Hinblick auf die horrenden Prämien der Idee zugetan, der Rest lehnt Infantinos Pläne ab. Vor dem FIFA-Council konnte sich der FIFA-Präsident auch nicht durchsetzen, weil er zu wenig Informationen über die Finanzierung preisgab. Mitte Mai musste Infantino seine Pläne deswegen auf Eis legen – zumindest vorerst ... Im nächsten Jahr stellt er sich zur Wiederwahl fürs Präsidenten-Amt.

Global Nations League

Was ist geplant?

Für eine Global Nations League gibt es Pläne von der FIFA und der UEFA. Die FIFA will gleichzeitig mit der neuen Klub-WM auch einen Nationen-Wettbewerb schaffen. Wie dieser aussehen soll, ist allerdings noch nicht klar.

Die UEFA will auf einen Verkauf an private Investoren verzichten, ihre Pläne sind schon etwas fortgeschrittener. Analog zur neuen UEFA Nations League soll alle zwei Jahre ein ähnliches, globales Turnier über die Bühne gehen, das die internationalen Testspiele ersetzen würde. Beim Finalturnier der Mini-WM sollen acht Mannschaften teilnehmen, der Sieger würde direkt mit einer K.o.-Runde ausgespielt werden.

Was ist das Ziel?

Die UEFA will wie bei der europäischen Nations League die Attraktivität der Spiele und die Möglichkeit der Vermarktung steigern. Was die FIFA genau vorhat, liegt im Dunkeln.

epa06876289 UEFA president Aleksander Ceferin speaks during a press conference in Riga, Latvia, 09 July 2018. Ceferin is on an one-day working visit in Riga to meet representatives of the Latvian Football Federation and the Riga municipality.  EPA/TOMS KALNINS

UEFA-Präsident Ceferin fühlt ich von Infantino hintergangen. Bild: EPA/EPA

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin wirft Infantino hinter vorgehaltener Hand Ideenklau vor: «Wir bei der UEFA hatten die Idee von einer möglichen globalen Liga der Nationen. Diese haben wir als erstes dem FIFA-Präsidenten vorgestellt, danach Nationalverbänden und Vereinen. Und auf einmal kommt die FIFA und sagt, sie sei bereit, die Idee an einen Fonds zu verkaufen. Ohne jegliche Erklärungen!»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Simon Probst 13.09.2018 11:37
    Highlight Highlight Wer dann das alles am TV verfolgen will braucht 8 verschiedene Abos, 5 TV-Boxen ein Airplay-Device zum Streamen, 3 TVs und ein zusätzliches Augenpaar am Hinterkopf.

    Gottlob geht Eishockey wieder los :)
    5 0 Melden
  • Army Neilstrong 13.09.2018 10:19
    Highlight Highlight Lieber den Fernseher abschalten und gratis Sunday League auf dem Sportplatz in der Nähe sehen. Frische Luft, gute Snacks und echten Fussball.
    13 1 Melden
  • elstefano15 13.09.2018 08:12
    Highlight Highlight Erinnert sich jemand noch an den UI-Cup? Altes neu erfinden...
    17 0 Melden
  • jjjj 13.09.2018 07:58
    Highlight Highlight Früher gabs noch den UI Cup. So what?
    Ist doch schön wenn Vaduz (und Basel) international Spielen kann...
    6 0 Melden
  • Restless Lex 13.09.2018 07:54
    Highlight Highlight Ginge es der UEFA und oder der FIFA wirklich darum, dass auch kleinere Nationen Zugang zu internationalen Spielen und vor allem Geld haben. Müsste nur die Regelung der Champions- und Europa League wieder angepasst werden. Alle Meister und nur Meister, von 32 Nationen spielen in der Champions League, die Cupsieger in der Europa League. Wäre sicherlich weniger lukrativ, da weniger Grossclubs. Die Ligen würden sich aber eher angleichen und um das Ganze noch ein bisschen fairer zu gestalten, würden die Clubs wie im Tennis oder Cup erst ab einer bestimmten Runde auf die Grossen treffen!
    7 0 Melden
  • maxi 13.09.2018 06:45
    Highlight Highlight ein ganz ausgefuchster spielmodus wäre doch zB. man lässt alle pokalsieger in einem KO wettbewerb gegeneinander tschutten...
    14 0 Melden
  • Bieler95 13.09.2018 06:08
    Highlight Highlight Ach zum Glück wird das beim Eishockey nue passieren 🙈
    1 6 Melden
  • DerTaran 13.09.2018 01:03
    Highlight Highlight Mit Clubs aus kleineren Nationen? Das können sie sich in die Haare schmieren.
    20 1 Melden
  • EvilBetty 13.09.2018 00:29
    Highlight Highlight Und trotzdem werdet ihr weiter Fussball gucken... 🙄
    9 0 Melden
  • Amboss 12.09.2018 23:19
    Highlight Highlight Den Vorschlag der UEFA eines dritten europäischen Wettbewerbs finde ich jetzt nicht unbedingt schlecht.
    Denn er dient letztlich den kleineren Vereinen. Setzt am richtigen Ort an (Mal vorausgesetzt, er ist finanziell genügend attraktiv)
    Denn bei den Topclubs geht nichts mehr. Die Spieler können nicht noch mehr Spiele bestreiten. Die Zitrone ist Ausgepresst.
    Einzige Möglichkeit, da noch mehr rauszupressen wäre, das grosse Tabu zu brechen: Die nationalen Ligen abzuschaffen... Aber daran glaube ich trotz allem nicht.
    4 0 Melden
    • Harri Hirsch 13.09.2018 13:01
      Highlight Highlight Au ja, sehr attraktiv für die kleinen Vereine.

      FC St. Gallen gegen Spartak Novosibirsk,
      FC Luzern gegen FC Ulan Bator, FC Zürich gegen Traktor Tscheljabinsk...sehr attraktiv, für die Vereine, die Fans und vor allem das TV. Da wird der Rubel rollen. 🙄
      4 2 Melden
    • Amboss 13.09.2018 13:17
      Highlight Highlight Es gibt ja nur 16 Teams mehr, die dann in den europäischen Wettbewerb spielen werden (da die EL verkleinert wird). So gurkig werden diese Teams also nicht sein, die da spielen.
      Wichtig wird einfach sein, dass der Wettbewerb finanziell einigermassen attraktiv ist. Anders gesagt, dass genügend von dem Geld, welches in der CL verdient wird, in die unteren Wettbewerbe fliesst.
      Falls dies nicht passiert, wird der Wettbewerb ganz gewiss scheitern.
      Aber zB für St. Gallen wären auch Spiele gegen Novosibirsk wertvoll, um sich sportlich weiterzuentwickeln.
      2 1 Melden
  • heinigers 12.09.2018 23:14
    Highlight Highlight Und eines Tages werden sich die abertausenden welche jetzt ihr Geld an diese Industrie verlochen gelangweilt abwenden und realisieren, dass sie dem Fussball primär der Vermaktung, der Allgegenwertigkeit wegen aufgesessen sind. Und wir anderen können uns auf unserem Stehplatz "zurücklehnen", am Bier nippen und bemerken, dass wir es ja schon lange so prophezeit hätten, während wir uns zum gefühlt tausendsten mal einen Grottenkick unseres Team zu Gemüte führen müssen, ohne ganau zu wissen weshalb wir uns das noch immer antun.

    Davon Träume ich jedenfalls.
    Oh wie ich es lieben würde..
    35 2 Melden
    • Amboss 13.09.2018 00:11
      Highlight Highlight Weisst du was?
      Du musst gar nicht solches Möchtegern fussballromattisches Gesülze rauslassen.
      Du kannst deinen Traum leben.

      Jedes Wochenende. Gar nicht weit weg. Ab zum FC Aarau, zum SC Kriens, zum FC Winterthur oder wo auch immer. Diese Vereine freuen sich sicher über dich und verkaufen dir gerne ein Matchticket
      38 3 Melden
    • heinigers 13.09.2018 07:15
      Highlight Highlight Amboss da hast du durchaus Recht.
      Es geht mir aber um den Fussball als Ganzes. Jeder sollte sich einen Stadionbesuch leisten können und niemand sollte sein Geld auf PayTV Kanälen ausgeben müssen.
      Fussball sollte für jeden erschwinglich sein.
      Und natürlich war da eine grosse Prise romantischer Sulz dabei😉
      13 0 Melden
    • Amboss 13.09.2018 10:11
      Highlight Highlight @heinigers:
      Es ist halt auch da Angebot und Nachfrage. Und der Hype konzentriert sich ja auf ganz wenige Clubs, vielleicht 15, 20 Clubs.
      Und da ist wirklich die Frage, ob es wirklich quasi ein "Anrecht" gibt, sich Spiele dieser Clubs günstig im Stadion und gratis im TV schauen zu können.

      Denn wie gesagt: Jeder kann sich einen Stadionbesuch leisten, jeder kann gratis Fussball am TV schauen. aber halt vielleicht nicht gerade bei den Spitzenteams der wichtigsten Ligen.
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 12.09.2018 22:55
    Highlight Highlight Die beiden Schweizer Vereine spinnen doch...
    12 7 Melden
  • LebeauFortier 12.09.2018 22:48
    Highlight Highlight Ich mochte Fussball nie.
    Und mir scheint es, er möchte auch gar nicht gemocht werden.
    3 2 Melden
  • Platonismo 12.09.2018 22:47
    Highlight Highlight Wer sich diesen Kommerz ausdenkt hat den Fussball nie geliebt.
    3 0 Melden
  • Linus Luchs 12.09.2018 22:38
    Highlight Highlight Die Gier lässt alles überborden. Die Geldsummen, die im Spitzenfussball fliessen, haben längst kranke Dimensionen erreicht. Die Topspieler sind mit der Anzahl Pflichtspiele pro Saison am Anschlag. Das Publikum beginnt ob der Flut von angeblich wahnsinnig aufregenden Highlights zu ermüden. Infantino & Co. haben jedes Augenmass verloren. Dass sich jetzt auch noch die FIFA und die UEFA mit konkurrenzierenden Wettbewerben bekämpfen, zeigt, da geht es niemandem mehr um den Sport. Diese profitgeilen Funktionäre sind die Totengräber des Fussballs.
    114 1 Melden
  • cero 12.09.2018 22:33
    Highlight Highlight Ich glaub man nennt das Inflation.... irgendwann gibt's so viel Fussball, dass die einzelne Partie so sehr an Wert verliert, dass niemand mehr hinschaut ...
    Wird wohl noch eine Weile dauern, aber so wie die bei der UEFA und der FIFA drauf sind, vielleicht nicht mehr allzu lange ....
    45 0 Melden
    • jimknopf 13.09.2018 08:59
      Highlight Highlight Ganz genau! Darum finde ich EM und WM so toll. Nur alle vier Jahre, halt etwas spezielles. Würde eine WM jedes Jahr, wie im Hockey stattfinden, würde sie einiges an Attraktivität und Prestige verlieren.
      6 1 Melden
  • droelfmalbumst 12.09.2018 22:04
    Highlight Highlight fail
    19 2 Melden
  • Don Alejandro 12.09.2018 21:41
    Highlight Highlight Kommerzialisierung bis zum Kollaps...
    1 0 Melden
  • Hoscheho 2049 12.09.2018 21:38
    Highlight Highlight Brot und Spiele..
    63 3 Melden
    • LebeauFortier 12.09.2018 22:49
      Highlight Highlight Bier und Eishockey. ♥️
      4 0 Melden
  • Mova 12.09.2018 20:54
    Highlight Highlight Besser nicht noch mehr. Die Europaliga kenne ich nur als Verliererliga. Jetzt kommt noch was tiefereres? Das ist dann die Versagerliga?
    1 0 Melden
  • Jol Bear 12.09.2018 20:33
    Highlight Highlight Was ist das Ziel? Aufb möglichst allen Stufen und weltweit das Maximum an Geld herauszuholen. "Global" heisst, auch in den Ländern in Asien und Afrika die zahllosen Fans endlich an die Melkmaschinen anzuhängen. In Europa gilt es, die Melktechnik zu verfeinern, "pay per view" dank von UEFA kontrollierten Wettbewerben flächendeckend einzuführen und dann die Preise knapp unterhalb der Schmerzgrenze zu etablieren.
    146 4 Melden
  • Clife 12.09.2018 20:10
    Highlight Highlight Lasst es doch so wie es ist...die Vermarktung ist gut genug und die Top Spieler kommen in den Fokus. So sind doch die Mannschaften bevorzugt, deren 2. und 3. Mannschaft genauso gut ist wie die 1. Selbst die Nations League ist etwas übertrieben (aber auf eine Art und Weise liegt es im Rahmen, da hier die Top Nationen gegeneinander antreten und ihr Können unter Beweis stellen) aber übertreibt es nicht
    0 0 Melden

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

Die Young Boys erwarten eine andere Partie als vor zwei Wochen daheim gegen Valencia. Die Verteidigung wird mehr gefordert sein, die Phasen mit Ballbesitz kürzer. Trotzdem soll einiges so laufen wie in der zweiten Halbzeit beim 1:1 gegen Valencia. Loris Benito hofft, dass sie die Spanier erneut mit ihrem physischen Spiel bedrängen können.

Von Druck will Benito trotz der entscheidenden Bedeutung der Partie nichts wissen: «Wir verspüren keinen negativen Druck. Wir sind mit Hoffnungen hierher …

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